Das geniale Gedächtnis

geniales gedächtnis

Die beiden Hirnforscher Hannah Monyer und Martin Gessmann möchte mit ihrem neuem Buch „Das geniale Gedächtnis – Wie das Gehirn aus der Vergangenheit unsere Zukunft macht“ den Bogen zwischen Hirnforschung und Philosophie spannen. Anfänglich liest sich das Buch leider staubtrocken, sehr wissenschaftlich und man kann sich als Leser nicht vorstellen, dass das Buch noch besser werden kann …. Ich muss zugeben, ich musste mich sehr konzentrieren, um dem anspruchsvollen und teils dröge formulierten Text folgen zu können. Ab Kapitel 2 , in dem es um Träume geht, komme ich wieder in einen guten Lesefluss und es ist sehr interessant zu lesen, wenn auch die sprachlichen Formulierungen mich dann und wann zwingen, Sätze mehrmals zu lesen, um den Sinn zu verstehen.

Ein Beispielsatz (Seite 101):

„Damit sind wir endlich an dem Punkt angekommen, an dem wir auf unser Versprechen aus dem ersten Kapitel zurückkommen und Fleisch auf die Knochen geben können bei der Frage, wie unser Gedächtnis auf die Zukunft hinarbeitet – und dies die meiste Zeit im Verborgenen, also ohne, dass wir uns dessen richtig bewusst werden.“

Fazit: Ein interessantes Thema das in meinen Augen sehr langweilig und umständlich umgesetzt wurde und nicht gut geschrieben wurde. Das Buch liest sich in vielen Teilen einfach nicht flüssig! Die vielen Schachtelsätze lassen sich nur mit höchster Konzentration verstehen. Manchmal habe ich mir gewünscht, dass die beiden gelehrten Autoren mal an ihre Großeltern beim Schreiben denken und einfacher formuliert hätten. Oftmals hat man das Gefühl, dass sie einfach nicht auf den Punkt kommen und wie gesagt, das Buch ist nicht gut geschrieben! Schade!

 

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