Fire Witch

Endlich geht es mit Hazel und ihren Freunden weiter. Matt Ralphs „Fire Witch – Dunkle Bedrohung“ ist die Fortsetzung des ersten Buches „Fire Girl – Gefährliche Suche„.

Der erste Teil endete damit, dass sich Hazels Mutter Hecate dem bösen Dämon Baal geopfert hat, um Schlimmeres zu verhindern. Die junge Feuerhexe Hazel ist nun absolut fest entschlossen, ihre Mutter von dort zurückzuholen. Egal wie! Hierfür benötigt sie allerdings Hilfe und zwar nicht die Hilfe ihrer Freunde, sondern vielmehr und ausgerechnet die Unterstützung von Nicolas Murrell, der ihre Mutter erst in die Fänge des bösen Baal getrieben hat und der auch noch im sichersten Gefängnis Londons sitzt. Gefangen von den Hexenjägern.

„Hazel öffnete ihr Herz und ließ der Magie freien Lauf. Feuer strömte durch sie hindurch und erhitzte ihr Blut. Sie atmete Schwefel ein und fühlte sich mächtig, gefährlich.“ (Seite 15)

Und so schleicht sich die junge Feuerhexe als Junge verkleidet bei den Hexenjägern ein, um Murrell zu befragen, wo sie am besten mit der Suche nach ihrer innig geliebten Mutter beginnen soll. Kann sie ihm vertrauen oder wird er sie an die Hexenjäger oder an schlimmere Kreaturen verraten?

Der Einstieg in den zweiten Band fiel mir nicht sonderlich schwer, obwohl das Lesen von Fire Girl Teil 1 schon einige Monate zurücklag. Ich kam schnell wieder in die Geschichte hinein und das lag unter anderem am sehr flüssigen Schreibstil von Matt Ralphs, der die düstere Stimmung Londons des 17. Jahrhunderts sehr gut einfangen konnte. Die Geschichte ist wunderbar geschrieben, ich habe es sehr genossen, das Buch zu lesen. Ich hatte sogar Lust, es bei Kerzenschein wie früher zu lesen – ein so herrliches Gefühl und es hat das Setting der Geschichte sehr authentisch unterstrichen.

Die 320 Seiten habe ich sehr schnell gelesen, da schon der Beginn der Geschichte sehr spannend war. Tief im Bann der Geschichte verflog die Lesezeit sehr schnell und ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen … Stets wollte ich wissen, wie es nun weitergeht und ob alles mit Hazel gut ausgehen wird. Die düstere und dichte Atmosphäre in der Geschichte machte das Buch für mich zu einem spannenden Lese-Highlight. Ständig hatte ich die Befürchtung, dass Hazel jetzt auffliegt … Aber mehr möchte ich nicht verraten, nur so viel: Lest das Buch unbedingt …

Fazit: Ein spannender, überzeugender und unglaublich spannender zweiter Teil der Feuerhexe. Und es geht weiter, denn der Schluss des Buches lässt erkennen, dass es noch einen dritten Teil geben wird und auch muss, denn die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Hazel hat sich prima entwickelt, sie ist reifer geworden und war mir sehr supersympathisch. Auch die anderen Figuren wie z. B. Titus und auch Bramley, ihre Haselmaus, die ich besonders mag ;-),  haben sich prima und authentisch weiter entwickelt.

 

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Fire Girl

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Historische Hexenfantasy vom Feinsten: Matt Ralphs hat mit seinem Buch „Fire Girl – Gefährliche Suche“ eine herrliche Hexen-Historien-Schmökergeschichte geschrieben. Das Buch soll Auftakt einer Reihe sein.

Die 13-jährige Feuerhexe Hazel Hooper wächst jahrelang mit ihrer Mutter Hecate in einem durch einen Bannkreis geschützten Wald auf. Doch eines Tages gelingt es einem Dämon, den Schutzwall zu durchbrechen und Hazels Mutter Hecate zu verschleppen. So begibt sich Hazel mit ihrem tierischen Begleiter, der Haselmaus Bramley, auf die gefährliche Suche und verlässt das erste Mal den Wald. Die ihr unbekannte Welt außerhalb des Waldes ist nicht ganz ungefährlich für eine junge Hexe im Jahr 1656: Überall lauern Hexenjäger. Die wenigen verbliebenen Hexen und Hexer verbünden sich aus Selbstschutz mit der Macht von Dämonen, um sich zu verteidigen. Auf ihrer Reise durch die ihr unbekannte Welt außerhalb ihres Waldes begegnet sie David und dessen etwas stets betrunkenen Meister Titus. Sie bittet die beiden um Hilfe und begibt sich mit ihnen auf die Suche nach ihrer Mutter – mit dem Wissen, dass die zwei selbst Hexenjäger sind…

Mir gefiel an der Geschichte, dass die junge Feuerhexe Hazel Hooper ein ganz normales Mädchen ist (soweit das bei einer Hexe eben möglich ist ;-)) und keine supertolle, superschöne und super-selbstbewusste Junghexe mit übernatürlichen Kräften und stets unbesiegbar (gähn!). Im Gegenteil, sie muss erst lernen mit ihren Zauberkräften gemäßigt umzugehen, denn oft ist sie eben unüberlegt wie ein Kind. Und ihre Haselmaus Bramley ist einfach nur herrlich schnoddrig, forsch und sehr großmäulig 😉 – aber in liebenswerter Art und Weise.

Erster Satz:

„Mary Applegate erwachte und spürte vor Anst einen mächtigen Kloß in ihrem Hals.“
Fazit: Lasst euch von Matt Ralphs in die zauberhafte Welt der Hexen entführen. Einmal eine etwas andere Art der Hexenhistorie – sehr schön zu lesen! Ich bin sehr gespannt auf den 2. Teil, vielleicht lüften sich dann ja noch die Geheimnisse aus Hecates Vergangenheit und ihre Rolle im Hexenkrieg. Und vielleicht auch, wer Hazels Vater ist?  Unbedingt lesen!

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