Confidence Code – Was Frauen selbstbewusst macht

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Die beiden Journalistinnen Katty Kay und Clarie Shipman haben ein interessantes Buch mit dem Titel “Confidence Code – Was Frauen erfolgreicher macht” geschrieben.

Darin haben sie die neusten wissenschaftliche Erkenntnisse u.a. auch aus den Neurowissenschaften und “revolutionäre Praxis-Tipps” zusammengetragen.

Herausgekommen ist ein Buch, das einerseits auch interessant ist, andererseits leider auch sehr amerikanisch “oberflächlich” daherkommt. Ich bin mir noch nicht sicher, ob man nach dem Lesen des Buches wirklich mit den Tipps selbstbewusster werden kann. Zumal es nicht wirklich neue Erkenntnisse sind. Und so geht es mir meist nach dem Lesen von Büchern, die aus Amerika kommen, mir fehlt es einfach an Tief und sinnstiftendem Nutzen nach der Lektüre solcher Erfolgsbücher.

Die Autorinnen gaben sich wirklich große Mühe, interessant zu schreiben und dennoch hat es bei mir leider nicht “klick” gemacht und ich war froh, als ich das Buch zu Ende gelesen habe. Ich muss gestehen, ich habe auch einige Seiten weitergeblättert, ohne diese gelesen zu haben. Ich denke das liegt aber auch größtenteils an mir, da ich sehr viele Bücher lese und es einfach irgendwann auch nichts mehr Neues zu schreiben gibt. Es sei denn es werden von wissenschaftlicher Seite neue Gedankenwelten losgetreten.

Das Buch liefert aber auch – und das hat mir sehr gut gefallen – interessante Informationen über das Selbstvertrauen bei Frauen. Und hier wird insbesondere erwähnt, dass Selbstvertrauen, dass durch uns kommt, wenn wir weniger denken und mehr ins Handeln kommen, uns mehr bringt als z. B. Selbstvertrauen, das lediglich darauf fußt, aus dem Lob anderer entstanden zu sein. Und natürlich sollte man authentisch sein. Aber das ist ja auch nichts wirklich Neues …

Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. Natürlich liegt vieles an uns selbst, natürlich müssen wir authentisch sein, an uns glauben, positiv sein, unser Verhalten ändern, wie sonst sollte denn Veränderung geschehen, wenn wir nicht bei uns selbst beginnen? An uns arbeiten? Es gibt zahlreiche Bücher von deutschen Autorinnen, die tiefer gehen und informativer und praxisnaher sind! Schade!

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Katrin Zita: Die Kunst, allein zu reisen und bei sich selbst anzukommen

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Katrin Zita hat für Frauen ein spannendes und mutiges Reisebuch für Frauen mit dem Titel “Die Kunst, allein zu reisen und bei sich selbst anzukommen” geschrieben.

Katrin Zita reist seit mehr als zehn Jahren um die Welt, oft nur ganz alleine. Sie bereiste bereits mehr als 50 Länder und zeigt auf, dass Alleinreisende auf keinen Fall einsam sind. Dabei gibt sie sehr viele wertvolle Tipps, wie Frauen alleine auf Reisen mit Leichtigkeit und Lebensfreude die Zeit genießen können. So wird Reisen auch eine Reise zu sich selbst. Ausgehend von den zentralen Fragen: Wenn das Leben eine Reise wäre, wo würdest du ankommen? Welche Ziel wartet auf dich? Wer begleitet sich auf diesem Lebensweg? können sich Frauen, die sich selbst besser kennenlernen möchte und auch ihre Grenzen und Wünsche ausloten möchte, zielgerichtet selbst finden. Denn nur wer sich selbst gefunden hat, kann seinen ureigenen Lebensweg finden …

Und so liest sich auch die Einleitung schon sehr spannend (Seite 11):

“Es ist der 24. Dezember und ich blicke über den Rand meines Laptops auf die Skyline von Manhattan. Ich habe mich für diesen besonderen Ort, einem Melting Pot der Kulturen, entschieden, um die ersten Zeilen für dieses Buch zu schreiben … Mein Ziel, das mir sehr am Herzen liegt, ist es, Sie zu inspirieren und Ihnen Mut zuzusprechen, damit Sie sich mit Leichtigkeit zur schönsten Entdeckungsreise Ihres Lebens aufmachen und gut bei sich selbst ankommen können.”

 

Fazit: Ein inspirierendes, mutmachendes und spannendes Buch mit vielen Tipps zur Selbstfindung – weniger Tipps für alleinreisende Frauen (hier empfehle ich die Bücher von Carina Herrmann!). Das Buch ist auch für Menschen, die nicht so gerne reisen, diese können sich auf eine innere Reise zu sich selbst begeben …. Liest sich gut und macht neugierig … was fehlt, ist etwas mehr Tiefgang. Gestört hat mich dann und wann die selbstherrliche Art der Autorin … Ich denke, reisen alleine ist nicht immer so klasse, wie beschrieben und sicher hat jeder da ein anderes Gefühl …

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Julius Hendricks: Be a little analog

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Julius Hendricks hat mit “Be a little analog” ein für sein Alter bemerkenswertes und sehr wertschätzendes Buch geschrieben. Mich nervt es auch ungemein, nahezu überall nur noch auf Displays starrende Menschen zu sehen, die keinen Blick für ihre Umgebung, geschweige denn für ihre Mitmenschen haben. Diese permanente Sucht, dieses “always on” ist einfach eine störende Sache. Selbst wenn man gemütlich mit Freunden im Cafe oder beim Essen sitzt, und mitten im Gespräch eine SMS kommt, die natürlich sofort gelesen werden muss. Oft geht es mir da wie Julius Hendricks, ich bin versucht, einfach aufzustehen und zu gehen und in der Zeit etwas Sinnvolles zu tun, um dann wiederzukommen.

Im Buch liest sich das wie folgt (Seite 8):

“In solchen Situationen spiele ich hin und wieder mit dem Gedanken, mitten im Gespräch wortlos aufzustehen, nach Hause zu fahren und einen kurzen Blick in den Briefkasten zu werfen, meine Rechnungen durchzugehen und die kostenlose Werbung zu entsorgen, nur um  mich eine halbe Stunde später kommentarlos wieder zu meinem vermutlich ziemlich irritierten Gesprächspartner zu setzen. Allein die Angst, dass möglicherweise keinen von meiner Abwesenheit Notiz nehmen würde, hält mich davon ab.”

Und weiter:

“Den Menschen scheint es wichtiger zu sein, einen schönen Augenblick digital festzuhalten, als ihn erst einmal bewusst zu erleben. Jeder Moment, jede Erfahrung will heute mit anderen online geteilt und kommentiert werden. Doch steigt mit dem Drang, immerzu alles zu dokumentieren, nicht auch die Beliebigkeit des Dokumentierten? Und gleichzeitig auch das Desinteresse daran, was dokumentiert wird? Was bleibt ist jede Menge verlorene Zeit und ein riesiger Haufen Datenmüll.”

Wie wahr! Das bewusste Erleben einer Sache, einer Situation kann so viel innere Ruhe spenden, einen so in seine Mitte zurückbringen. Stattdessen greifen wir zum Handy, knipsen wild herum, posten unsere Eindrücke sofort in alle sozialen Medien und gehen weiter, um den nächsten schönen Moment online festzuhalten. Was für ein Theater! Kein Wunder, dass viele Menschen gestresst sind. Viele leben mehr online als offline.

Julius Hendricks hat viele tolle Tipps aufnotiert, die mir richtig gut gefallen haben. Überhaupt hat mir das ganze Buch in seiner Aufmachung, dem handlichen Format, dem tollen und einfachen Cover, dass das analoge Thema nochmals unterstreicht sowie die Schreibe sehr gut gefallen.

Der Autor inspiriert mit seinen Tipps bzw. Denkanstößen, dem Analogen mit neuer Wertschätzung zu begegnen, über den Bildschirmrand hinauszublicken und sich Zeit zu nehmen, das Leben in seiner ganzen Vielfalt zu entdecken.

Beispiel:

“Teile einen guten Gedanken mit einem Freund statt mit einem sozialen Netzwerk.”

oder:

“Mach einen Spaziergang. Lass dein Handy zu Hause.”

Fazit: Ein sehr erhellender, schicker und wichtiger Ratgeber über ein neues Lebensgefühlt “Back to analog”! Die mit einem Augenzwinkern formulierten Tipps, um dem tägliche, digitalen Wahn ein Schnippchen zu schlagen, haben mir sehr gut gefallen. Auch das Thema Wertschätzung anderer gegenüber finde ich sehr wichtig in digitalen Zeiten. Absolut empfehlenswert, bitte zahlreich verschenken!

Das letzte Wort darf auch Herr Hendricks haben:

“Denn jeder analoge Augenblick ist ein Abenteuer und lässt uns Unerwartetes entdecken.”

 

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Virginia Satir: Selbstwert und Kommunikation

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Virginia Satirs äußerst empfehlenswerter Klassiker “Selbstwert und Kommunikation” sollte in keinem Buchregal fehlen. Die Amerikanerin Virginia Satir war einer der wichtigsten Begründerinnen der Familientherapie.

In diesem sehr empfehlenswerten Ratgeber werden die wesentlichen Elemente des Zusammenlebens in einer Familie aufgezeigt, es geht um die Selbstwertgefühle aller Familienmitglieder, ihre Kommunikation miteinander und auch wie diese gelingen oder auch misslingen kann. Frau Satir stellt auch die offenen und verdeckten Familienregeln vor. All dies lernt man mit diesem BUch zu erkennen, zu analysieren und zu verändern. Nicht umsonst gilt das Werk als einer der unumstrittenen Klassiker im Bereich der Familientherapie. Virginia Satir liefert auch sehr viele Beispiele aus ihrer langjährigen Beratungspraxis, gibt wichtige Anregungen für Familiengespräche und stellt auch Übungen vor.

Das Buch ist für Fachleute aber auch für den privaten Einsatz innerhalb der Familie sehr empfehlenswert, das beste Buch zum Thema!

Fazit: Unumstrittener Klassiker, um das komplexe System der Familie zu verstehen. Ein Buch, dass sowohl für Praktiker, Berater, Therapeuten aber auch für Menschen, die sich für Familien und ihre komplexen Systematiken und Regeln interessieren – gleichermaßen geeignet ist. Ein Buch, dass man auch sehr gut ohne psychologische Basiskenntnisse sehr gut lesen kann! Erkenne dich selbst und deine Familie mit diesem leicht verständlichen und sehr informativen Klassiker der Familientherapie! Absolut empfehlenswert!

 

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Praktische Selbst-Empathie: Herausfinden, was man fühlt und braucht. Gewaltfrei mit sich selbst umgehen

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Die Psychotherapeutin Gerlinde Ruth-Fritsch hat ein wundervolles, weiteres Buch (letzte Woche besprochen: Der Gefühls- und Bedürfnisnavigator) mit dem Titel “Praktische Selbst-Empathie – Herausfinden, was man fühlt und braucht” geschrieben. Erschienen im wundervollen Junfermann Verlag, meinem Lieblings-Verlag. Das vielseitig (z. B. als Arbeitsbuch, als Nachschlagewerk etc.) einsetzbare Buch zeigt auf, wie wir Selbst-Empathie praktisch anwenden können, um uns und unserer Gefühle und Bedürfnisse besser kennenlernen zu dürfen. Das Handbuch der Gefühle orientiert sich dabei auch an der Landkarte der Gefühle von Marsha Linehan und Marshall B. Rosenbergs gewaltfreier Kommunikation. Auch mit uns selbst sollten wir möglichst gewaltfrei umgehen. Viele Strategien helfen uns zu verstehen. Die Autorin hat sich sehr viel Mühe gemacht, viele einzelne Gefühle zu sammeln … Sind wir mal ehrlich, wie viele Gefühle können wir auf Anhieb spontan benennen?  Gefühle sind Zeichen Lebendigkeit und Bedürfnisse der Ursprung von Gefühlen und Verhalten.

Wie sagte schon der große Marshall B. Rosenberg? “90 Prozent unseres Leid entstehen durch Interpretation.”

Gut gefallen hat mir, dass sich Frau Fritsch nicht nur auf die Maslowsche Bedürfnispyramide stützt, sondern auch hier geht die Autorin in die Tiefe. Ihr ist ein sehr ausführlicher Führer zu uns selbst gelungen – zu unserem inneren Schatz. Klasse waren auch die diversen Exkurse wie z.B. wie Gefühle entstehen …

“Der Sinn von Gefühlen ist, auf Bedürfnisse aufmerksam zu machen.”

Fazit: Entdecke dich selbst! Dieses mehr als empfehlenswerte, sehr gut und tiefgehende Buch unterstützt uns nicht nur bei der Selbst-Empathie, sondern bringt uns auch unser tiefstes Innerstes hervor. Ein sehr tiefsinniger Reiseführer zu unserem inneren Schatz, zu uns selbst! Prädikat: Unentbehrlich in jedem Bücherregal!

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Mit Selbstcoaching zum Traumjob: Wie Sie in fünf Schritten Ihre wahre Berufung entdecken und umsetzen

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Das Trendthema “Berufung” ist ja aus dem Coachingbereich und dem Ratgeberbereich nicht mehr wegzudenken – jeder ist derzeit ja irgendwo auf der Suche nach sich selbst, auf der Suche nach mehr Lebensfreude und so weiter … das ist nicht verwerflich, jedoch vergessen wir manchmal vor lauter Sinnsuche auch das Leben im Jetzt zu leben …

Jürgen Nawatzki hat ein sehr empfehlenswertes Buch mit dem Titel “Mit Selbstcoaching zum Traumjob – Wie Sie in fünf Schritten Ihre wahre Berufung entdecken und umsetzen“.  Mittels zahlreicher Anregungen und Übungen können wir einen Selbstreflektionsprozess ganz ohne Coach selbst beginnen und beschreiten und uns auf die Suche nach unseren verborgenen Wünschen machen. Jürgen Nawitzki hat ein in meinen Augen rundum gelungenes Buch geschrieben, dass uns Leser konkret an die Hand nimmt und auch konkret in die Umsetzung – sprich uns sozusagen auf den Weg zu unserem erfüllten Herzensberuf bzw, -berufung bringt. Wer viele Ratgeber über Berufung gelesen hat, dem werden einige Übungen bereits bekannt sein. Es sind aber auch einige mir unbekannte Übungen aufgeführt, die ich sehr gut finde.

Der erste Teil des Buches beschäftigt sich mit uns und heißt auch deshalb “Erkenne dich selbst!”. Denn ohne solide Kenntnisse unserer Persönlichkeit kann ein Herausfinden unserer wahren und innersten beruflichen Wünsche nicht stattfinden.

Im zweiten Schritt geht es um die Erwartungen an den neuen Job, die Berufung. Hier unterstützen uns ausführliche Checklisten. Danach folgt im dritten der insgesamt fünf Schritte eine Zusammenfassung des bisher herausgefundenen und auch, was wir schon alles erreicht haben. Hier geht der Autor auch auf die wichtigen Faktoren Intuition und Inspiration ein. Eine Fantasiereise unterstützt uns in diesem 3. Schritt (diese ist leider zum selber lesen oder zum selber auf ein Band sprechen – hier wäre es schön, diese Reise online herunterladen zu können oder online anzuschauen – z. B. bei Youtube).

Im vierten Schritt widmen wir uns unseren verschiedenen Kompetenzen und im fünften Schritt geht es an die konkrete Umsetzung – in kleinen Schritten, um uns nicht zu überfordern …

Fazit: Ein Berufungsratgeber für Berufserfahrene (weniger für Einsteiger) der Extraklasse von einem erfahrenen Praktiker geschrieben! Entdecken Sie sich selbst und leben Sie das Leben mit dem Job oder der Berufung, dass Ihnen Energie bringt und nicht entzieht! Absolute Top-Empfehlung!

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Das Corssen-Prinzip

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Ein sehr hübsch aufgemachtes Buch haben Jens Corssen und Stephanie Ehrenschwendner im Arkana Verlag publiziert. Der Titel: “Das Corssen-Prinzip – Die vier Werkzeuge für ein freudcolles Leben“.

Der Selbstcoaching-Ratgeber ist eine Mischung aus Ratgeber und Comic und einer durchgehenden Geschichte mit vier Personen in der Hauptrolle. Diese vier sind Mitarbeiter und Chef einer Versicherung, Nebendarsteller sind die Frau und der Sohn des Chefs sowie die beiden Special Guests Survivalman und Happyman. Sehr tolle Sache und gut zu lesen ;-)!

Jens Corssen ist der Meinung, dass man im Leben nur für Werkzeuge benötigt, um ein eigenmächtiges Dasein zu führen. Die da lauten: SelbstBewusstheit, SelbstVerantwortung, SelbstVertrauen und SelbstÜberwindung. Damit geben wir unseren automatischen und oftmals negativen Gedanken keine Macht mehr über unser Erleben, schließen so den nötigen Frieden mit uns selbst und lernen, Schwierigkeiten als sportliche Herausforderung zu sehen, um zu wachsen und zu gedeihen – uns also weiterzuwentwickeln. Klingt doch irgendwie machbar!

“Das Corssen-Prinzip” ist laut Autor Jens Corssen:

“… viele Bücher: Eine inspirierende Geschichte um vier Menschen, die mit den Hürden des Lenens kämpfen. Ein pointiert und humorvoll bebilderter Graphic Coach. Und ein spielerisches Selbsthilfeprogramm, das von der Ohnmacht zur Selbstermächtigung führt.”

“Warum ein bebildertes Buch? Das Gehirn lernt über emotionalisierendes Erleben. Eine reine Erkenntnis erschafft keine neuen neuronalen Verknüpfungen. …Das limbische System, das Gehirnareal für Emotionen, muss also erreicht werden.”

“Liebe Leserin, lieber Leser, das Corssen-Prinzip verrät Ihnen vielleicht nicht völlig neue Inhalte für ein gelingendes und freudvolles Leben. Der Fokus des Buches liegt viel stärker darauf, wie Sie diese Erkenntnisse im Alltag festhalten und nachhaltig umsetzen.”

Fazit: Ein erhellender Ratgeber, den ich in dieser Form noch nicht gesehen habe. Ein Trainingsprogramm. Hat mir sehr gut gefallen und ist auch hübsch und hochwertig aufgemacht – der Schutzumschlag fühlt sich toll an ;-). Dennoch findet sich nichts wirklich Neues darin – wer also bereits viele Ratgeber gelesen hat (jedoch ist laut Jens Corssen “ist die Mutter des Lernens die Wiederholung”), braucht diesen nicht unbedingt – es sei denn, er benötigt etwas Abwechslung für seine Augen …

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Das Kind in dir muss Heimat finden

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Stefanie Stahl ist mir ihrem Buch “Das Kind in dir muss Heimat finden – Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme” der große Wurf gelungen. Für mich ist dies das beste Buch zum Thema Selbstwertproblematik, da es mit den Übungen auch sehr in die Tiefe geht …

Das Buch ist wundervoll aufgemacht, vom stimmigen, einfachen, jedoch sehr aussagekräftigen Cover bis hin zu den Innenseiten der Einbände mit den Zeichnungen des Schatten- und Sonnenkindes. Empathisch zeigt Stefanie Stahl auf, wie Kindheitsprägungen uns auch in der Gegenwart noch ausbremsen, unser Leben wahrlich zu leben.

Jeder von uns möchte angenommen und geliebt werden – als Kind umso mehr. Und nicht jeder durfte als Kind vollkommene und bedingungslose Liebe erfahren dürfen. Doch es ist nie zu spät eine glückliche Kindheit zu haben ;-)! Stefanie Stahl konnte schon so vielen Menschen – so vielen erwachsenen inneren Kindern – helfen, ihren Lebensweg glücklich und mit sich in Harmonie fortzusetzen und das gefällt mir an diesem Buch so gut. Jeder kann ein glückliches Leben führen, jeder darf seinen eigenen Wert fernab jeglicher Glaubenssätze oder Erlebnisse aus der Kindheit leben … Jeder hat innere Kraftquellen, die das Sonnenkind in uns stärken … Denn Licht ist stärker als Schatten … Übernehmen wir endlich wieder das Ruder auf dem Schiff des Lebens! Ahoi! Die zahlreichen Übungen und auch die kostenlos herunterladbare Meditation unterstützen Änderungswillige dabei, wieder ordentlich Fahrt aufzunehmen und die Beziehungen zu ihren Mitmenschen und Partnern, der Familie, ja sogar den Eltern wieder in Harmonie zu bringen … ! Was für ein Hammerbuch!

Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Buch für Laien und auch psychologisch Interessierte. Grundlagenwerk für jeden Therapeuten und Coach. Das beste Buch zum Thema Selbstwertproblematik, tiefgehend, informativ und supergut geschrieben mit vielen Beispielen! Absolute und uneingeschränkte Kaufempfehlung!

 

 

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Wieder so ein Must-have aus dem Junfermann-Verlag: Der Gefühls- und Bedürfnisnavigator

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Gefühle sind wertvoll, denn sie weisen auf Bedürfnisse der Seele und des Körpers hin. Nur allzu gerne ignorieren wir diese und wir geraten aus dem Gleichgewicht. Genau hier setzt das wunderbare und äußerst empfehlenswerte Buch “Der Gefühls- und Bedürfnisnavigator” von Gerlinde Ruth Fritsch an, das im wundervollen Junfermann Verlag erschienen ist.

Das schmale, nur 96 Seiten umfassende Büchlein hat es in sich: So zeigt es uns, wie wir unsere Gefühle und Bedürfnisse deutlicher wahrnehmen können und besser auch uns achtgeben, achtsamer mit uns sein können. Das Buch entstand aus einem Vortrag in einer Burnout-Selbsthilfegruppe anlässlich des ersten Buches “Praktische Selbstempathie” (das ich hier auch noch besprechen möchte).

Das schreibt die Gerlinde Ruth Fritsch dazu im Vorwort:

“Der Raum war gefüllt mit Menschen, die krankgeschrieben oder als berufsunfähig eingestuft worden waren. Einst hatten sie tatkräftig und erfolgreich in ihrem Arbeitsleben gestanden. Nun erlebte ich Menschen, die mit ihrem Alltagsleben und mit Ämtern kämpften. Manche hatten sich innerlich von der Hoffnung verabschiedet, jemals wieder in Lohn und Brot zu kommen. Alle gemein war, dass sie nicht so genau wussten, was ihnen mit ihrer Krankheit widerfahren war und wie sie hätte verhindert werden können. Ich spürte die Not der Leute, und statt aus meinem Buch vorzulesen, begann ich, meinem Publikum das Gehirn zu erklären und wozu es überhaupt Gefühle und Bedürfnisse gibt und warum wir seelisch erkranken.”

“Der Gefühls- und Bedürnisnavigator” richtet sich an Menschen, die seelisch oder psychosomatisch erkrankt sind. Es ist eine Orientierungshilfe für Patienten, Angehörige, aber auch Menschen, die viel mit Menschen zu tun haben wie beispielsweise Therapeuten, Coaches etc.

Frau Fritsch erklärt in ihrem Buch zunächst das menschliche Gehirn und die Bedeutung von Gefühlen. Danach geht es sogleich in die Ursachenforschung, welche Gefühle dem Problem, dass einen augenblicklich beschäftigt, zugrunde liegen könnte – hierfür hat die Autorin einen Kursplan erstellt.

Im Folgenden beschreibt eine Darstellung wie Gedanken Gefühle beeinflussen und welche Rolle der Körper für Gefühle spielt. Eine Verstehenshilfe – das sogenannte Wertequadrat – wird vorgestellt, das zeigt, wie ein ausbalanciertes Leben aussehen kann.

Einzelne Krankheitsbilder werden vorgestellt und welche Bedürfnisse wichtig für die Heilung sind. Daran schließt sich ein Kapitel über die Herausfoderung des sich änderns an. Im nächsten Teil des Buches wird dem geneigten Leser gezeigt, was er konkret für seine Bedürfnisse tun kann, hier werden auch Strategien vorgestellt. Eine tolle Literaturliste sowie eine umfangreiche Wörterliste mit umgangssprachlichen Übersetzungen für Bedürfnisse z. B. Wahrgenommen werden – gesehen werden, gehört werden, beachtet werden – runden das kleine schmale Powerpaket ab!

Fazit: Ein absolutes Must-have für alle, die mit Menschen arbeiten. Ein tolles Buch für Betroffene und ihre Angehörige. Viele inspierende Fragen und Powersätze auf nur 96 Seiten! Für mich eines der besten Bücher zum Thema Gefühle und Bedürfnisse, schmal, kompakt und dennoch sehr umfangreich! Umfangstechnisch auch für Wenigleser motivierend ;-)! Klare Kaufempfehlung für alle, die Menschen wertschätzen! Auch zur Selbsterkundung sehr spannend!

 

 

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Erschaffe dein Leben neu

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“Werden Sie Schöpfer Ihres eigenen Lebens!” fordert uns der Diplom-Psychologe Reiner Noreisch in seinem wundervollen Buch “Erschaffe Dein Leben neu – Warum positives Denken alleine nicht reicht” auf.

Die Methode, die Reiner Noreisch erschaffen hat und die den Namen Schöpfer-Transformation trägt basiert auf seiner 25-jährigen Erfahrung als Psychotherapeut und Seminarleiter. Die Schöpfer-Transformation ist eine effektive Möglichkeit, alte Begrenzungen umzuwandeln, damit das eigene Potenzial sich entfalten kann und Raum für neue und erfüllende Erfahrungen für sich selbst entstehen können.

“Mein größtes Anliegen ist es, dass Sie Ihre ursprüngliche Lebensfreude, Schönheit und Strahlkraft wiederentdecken”

Reiner Noreisch

Die Schöpfer-Transformation geht von drei Grundannahmen aus. Die erste lautet, dass nichts überflüssig ist, alles einen Sinn hat, auch wenn man diesen noch nicht erkennen kann. Jede Erfahrung, die wir wir machen, ist ein wichtiger Beitrag für das gesamte Bewusstsein der Menschen. Jeder ist wertvoll. Wichtig sind auch Krisen und Umbrüche, auch wenn sie für uns Einzelne meist nicht sonderlich angenehm sind, so tragen sie doch zu einer Verbesserung, einer Chance, einer Transformation unseres Denkens, Bewusstseins und Lebens im Allgemein bei. In diesen Zeiten können wir unser größtes Potenzial entdecken und entfalten und alte, begrenzende Muster durchbrechen. In der letzten Grundannahme geht es um den Fünf-Schritte-Prozess der Schöpfer-Transformation, die es uns ermöglicht, diese erkannten Muster schnell umzuwandeln und mit der damit freigesetzten Energie können wir uns ein erfülltes Leben erschaffen.

Das fabelhafte und sehr interessant zu lesende, schmale, umfassende Buch ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil beschreibt Reiner Noreisch die fünf Phasen des menschlichen Bewusstsein. Im zweiten Teil geht es um die faszinierenden Elemente, die wir als Menschen ausmachen und die auf der Gehirnforschung, Psychologie und der Quantenphysik basieren. Dies ist ein faszinierender und hochinformativer Teil des Buches, hier spürt man das umfassende Wissen von Reiner Noreisch und seine langjährige Erfahrung. Im dritten Teil gelangen wir zu den praktischen Anleitungen für die Durchführung der Schöpfer-Transformation mit vielen Anwendungsbeispielen. In jedem der drei Teile gibt es praktische Übungen und vertiefende Impulse, die ich als sehr gelungen empfand.

Fazit: Reiner Noreisch hat eine ganzheitliche, fundierte und sehr praxisnahe Schöpfer-Transformations-Methode erschaffen, die sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Das schmale und flüssig geschriebene Buch umfasst viele wertvolle Impulse, Übungen und hochinformative Fakten zu den Themen Gehirnforschung, Psychologie und Quantenphysik. Sehr gerne habe ich dieses Buch gelesen und ich werde es sicher öfter zur Hand nehmen, um mir und der Heldin in mir noch näher zu kommen. Es ist eine hervorragende Methode, um sich selbst zu erkunden und das umzuwandeln, was uns nicht mehr dienlich ist und uns ausbremst, das erfüllte Leben zu leben, dass wir uns verdient haben ;-)! Herzlichen Dank lieber Reiner für diese wundervolle und sehr empfehlenswerte Lektüre, die auch sicher für Coaches, Trainer und Heilpraktiker sehr interessant sein dürfte!

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