Kai Meyer: Die Unsterbliche – Die Alchimistin II

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Kai Meyer führt in seinem Buch “Die Unsterbliche – Die Alchimisten II” die Geschichte der Aura Institoris weiter. Diesmal mit dabei: Natürlich Alchemie, Tempelritter, die Suche nach der Unsterblichkeit und somit auch der Heilige Gral, der Alte vom Berge und eine wahrhaftige Göttin … Kai Meyer hat aus diesen historischen Zutaten eine fesselnde Fantasy- ja fast Abenteuergeschichte geschmiedet. Leider blieben in meinen Augen die Charaktere etwas blass diesmal – könnte an der Fülle der historischen Ideen liegen … Die Personen erschienen mir im zweiten Teil nuancenloser, sehr einseitig skizziert. Es fiel mir schwer, Personen sympathisch oder unsympathisch zu finden, da sie mir sehr konturenlos, uncharismatisch vorkamen. Spannend fand ich jedoch die supergute Mischung von historischen Fakten und Phantasie.

Durch ihre eigene Einsamkeit als Unsterbliche verabreicht Aura auch ihrem Mann Gilian das Gilgameschkraut. Er verlässt Aura und den gemeinsamen Sohn. Von nun an ist Aura auf sich selbst angewiesen und muss anderen  und nicht gerade sonderlich vertrauenswürdigen Verbündeten trauen, die ihr helfen, ihren Weg zu gehen. Im Showdown jedoch findet sich die Familie wieder zusammen und gemeinsam – im Schutz einer wahrhaftig lebenden Göttin – vollenden die drei ihr Schicksal. Nicht vergessen: Es gibt auch noch einen dritten Teil 😉 …

Fazit: Keine geniale, doch auf jeden Fall eine lohnende Fortsetzung des Fantasy-Roadmovies ;-)! Für Kai-Meyer-Fans ohnehin ein Muss ;-)! Mir hat es gefallen!

 

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