Die neue Weihnachtsausgabe der Leseliebe ist fertig, und dieses Mal führt sie uns in eine Weihnachtswelt, die bis heute erstaunlich vertraut wirkt. In das England des 19. Jahrhunderts, zu Charles Dickens, Gaslaternen, geschmückten Tannenbäumen, alten Büchern, handgeschriebenen Weihnachtsgrüßen und winterlichen Geschichten.
Mich hat an diesem Thema besonders gereizt, wie viele unserer heutigen Weihnachtsbilder in jener Zeit geprägt oder zumindest weitergetragen wurden. Deshalb geht es in dieser Ausgabe unter anderem darum, wie Dickens unser Bild vom Fest beeinflusst hat, weshalb das Jahr 1843 für Weihnachten eine besondere Rolle spielte, wie der Weihnachtsbaum seinen Weg aus dem deutschsprachigen Raum in englische Wohnzimmer fand und warum Weihnachtskarten damals zu kleinen Kunstwerken wurden.
Natürlich darf auch die etwas geheimnisvollere Seite der viktorianischen Weihnacht nicht fehlen. Geistergeschichten gehörten damals ganz selbstverständlich zu langen Winterabenden, und auch alte Weihnachtsbücher, Christmas Annuals, Plum Pudding, Mince Pies und Christmas Cracker haben ihren Platz in dieser Ausgabe gefunden. Dazu werfen wir einen Blick hinter die Türen viktorianischer Häuser und auf jene Menschen, die im Hintergrund arbeiteten, während andere Weihnachten feierten.










