Fred, die Libelle und ich

Heute möchte ich Euch mal eine persönliche Geschichte von mir aus meiner Kindheit erzählen:

Mit fünf Jahren konnte ich schon lesen und schreiben und habe es geliebt. Stundenlang las ich alles, was mir in die Hände fiel … Meine Mama arbeitete in einem Spielzeugladen und brachte immer herrliche Bücher mit nach Hause.

Mein erstes Comic war ein Versandhauskatalog 😉, ich liebte es sehr, endlich alles lesen zu können.

Mit sechs Jahren schrieb ich meine erste Kindergeschichte “Fred, die Libelle”.

Ich liebte blaue Libellen, ihre Fähigkeit über die Gewässer und Menschen hinweg zufliegen und so dachte ich mir eine Geschichte aus, als wir an einem See baden waren. Auch heute noch machen mich blaue Libellen sehr glücklich, wenn ich sie sehe!

Fred die Libelle trifft dabei andere Tiere, die ihn bewunderten, weil er fliegen konnte. Mit dabei waren die Wasserspinne Bernadette 😉, die Kaulquappe Karl und ein Fisch namens Ferdinand 😉

Ich schrieb meine Geschichte auf Blätter, die ich aus meinem Schulheft herausgerissen hatte. Und malte die Tiere und schrieb noch dazu, welche Tierart es war, weil ich nicht so toll malen konnte 😉

Leider habe ich mein erstes Kinderbuch nicht mehr …

Heute werde ich versuchen, die Geschichte aus meinem Gedächtnis zu holen und für mich aufzuschreiben – selbstverständlich per Hand und mit Bleistift wie damals.

Worüber handelten Deine ersten Schreibversuche? Was hast Du als Kind sehr gerne beobachtet – welche Tiere mochtest Du besonders gerne? Ich freue mich sehr von Dir zu lesen!

Habt einen herrlichen 1. März, liebevolle Grüße,

Eure Tina

Katharina Pavlustyk: Liebe deine Arbeit

Wir alle sind auf der Suche nach unserer Berufung, unserer Bestimmung, die uns im Leben erfüllt und mit der wir mit unseren Gaben anderen Menschen einen Dienst erweisen dürfen. Miteinander statt gegeneinander, Sinnvolles tun und damit frei über unser Leben bestimmen dürfen. Auch Katharina Pavlustyk war eine Suchende. Ihre Erfahrungen und die Erfahrungen von 17 weiteren Experten, die im Buch “Liebe deine Arbeit” Wege zur Berufung aufzeigen, lesen sich sehr schön in diesem sehr empfehlenswerten Buch.

Katharina Pavlustyk weiß, wovon sie schreibt: Sie selbst arbeitete mehrere Jahre als angestellte Journalistin und PR-Texterin, bis sie 2016 beschloss,  sich selbstständig zu machen. Frau Pavlustyk war selbst jahrelang unzufrieden und unglücklich in ihrem Angestelltendasein und stets auf der Suche nach ihrer Berufung, ihrer Erfüllung, ihrem Glück.  Heute lebt sie glücklich mit ihrem Herzensbusiness. Auf ihrem Blog www.journalito.com schreibt sie über Menschen, die ihr berufliches Glück gefunden haben und bloggt zu den Themen Berufung, Glück und Zufriedenheit.

17 Experten stellen in diesem Buch ihre Methoden und Ansätze zur Berufungsfindung vor, u.a. sind das Heidi Marie Wellmann, Mara Stix, Natalie und Joeel A. Rivera (bei denen ich lernen durfte und auch noch lerne ;-)), Lea Hamann, Regina Schlager u.a.

Das Buch “Liebe deine Arbeit” ist wie folgt aufgebaut:

Zunächst erzählt jeder der 18 Experten (die Autorin inklusive) über seinen bisherigen Lebensweg und auch über seine persönliche Erfahrung mit der Suche nach seiner Berufung. Danach folgen Tipps, wie man selbst seine Berufung finden kann. Nun fasst die Autorin dies zusammen und generiert aus jedem Interview Tipps für den Leser. Daraufhin folgt eine Kurzbiographie des jeweiligen Experten.

Für mich persönlich ist Berufung jene Tätigkeit oder Arbeit, die mir Freude bereitet und mich glücklich stimmt, die ich aus tiefstem Herzen lebe und in der ich völlig aufgehe und ich selbst sein darf. Mit der ich viele Menschen ein Stückchen ihres Weges begleite, sie an die Hand nehme, mich in sie einfühle und ihnen zuhöre. Ich halte nichts davon, dass jeder jetzt – schwuppdiwupp – eine/seine Berufung haben oder leben muss. Es ist vielmehr ein Prozess, der mich authentisch und frei leben lässt und in dem ich völlig authentisch und liebevoll glücklich sein darf, im Einklang mit allem, was ist.

Fazit: “Liebe deine Arbeit” ist ein interessantes, empfehlenswertes, inspirierendes Buch für alle, die auf der Suche nach ihrer wahren Bestimmung – ihrem Ruf – ihrer Berufung sind. Die Experten sind sehr gut ausgewählt und geben dem Buch eine sehr persönliche Note. Ein von Herzen und schön geschriebenes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe! Absolut empfehlenswert!

 

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Wer löst den Fall?

Jürg Obrist hat sechs Detektiv- und Kriminalgeschichten zum Mitraten in seinem Sammelband “Wer löst den Fall?” zusammengestellt. Die beiden Detektive Kalle und Gitta müssen in diesem Buch einige knifflige Fälle lösen und wir als Leser raten mit.

Die Fälle haben es in sich, lesen sich gut und es macht Spaß, mit den beiden Detektiven jeder Spur nachzugehen und mitzuraten.

Jede Auflösung eines Rätsels bzw. einer Spur führt den Fall ein Stückchen weiter. Kommt man selbst nicht auf die Lösung, liest man einfach die Geschichte weiter. Im Anhang werden die Rätsel dann aufgelöst.

Und das sind die sechs Fälle:

1. Fall: Die Jagd nach dem blauen Königsdiamanten

2. Fall: Stella Bella und der Affenklau (bereits als Einzelband erschienen)

3. Fall: Wirbel um Roby Rob

4. Fall: Falsche Blüten haben kurze Beine

5. Fall: Spuk im Zirkus Miselbeck

6. Fall: Verflixt, das Glasofon ist weg! (bereits als Einzelband erschienen)

Fazit: Kurzweilige Ratekrimis für 7-11-jährige Hobbydetektive, die Spaß machen. Achtung: Zwei Fälle wurden bereits schon als Einzelbände publiziert, wer diese Geschichten schon gelesen hat, braucht den Sammelband nicht unbedingt zu kaufen. Ansonsten: Lustige Unterhaltung mit kniffligen Fällen garantiert!

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Montagsfrage

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich zwei Fragen an Euch:

1. Was war Euer absolutes Lieblingsbuch als Kind?
2. Und was lest ihr heute am liebsten (Genre, Titel, Lieblingsautor)?

Ich habe als Kind sehr gerne Astrid Lindgren, Märchenbücher und Abenteuergeschichten – vorzugsweise Geschichten aus fernen Ländern – gelesen, da ich mal Afrikaforscherin werden wollte 😉.

Eines meiner ersten und liebsten Bücher war Mary Poppins und ein altes Märchenbuch der Gebrüder Grimm (mein Onkel war Antiquitätenhändler und ich habe immer sehr viele antiquarische Bücher von ihm geschenkt bekommen, die ich auch noch heute habe und sehr gerne lese … )

Heute lese ich sehr gerne gute Fantasy- und Märchenbücher und natürlich auch Fachbücher und Ratgeber, da ich mich sehr für Menschen interessiere.

Gerade lese ich “Die schöne und das Biest”, das im Coppenrath Verlag erschienen ist (herrlich illustriert – ein Meisterwerk).

Lösungsorientiertes Selbstcoaching

Wer kennt das nicht? Das Leben, der Alltag und der Beruf plätschern auf lau so vor sich hin. Wir funktionieren ohne noch etwas für uns selbst zu spüren oder zu wissen, welche Ziele wir eigentlich noch erreichen möchte, was wir eigentlich wollen, geschweige denn, wie wir aus diesem sich ewig weiterdrehenden Laufrad namens Leben aussteigen sollen. Nun könnte uns nur noch ein Berater oder Coach helfen – oder Sabine Prohaskas empfehlenswertes Buch “Lösungsorientiertes Selbstcoaching – Ihren Zielen näher kommen – Schritt für Schritt“, erschienen im wundervollen Junfermann Verlag.

Und Sabine Prohaska versteht es wahrlich hervorragend, unser “Gewohnheitstier” mit verschiedenen im Buch aufgeführten Interventionen und Übungen zu überlisten ;-). Sehr geschickt, gnä Frau ;-). Sie baut lösungsorientierte und systemische Brücken und nutzt dabei auch sehr geschickt Erkenntnisse aus Neurologie und Positiver Psychologie, um unseren äußerst bequemen, inneren Schweinehund liebevoll aus der Reserve zu locken.

Wer sich jetzt noch fragt, was Coaching überhaupt ist und warum er das denn bitte nutzen sollte, dem sei folgende Textstelle von Sabine Prohaska ans Herz gelegt:

“Coaching ist die Brücke zwischen Ihrem derzeitigen Leben und dem, was Sie erreichen wollen. Coaching unterstützt Sie in Ihrer Entwicklung. Es geht um eine Veränderungsbegleitung, deren Fokus auf Erhalt oder der Stärkung der eigenen Leistungsfähigkeit und einer gesunden Work-Life-Balance liegt.”

(Seite 7)

Doch müssen wir auch selbst etwas dafür tun und der Selbstreflexion fähig sein. Das Buch bringt sehr viel Klarheit und verhilft zu einer neuen Sichtweise – einer neue Brücke hin zu dem, was wir wirklich im Leben erreichen möchten. Das Tempo bestimmen wir dabei selbst – Schritt für Schritt in der Geschwindigkeit, die wir brauchen, um nicht aus Überforderung stehenzubleiben und in der wir dennoch kleine Schritte unserem Ziel entgegenlaufen. Nicht jeder rennt seinem Ziel entgegen, andere möchten lieber langsamer laufen oder auch mal kurz über die Schulter blicken und dann in kleinen, feinen Schritten ihrem gewünschten Ziel bewusst entgegen schreiten! Frei nach dem Motto: Der nächste Schritt ist der richtige ;-).

Die vielen Fragebögen, Übungen aber auch Beispiele aus der Praxis unterstützen den Leser, sich selbst wieder näher zu kommen. Jeder von uns trägt die Lösungen bereits in sich – dies gilt es wieder bewusst und achtsam zu erkunden – uns wieder zu spüren und zu fühlen, was uns JETZT gerade hilft, um bestimmte Ziele zu erreichen oder bestimmte Verhaltensmuster zu verändern.

Fazit: Ein wundervoller, klarer, schmaler und hocheffizienter Ratgeber zur Erkundung unserer Ziele und welche Dinge wir verändern können, um zu wachsen. Ein Buch, das Theorie und Praxis kunstvoll und sanft miteinander in Einklang bringt und mit dem man sehr intensiv arbeiten kann – wenn man sich darauf einlassen kann. Absolut und uneingeschränkt empfehlenswert!!!

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Kartenset: Im Gespräch mit meinem Inneren Kind

Mit der tollen Kartenbox “Im Gespräch mit meinem Inneren Kind” von Christine und Carina Bengel können wir Erwachsene mit unserem inneren Kind in den Dialog, in Kontakt treten. Frei nach dem Motto: Will ich leben oder will ich leiden?

Was immer uns auch widerfahren ist in unserer Kindheit, mit den sehr schön gestalteten Karten und dem hochinformativen Begleitbuch können wir einen Dialog zu unserer kindlichen Seele herstellen. Die 48 sehr schön gestalteten Karten zeigen witzige Situationen und zeigen relevante Themen wie z. B. Schuld, Sehnsucht nach Harmonie, Liebe, Einklang etc., die es zu erkennen und umzuwandeln gilt. Mit den Karten können wir einen Dialog zwischen Erwachsenen-Ich und Kindheits-Ich herstellen, welcher uns zur Heilung und Versöhnung dient und uns Lösungs-Ansätze liefert. Schließen Sie Frieden mit sich und schenken Sie sich ein besseres Lebensgefühl!

Frei nach dem Motto der Autorinnen:

“Ein versöhnter Erwachsener befreit das (innere) Kind, ein versöhntes Kind befreit den Erwachsenen.”

 

Fazit: Ein herrliches, unterstützendes Kartenset für Coaches, Berater, Trainer, aber auch für Erwachsene, die noch einige Themen aus ihrer Kindheit klären möchten. Eine wundervolle Dialog-Möglichkeit für einen liebevolleren Umgang mit sich selbst und all seinen “Selbsten” und Persönlichkeitsanteilen …

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Diana Schlößin: Semnonenhain

Was für ein grandioses Debüt hat Diana Schlößin da mit ihrem ersten historisch-fantastischen Roman “Semnonenhain” hingelegt. Ich bin schwer begeistert und habe das Buch in einem Rutsch gelesen.

Ich hoffe sehr, dass die unglaublich talentierte Autorin noch weitere historische Bücher schreibt – vielleicht sogar eine Fortsetzung von Semnonenhain? Wer weiß …

Doch eines nach dem anderen.

Das Cover:

Das Cover hat mich sofort neugierig auf das Buch gemacht, ohne dass ich so recht wusste, worum es ging. Eines der besten Cover, die ich seit langem gesehen habe! Die herrlichen Grüntöne, das abgebildete Paar – eine Frau getragen von einem Mann – der Wald und auch die verschnörkelte Umrandung, sehr dezent, sehr mystisch, harmonisch und bezaubernd schön. Das Buch wird mein Blickfang im Buchregal, da es sehr viel Magie ausstrahlt!

Doch nun zur Geschichte:

Die Studentin Emma verbringt ihre Semesterferien zuhause und hat einen heftigen Streit mit ihrem gewalttätigen Freund. Sie flieht vor ihm, kann ihm aber nicht wirklich entkommen. Es kommt zu einer furchtbaren Szene auf einem alten Friedhof, wo er sie töten möchte. Doch dann geschieht das Unfassbare: Sie betet inständig um Hilfe und fällt dabei in das Jahr 11 vor Christus. Dort findet sie Egmont, der sie mit in sein Dorf nimmt. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten ;-)!

Ich war sofort gefangen in der Geschichte, die sehr fundiert und historisch hervorragend recherchiert und wundervoll geschrieben wurde. Die Autorin versteht es brilliant, ihre Leser bei Laune und in der Geschichte zu halten. Und auch die Personen – bis auf zwei ;-( – sind mir allesamt ans Herz gewachsen und waren sehr sympathisch und lebendig …

Der erste Satz: 

“Wie Feuer fraß sich sein Schlag von ihrer Wange durch ihre Zellen, brannte sich förmlich in ihr Gehirn.”

 

Fazit:

BITTE LEST DIESES BUCH UNBEDINGT! Ein herrliches, beglückendes Buch wie eine Zeitreise, dass sehr lebendig geschrieben und sehr informativ ist. Ein zauberhaftes, magisches Buch, das sehr glücklich macht und das ich sehr gerne gelesen habe und sicher noch öfter lesen werde. Das beste historisch-fantastische Buch, dass ich seit langem gelesen habe!

+++++Tolle Bücher können auch unter 500 Seiten sein ;-)+++++

Na neugierig geworden? ICH würde nicht zögern, dieses wundervolle Buch zu kaufen. Aber wenn DU noch nicht sicher bist, dann hast du HIER die Möglichkeit, einen Blick in das bezaubernde Buch zu werfen 😉 ….

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