In eigener Sache: Über Buchanfragen, Rezensionsexemplare und meine Unabhängigkeit

Mein Blog ist seit vielen Jahren ein Ort, an dem ich über Bücher schreibe, die mich begeistern, zum Nachdenken bringen, manchmal auch enttäuschen und mich im besten Fall noch lange nach der letzten Seite begleiten. Was hier vorgestellt, besprochen oder empfohlen wird, entspringt ausschließlich meiner eigenen Lektüre und meinen persönlichen Interessen.

Und genau so soll es auch bleiben.

In letzter Zeit erreichen mich immer wieder Anfragen von Autoren und Verlagen, die mir ihre Bücher zur Rezension anbieten möchten. Oft sind diese Nachrichten freundlich gemeint, manchmal sogar sehr persönlich formuliert, doch möchte ich an dieser Stelle etwas klarstellen, um Missverständnisse und unnötige Korrespondenz künftig zu vermeiden.

Ich nehme grundsätzlich keine Rezensionsexemplare an und bespreche keine Bücher auf Anfrage.

Meine Bücher suche ich mir ausschließlich selbst aus. Ich stöbere, entdecke, lasse mich von Geschichten und Themen neugierig machen und entscheide ganz allein, welches Buch als Nächstes auf meinem Lesestapel landet. Dabei spielen weder Veröffentlichungspläne noch Werbeaktionen oder die Wünsche Dritter eine Rolle.

Ebenso möchte ich darauf hinweisen, dass ich nicht jedes Genre lese oder bespreche. Wer sich ein wenig auf meinem Blog umsieht, bekommt recht schnell einen Eindruck davon, welche Bücher mich interessieren und welche eben nicht. Krimis und Thriller gehören beispielsweise nicht zu meiner Lektüre.

Mir ist bewusst, wie schwierig es gerade für unabhängige Autoren sein kann, mit ihren Büchern sichtbar zu werden. Als Autorin kenne ich diese Herausforderung durchaus aus eigener Erfahrung. Dennoch ist mein Blog keine Plattform für Buchwerbung oder die Vermittlung von Rezensionen, sondern ein persönlicher Raum, in dem ich meine Liebe zur Literatur mit meinen Lesern teile.

Und noch eine kleine Bitte habe ich: Auch wenn im Internet das Du längst weit verbreitet ist, schätze ich bei einer ersten Kontaktaufnahme die höfliche Sie-Form. Gerade wenn man einander nicht kennt und sich mit einem Anliegen an jemanden wendet, empfinde ich das als eine schöne Selbstverständlichkeit.

Ich hoffe deshalb auf Verständnis, dass ich künftig auf unverlangte Buchangebote und Rezensionsanfragen nicht mehr persönlich antworten werde.

Meine Lektüre bleibt meine Entscheidung, meine Meinung bleibt unabhängig und mein Blog bleibt genau das, was er von Anfang an sein sollte: ein Ort für meine ganz persönliche Liebe zu Büchern.

Herzliche Grüße
Tina Müller

Neu erschienen: Leseliebe 03/2026 – Von Rittern, Helden und alten Mauern

Es gibt Themen, bei denen man am Anfang glaubt, ungefähr zu wissen, wohin die Reise gehen wird. Und dann öffnet sich eine Tür nach der anderen, aus einem Artikel werden drei, aus einer Burg werden vier, und irgendwo zwischen Parzival, Siegfried und einer alten Burgbibliothek stellt man fest, dass aus dem geplanten Heft längst ein kleines Buch geworden ist.

So ging es mir mit der neuen Leseliebe.

80 Seiten sind es am Ende geworden, und diesmal führt die Reise zu Rittern, Helden, alten Mauern und in die deutsche Sagenwelt. Mich hat dabei weniger das romantische Bild vom makellosen Ritter interessiert als die Frage, was sich hinter all den Geschichten eigentlich verbirgt. Wie lebten Ritter wirklich? Was bedeuteten Begriffe wie Treue, Ehre, Maß oder Verantwortung? Warum erzählen wir uns manche Geschichten seit Jahrhunderten immer wieder, während andere Helden beinahe aus unserem Gedächtnis verschwunden sind?

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Post aus meiner Bücherwelt – der neue Newsletter

In den vergangenen Tagen hat sich rund um die Leseliebe und meinen Newsletter einiges verändert (ich hatte berichtet). Meine bisherige Mailingliste ist inzwischen Geschichte, und an ihre Stelle tritt nun ein neuer Newsletter, in dem künftig ein bisschen mehr Platz für all die verschiedenen Dinge sein soll, an denen ich arbeite. Der erste Newsletter wird gerade geschrieben, anmelden könnt ihr euch aber schon jetzt.

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Leseliebe-News, die Zweite

Bei der Leseliebe tut sich gerade einiges, und nachdem ich euch im letzten Beitrag schon erzählt habe, dass das Magazin künftig nicht mehr als vollständiges kostenloses PDF erscheinen wird, möchte ich heute noch ein bisschen erzählen, was sich auch drumherum verändert. Vielleicht haben einige von euch in den vergangenen Tagen bemerkt, dass man sich nicht mehr für meine bisherige Mailingliste anmelden konnte. Ich habe die Anmeldung ganz bewusst geschlossen, nachdem es dort immer wieder Angriffe und massenhafte unerwünschte Anmeldungen gegeben hatte. An einem einzigen Tag waren es bis zu 1.000 Bot-Anmeldungen! Ein Bot hat es sogar geschafft, sich in meine Mailingliste einzutragen, als sie schon gar nicht mehr auf meiner Webseite zu finden war. Irgendwann war mir das einfach zu viel, und ehrlich gesagt war ich mit dem bisherigen Newslettersystem ohnehin schon länger nicht mehr besonders glücklich.

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Die Leseliebe verändert sich – und die neue Ausgabe wird ritterlich

Als ich im Juli 2018 die erste Leseliebe veröffentlicht habe, war das Ganze eigentlich noch ein recht überschaubares Projekt. Viermal im Jahr sollte ein kleines Magazin erscheinen, rund um Bücher, Verlage und Geschichten, kostenlos als PDF zum Herunterladen. Seitdem ist einiges passiert. Die Themen sind größer geworden, die Hefte umfangreicher und aus dem ursprünglichen Literaturmagazin ist längst etwas Eigenes entstanden. Inzwischen führen mich die einzelnen Ausgaben nicht mehr ausschließlich in die Welt der Bücher, sondern auch in Literaturgeschichte, Kunst, Kultur, vergangene Zeiten und zu all den Dingen, bei denen ich beim Recherchieren irgendwann selbst hängenbleibe und denke: Darüber möchte ich mehr wissen.

Und meistens werden aus den ursprünglich geplanten paar Seiten dann wieder ein paar mehr. Bei der neuen Ausgabe ist das besonders gründlich passiert. 😉 Aber was soll ich sagen, ich liebe dieses Thema einfach …

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Titelseite neue Leseliebe – Weihnachtsedition

Hier ist schon mal die Titelseite der bald erscheinenden Leseliebe – dieses Mal wieder die famose Weihnachtsediton.

Ich bin gerade am Überarbeiten, der Probedruck ist hier und schaut schon sehr gut aus, ein paar Fehler hab ich noch gefunden und diese werde ich nun noch korrigeren. Vielleicht kann dann das PDF schon einmal erscheinen, der Druck dauert derzeit etwas …

Oxford Anekdote

 

Oxford-Anekdote: Der Earl of Pembroke & der „fast kopflose“ Nick

Vor einigen Jahren stand ich bei einer Stadtführung in Oxford vor der Statue von William Herbert, 3rd Earl of Pembroke (1580–1630) – sie thront direkt vor der ehrwürdigen Bodleian Library, einem Ort, der Geschichte atmet und an jeder Ecke Geschichten flüstert.

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Über das Lesen, das Schreiben und das Wiederentdecken alter Schätze

Wenn ich lese, sehe ich die Szenen lebendig vor mir – jede Bewegung, jedes Licht, jedes kleine Detail. Besonders bei Büchern, die Herz und Sinne gleichermaßen ansprechen, läuft in meinem Kopf fast ein ganzer Film ab.

So war es, als ich in einer schwierigen Lebensphase wieder zu Jane Austen zurückfand. Stolz und Vorurteil hatte ich als Teenager verschlungen, doch irgendwann blieb das Lesen auf der Strecke – Studium, Arbeit, Alltag, Familie, Trennung. Und dann, ganz still, kehrte es zurück.

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Booknerdprobleme

Eine kleine, aber überfällige Petition:

Können wir bitte endlich damit aufhören, Buchcover mit diesen unsäglichen Bestseller-Aufklebern zu verschandeln?

Ich habe in meinem Leben vermutlich schon Stunden damit verbracht, diese zähen kleinen Dinger Millimeter für Millimeter vom Cover zu lösen – mit spitzen Fingern, wachsendem Puls und einer gehörigen Portion stiller Verzweiflung. Und ja, geflucht habe ich dabei. Laut. Mehr als einmal.

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Wichtige Info: Etsyshop funktioniert derzeit nicht ;-(

✨ Wichtige Info für alle Buchliebhaber und Jane-Austen-Fans! ✨

Derzeit gibt es leider ein technisches Problem bei Etsy, das einige Bestellungen in meinem Shop „Miss Austen’s Booketerie“ verhindert. Etsy arbeitet bereits mit Hochdruck an einer Lösung.

💌 Wenn du etwas dringend brauchst – zum Beispiel ein Geschenk oder dein Lieblings-Lesezeichen – schreib mir gerne direkt eine Nachricht (E-Mail: tina2604@googlemail.com)! Ich finde eine Lösung, versprochen.

Danke für eure Geduld und Unterstützung 💖
Eure Tina von Miss Austen’s Booketerie

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