
Die beiden erfahrenen Coaches Curd Michael Hockel und Heinz Jiranek geben in ihrem sehr empfehlenswerten Buch “Coaching lernen – Ziele, Strategien, Interventionen“. Das basiert auf jahrelangen Forschungen zum Gebiet des Coachings und erscheint erstmalig in Buchform. In den Aufzeichnungen der Forschungen fanden sich wirksame Interventionskompetenzen, die die Autoren nun allen im Coachingbereich tätigen – ob Anfänger oder Praktiker – zur Verfügung stellen wollten.
Herausgekommen ist ein phantastisches Buch – einzigartig auf dem Gebiet der Coachingliteratur und deshalb so empfehlenswert.
Die Autoren dazu:
“Zu Coachen meint, sich zur Verfügung zu stellen bei der Lösung von Problemen, die man selbst irgendwie auch schon kennengelernt hatte: Voraussetzung ist also eine berufserfahrene, professionelle Identität als erfolgreicher Könnert. Denn Coaching ist die Begleitung von verantwortlichen Könnern.” (Seite 12)
Das Inhaltsverzeichnis umfasst die folgenden Themen: Selbstgewisses Coaching (Coaching muss gelernt sein, Coaching als Begleitung von verantwortlichen Könnern, Coaching ist Beziehungskompetenz …), Fünfwertiges Coaching – eine bestimmte Form von Coaching (Selbstprüfung, Annehmen, Einfühlen, Echt sein, Fördern und Fordern), Bereiche und Beziehungssettings des Coachings, Erfahrungen mit den Interventionskompetenzen (ein sehr umfassendes, anschauliches Kapitel mit vielen wichtigen Tipps), Coachingprozesse: Vom Kennen zum Können führt nur Erfahrung (Aufbau der Coachingsitzungen mit fiktiven Coachees wie Dr. Siegfried Achilles und Karl Proust und Dr. Rosa Röntgen u.a. – sehr interessant).
“Coaching ist die dienstleistend reflexive Begleitung verantwortlicher Berufstätiger, um diesen Übersicht und Leistungslust zu erhalten.”
Fazit: Ein absolut empfehlenswertes Coaching-Buch mit vielen interessanten Sätzen, Tipps und Tricks und einem umfassenden Literaturverzeichnis auf nur knapp 196 Seiten! Den Preis von 24,90 Euro ist das Buch sowas von Wert!
Und nicht vergessen:
“Wer coacht, muss sich immer selbst prüfen.”
“Mindfuck – Warum wir uns selbst sabotieren und was wir dagegen tun können” heißt ein Buch von Petra Bock. Wohlan dachte ich mir, bis auf das merkwürdige “F-Wort” klingt das ja mal ganz gut … Wohlgemut begann ich zu lesen und musste mich immer weiter dazu anspornen, weiterzulesen. Ich habe vielleicht schon einfach zu viele dieser Ratgeber gelesen und in letzter Zeit ging es mir oft so, dass ich das ich “alten Wein in neuen Schläuchen” gelesen habe, was mich dann natürlich recht schnell langweilt. So auch hier. Es gelingt nicht vielen Autoren, null Info und bemerkenswerten Input in einem Buch zu publizieren, hier schon. Es tut mir so leid, denn ich schätze Frau Bock sehr, ich hatte schon einige Bücher von ihr gelesen, die fundierter waren und unterstützender, inspirierender. Dieses war jedoch nicht mein Fall … Deshalb möchte ich auch gar nicht näher drauf eingehen …






