Das Zeitenmedaillon

 

Ich liebe Zeitreisegeschichten und habe auch schon die erste Reihe “Der Orden der weißen Orchidee” von Tanja Neiße verschlungen. Nun war ich umso erfreuter, dass die talentierte und famos schreibende Frau Neiße wieder ein Buch veröffentlicht hat. “Das Zeitenmedaillon – Die Auserwählte” habe ich sehr gerne gelesen.

Isabelle trennt sich vor in ihrem langjährigen Freund und ist verständlicherweise sehr traurig über diesen Verlust. Sie arbeitet in einem Kiosk und einer ihrer Kunden, Herr Treske, ein seltsamer älterer Herr, der täglich bei ihr einkauft, schenkt ihr ein geheimnisvolles Medaillon. Bald entdeckt Isabelle, dass man mit diesem Medaillon in der Zeit reisen kann. Sie wacht im alten Trier im Jahr 1805 auf und denkt erst einmal, dass sie träumt. Doch plötzlich steckt sie mitten in ihrem schlimmsten Alptraum und fällt einem sehr ungehobelten Mannsbild namens Henri und dessen Kameraden in die Hände, als Frau damals gar nicht gut.

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Buchnotizen unterstützt Booksnext

Ab sofort supporten die famosen Buchnotizen neben Trallafittibooks und WhatchaReadin den wunderbaren Florian Borke mit seinem tollen Angebot BooksNext!

Auf BooksNext kann man sich mit seinem Lieblingsautor eintragen und wird benachrichtigt, sobald dieser ein neues Buch publiziert hat. Florian hat dies als Freizeitprojekt gestartet und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Gerne unterstütze ich dieses wundervolle Buchliebhaber-Projekt!

Schaut doch dort einmal vorbei: booksnext.de

Gebrauchsanweisung für New York

Woah! An diesem Cover bin ich einfach nicht vorbeigekommen. Wie ihr ja vielleicht noch wisst, bin ich ein großer New-York-Fan. Von 1999-2000 habe ich dort ein Praktikum absolviert und bin dieser Stadt verfallen (auch wenn ich mir jetzt nicht vorstellen kann dort länger als einen Urlaub zu verbringen ;-)) … Einen kleinen Einblick gebe ich in dem Artikel “Blogparade: Das Glück wohnt überall“.

In der Gebrauchsanweisung, die kein typischer Reiseführer sondern eher ein Reiseeinstimmer ist, da es hier viel um die Atmosphäre New Yorks geht. Wer also die klassischen Reiseinformationen und Ausgeh-Tipps, der möge sich bitte ein anderes Buch aussuchen.

Verena Lueken lebte selbst siebe Jahr in der Welt-Metropole und man spürt noch immer ihre Faszination für den Big Apple, was ich sehr gut nachvollziehen kann.

New York ist eine einzigartige und äußerst magische Stadt, denn wer es hier schafft, der schafft es überall auf der Welt. Es ist eine Mega-Stadt, denn sie hat die tiefsten Schlaglöcher (man muss schon sehr aufpassen, dass man nicht am anderen Ende der Welt wieder herauskommt, wenn man da mal reinplumpst ;-)) und auch die häufigsten Stromausfälle. Dennoch hat sie auch sehr viel positives zu bieten. Und eines ist sicher: Man darf auf jeden Fall erwarten, dass sich das Leben ändert, wenn man hier längere Zeit lebt ;-)! Doch ist sie auch keine romantisch verklärte Stadt für Träumer, denn das Leben hier ist sehr teuer und der ständige Lärm kann einem ganz schön zusetzen. Auch das permanenten Herumgeeile der New Yorker zeigt, dass diese Stadt wahrlich nie schläft! Hier kann jeder finden, was er sucht, aber es kann auch jeder sehr schnell verlieren, was er gefunden hat! Die Mieten sind horrend! Und was man dafür bekommt oftmals ein Witz.

“Jeder kleine Sieg in diesem Alltag ist ein Triumph.” (Gelesen auf Seite 11)

Doch heute hat New York auch einigen Glanz verloren. Läden, in denen ich damals freudigst herumgestöbert habe wie z. B. den berühmten Spielzeugladen F.A.O. Schwarz gibt es seit 2010 leider nicht mehr. Dort war ich im Dezember 1999 in der Schlange zum Weihnachtsmann gestanden – inmitten lauter kichernder und aufgeregter amerikanischer Kinder. Was für ein tolles Gefühl. Als ich schließlich auf dem Schoß des wundervollen Weihnachtsmannes saß, habe ich mir einen Mann gewünscht – haha. Santa Claus wäre vor lauter Lachen fast von seinem Schlitten gefallen. Wir plauderten noch eine Weile, er erwog mir seinen Sohn Jeff vorzustellen 😉 und ich ging mit vielen Tipps Richtung Rutsche (ja, genau, ich war die einzige Erwachsene, die da runtergerutscht ist und es war verdammt eng!!) und rutschte todesmutig mit den Kleinen den ewig langen Schlauch hinunter, ohne genau zu wissen, wo ich da landen werde ;-). Seufz – was für herrliche Erinnerungen.

Und man muss wahrlich auch froh sein, wenn mal einen Taxifahrer erwischt, der Englisch spricht. Was hatte ich für lustige Taxifahrten mit Indern, die alles Mercedes wissen wollten und die mir Rezepte für famoses indisches Curry notierten ;-). New York ist eine Multi-Kulti-Stadt und hier leben viele verschiedene Nationen respektvoll miteinander. Das fand ich toll!

Fazit: Wer sich für New York interessiert, kann sich für eine erste Einstimmung dieses Buch kaufen und wird sicher nicht enttäuscht werden. I love New York!

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Eine Liebe in Blackmoore

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut: “Eine Liebe in Blackmoore” von Julianne Donaldson versprach mir vom Klappentext höchstes Jane-Austen-Feeling und hat es auch fast gehalten.

Die 17-jährige Kate Worthington  hat einen großen Traum: Sie möchte einmal mit ihrem besten Freund aus Kindheitstagen Henry Delafield auf dessen Landgut Blackmoore reisen. Doch Henrys Mutter hat das nie erlaubt. Immer musste Kate den Sommer zu Hause verbringen. Doch dann darf sie endlich Blackmoore sehen. Man spürt die ganze Zeit, dass zwischen Kate und Henry eine sehr besonders Freundschaft bzw. Beziehung besteht. Die beiden stehen sich sehr nahe und teilen viele Geheimnisse (nicht alle) miteinander.

Doch als Kates Mutter erfährt, dass sie einen Heiratsantrag eines Verehrers abgelehnt hat, verbietet sie ihr die Reise nach Blackmoore. Ihre Mutter ist nicht sonderlich empathisch und auch mehr auf ihr eigenes Wohl bedacht. Sie kann so gar nicht verstehen, dass Kate überhaupt nicht heiraten möchte, sondern lieber mit ihrer verwitweten Tante nach Indien reisen möchte – was für eine Dame damals eine schier unschickliche Vorstellung war.

Kate schafft es doch, mittels einer Wette mit ihrer Mutter, die Reise nach Blackmoore anzutreten. Wenn es ihr gelingt auf Blackmoore drei Heiratsanträge zu ergattern und alle abzulehnen, ist sie nicht mehr gezwungen zu heiraten und darf ihre Tante nach Indien begleiten. Wenn sie allerdings verliert, muss sie ihrer Mutter einen Wunsch – sprich denjenigen Kandidaten heiraten, den ihre Mutter aussucht. Eine sehr gewagte Wette!

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22 magische Neuerscheinungen im Mai

 

 

Wunschlistenalarm! Achtung, ihr Lieben, heute stelle ich meine Mai-Neuerscheinungs-Favoriten vor ;-)! Es sind wieder einige vielversprechende Titel dabei … Bei einigen Reihen geht es weiter, wie z. B. bei “Palace of Silk” oder in die Endrunde wie bei “Königlich verloren (4).

Ich bin mir sicher, dass das eine oder andere von mir vorgestellte Buch auf Eure Wunschliste wandern wird. Schreibt mir doch bitte, welche 😉 …

Und falls ihr für mich noch weitere Buch-Empfehlungen habt, dann ab in die Kommentare damit ;-).

Nun wünsche ich Euch viel Freude beim Stöbern in meinen magischen und inspirierenden April-Favoriten. 

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Iron Flowers


Das Cover von Tracy Bangharts Buch “Iron Flowers – Die Rebellinen” ist faszinierend mit alle den goldenen Schmuckelementen, was wiederspiegelt, wie wertvoll eine Grace für einen Mann ist (zumindest wenn sie sich im Rahmen verhält). Der Plot ist grandios und die Geschichte um die beiden Schwestern Serina und Nomi Tessaro durchaus interessant. Tracy Banghart schreibt lebendig, wenn auch dann und wann etwas ausschweifend und von der Sprache auch eher für Kinder statt für Jugendliche. Zudem  waren mir die männlichen Charaktere nicht tief genug, der Thronfolger Malachi (der Name gefiel mir gar nicht) und sein Bruder Asa haben sich mir bildlich einfach nicht erschließen wollen, sie waren mir zu blass und unscheinbar gezeichnet. Von ihnen hätte gerne mehr erfahren. Natürlich waren meine Erwartungen von dieser Reihe sehr hoch und ich wurde leicht enttäuscht (weil es mir an Tiefe fehlte).

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