Der Buchblog-Award 2017

Frisch aus dem Urlaub zurück, habe ich mir nun auch ein paar Gedanken zum Buchblog-Award 2017 (#bubla17) gemacht. 400 wunderbare Buchblogs haben es auf die Longlist geschafft, also fast alle, die die Vorgaben erfüllt haben.

Ich habe es doch tatsächlich geschafft, mir einmal alle Blogs, die ich noch nicht kannte, anzuschauen und bin schwer begeistert, welch Vielfalt die deutsche Buchbloggerszene mittlerweile zu bieten hat.

Als ich 2007 zu bloggen begann, gab es nur wenige. Und all die junge Menschen, die über ihre Leidenschaft – das Lesen – bloggen, finde ich phantastisch und höchst inspirierend! Allen ein großes Lob von mir!

Und weil ich ein fairer und Communityliebender Mensch bin, habe ich allen Blogs meinen Daumen geschenkt. Auch wenn mir der Gedanke der Masse gar nicht gefällt, weil ich es nicht wertschätzend denjenigen Buchblogs gegenüber finde, die täglich ihr Herzblut in die Blogosphäre verteilen, unglaublich tolle Blogbeiträge und Rezensionen schreiben und nicht jedes Mal Lob und Anerkennung für ihr – oft unentgeltliches Tun erhalten.

Und die Shortlist macht ihrem Namen auch alle Ehre: Sie ist einfach zu kurz! Ich finde es sehr schade, dass die Jury nicht erst eine Vorauswahl von 20 Buchblogs getroffen hat und dann die Leser entscheiden dürfen. Aber selbst dann würden die reichweitenstarken Blogger wahrscheinlich das Rennen machen und nicht diejenigen, die keine Social-Media-Rampensäue sind wie ich 😉 … Aber wie ich das #bubla17-Team kenne, haben sie sicher schon eine lange Liste mit Verbesserungen für 2018 parat. Möge also die Qualität gewinnen und nicht das größte Netzwerk und die meisten Supporter …

Ich liebe, was ich tue, aber ich bin wahrlich schockiert und auch genervt, wie es derzeit abgeht. Wie im Kindergarten. Missgunst, Neid, Vergleiche. Gewinnspiele. Hauen und Stechen wie im Präsidentenwahlkampf. Peinlich. “Gar nicht wertschätzend,” würde mein neunjähriger Sohn sagen.

Klar möchte ich auch gewinnen, der Buchblog-Award wäre die Krönung meines 10-jährigen Bloggerlebens und das auch noch in meinem Jubiläumsmonat (der erste Beitrag der Buchnotizen ging am 7.10.2007 online)! Wenn ich lese, dass man alle halbe Stunde wieder abstimmen kann und sich selbst wohl immer wieder wählt, dann wird mir ehrlich gesagt übel und ich muss an den US-Wahlkampf denken.

Und der Abstimmungsdaumen führt auch noch dazu, dass einige gar nicht wissen, ob sie nun abgestimmt haben oder nicht. Es nicht auf jedem Gerät funktioniert (so meine Rückmeldungen) und meine Leser auch irgendwann die Geduld verlieren … Eine Bestätigung, dass die Stimme nun gezählt ist,  wäre nicht schlecht. Ich habe von Freunden gehört, dass diese bei manchen Buchblogs gar nicht abstimmen konnte, da war der Daumen schon oben. Und wieder andere berichteten mir, dass sie ständig abstimmen konnten nach einer Weile (siehe oben)! Ich frage mich, wie kann das denn bitte sein? Mir ist es sehr wichtig, dass alle unter den gleichen Bedingungen starten und auch gleiche Chancen haben … (Nachtrag: Gerade gelesen, dass hier nachgebessert wurde und die Abstimmung bis zum 14.9. verlängert wurde!)

Auch das Anzeigen der Stimmen sorgt für Stress unter den Buchbloggern (wie ich gerade festgestellt habe, sind die Zahlen nun entfernt – oder? Bei Euch auch?). So sind reichweitenstarke und gut vernetzte Blogs schon mit 1,5 Beinen auf der Shortlist. Weil sie ihre 10.000 Leser starke E-Mailliste aufgerufen haben, abzustimmen. Es sei ihnen vergönnt, aber im Vergleich zu den jungen Buchblogs, die noch nicht so vernetzt sind, aber dennoch superguten Content liefern, ist das einfach unfair. Ich habe mich zu Beginn auch gestresst und meinen Abstimmungslink zahlreich verschickt oder auch in FB-Gruppen gepostet. Wohl gefühlt habe ich mich damit jedoch nicht  sehr. Nun lehne ich mich also entspannt zurück und konzentriere mich auf das Buch-Marketing meines ersten Buches “Unplugged” und schreibe an meinem zweiten Buch weiter.

Ich wertschätze sehr viele Buchblogs und habe auch meine Lieblingsbuchblogs, die ich sehr gerne morgens lese und auch deren Entwicklung ich sehr gerne verfolge. Jeder Buchblogger und jeder Blogger überhaupt hat Anerkennung und Wertschätzung verdient.

Toll am Buchblog-Award finde ich, dass ich die Longlist durchstöbern konnte und viele neue lesenswerte Buchblogs gefunden habe. Es ist eine gute Chance, sich zu präsentieren in der medialen Welt und sein Netzwerk zu erweitern.

Die größte Anerkennung ist jedoch das Lob seiner Leser! Wenn sie ein Buch aufgrund meiner Rezension gekauft haben und es ihnen gut gefallen hat. Wenn man die liebevollen Kommentare seiner Leser in sich aufsaugt und sich glücklich fühlt, weil man Menschen erreicht, ihnen zu positiven (Lese-) Momenten verholfen hat oder sie einfach nur durch eine E-Mail-Antwort glücklich macht.

In diesem Sinne wünsche ich mir liebevollen und wertschätzenden Zusammenhalt unter uns Buchbloggern. Wir sind alle unvergleichlich und jeder hat es verdient, den Buchblog-Award zu gewinnen. Ich freue mich schon heute für diejenigen, die es auf die Shortlist schaffen ;-)!

Nun bin ich sehr gespannt auf Eure Kommentare! Habt einen herrlichen Abend und genießt Euer Leben!

Ach ja und hier geht es zu meiner Abstimmung ;-)!

#bubla17

 

 

Abstimmung Buchblog-Award

Ihr Lieben, 

ab heute könnt ihr meinen Weblog www.buchnotizen.de bis zum 11.9. auf die Shortlist des Buchblog-Awardes (#bubla17) wählen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich unterstützt!

Und so geht es:

Klickt auf den nachstehenden Link: 

http://www.buchblog-award.de/news/portfolio/buchnotizen/

Dann scrollt nach unten zu der Frage „Möchtest Du diesen Blog auf der Sportlist sehen?“ Darunter findet sich ein Daumen, diesen müsst ihr anklicken und schon habt ihr für mich gestimmt (siehe Grafik unten!)!

 

Bitte teilt diesen Beitrag großräumig! Vielen Dank!

Herzliche Grüße, habt ein herrliches Wochenende,

Eure Tina

Buchblog-Award 2017: Euer Support ist gefragt

Eine Bitte habe ich noch, bevor ich endlich in den Urlaub düse:

Ab dem 1. September könnt ihr meinen Weblog www.buchnotizen.de beim Buchblog-Award 2017 wählen! Bis 11. September werden alle Stimmen gezählt und je sieben Longlist-Kandidaten schaffen den Sprung auf die Shortlist für den Haupt- und den Sonderpreis. Mit Deiner Stimme unterstützt du mich auf dem Weg zum Buchblog-Award 2017. Es wäre grandios, denn im Oktober wird mein Weblog 10 Jahre alt ;-)!  Achtung: Pro Blog kann nur ein Mal abgestimmt werden.

Hier kannst du mich ab 1. September 2017 unterstützen: http://www.buchblog-award.de/abstimmen/

#bubla17

Es ist da – mein erstes Buch!

Ihr Lieben, ich bin so glücklich!

Endlich ist es raus, mein erstes Buch ;-)!

Der Titel: Unplugged

Hier könnt ihr es schon bestellen: https://www.bod.de/buchshop/unplugged-tina-mueller-9783744895866

Eine Leseprobe findet ihr hier!

Das E-Book dauert noch etwas, aber in den nächsten 1-2 Wochen könnt ihr es dann auch in den üblichen Buchshops online ordern ;-)!

Nun verabschiede ich mich aber wirklich superglücklich in den Urlaub!!!

 

Das Glück wohnt überall: Eine inspirierende Reise um die Welt

Katharina Teimer hat sich in ihrem Buch “Das Glück wohnt nebenan – eine inspirierende Reise um die Welt” auf die Suche nach dem Glück gemacht. Und wie der Untertitel schon verrät, hat sie es überall gefunden ;-).  Denn je nach Land oder Kultur können wir das Glück in den kleinsten Dingen und quasi überall finden, wenn wir achtsam und offenen Auges durch die Welt spazieren.  In dem wunderbar aufgemachten Buch erfahren wir sehr interessante Dinge zu den jeweiligen Ländern, die die Autorinnen besucht haben, wir erfahren etwas über Bräuche, Kultur, passende Zitate, Glückszahlen, Glücksbringern, aber auch Gedichte rund um das Thema Glück. Wir bekommen auch einen tollen Einblick in die Glückskultur der besuchten Länder. Und natürlich fehlen auch nicht ein Rezept für Glückskekse, eine Aufstellung von Glückstagen und treffliche Zitate. Rundum gelungen ist diese tolle Glücksmischung in Buchform, wie ich meine.

Natürlich habe ich mir auch Gedanken gemacht, über meine persönlichen Glücksmomente und auch Glücksspeicher, die mir in stressigen Zeiten sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Sehr gerne denke ich dann meistens an meine Zeit in New York zurück. Dort absolvierte ich von Oktober 1999 – Januar 2000 ein Praktikum. Schon immer träumte ich davon, einmal in New York zu leben und zu arbeiten. Ich las alle Bücher, die auch nur annähernd mit dieser faszinierenden Stadt zu tun hatten. Und dann, als ich vor meinem Bürogebäude in der Broad Street im Financial District (Nähe Wall Street), in dem ich wirken durfte stand, habe ich zum ersten Mal dieses unglaubliche Freiheitsgefühl in mir gespürt. Und so stand ich einige Minuten mit nach oben gestreckten Armen einfach nur dort und genoss dieses erhabene Gefühl. Freiheit! Ich hatte es doch tatsächlich geschafft, meinen Traum wahr zu lassen.

An meinem ersten Tag ging ich in der Pause über die Straße und kaufte mir meinen ersten amerikanischen Kaffee – natürlich bei Starbucks. Ich war völlig erschlagen von all den verschiedenen Geschmacksrichtungen und Kaffeearten und dort eine Bestellung aufzugeben, wenn man sich in der Sprache noch nicht akklimatisiert hat, war schon meine erste Herausforderung. Glücklich und stolz verließ ich den berühmten Kaffeeladen und genoss meinen Kaffee und beobachtete das turbulente Treiben um mich herum.

Um dem Trubel ab und an mal zu entgehen (denn New York ist die mit fast 20 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Stadt in den USA!) oder auch der permanenten Reizüberflutung zu entgehen, ging ich oft in den Bryant Park oder in die New York Public Library, die direkt an den Bryant Park angrenzt. Dort atmete ich den Duft der Bücher ein, las, träumte, schrieb oder beobachtete einfach nur die Menschen. Herrlich und für mich ein wunderbarer Glücksanker!

Fotos: www.pixabay.com

Ein weiterer Glücks-Hotspot war für mich Greenwich Village. Dort lebten unglaublich interessante Menschen und es verging kein Tag, an dem ich nicht einen Prominenten auf der Straße gesehen habe. Die Menschen dort waren noch etwas aufgeschlossener, witziger und sehr kommunikativ. Dort hatte ich richtig viel Spaß und die skurrilsten Begegnungen. Mein Lieblingspark war der Sir Winston Churchill Square, in dem ich mich super entspannen konnte. Dort konnte man das Glück förmlich riechen ;-).

Doch Glück ist für mich nicht nur, bestimmte, entspannende Orte aufsuchen und mich dort in die Stille begeben. Nein Glück ist für mich auch lebendiger Alltag: Es ist die kurze, liebevolle Unterhaltung mit einem Fremden, in der man sich wohl und an- und wahrgenommen fühlt als Mensch. Es ist das Lächeln im Vorbeigehen, das einen einen Glücksschauer über den Rücken rieseln lässt. Es ist die aufmerksame Geste eines Sitznachbarn in der U-Bahn, der merkt, dass man sich mit all seinen Taschen verheddert hat und hilft oder der einen tröstet, wenn man vor lauter Leser seine Haltestelle verpasst hat. Es ist eine Gruppen von Menschen, die täglich im selben Bus fahren und die sich wie Freunde begrüßen und sich einen herrlichen Tag wünschen.

Das Glück liegt für mich im kleinen, im Detail, in der Aufmerksamkeit und Wertschätzung, allem Leben gegenüber. Und es ist auch wichtig, nicht nur Glück zu konsumieren, sondern selbst auch Glück zu verbreiten, wann immer man kann. Und dafür hat man jede Menge Zeit, denn in New York muss man oft warten: Warten auf eine halbwegs leere U-Bahn, in die man sich noch hinein quetschen kann. Warten an der Schlange im Supermarkt oder in anderen Läden. Warten auf den Lunch. Im Restaurant, weil man sich nicht einfach irgendwo hinsetzen darf, sondern auf den Ober wartet, denn dieser platziert uns an einen Platz (Wait to be seated!) …In der Post, in der Bank – überall gibt es diese Absperrbänder, die die Form der Schlange vorgeben.  Always stay in line 😉 lautet mein Motto. Aber ich habe es genossen, denn dort las ich oder plauderte mit meinem Vor- oder Nachsteher. Oder ich bewunderte das geduldige Schlange stehen, bei dem sich niemand zu beschweren schien. Es war schon sehr skurril. Die ganze Zeit rannten die New Yorker wie von Furien gehetzt an mir durch die Stadt, aber sobald man irgendwo Schlange stehen muss, sind sie die Ruhe selbst. Damals gab es noch keine Smartphones, deshalb habe ich mich in Schlangen meistens sehr gut unterhalten.

Noch was Lustiges zum Thema schnelle New Yorker: Der typische New Yorker (von ihm spricht man, wenn er mind. 7 Jahre in der Stadt gelebt hat!) eilt wie von Sinnen durch die Straßen. Dabei ist er stets auf sein Ziel fixiert, schaut nicht nach rechts und links und schaut dabei neutral. Fast sprinten sie die Gehwege hinunter und lassen verdutzte Besucher einfach stehen. Auf den Bürgersteigen herrscht deshalb auch ein ungeschriebenes Gesetz, denn es gibt – ähnlich den Autobahnen – verschiedene Spuren für schnelle, langsame und besonders langsame Fußgänger (quasi der Standstreifen ;-)). Und beim Hetzen trägt er selbstverständlich immer Kopfhörer und einen Coffee-to-go mit sich herum. Und er trägt mindestens ein schwarzes Kleidungsstück ;-)!

Fazit:

Klare Lese- und Glücksempfehlung! Das Buch macht glücklich und informiert Glückssuchende über die verschiedenen Glückskulturen in den einzelnen Ländern. Vor allem motivierte es mich, über meine eigenen Glücklichmacher nachzudenken und dies nochmals zu erleben. Das Glücksbuch ist ein wunderbares Geschenk vor allem für Vielreisende und Glückssucher!

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Libellenfrühling

Liebe Verlage, ich möchte Euch von Herzen bitten, Dennis Kohlmann unter Vertrag zu nehmen. Der junge Mann ist äußerst talentiert und ich prophezeie ihm eine großartige Zukunft als Autor und Geschichtenerzähler.

Dennis Kohlmann hat mich vor einigen Wochen kontaktiert, ob ich nicht einmal sein Buch “Libellenfrühling” lesen möchte. Und da mein Herz ganz arg für all die wunderbaren Selfpublisher da draußen schlägt und mich als Libellenfan 😉 und Liebhaber von Büchern unter 150 Seiten dieses Buch absolut perfekt war – habe ich es mir schicken lassen (lieber Dennis, vielen Dank an dieser Stelle für die wundervolle blaue Stoff-Libelle, die hier an meinem Schreibtisch einen Ehrenplatz hat). UND KEINE SEKUNDE BEREUT.

Das Buch hat mich von Anfang verzaubert und ich versank tief in diese wunderbare und zu Herzen gehende Geschichte. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Julien.

Julien ist ein Junge voller Fantasie, mit wenig Freunden (außer dem unzertrennlichen Duo Hannes und Manuel), doch er ist sehr liebevoll, während seine pubertierende Schwester Mia merkwürdig geworden ist, seit sie neue Freunde gefunden hat. Julien, auch oft Libelle (und die Libellen werden später im Buch dann auch noch eine Rolle spielen ) genannt,  liebt seine Schwester über alles und würde alles für sie tun.

Seine Schwester Mia hingegen hat viele Faxen im Kopf und ist ein Pubertier und lehnt sich gegen alles auf, was von den Eltern kommt. Und als sie sich eines Abends trotz Hausarrestes doch mit ihren Freunden im Wald zu einer Seance trifft, verrät Julien sie nicht. Er schläft ein und als er am nächsten Morgen erwacht, ist alles nicht mehr so wie es gestern noch war. Julians Eltern finden ihre Tochter merkwürdig verändert vor der Haustür.

“Wie sie dort lag, mit aufgerissenen Augen und einem Gesicht, das so weiß und leer war wie eine Schneewüste im Winter. Verblasste Sommersprossen. Keine Farbe auf den Lippen. Alles schattiert in Weiß und Grau und Blau. Nur ihr Haar loderte. So wie das von Mia.” (Seite 11)

Mia ist nicht mehr sie selbst, jegliches leben ist aus ihren Augen verschwunden und Julien weiß, dass dies nur die Hülle seiner Schwester. Doch wo ist der Rest von Mia? Ist sie noch zu retten und was kann er tun, um seine Schwester zurückzuholen, wo auch immer sich ihre Seele gerade befindet?

Seine Mutter erklärt ihm auf der Intensivstation, dass Mia in einem Wachkoma liegt und ihr Zustand sehr kritisch ist.

“Für mich war Mia gar nicht wirklich hier. Das hier war bloß ein leerer Körper. Ohne Inhalt. Ohne Seele.” (Seite 23)

Niemand glaubt ihm, als er erzählt, dass er seine Schwester eines Nachts im Mondlicht eingehüllt in ein bläuliches Licht im Garten gesehen hat. Julien weiß, dass viel mehr hinter dem schrecklichen und auch sehr mysteriösen Zustand seiner Schwester Mia steckt. Doch niemand will ihm glauben.

Und so begibt sich Julien mit seinem Hund Charlie auf die Suche nach seiner Schwester Mia, die er irgendwo im Wald vermutet – jedenfalls ihre Seele! Er glaubt, dass der Wald sie sich geschnappt hat … Kein Wunder, Julien ist schockiert, von dem, was mit Mia geschehen ist und er möchte sie retten und herausfinden was in jener Nacht mit seiner geliebten Schwester geschehen ist.

Bei seinen Suchtouren trifft er auch auf einen Fremden, der in einer Hütte im Wald lebt und  in seinem Mantel aussieht wie eine “Mumie”.  Julien hat große Angst vor dem unheimlichen Fremden, ist aber gleichzeitig auch sehr neugierig, warum dieser so alleine im Wald wohnt und sich auch so merkwürdig verhält. Und so versucht Julien in der Hütte des Fremden mögliche Spuren von Mia zu finden und auch herauszufinden, was es mit dem mysteriösen Fremden, der im Trenchcoat etc. durch den Wald schleicht, auf sich hat. Mehr möchte ich an dieser Stelle dazu nicht schreiben, denn ihr möchtet das Buch ja sicherlich noch selbst lesen ;-).

Der erste Satz:

“Ihrem Blick nach zu urteilen, war Mama entweder der Überzeugung, ich sei ein verwaistes Straßenkind, oder gar ein ausgereiftes Sumpfmonster.” (Seite 1)

Noch zwei herrliche Sätze (ich muss aufpassen, dass ich nicht das ganze Buch zitiere, erstens bekäme ich dann Ärger mit Dennis 😉 und zweitens wäre das nicht fein ;-)):

“Später lag ich im Bett und wartete, während sich draußen dunkle Wolken vor den sichelförmigen Mond schoben. Ich starrte aus dem Fenster in der Dachschräge über mir und schaute den Sternen beim Verschwinden zu.” (Seite 9)

Fazit:

Dennis Kohlmann hat eine wundervolle, äußerst spannend und sehr mystisch-fantastische Geschichte über wahre Freundschaft, bedingungslose Geschwisterliebe und Dinge, zwischen den Zeilen geschrieben. Die Geschichte lebt von der ersten Zeile an und es haben sich mir beim Lesen wundervolle Bilder im Kopf gezeigt. Das sehr flüssig und sehr schön geschriebene Buch ist gleichermaßen für Jugendliche und Erwachsene geeignet. BITTE LEST DIESES BUCH UNBEDINGT und liebe Verlage nicht vergessen, den Autor unbedingt im Auge zu behalten … ;-)!

 

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Kleines Büchertagebuch

Der wunderbare Ars Edition Verlag publiziert immer wahrlich bezaubernde Bücher, mit dem Effekt, dass ich bald ein eigenes Ars-Edition-Regal benötige ;-). Seit gestern gibt es das herrlich kompakte Eintragbüchlein für Literaten – mit dem Titel “Kleines Büchertagebuch“.

Darin können Bücherliebhaber und vor allem auch Buchblogger ;-), alles über ihre gelesenen oder noch zu lesenden Bücher eintragen.

Und natürlich finden sich darin auch einige tolle Buchzitate, die gespickt sind mit tollen Informationen zum jeweiligen Zitatgeber!

 

Und weil es so herrlich kompakt ist, können wir Booklover es überall mit hinnehmen, weil es sicher in jede Tasche passt – auch in die Hosentasche (vorzugsweise hinten ;-))!

Vielen Dank für das tolle Rezensionsexemplar, ich werde das Büchlein zahlreich verschenken – denn so langsam geht es auf Weihnachten zu 😉 …

So sieht das wunderbare kleine Büchlein von innen aus:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinten finden sich noch zahlreiche tolle Listen:
  • leere Notizseiten am Ende
  • Eine Bücherlöffelliste (also Bücher, die wir in diesem Leben noch unbedingt lesen möchten)
  • eine Bücherliste als Reminder, welche Bücher wir ausgeliehen und wann
  • eine Gedankenseite
  • eine Seite für die liebsten Bösewichte aus den gelesenen Bücher usw.
Fazit:

Ein absolutes Must-have für Bücherliebhaber und Buchblogger! Das Büchlein ist herrlich kompakt und sehr liebevoll aufgemacht. Ein tolles Geschenkbüchlein für alle wunderbaren Bücherwürmer dieser Erde ;-)! Kaufen und zahlreich verschenken!!

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