Traumfänger + Gewinnspiel

Petra Röder hat mit ihrem Buch “Traumfänger” ein kurzweiliges, herrlich zu lesendes Buch geschrieben.

Protagonistin ist Kylie, deren kleine Schwester Emma im Koma liegt. In ihren Träumen bittet Emma  Kylie um Hilfe und so landet Kylie schließlich in einer Traumwelt. Dort trifft sie Matt, der ihr erklärt, was es mit dieser parallelen Traumwelt auf sich hat. Denn hier befinden sich Menschen, die im Koma liegen und sich von dort nicht selbst befreien können. Und dort in der Traumwelt, in der es früher gut und schön war, herrschen nun auch sehr bösartige Wesen. Matt hilft Kylie auch, Emma zu befreien. Gelingt den beiden dies, ist auch Matt frei. Und auf dem Weg dahin durch die mystische Traumwelt lauern viele Gefahren und Kylie und Matt erwarten viele Abenteuer. Und wird es für Matt und Kylie auch eine Zukunft in der realen Welt geben?

“Jeder Mensch träumt, wenn er schläft. Viele können sich später nicht mehr an ihre Träume erinnern, doch andere wissen noch ganz genau, in welche Welt sie ihr Traum geführt hat. Jedoch keiner von ihnen ahnt, dass sie sich in Wirklichkeit in große Gefahr begeben.” (Seite 5)

Das Cover ist herrlich und macht schon sehr viel Lust auf die märchenhafte Geschichte. Mich hat die Story sofort gefesselt und ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Die beiden Hauptfiguren Kylie und Matt sind sehr sympathisch, geradezu liebevoll gestaltet und die Liebesgeschichte kommt völlig ohne die sonst üblichen romantischen Allgemeinplätze daher. Geschrieben ist das Buch im Wechsel zwischen Kylies realer Welt (spannend wie ein Krimi ;-)) und ihren Reisen in die Traumwelt.

Petra Röder ist es gelungen, eine wundersame, sehr facettenreiche, mystische Parallelwelt zu erschaffen mit vielen sehr phantasievollen und authentischen Figuren.

Fazit: Ein wundervolles, sehr empfehlenswertes, märchenhaftes und unglaublich gut geschriebenes Buch. Ich sage es ja immer, gute Bücher müssen nicht dick sein ;-)! Unbedingt lesen!

Wer mag, kann das Buch auch gewinnen – schickt mir bitte einfach eine E-Mail oder schaut auf meiner Facebook-Seite vorbei 😉 … Viel Glück!

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Selkie

Die junge Autorin Antonia Neumayer hat mit ihrem Buch “Selkie” ein solides Debüt hingelegt.

Die Protagonistin Kate, 17 Jahre alt, lebt mit ihrem Vater und Bruder auf einer kleinen Orkneyinseln im Norden Schottlands. Kate steht ihrem Bruder Gabriel – liebevolle Gabe genannt – sehr nahe. Der Vater der beiden ist Alkoholiker, seit ihre Mutter die Familie verlassen hat. Doch eines Tages geschehen seltsame Dinge … Drei Männer besuchen plötzlich die Insel , sie tragen merkwürdige Uniformen und möchten unbedingt Kates Bruder Gabriel mitnehmen. Wohin, wollen sie partout nicht verraten. Kate möchte dem ganzen auf die Schliche kommen und begibt sich als blinder Passagier auf das Schiff dieser seltsamen Männer. Dort wird sie von einem anderen Jungen entdeckt und muss ganz plötzlich vom Schiff entkommen, da Schüsse fallen. Kate ist jedoch fest entschlossen, ihren Bruder zu retten.

Die Geschichte um Kate und ihren Bruder beginnt arg holprig und doch schon zu sehr konstruiert, um in einen Lesefluss zu kommen. Ich war schon kurz davor, das Buch wieder zur Seite zu legen … Es wird jedoch spannender, als Kate auf dem Schiff der merkwürdigen Männer ist, auch wenn es hier und da doch auch Längen gibt.

Kate fand ich als Protagonistin arg fade, und auch sehr naiv, was mich oft genervt hat und was die Geschichte dann wieder unglaubwürdiger machte. Sprachlich ist es okay, aber nicht überragend und spannend fand ich es auch eher dezent. Es ist vieles vorhersehbar, wenig tief und ich denke, das liegt auch am Alter der Autorin.

Das Cover ist sehr anziehend, mystisch. Gut fand ich auch, dass es nun mal um andere Fantasywesen ging, eine schöne Abwechslung. Dennoch hätte ich mir – gerade bei den Selkies – mehr Geschichten zu diesem Volk gewünscht. Die Geschichte hat definitiv mehr Potential!

Fazit: Ein Debüt, das man lesen kann, dem es aber noch an Tiefe, Glaubwürdigkeit und Spannung (ich sage nur die Sagen der Selkies etc.) fehlt. Der Schluss ist eher vage, es könnte sein, dass es noch einen 2. Teil geben wird.

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Tracy Rees: Die zwei Leben der Florence Grace

Mit ihrem zweiten Buch „Die zwei Leben der Florence Grace“ entführt uns die fabelhafte Autorin Tracy Rees in das England des 19. Jahrhunderts.

Florence Buckely – liebevoll “Florrie” genannt – wächst in den Mooren Cornwalls auf. Sie lebt mit ihrem Vater und ihrer Großmutter Nan ohne Mutter auf. Mit 13 Jahren verliert sie ihren Vater und dann wird auch noch ihre geliebte Oma Nan schwer krank. Florries unbeschwertes Leben in den herrlichen und mystischen Mooren endet jäh. Ihre Großmutter offenbart ihr auf dem Sterbebett die wahre Geschichte ihrer Mutter und so wird Florrie zu ihrem Großvater Hawkes Grace nach London geschickt. Die Graces sind eine geheimnisvolle, sehr wohlhabend, mächtige und nicht sonderlich sympathische Familie. Florrie tut sich sehr schwer, sich in dieser Familie wohlzufühlen, ist das Leben in der Stadt doch so gänzlich anders als ihr Leben im Moor!

Erster Satz:

“Dieses verdammte Pony war wieder durchgegangen.” (Seite 7)

Tracy Rees schreibt gewohnt flüssig und das Buch ist aus der Perspektive von Florrie geschrieben. Wundervoll fand ich die Verwandlung der kleinen Florrie Buckley zur anmutigen Dame Florence Grace. Man kann sich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen, herausgerissen aus liebevollen und natürlichen Verhältnissen hinein ins Stadtleben und in eine Familie, in der Liebe ein Fremdwort zu sein scheint. Florrie erkennt nach einigen Kämpfen mit ihrer Tante jedoch, dass es manchmal besser ist, sich anzupassen und das Beste aus seinem Leben zu machen, als sich dagegen aufzubegehren.

“Wir lebten in einer geschlossenen Gemeinschaft, klein und abgeschieden, eine bäuerliche Gemeinschaft in einem freundlichen Tal, einem weichen grünen Band in einer ansonsten unerbittlichen, dem Wetter ausgesetzten, gefährlichen schlammigen Moorlandschaft.” (Seite 31)

Florrie ist eine sehr starke Persönlichkeit über die ich sehr gerne gelesen habe. Die weiteren Charaktere wurde ebenfalls sehr detailliert und authentisch  von Tracy Rees beschrieben, ich konnte mir die einzelnen Personen sehr gut vorstellen. Zum Glück gibt es auch sympathische Familien-Mitglieder wie z. B. ihren Cousin Turlington und dessen Bruder Sanderson innerhalb der Familie Grace und wie sich am Ende alles miteinander verbindet fand ich sehr gekonnt gelöst. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte ;-)!

Fazit: Klare Lese-Empfehlung! Ein sehr emotionaler historischer Roman mit einer sehr kraftvollen und magischen Heldin. Herrlich und Must-have für Fans und Liebhaber der englischen Lebensart und Historie.

 

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Beauty and the Beast: Belle’s Library

Was für ein bezauberndes Buch für alle Fans von “Die Schöne und das Biest”. Der Disney Press Verlag hat Bücher und Zitate von Belle in einem wahrlich herrlich aufgemachten Buch publiziert. Das Cover ist sehr hochwertig und die gesamte Innen- und Außenausstattung fühlt sich sehr gut an und zieht zauberhaft aus. Das Buch ist ein Schnäppchen zu diesem Preis. Kauft das unbedingt, es ist ein absoluter Hingucker in jedem Bücherregal und eignet sich auch hervorragend, zum Verschenken! Ein Buch das bezaubert und glücklich macht! Wow!

 

 

 

 

 

 

 

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Jennifer Estep: Karma Girl – Bigtime 1

Jennifer Estep hat sich diesmal den Superhelden gewidmet und in ihrem neuen Buch “Karma Girl – Bigtime 1” erfahren wir so einiges über die Helden in ihren nicht immer hübschen Spandexanzügen ;-).

Carmen Cole, Reporterin, erlebt ihren persönlichen Alptraum ausgerechnet am glücklichsten Tag ihres Lebens: In wenigen Stunden wird sie ihren Verlobten Matt  heiraten. Doch dann erwischt sie eben diesen mit ihrer besten Freundin Karen in eindeutiger Position. Aber es kommt noch schlimmer: Sie erfährt auch noch – by the way – dass Matt der ortsansässige Superheld The Machinator  und Karen seine böse Gegenspielerin Crusher ist! Da hilft nur eins: Rache, die in Form der Demaskierung der beiden “Helden” in Form eines Artikels in ihrer Zeitung stattfindet. Und das ist nicht das Ende: Sie demaskiert immer mehr Superhelden und macht auch vor den gefürchteten Superhelden-Gruppierungen nicht halt. Mehr möchte ich aber wirklich nicht verraten 😉 …

Erster Satz:

“Mein Hochzeitstag. Eigentlich sollte das der schönste Tag meines Lebens sein.”

Carmen hat mir sehr gut gefallen, für mich ist sie die eigentliche Heldin in diesem Buch. Sie ist eine sehr empathische Frau, die immer das richtige Gefühl für bestimmte Situationen hat. Der Einstieg ins Buch gelang ziemlich schnell und die Ereignisse überschlagen sich, auch wenn es ab der Mitte der Geschichte doch dann und wann etwas sehr vorhersehbar wird. Dennoch lohnt es sich sehr, dieses Buch zu lesen, denn es unterhält sehr gut ;-). Natürlich gibt es auch Romantik und Liebe. Und der Schreibstil von Jennifer Estep ist gewohnt flüssig. Nun muss ich mich endlich mal der Mythos-Academy-Reihe widmen!

Fazit: Ein sehr unterhaltsames, lesenswertes Buch, dass die Superhelden auch mal von ihren schwachen, menschlichen Seiten zeigt. Eine tolle Protagonistin, die Lust auf mehr macht. Es wird auch einen Folgeband geben, allerdings über Fiona, die auch in dieser Geschichte auftaucht, aber erstmal nicht so sympathisch ist …

Achtung: Dieses Buch wird es ab heute auch auf meiner Facebook-Seite zu gewinnen geben – wer mitmachen  möchte, kann mir gerne eine Mail schreiben (falls er nicht so Facebook-affin ist) oder sich bei Facebook engagieren ;-)! Viel Glück!

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