Winston Flash und der Sinn des Lebens

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Rüdiger Schaches neues Buch „Winston Flash und der Sinn des Lebens“ kommt mit einem in fröhlichen Farben gehaltenen Cover daher, auf dem ein fahrendes kleines rotes Auto auf einer Straße unter Bäumen zu sehen ist. In der Geschichte um Winston Flash geht es um einen liebenswerten Sonderling, der schon von Geburt an anders war. Schon in frühen Jahre wollte Winston unbedingt lernen, wie die Gehirne der Menschen um ihn herum funktionieren. Ob das an seinem Vater, einem Psychiater lag ;-)? In seiner Kindheit hatte er einen schweren Unfall und seither befindet er sich in einem Zustand, in dem er alles hinterfragt und ständig darüber nachdenkt, warum jemand nun gerade das gesagt hat. Er lebt in seiner Welt und hat es dort auch nicht einfach. Seine gemachten Beobachtungen notiert er akribisch in sein schwarzes Notizbuch, das er immer bei sich trägt.

„Ich kaufte mir ein schwarzes, in Leder gebundenes Notizbuch, das von einem Gummiband geschlossen gehalten wurde. Es war genauso groß, dass es zusammen mit einem dünnen silbernen Kugelschreiber in die Gesäßtasche meiner Jeans passt. Ich konnte mir nur wenige Berufe vorstellen, in denen man wichtige Dinge in schwarze Notizbücher schreiben musste: Polizisten, Agenten und Privatdetektive. Schatzjäger, Forscher und Genies. Restauranttester und Psychotherapeuten.“ (Seite 14)

Winston studiert nach seinem Schulabschluss Psychologie und lernt während des Studiums seine große Liebe Annie kennen. Annie gibt seinem Leben endlich einen Sinn. Er wird Kinderpsychologe, denn er möchte Kindern rechtzeitig dabei helfen, die Situationen zu verbessern, unter denen er selbst damals als Kind schwer gelitten hat. Später wird er ein erfolgreicher Buchautor, mit drei wunderbare selbst für seine Therapiekinder kreierten Figuren: Das ist zum einen Henry, der mutige, einäugige Piratenhase mit dem schwarzen Kopftuch, dann Lizzie, die vorsichtige Schmuckschildkröte mit den roten Lippen und den langen Wimpern und Professor Baldwin, der kluge blaue Elefant mit der runden Brille und dem schwarzen Doktorhut.

Die drei sind stets in seinem Kopf präsent und sind seine Lebensbegleiter. Eines Tages ändert sich Winstons Leben schicksalshaft durch eine Verkettung höchst schlimmer Ereignisse. Und plötzlich verändert sich alles und er gerät in eine so außergewöhnliche Situation, in dem ihm nur noch acht Minuten bleiben, um herauszufinden, warum er am Leben bleiben möchte …

Erster Satz:

„Ich habe mal gelesen, dass es nach dem letzten Atemzug etwa acht Minuten dauert, bis das Gehirn endgültig abschaltet.“ (Seite 7)

Fazit: Ein traumhaft schönes, humorvolles, weises, zauberhaftes und sehr tiefsinniges Buch, das ich sehr empfehlen kann! Auch zum Verschenken hervorragend geeignet!

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Junge Seelen – alte Seelen

51Se-ZnXJMLIn ihrem neuen Buch „Junge Seelen – alte Seelen“ beschäftigt sich die Grande Dame der Medialität und des Seelenwissens gemeinsam mit ihrem Ko-Autor Frank Schmolke mit der großen Inkarnationsreise des Menschen und dem individuellen Seelenalter.

Mit den Aspekten der Seelenalter – die vergleichbar mit den herkömmlichen Alterszyklen in fünf Phasen stattfindet, die wiederum in sieben Entfaltungsstufen unterteilt sind. So vollzieht unsere Seele einen vollständigen Inkarnationszyklus mit 35 Lernthemen. Unsere Seele durchläuft nun diese Themen in den sogenannten Inkarnationsschritten, erkundet die „Unterschiede“ zu anderen Menschen und erfährt sich dadurch selbst.

Wir lernen verschiedene Beziehungen zu leben, verschiedene Formen der Lieben kennenzulernen, die Fülle zu erfahren, in der Tiefe des Seins zu leben. Die Seele will all dies erfahren, erleben, erlernen und diese so gewonnene Informationen und Einsichten dem großen Ganzen zur Verfügung stellen. Sie erfüllt nicht nur individuelle Aufgaben sondern dient mit wesentlichen Aufgaben auch dem Alleinen.

Es gibt die Säugling-Seele, die Kind-Seele, die junge Seele bis hin zur reifen und alten Seele. Jede dieser Stufen ist wichtig und birgt seine eigene Erfahrung, Werte und Herausforderungen für unsere dynamische Seelen. Ein tolles informatives und sehr umfangreiches Buch über das Abenteuer der Menschwerdung!

„Menschsein ist ein Abenteuer mit offenem Ausgang. Menschwerdung ist ein Experiment ohne Ziel. Das menschliche Dasein (…) ist ein seelisches Projekt, das eine klar umrissene Absicht verfolgt und zugleich auch von einer suchenden Ziellosigkeit erfüllt ist, die diese Absicht auf schöpferische Weise konterkariert.“ (Seite 29)

Fazit: Das Buch ist keine einfache Kost und auch von der Seitenzahl sehr umfangreich. Es ist superinteressant geschrieben und beim Lesen ergeben sich die einen oder anderen Aha-Momente. Nur etwas gestört hat mich, dass fast alles medial empfangen wurde … Nichtsdestotrotz klingt vieles sehr schlüssig. Sehr empfehlenswerte Lektüre!

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Das Corssen-Prinzip

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Ein sehr hübsch aufgemachtes Buch haben Jens Corssen und Stephanie Ehrenschwendner im Arkana Verlag publiziert. Der Titel: „Das Corssen-Prinzip – Die vier Werkzeuge für ein freudcolles Leben„.

Der Selbstcoaching-Ratgeber ist eine Mischung aus Ratgeber und Comic und einer durchgehenden Geschichte mit vier Personen in der Hauptrolle. Diese vier sind Mitarbeiter und Chef einer Versicherung, Nebendarsteller sind die Frau und der Sohn des Chefs sowie die beiden Special Guests Survivalman und Happyman. Sehr tolle Sache und gut zu lesen ;-)!

Jens Corssen ist der Meinung, dass man im Leben nur für Werkzeuge benötigt, um ein eigenmächtiges Dasein zu führen. Die da lauten: SelbstBewusstheit, SelbstVerantwortung, SelbstVertrauen und SelbstÜberwindung. Damit geben wir unseren automatischen und oftmals negativen Gedanken keine Macht mehr über unser Erleben, schließen so den nötigen Frieden mit uns selbst und lernen, Schwierigkeiten als sportliche Herausforderung zu sehen, um zu wachsen und zu gedeihen – uns also weiterzuwentwickeln. Klingt doch irgendwie machbar!

„Das Corssen-Prinzip“ ist laut Autor Jens Corssen:

„… viele Bücher: Eine inspirierende Geschichte um vier Menschen, die mit den Hürden des Lenens kämpfen. Ein pointiert und humorvoll bebilderter Graphic Coach. Und ein spielerisches Selbsthilfeprogramm, das von der Ohnmacht zur Selbstermächtigung führt.“

„Warum ein bebildertes Buch? Das Gehirn lernt über emotionalisierendes Erleben. Eine reine Erkenntnis erschafft keine neuen neuronalen Verknüpfungen. …Das limbische System, das Gehirnareal für Emotionen, muss also erreicht werden.“

„Liebe Leserin, lieber Leser, das Corssen-Prinzip verrät Ihnen vielleicht nicht völlig neue Inhalte für ein gelingendes und freudvolles Leben. Der Fokus des Buches liegt viel stärker darauf, wie Sie diese Erkenntnisse im Alltag festhalten und nachhaltig umsetzen.“

Fazit: Ein erhellender Ratgeber, den ich in dieser Form noch nicht gesehen habe. Ein Trainingsprogramm. Hat mir sehr gut gefallen und ist auch hübsch und hochwertig aufgemacht – der Schutzumschlag fühlt sich toll an ;-). Dennoch findet sich nichts wirklich Neues darin – wer also bereits viele Ratgeber gelesen hat (jedoch ist laut Jens Corssen „ist die Mutter des Lernens die Wiederholung“), braucht diesen nicht unbedingt – es sei denn, er benötigt etwas Abwechslung für seine Augen …

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Johanna Hetzner: Hausapotheke der geistigen Heilweisen

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In der „Hausapotheke der geistigen Heilweisen“ verblüfft Johanna Hetzner mit einer enormen Vielfalt geistiger und mentaler Heilweisen. Von Quantenheilung über Zeitreisen ist alles vertreten. Frau Hetzner verfügt über eine hohe Praxiserfahrung und gibt ihre Tipps und Übungen in ihrem Buch gerne weiter. Untermalt sind die verschiedenen Heilweisen mit Fallbeispielen aus der Praxis.

Fazit: Ein tolles und umfangreiches, aktuelles Werk – eine wahre Hausapotheke geistiger Heilweisen für Patienten, Angehörige und Interessierte gleichermaßen eine umfangreiche und vielfältige Fundgrube!

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Siglinda Oppelt: Das Licht in dir

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Siglinda Oppel hat ein faszinierendes, mit vielen Fakten angereichertes Buch geschrieben: „Das Licht in dir“, erschienen im renommierten Arkana Verlag. Der Untertitel: Wie wir die größte Lebenskraft für uns nutzen“. Mit dabei eine tolle CD mit einigen Lichtmeditationen, die mir sehr gut gefallen haben. Die zahlreichen selbstreflektierenden Fragen helfen bei der täglichen Psychohygiene, damit wir unserem Umfeld wohlwollend und liebevoll entgegentreten können … Es ist ein sehr interessant, gut zu verstehendes Buch das Frau Oppelt da geschrieben hat. Sie plaudert aus der Praxis, gewährt interessante Beispiele und gibt uns unterstützende Meditationen mit auf unserem ureigenen Lebensweg. Einfach nur toll und auch schönes Geschenk für Menschen, denen es gerade nicht so gut geht – körperlich wie seelisch (Achtung: Vorherige Abklärung mit dem behandelnden Arzt/Therapeuten etc. vorausgesetzt!).

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