Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, erst eins, dann zwei ….
Ihr Lieben, ich wünsche euch einen liebevollen, lichtvollen und zauberhaften 2. Advent …
Aktuelles
Nikolausi
Ihr Lieben, ich wünsche Euch volle Stiefel, einen schönen Tag und bleibt weiter so schön artig ;-), alles Liebe!!!
Und hier noch etwas Prosa ;-):
Knecht Ruprecht
(von Theodor Storm)
Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Überall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein blitzen,
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.Und wie ich strolch’ durch des finstern Tann,
da rief’s mich mit heller Stimme an:
“Knecht Ruprecht”, rief es, “alter Gesell´,
heb deine Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,
Alt und Jung sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn,
und morgen flieg ich hinab zur Erden;
denn es soll wieder Weihnachten werden!”Ich sprach: “Oh lieber Herre Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt,
wo’s eitel gute Kinder hat.”“Hast denn das Säcklein auch bei dir?”
Ich sprach: “Das Säcklein, das ist hier;
denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen fromme Kinder gern.”“Hast denn die Rute auch bei dir?”
Ich sprach: “Die Rute, die ist hier;
doch für die Kinder nur, die schlechten,
die trifft sie auf den Teil den rechten!”Christkindlein sprach: “So ist es recht;
so geh mit Gott, mein treuer Knecht!”
Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich’s hier innen find!
sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?
Gebrauchte E-Books
Neue Literatur-Plattform online
Passend zum Buch »Literatur!« von Katharina Mahrenholtz und Dawn Parisi hat der Hoffmann und Campe Verlag eine Anlaufstelle für alle Literaturliebhaber geschaffen. Unter www.superliteratur.de gibt es neben vielen spielerischen Features, Hintergrundmaterial u Klassikern, Downloads für Lehrer, Linktipps aus dem Literaturbereich etc.
Schaut doch mal rein!
Das schreibt der Verlag:
In bislang drei Büchern inszeniert die Autorin Katharina Mahrenholtz gemeinsam mit der Illustratorin Dawn Parisi das Thema Literatur in kurzweiligen, knappen und pointierten Einheiten. Seit November 2014 ergänzt die Website www.superliteratur.de das redaktionelle Konzept der Buchreihe um viele spielerische Elemente. Literaturliebhaber, Bibliophilieexperten und solche, die es werden wollen, finden hier zukünftig eine zentrale Anlaufstelle.
Blauer Montag
Lesefrei und erster Advent
Lesefrei
Gelesen und gesehen: Vergiss mein nicht!
Das wahrhaftige und authentische Buch “Vergiss mein nicht” von David Sieveking hat mich sehr berührt und nachdenklich gestimmt. Ich habe mir auch den dazugehörigen Film angeschaut, der jedoch nur einen Teil des Buches abdeckt.
David Sieveking hat mich mit sehr beeindruckt, wie liebevoll und geduldig er mit seiner wundervollen Mutter Gretel umgegangen ist. Und wie die Eltern sich neu entdeckt haben – vor allem Malte – Davids Vater. Es ist ein sehr mutiges, offenes und äußerst liebevolles und rührendes Buch einer Familie, die zusammenhielt und auch intensiver zusammengewachsen ist durch die Alzheimer-Demenz von Gretel. Diese Frau hat mich verzaubert, sie hat trotz ihrer Demenz noch immer eine charmante Art, sie ist mir während des Lesens und noch mehr während des Filmes ans Herz gewachsen. Ich habe viele Tränen vergossen … Eine zauberhafte, charismatisch, wunderschöne Frau, die Managerin der Familie – wie so viele mutige und tapfere und wundervolle Frauen, die ihre Kinder großziehen und den Alltag stemmen … Ich kann es nicht beschreiben, aber lest erst dieses Buch und schaut euch dann noch den Film an … beides wird euch verändern und euch auffordern, im Jetzt zu leben, die Schönheit genießen und mit sich und anderen stets im Reinen zu sein … LEBT DEN AUGENBLICK!
FAZIT: Ein absolutes Muss im Bücherschrank für alle! Ein wahrer Schatz an intensiven Gefühlen und trotz des traurigen Themas absolut und uneingeschränkt empfehlenswert! Ein Buch über das Leben, für das Leben, wie es eben ist. Ein Buch für pflegende Familienangehörige, nicht die Liebe in allem zu vergessen, für einen liebevollen Umgang auch mit Pflegebedürftigen und Demenzkranken im Besonderen. Besonders für hartgesottene Ärzte und Pflegekräfte, die den Mensch hinter den Krankheiten vergessen haben! Die DVD ist eine cineastische Liebeserklärung eines Sohnes an seine Mutter (ich verstehe Menschen, die die Filmidee nicht gutheißen können – Gretel konnte ja nicht mehr so richtig verstehen, was da mit ihr geschieht – dennoch sehe ich es positiv – David drückt mit diesem Film seine bedingungslose Liebe aus – jeder zeigt dies eben auf seine Weise)






