Maria Lang: Tragödie auf einem Landfriedhof

81XFn-r7WSLDas zweite Buch von Maria Lang – mit dem Titel „Tragödie auf einem Landfriedhof“ hat mir auch sehr gut gefallen. Schlägt man das Buch, findet sich ein gemaltes Bild in schwarz weiss, das einen Ausschnitt des Ortes zeigt, wo der besagte Landfriedhof des Buches skizziert ist. Danach folgte eine Namensliste der Mitwirkenden – natürlich ist auch wieder Prof. Ekstedt mit an Bord 😉 und diesmal auch sein jüngerer Bruder Tord Ekstedt und Pfarrer von Västlinge und Kila. Doch das idyllische Landleben und der Frieden in Västlinge werden jäh gestört, als Arne Sandell, der Besitzer eines Gemischtwarenladen im Ort spurlos verschwindet. Seine sehr blonde Gattin Barbara wendet sich zuerst an den Pfarrer Tord Ekstedt … Und dann nimmt alles seinen Lauf …

Fazit: Ein tolles Buch mit viel schwedischer Weihnachtsstimmung, einem Mord a la Agatha Christie, kurzweilig und interessant – ein tolles Vintage-Lesevergnügen für alle Fans des gediegenen und nicht so mordlustigen Kriminalromans – für Schwedenfans ohnehin Pflichtlektüre! Das Cover ist wunderschön und eine Zier im Bücherregal ;-)! Absolut empfehlenswert!

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Gelesen: Der Tod kommt nach Pemberley

tod nach PemberleyDer Kriminalroman „Der Tod kommt nach Pemberley“ der Queen of Crime P.D. James knüpft nahtlos an den Klassiker „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen an.

Sechs Jahre sind seit der Hochzeit von Elizabeth und Mr. Darcy vergangen, die beiden sind immer noch glücklich miteinander, haben zwei wundervolle Söhne, Jane lebt mit Mr. Bingley und ihren Kindern in der Nähe …  Doch plötzlich geschieht im Wald von Pemberley ein grausames Verbrechen – darin verwickelt ist natürlich der von Mr. Darcy verachtete von den Frauen jedoch geliebte  Mr. Wickham. Allein die Fortführung der Geschichte von Jane Austen auf eine derart bezaubernde und nahtlos anknüpfende geniale Weise lohnt das Lesen dieses wundervollen Buches.

P.D. James gelingt es meisterhaft in der Sprache von Jane Austen zu schreiben und die Entwicklung der einzelnen Charaktäre ist so gut gemacht, dass es sich auf jeden Fall lohnt, das Buch zu lesen. Ein „MUST-READ“ für alle Jane-Austen-Fans!

Der Kriminalroman gibt sehr interessante Einblicke in das Rechtssystem des 18. Jahrhunderts in England wieder. Ich habe es sehr gerne gelesen!

Einziges Manko: Es ist zuviel von Mr. Darcy und seinen Denkweisen zu lesen – das macht ihn mir zu simple!

FAZIT: LESEN!!!! Durchaus gelungener Kriminalroman!

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African Boogie….

…. hm weiß nicht so recht, wie ich das letzte Drittel von African Boogie beschreiben soll. Die anfängliche Begeisterung (siehe meinen Eintrag vom 2. August) legte sich bald wieder. Ich gebe zu, gestört hat mich die Personenliste am Anfang des Buches schon sehr. Bin kein Fan davon. Und dann war da ja noch der tolle erste Teil „Westend Blues“. Doch es wurde irgendwie immer wirrer, nach der Art „Dreißig kleine Negerlein“.

Viel zu viele Personen mischten hier mit. Es war sehr gezwungen, irgendwann nervte mich das Buch einfach nur noch. Der Schluss hat mir gar nicht gefallen. Ich war nur froh, dass der Krimi endlich vorbei ist. Es tut mir leid, aber das war wohl doch eher anstrengend als unterhaltend. Helmut Barzel hat zu viel auf einmal gewollt. Und vielleicht musste er auch sehr schnell den zweiten Teil schreiben… Ich hoffe, er lässt sich bei dem dritten Abenteuer mit Katharina Klein wieder etwas mehr Zeit und einige Personen weg.

Wertung: Zwei von fünf möglichen Tinas für Katharina Klein ;-).

Rezension: Westend Blues – ein Katharina-Klein-Krimi

Klappentext:
Der Partner tot, sie selbst vom Dienst suspendiert, zur Babysitterin degradiert, des Mordes beschuldigt und von einem rachsüchtigen Drogenboss gejagt: Genau der richtige Zeitpunkt für die Frankfurter Kommissarin Katharina Klein, sich in den völlig falschen Mann zu verlieben.

Eigentlich hat Katharina Klein, Hauptkommissarin bei der Frankfurter Kriminalpolizei, genug eigene Probleme: In einer eskalierten Polizeiaktion wurde ihr Partner getötet; und sie selbst hat zwei Menschen erschossen.

Doch als ihre Nachbarin ermordet wird, muss Katharina deren Tochter, die vierjährige, altkluge Laura, bei sich aufnehmen; und bald schon setzt die Kommissarin alles daran, das Versprechen, das sie dem kleinen Mädchen gibt, einzulösen und den Mörder von Lauras Mutter zu finden.

Unerwartete Hilfe erhält Katharina vom arroganten, undurchsichtigen und leider viel zu attraktiven Gerichtsmediziner Andreas Amendt – mit dem sie mehr verbindet, als gut für sie ist.

Aber alles zu seiner Zeit: Erst muss sie Laura noch in den Kindergarten bringen …

Katharina Klein liebt Oldtimer, Waffen und Zeichentrickfilme. Und sie hasst Morde: Um die Schuldigen zu überführen, riskiert sie, wenn nötig, Kopf und Kragen.

‘Westend Blues’ ist ihr erster Fall.

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