The Past Between Us von Lily Catten – Von Zeitreisen, Herzensangelegenheiten und einem Duke mit Mr.-Darcy-Potenzial

Zeitreisen, das London des 19. Jahrhunderts, eine sympathische Heldin und ein Duke, der mich an einen gewissen Mr. Darcy erinnert? Count me in! Es gibt Bücher, bei denen ich schon nach dem Lesen des Klappentextes weiß, dass sie ziemlich genau meinen Geschmack treffen könnten. The Past Between Us von Lily Catten gehört definitiv dazu. Und wie schön, wenn sich diese Vorfreude beim Lesen dann auch noch bestätigt.

Ich gebe zu, ich habe eine ausgesprochene Schwäche für Geschichten, in denen unsere Gegenwart auf längst vergangene Zeiten trifft. Besonders dann, wenn diese Vergangenheit aus rauschenden Bällen, gesellschaftlichen Konventionen, eleganten Kleidern und Herren besteht, die ihre Gefühle lieber hinter einer tadellosen Fassade verbergen. Dass die Realität des 19. Jahrhunderts vermutlich weniger romantisch war, als wir uns das beim Lesen gerne vorstellen, ist mir durchaus bewusst. Aber manchmal möchte man sich eben einfach für ein paar Stunden in eine andere Welt träumen.

Und genau das ist mir mit diesem Roman wunderbar gelungen.

Eine junge Frau zwischen zwei Welten

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Melody, die sich unvermittelt im London des Jahres 1862 wiederfindet. Eine Zeit, die mit unserer heutigen Lebenswirklichkeit nicht allzu viel gemeinsam hat. Plötzlich bestimmen gesellschaftliche Erwartungen, strenge Verhaltensregeln und Standesunterschiede ihren Alltag. Was für uns selbstverständlich ist, kann dort schnell für hochgezogene Augenbrauen sorgen. Und wer möchte schon auffallen, wenn niemand erfahren darf, dass man eigentlich gar nicht in diese Zeit gehört?

Melody war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist keine jener Romanheldinnen, die selbst in den unmöglichsten Situationen stets die passende Antwort parat haben und jedes Hindernis mit einem beherzten Schulterzucken überwinden. Sie bringt ihre eigenen Erfahrungen, Verletzlichkeiten und Unsicherheiten mit. Gerade dadurch wirkt sie menschlich und nahbar.

Ich mochte es sehr, sie dabei zu begleiten, wie sie versucht, sich in dieser fremden Welt zurechtzufinden. Schließlich muss sie nicht nur die Regeln einer anderen Gesellschaft verstehen, sondern auch mit ihren eigenen Gefühlen und den Fragen umgehen, die ihre ungewöhnliche Situation aufwirft.

Und als wäre das alles nicht schon kompliziert genug, begegnet sie auch noch einem gewissen Duke.

Ein Duke, bei dem Mr. Darcy grüßen lässt

Ach ja, Bennett.

Wer meine Vorliebe für Jane Austen kennt, wird sich vermutlich nicht wundern, dass ich bei diesem Charakter besonders aufmerksam geworden bin. Ein Duke, der zunächst ein wenig unnahbar erscheint, gesellschaftliche Verpflichtungen ernst nimmt und seine Gefühle nicht unbedingt auf dem Silbertablett serviert? Das klingt doch verdächtig nach einem Herren, der einst in Derbyshire sein Unwesen trieb.

Natürlich ist Bennett kein zweiter Fitzwilliam Darcy, und das muss er auch gar nicht sein. Aber diese gewisse Zurückhaltung, die Fassade, hinter der sich weit mehr verbirgt, als man zunächst vermutet, und seine allmählich sichtbar werdende verletzliche Seite haben mich durchaus an Austens berühmtesten Romanhelden erinnert.

Und ich gebe es gerne zu: Für solche Figuren bin ich ausgesprochen empfänglich.

Besonders gefallen hat mir, dass die Annäherung zwischen Melody und Bennett nicht einfach nur aus romantischen Begegnungen besteht. Zwischen ihnen liegen schließlich nicht nur gesellschaftliche Unterschiede, sondern im Grunde zwei vollkommen verschiedene Welten. Was für den einen selbstverständlich erscheint, kann für den anderen kaum nachvollziehbar sein. Und was geschieht, wenn Gefühle entstehen, die eigentlich gar nicht vorgesehen waren?

Gerade diese Konstellation macht für mich einen großen Teil des Reizes aus.

Mehr als nur eine romantische Zeitreise

Was mir an The Past Between Us ebenfalls gefallen hat, ist die Verbindung aus historischen Elementen, Romantik, Geheimnissen und emotionalen Verwicklungen.

Lily Catten lässt ihre Figuren nicht einfach nur durch eine hübsche Kulisse aus eleganten Salons und gesellschaftlichen Veranstaltungen spazieren. Die Konventionen der damaligen Zeit beeinflussen ihr Handeln, ihre Entscheidungen und natürlich auch ihre Beziehungen zueinander. Nicht alles darf offen ausgesprochen werden, nicht jeder Wunsch lässt sich erfüllen, und manchmal scheint das, was das Herz möchte, mit dem, was die Gesellschaft erwartet, kaum vereinbar.

Dabei geht es auch um Vertrauen, um Zugehörigkeit und um die Frage, wo eigentlich unser Platz im Leben ist. Ist Heimat immer der Ort, aus dem wir stammen? Oder kann sie auch dort entstehen, wo wir uns verstanden und angenommen fühlen?

Solche Fragen finde ich gerade bei Zeitreisegeschichten besonders interessant. Denn hinter der romantischen Vorstellung, in einer anderen Epoche zu leben, verbirgt sich ja auch ein ganz erhebliches Problem: Man gehört dort eigentlich nicht hin. Und selbst wenn man Menschen findet, die einem viel bedeuten, bleibt die Frage, ob man bereit wäre, sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen.

Die Geschichte bietet neben ihren romantischen Momenten auch genügend Spannung und offene Fragen, um mich immer wieder zum Weiterlesen zu verleiten. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, die Kapitel lassen sich wunderbar lesen, und aus dem Vorsatz, nur noch ein wenig weiterzulesen, wurde dann doch häufiger ein weiteres Kapitel.

Ein Buch, das auch äußerlich Freude macht

Ein paar Worte möchte ich unbedingt noch über die Gestaltung verlieren. Denn The Past Between Us ist nicht nur eine schöne Geschichte, sondern auch ein ausgesprochen hübsches Buch.

Ich mag es, wenn ein Buch mit Liebe zum Detail gestaltet ist und man bereits beim Betrachten das Gefühl bekommt, etwas Besonderes in Händen zu halten. Natürlich sollte man Bücher nicht nach ihrem Äußeren beurteilen. Aber seien wir doch einmal ehrlich: Wenn eine schöne Geschichte auch noch wunderschön verpackt ist, beschwert sich vermutlich niemand darüber.

Für mich gehört das durchaus zum Lesevergnügen. Und dieses Buch darf sich deshalb auch sehr gerne in meinem Bücherregal sehen lassen.

Mein Fazit

The Past Between Us hat mir rundum gut gefallen. Die Mischung aus Zeitreise, historischer Atmosphäre, einer sympathischen Protagonistin und einem Duke mit erfreulichem Mr.-Darcy-Potenzial hat genau meinen Geschmack getroffen.

Melody habe ich gerne auf ihrer ungewöhnlichen Reise begleitet, Bennett hat es mir mit seiner etwas verschlossenen Art ohnehin leicht gemacht, ihn interessant zu finden, und die romantischen wie auch geheimnisvollen Entwicklungen haben dafür gesorgt, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Natürlich sollte man keine zweite Jane Austen erwarten. Lily Catten erzählt ihre eigene Geschichte, mit einer modernen Heldin, einer ungewöhnlichen Ausgangssituation und einer romantischen Handlung, die sich ihren ganz eigenen Weg sucht. Aber wer Austens Romane liebt, gerne in das 19. Jahrhundert eintaucht und eine Schwäche für zurückhaltende Herren mit kompliziertem Gefühlsleben hat, dürfte sich hier ausgesprochen wohlfühlen.

Da The Past Between Us der erste Band einer Dilogie ist, bleiben natürlich Fragen offen. Glücklicherweise muss ich mich mit meiner Neugier nicht länger quälen, denn den zweiten Band lese ich bereits.

Für mich ist dieser Roman eine wunderbare Leseempfehlung für alle Jane-Austen-Liebhaber, Zeitreisefans und Leserinnen und Leser, die sich gerne von einer romantischen Geschichte in eine andere Epoche entführen lassen.

Und falls irgendwo noch ein Duke mit Mr.-Darcy-Manieren auf mich wartet, möge man mir bitte rechtzeitig Bescheid geben. Rein literarisch betrachtet, versteht sich.

A Court of Splintered Harmony von Sarah J. Maas – Ein Hof voller Risse und noch mehr Fragen

Meine Rezension mit Spoilern, einigen Zweifeln und ziemlich vielen Theorien über die Zukunft von Prythian und die anderen Welten im Maas-Universum.

Achtung: Dieser Artikel enthält ausführliche Spoiler zu A Court of Splintered Harmony sowie Hinweise auf die Handlung von Crescent City und Throne of Glass.

Nun habe ich den neuen Band von Sarah J. Maas’ Das Reich der sieben Höfe ausgelesen und bin noch immer dabei, meine Gedanken zu sortieren. Fünf Jahre haben wir auf die Fortsetzung gewartet, und entsprechend neugierig war ich, wie es mit Feyre, Rhysand, Nesta und all den anderen weitergeht.

Hat mir das Buch gefallen? Ja, durchaus. Allerdings mit einigen Abstrichen. Manche Entwicklungen haben mich begeistert, andere haben mich irritiert, und bei einigen Figuren frage ich mich inzwischen ernsthaft, was Sarah J. Maas mit ihnen vorhat.

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Kolumne Folge 1: Über die bemerkenswerte Kunst, immer recht zu haben

Ich habe Menschen kennengelernt, die in ihrem ganzen Leben noch nie an ihrer eigenen Meinung gezweifelt zu haben scheinen. Eine erstaunliche Begabung, um die ich sie manchmal beneide. Während ich mir über eine Angelegenheit noch den Kopf zerbreche, haben diese Menschen ihr Urteil längst gefällt und wundern sich höchstens darüber, dass andere nicht ebenso rasch zu derselben Erkenntnis gelangt sind. Ich stelle mir das ungemein beruhigend vor. Allerdings dürfte es auf Dauer auch recht langweilig sein, niemals an sich selbst zweifeln zu müssen.

Nun möchte ich nicht behaupten, dass ich frei von dieser Schwäche wäre. Es gibt durchaus Dinge, über die ich nicht zu diskutieren bereit bin. Jane Austen gehört für mich zu den klügsten Beobachterinnen der menschlichen Natur, und Rosinen haben in einem ordentlichen Apfelkuchen nichts verloren. Über beides lässt sich selbstverständlich streiten, nur sollte man nicht erwarten, dass ich mich sonderlich entgegenkommend zeige.

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Black Witch 5: Die Buchenttäuschung des Jahres

„Ich bleibe der Reihe treu“, habe ich am Ende meiner Rezension zum vierten Band geschrieben, verbunden mit der Hoffnung, dass „Black Witch“ wieder zu dem zurückfindet, was mich anfangs so begeistert hatte. Nun habe ich „Offenbarung“ auf Seite 768 abgebrochen. Nach so vielen gemeinsam verbrachten Lesestunden fällt mir das schwer, aber die Hoffnung auf ein mitreißendes Finale hat mich irgendwann allein nicht mehr weitergetragen.

Die ersten beiden Bände fand ich famos, und auch Band drei konnte mich mit leichten Abstrichen noch überzeugen. Laurie Forest hat eine faszinierende Welt erschaffen, deren Magie, Geschichte und unterschiedliche Völker ich ausgesprochen gern entdeckt habe. Schon im vierten Band rückte die eigentliche Handlung für meinen Geschmack allerdings zu weit hinter die zahlreichen Liebesgeschichten zurück. Was ich damals bedauert habe, wurde im fünften Band für mich endgültig zum Problem.

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Wie eine höchst ungehörige Dame ihren Weg zu mir fand

Wie eine höchst ungehörige Dame ihren Weg zu mir fand

Manchmal erinnern wir uns noch nach vielen Jahren an Menschen, die uns irgendwann einmal begegnet sind und von denen wir damals kaum ahnten, welchen Einfluss sie auf unser späteres Leben haben würden. Nicht unbedingt, weil sie etwas Außergewöhnliches getan oder uns einen besonders klugen Rat gegeben hätten, sondern weil sie im richtigen Augenblick eine kleine Geste der Freundlichkeit zeigten, die uns bis heute begleitet.

In meiner Kindheit kannte ich eine ehemalige Bibliothekarin, die mir immer wieder Bücher schenkte, die einst ihren eigenen Kindern gehört hatten. Ich weiß nicht, ob sie sich damals Gedanken darüber machte, welche Freude sie mir damit bereitete. Vermutlich wollte sie einfach nur, dass die Bücher in gute Hände kamen. Für mich jedenfalls waren diese Geschenke etwas Wunderbares, und ich bin überzeugt, dass sie einen nicht unerheblichen Anteil daran hatte, wie sehr ich das Lesen lieben lernte.

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Leseliebe 04/2026 – Eine viktorianische Weihnacht

Die neue Weihnachtsausgabe der Leseliebe ist fertig, und dieses Mal führt sie uns in eine Weihnachtswelt, die bis heute erstaunlich vertraut wirkt. In das England des 19. Jahrhunderts, zu Charles Dickens, Gaslaternen, geschmückten Tannenbäumen, alten Büchern, handgeschriebenen Weihnachtsgrüßen und winterlichen Geschichten.

Mich hat an diesem Thema besonders gereizt, wie viele unserer heutigen Weihnachtsbilder in jener Zeit geprägt oder zumindest weitergetragen wurden. Deshalb geht es in dieser Ausgabe unter anderem darum, wie Dickens unser Bild vom Fest beeinflusst hat, weshalb das Jahr 1843 für Weihnachten eine besondere Rolle spielte, wie der Weihnachtsbaum seinen Weg aus dem deutschsprachigen Raum in englische Wohnzimmer fand und warum Weihnachtskarten damals zu kleinen Kunstwerken wurden.

Natürlich darf auch die etwas geheimnisvollere Seite der viktorianischen Weihnacht nicht fehlen. Geistergeschichten gehörten damals ganz selbstverständlich zu langen Winterabenden, und auch alte Weihnachtsbücher, Christmas Annuals, Plum Pudding, Mince Pies und Christmas Cracker haben ihren Platz in dieser Ausgabe gefunden. Dazu werfen wir einen Blick hinter die Türen viktorianischer Häuser und auf jene Menschen, die im Hintergrund arbeiteten, während andere Weihnachten feierten.

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In eigener Sache: Über Buchanfragen, Rezensionsexemplare und meine Unabhängigkeit

Mein Blog ist seit vielen Jahren ein Ort, an dem ich über Bücher schreibe, die mich begeistern, zum Nachdenken bringen, manchmal auch enttäuschen und mich im besten Fall noch lange nach der letzten Seite begleiten. Was hier vorgestellt, besprochen oder empfohlen wird, entspringt ausschließlich meiner eigenen Lektüre und meinen persönlichen Interessen.

Und genau so soll es auch bleiben.

In letzter Zeit erreichen mich immer wieder Anfragen von Autoren und Verlagen, die mir ihre Bücher zur Rezension anbieten möchten. Oft sind diese Nachrichten freundlich gemeint, manchmal sogar sehr persönlich formuliert, doch möchte ich an dieser Stelle etwas klarstellen, um Missverständnisse und unnötige Korrespondenz künftig zu vermeiden.

Ich nehme grundsätzlich keine Rezensionsexemplare an und bespreche keine Bücher auf Anfrage.

Meine Bücher suche ich mir ausschließlich selbst aus. Ich stöbere, entdecke, lasse mich von Geschichten und Themen neugierig machen und entscheide ganz allein, welches Buch als Nächstes auf meinem Lesestapel landet. Dabei spielen weder Veröffentlichungspläne noch Werbeaktionen oder die Wünsche Dritter eine Rolle.

Ebenso möchte ich darauf hinweisen, dass ich nicht jedes Genre lese oder bespreche. Wer sich ein wenig auf meinem Blog umsieht, bekommt recht schnell einen Eindruck davon, welche Bücher mich interessieren und welche eben nicht. Krimis und Thriller gehören beispielsweise nicht zu meiner Lektüre.

Mir ist bewusst, wie schwierig es gerade für unabhängige Autoren sein kann, mit ihren Büchern sichtbar zu werden. Als Autorin kenne ich diese Herausforderung durchaus aus eigener Erfahrung. Dennoch ist mein Blog keine Plattform für Buchwerbung oder die Vermittlung von Rezensionen, sondern ein persönlicher Raum, in dem ich meine Liebe zur Literatur mit meinen Lesern teile.

Und noch eine kleine Bitte habe ich: Auch wenn im Internet das Du längst weit verbreitet ist, schätze ich bei einer ersten Kontaktaufnahme die höfliche Sie-Form. Gerade wenn man einander nicht kennt und sich mit einem Anliegen an jemanden wendet, empfinde ich das als eine schöne Selbstverständlichkeit.

Ich hoffe deshalb auf Verständnis, dass ich künftig auf unverlangte Buchangebote und Rezensionsanfragen nicht mehr persönlich antworten werde.

Meine Lektüre bleibt meine Entscheidung, meine Meinung bleibt unabhängig und mein Blog bleibt genau das, was er von Anfang an sein sollte: ein Ort für meine ganz persönliche Liebe zu Büchern.

Herzliche Grüße
Tina Müller

Neu erschienen: Leseliebe 03/2026 – Von Rittern, Helden und alten Mauern

Es gibt Themen, bei denen man am Anfang glaubt, ungefähr zu wissen, wohin die Reise gehen wird. Und dann öffnet sich eine Tür nach der anderen, aus einem Artikel werden drei, aus einer Burg werden vier, und irgendwo zwischen Parzival, Siegfried und einer alten Burgbibliothek stellt man fest, dass aus dem geplanten Heft längst ein kleines Buch geworden ist.

So ging es mir mit der neuen Leseliebe.

80 Seiten sind es am Ende geworden, und diesmal führt die Reise zu Rittern, Helden, alten Mauern und in die deutsche Sagenwelt. Mich hat dabei weniger das romantische Bild vom makellosen Ritter interessiert als die Frage, was sich hinter all den Geschichten eigentlich verbirgt. Wie lebten Ritter wirklich? Was bedeuteten Begriffe wie Treue, Ehre, Maß oder Verantwortung? Warum erzählen wir uns manche Geschichten seit Jahrhunderten immer wieder, während andere Helden beinahe aus unserem Gedächtnis verschwunden sind?

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Post aus meiner Bücherwelt – der neue Newsletter

In den vergangenen Tagen hat sich rund um die Leseliebe und meinen Newsletter einiges verändert (ich hatte berichtet). Meine bisherige Mailingliste ist inzwischen Geschichte, und an ihre Stelle tritt nun ein neuer Newsletter, in dem künftig ein bisschen mehr Platz für all die verschiedenen Dinge sein soll, an denen ich arbeite. Der erste Newsletter wird gerade geschrieben, anmelden könnt ihr euch aber schon jetzt.

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