36 magische Neuerscheinungen im Oktober 2017

Der Herbst ist da und somit meine allerliebste Lesezeit! Ob ich all die neuen, sehr vielversprechenden Oktober-Highlights überhaupt schaffe? Mal sehen … Erst einmal werde ich mir die Must-Reads herauspicken, einige habe ich bereits vorbestellt … Dazu eine herrlich duftende Tasse Tee oder ein famoser Kaffee und ab in den Ohrensessel.

Nun wünsche ich Euch viel Freude beim Stöbern in meinen Oktober-Favoriten. Schreibt mir gerne, welche Bücher hiervon direkt auf Eure Wunschliste gewandert sind oder welche ihr schon vorbestellt habt. Und falls ihr noch Tipps habt, die hier fehlen, immer her damit ;-)!

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Der Trick

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Vorhang auf für den „Großen Zabbatini“, der einst 1939 in Berlin als Bühnenzauberer und Mentalist großerartige Erfolge feierte und heute als mürrischer alter Mann in Los Angeles lebt und den Glauben an die Magie vollends verloren hat. Emanuel Bergmann fantastisches Debüt „Der Trick“ hat mich mehr als begeistert und gefangen genommen in der Welt der Magie und der Zaubertricks und auch der Schicksale einzelner Menschen, die sich am Ende furios und teilweise auch überraschend zusammenfügen.

Der Rabiner Laibl Goldenhirsch lebt mit seiner Frau Rifka in Prag. Dann muss er in den Krieg ziehen und kommt als anderer Mensch zurück. Überraschenderweise ist seine Frau schwanger … So wird Laibl Vater eines auf wundersame Weise entstandenen Sohnes namens Mosche (Moses) Goldenhirsch. Beide kommen nicht immer so gut miteinander aus und als ihre geliebte Rifka stirbt, läuft Mosche von zu Hause weg, weil sein Vater begonnen hat zu trinken und ihn zu schlagen. Er schließt sich einem Zauber-Zirkus an und lernt dort vom berühmten Halbmondmann die Kunst der Magie und des Mentalisierens. Auch verliebt er sich in dessen Freundin Julia. Nachdem der Zirkus während einer Vorstellung völlig niederbrennt, fliehen die beiden Verliebten nach Berlin und Moshe wird zum „Großen Zabbatini“. Doch dann holt ihn die Vergangenheit in Form des Halbmondmannes ein von dem er dachte, dass er tot sei … Dieser liefert ihn an die Nazis aus ….

Parallel begleiten wir den zehnjährigen Max Cohn, dessen Eltern sich scheiden lassen möchten. Wie jedes Kind, glaubt auch Max, dass er schuld daran sei. Doch dann findet er unter den Sachen seines Vaters eine alte Schallplatte mit Aufnahmen des „Großen Zabbatini“ und ist begeistert, denn dieser kann auch einen Liebeszauber heraufbeschwören. So macht sich Max auf die Suche nach dem großen Zauberer und findet ihn auch … Doch mehr möchte ich hier nicht verraten, denn das Buch ist soooo gut und ich möchte es euch herzlichst empfehlen, selbst zu lesen.

Fazit: LEST DIESES furiose, komische, traurige, hochemotionale, sehr tiefsinnige und einnehmende Buch auf jeden Fall!

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Hex, hex: Magische Kräuter

magische kräuterEin außergewöhnliches Kräuterbuch flatterte mir da ins Haus: „Magische Kräuter“ von Silja, einer Wicca aus Irland. Traumhaft illustriert und mit wundervollen Texten hat mich das Zauberbüchlein informativ in seinen Bann gezogen ;-).

Silja stellt 52 Kräuter vor, mit denen Sie Ihr Leben und auch das der anderen – wenn es ihnen nicht schadet – verzaubern und bezaubern können.

Es ist ein wundervolles Schmökerbuch, das einen zurückversetzt in eine Zeit, in der man sich mit Kräutern noch zu helfen wusste.

Fazit: Ein absolutes Must-have für Kräuterfans, historisch interessierten, für magisch interessierte Leser, für Frauen sowieso … für moderne Hexen der weißen Magie …

 

 

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Gelesen: Das Eichenbund-Buch

Eichenbund U1:vHeute möchte ich Euch ein wundervolles Werk mit dem Titel „Das Eichenbund-Buch“ von Hans Hansmann und Matthyas Bock (erschienen im Verlag Neue Erde) vorstellen, dass ich nur wärmstens empfehlen. Warum? Nun, es ist magisch, poetisch, voll herrlicher Naturbeschreibungen, es verzaubert von der ersten Seite an mit seiner wundervollen Geschichte.

Es ist „ein Manifest der romantischen Revolte im Sinne von  »Vielleicht müßte es andere Schulen geben…« – Dies ist der Gedanke zweier Klassenkameraden – man denke da z. B. an die beiden Autoren –  während einer selbstgewährten Freistunde im Wald. Ermattet und gelangweilt vom herkömmlichen Unterricht sehnen sich die beiden nach einem Ort, der allumfassende Entfaltung und Entwicklung ermöglicht, nach einem Refugium für junge Wanderer, die auf der Suche nach Freiheit und Neuland im Geist und in der Welt sind. Und ihre Sehnsucht wird erfüllt. Die beiden Freunde treffen im Wald einen alten bärtigen Mann, der sie auf verschlungenen Wegen zu einem geheimen Platz führt, einer Schule: der Eichenbund-Schule. Es folgt ein ausgedehnter Aufenthalt in der burgähnlichen Anlage. Alles, was die zwei dort sehen, erleben und erklärt bekommen, halten sie in Wort und Bild fest, um es hernach überliefern zu können. Es gab diese beiden Schüler tatsächlich, Anfang der 1980er Jahre. Sitzengeblieben, vom Lehrplan gleichsam unter- wie überfordert, verdrossen, verträumt, zudem voller Sorge über die immer deutlicher wahrnehmbare Zerstörung der Umwelt. Mit 16 beschlossen sie, ein Buch zu machen, ein Buch über die ideale Schule. Und dafür danke ich den beiden von Herzen!

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