Lavendel: Die Heilpflanze für die Sinne

Ich liebe den Duft von Lavendel! Ich kann ich noch erinnern, in meinem ersten Jahr mit eigenem Garten haben wir fast überall Lavendel gepflanzt und der Duft im Garten war schon so heilsam und wohltuend für uns alle. Abends im Garten sitzen, die Augen schließen und tief durchatmen – das tat so gut! Und als ich gesehen, dass Henrike März (einige Leser kennen vielleicht noch ihre beiden famosen Bücher „Federtanz“ und „Die Weisheit der Wölfin“) wieder ein Buch „Lavendel – Die Heilpflanze für die Sinne“ geschrieben hat und dann auch noch über Lavendel, war ich verloren … Und das Buch ist wundervoll und schon während des Lesens hatte ich den Duft von Lavendel in der Nase, einfach so ;-)!

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Die Welt von Outlander

Was für ein famoses Buch!!! „Die Welt von Outlander – Das ultimative Begleitbuch zur Serie“ von Diana Gabaldon ist wahrlich ein absolutes Must-have und Must-read für Fans der Highland-Saga oder wie sie fürs Fernsehen heißt: Outlander!

Weihnachten steht vor der Tür und mit diesem Buch macht ihr sicher einem Outlander-Fan eine sehr große Freude. Das umfangreiche und sehr schwere Buch ist nicht nur vom Cover ein absoluter Eyecatcher … In herrlichem Schottenkaro kommt das sofort ins Auge springende Cover daher und verzauberte sofort mein Leserherz ;-).

 

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Magische Heilkunst

Ich bin ein großer Fan von Kräuterbüchern und magischen Hexenbüchern und natürlich musste somit auch das neue Buch „Magische Heilkunst – Das uralte Wissen der Hexen und Heiler für Menschen von heute“ von Claire in meinem Bücherregal einziehen.

Und Claire hat es mal wieder geschafft, mich in eine magische Zeit hineinzuversetzen und zwar mit einer ähnlichen Wirkung wie diverse von mir so gerne gelesene Fantasygeschichten. Claire hat ein sehr umfassendes und tief gehendes Wissen, was Heilkräuter und alles hexenmagische angeht, wuchs sie doch inmitten vieler Heiler und Hexen auf.

Ich fand es sehr interessant zu lesen, was unsere Ahnen über die Magie des Heilens wussten. Im Buch finden wir viele überlieferte Rezepturen und magisches Wissen. Welche Hausmittel nutzen unsere Ahnen für bestimmte Erkrankungen und bei welchen Beschwerden kann man diese Mittelchen auch noch heute anwenden? Früher war dieses Wissen streng geheim und wurde nur in den Familien weitergegeben oder an talentierte Hexen und Heilerinnen. Claire hat in jahrelanger Recherche dieses Wissen der weisen Frauen , Heiler und Kräuterkundigen gesammelt.

Und sie zeigt uns in diesem sehr informativen Buch, wie man diese überlieferten Genesungsformeln, Heilpflanzen und die magischen Stein für uns oder zum Wohle anderer einsetzen können. Das Buch ist wahrlich magisch und die faszinierenden Informationen, die leider oftmals im Mittelaltern auf dem Scheiterhaufen zunichte gemacht wurden ;-(, machen das Buch so besondern bezaubernd.

Im Buch finden sich sehr viele Rezepturen, wie wir diese konkret anwenden und eine umfassende Symptomübersicht von A wie Albschoss bis Z wie Zahnwurz.

Ein sehr faszinierendes Werk, das folgendermaßen aufgeteilt ist:

  • Heilen und Heiler (hier geht es um Heilen früher und heute, wer heilen kann, Gefahren und Risiken, heilende Wesenheiten, der richtige Zeitpunkt usw.)
  • Handwerkszeug und Praxis (Techniken, magische Sprüche und die Kraft des Wortes, Kraftpflanzen, magische Steine, Anfängertipps)
  • Anhang (Sympathie, Antipathie und Magnetismus; Alte Bezeichnungen für Krankheiten und Beschwerden, verwendete Literatur und Literaturtipps ..)

Beim Durchlesen kamen mir bereits viele Ideen und ich wollte sofort loslegen und selbst ein Fantasybuch zu schreiben … alleine das ganze historische Wissen hat mich regelrecht inspiriert. Lasst Euch überraschen ;-)! Wer sich also mit dem Gedanken trägt, auch einmal ein Fantasybuch zu schreiben, der wird mit diesem Buch sehr glücklich sein und auch sehr viele Impulse gewinnen können ;-). Magisch!

Fazit: Ein sehr empfehlenswertes, hochinteressantes und sehr informatives Buch zum Aufbau einer magischen Hausapotheke. Auch für Autoren aus dem Fantasy-Genre eine illustre Sammlung von Heilkräutern und magischem, historischem Wissen!!! Und was ich an Claire besonders schätze: Sie kommt authentisch und ohne großes Herumgelabbere auf den Punkt! Lesenswert!

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Fire Witch

Endlich geht es mit Hazel und ihren Freunden weiter. Matt Ralphs „Fire Witch – Dunkle Bedrohung“ ist die Fortsetzung des ersten Buches „Fire Girl – Gefährliche Suche„.

Der erste Teil endete damit, dass sich Hazels Mutter Hecate dem bösen Dämon Baal geopfert hat, um Schlimmeres zu verhindern. Die junge Feuerhexe Hazel ist nun absolut fest entschlossen, ihre Mutter von dort zurückzuholen. Egal wie! Hierfür benötigt sie allerdings Hilfe und zwar nicht die Hilfe ihrer Freunde, sondern vielmehr und ausgerechnet die Unterstützung von Nicolas Murrell, der ihre Mutter erst in die Fänge des bösen Baal getrieben hat und der auch noch im sichersten Gefängnis Londons sitzt. Gefangen von den Hexenjägern.

„Hazel öffnete ihr Herz und ließ der Magie freien Lauf. Feuer strömte durch sie hindurch und erhitzte ihr Blut. Sie atmete Schwefel ein und fühlte sich mächtig, gefährlich.“ (Seite 15)

Und so schleicht sich die junge Feuerhexe als Junge verkleidet bei den Hexenjägern ein, um Murrell zu befragen, wo sie am besten mit der Suche nach ihrer innig geliebten Mutter beginnen soll. Kann sie ihm vertrauen oder wird er sie an die Hexenjäger oder an schlimmere Kreaturen verraten?

Der Einstieg in den zweiten Band fiel mir nicht sonderlich schwer, obwohl das Lesen von Fire Girl Teil 1 schon einige Monate zurücklag. Ich kam schnell wieder in die Geschichte hinein und das lag unter anderem am sehr flüssigen Schreibstil von Matt Ralphs, der die düstere Stimmung Londons des 17. Jahrhunderts sehr gut einfangen konnte. Die Geschichte ist wunderbar geschrieben, ich habe es sehr genossen, das Buch zu lesen. Ich hatte sogar Lust, es bei Kerzenschein wie früher zu lesen – ein so herrliches Gefühl und es hat das Setting der Geschichte sehr authentisch unterstrichen.

Die 320 Seiten habe ich sehr schnell gelesen, da schon der Beginn der Geschichte sehr spannend war. Tief im Bann der Geschichte verflog die Lesezeit sehr schnell und ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen … Stets wollte ich wissen, wie es nun weitergeht und ob alles mit Hazel gut ausgehen wird. Die düstere und dichte Atmosphäre in der Geschichte machte das Buch für mich zu einem spannenden Lese-Highlight. Ständig hatte ich die Befürchtung, dass Hazel jetzt auffliegt … Aber mehr möchte ich nicht verraten, nur so viel: Lest das Buch unbedingt …

Fazit: Ein spannender, überzeugender und unglaublich spannender zweiter Teil der Feuerhexe. Und es geht weiter, denn der Schluss des Buches lässt erkennen, dass es noch einen dritten Teil geben wird und auch muss, denn die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Hazel hat sich prima entwickelt, sie ist reifer geworden und war mir sehr supersympathisch. Auch die anderen Figuren wie z. B. Titus und auch Bramley, ihre Haselmaus, die ich besonders mag ;-),  haben sich prima und authentisch weiter entwickelt.

 

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Ulrike Schweikert: Die Astrologin

Der historische Roman „Die Astrologin“ ist die Fortsetzung von Ulrike Schweikerts Bestseller „Die Hure und die Heilige“, das ich leider nicht gelesen habe. Dennoch bin ich sehr gut und schnell in die Geschichte um Sybilla hineingekommen.

Das Buch beginnt in Leonberg (Württemberg) im Jahre 1620, wo Sybilla mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter lebt. In Europa hat der Dreißigjährige Krieg Einzug gehalten und viele Soldatentruppen und Söldner ziehen durch das ganze Land. Sybilla verdingt sich ihren Lohn als Heilerin und als sie eines Abends einer Gebärenden hilft, erschlagen Landsknechte ihren Mann  und verschleppen ihre achtjährige Tochter Helena. Sybilla ist verzweifelt, verfügt jedoch über die Gabe des Zweiten Gesichtes und so macht sie sich alleine auf die Suche nach Helena und den Landsknechten. Dabei stößt sie auf Wallenstein, der sie bei der Suche unterstützt.

Das historische Meisterwerk ist hervorragend recherchiert und Sybillas Geschichte fügt sich authentisch  in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges ein. Ich war von der ersten Seite an hingerissen von Sybillas unerschütterlicher Stärke und ihrem Mut. Und das Buch ist nie langweilig, verfügt über keine Längen, sondern ist immer so spannend, dass man immer noch ein Stückchen weiterlesen muss.

Fazit: Ein faszinierender, hin- und mitreißender Historienschmöker vom Feinsten, hervorragend recherchiert und sehr spannend zu lesen! Unbedingt empfehlenswert!

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Das inoffizielle Harry Potter Kochbuch

Ein weiteres Must-have für Potterheads: „Das inoffizielle Harry Potter Kochbuch“ von Dinah Bucholz, erschienen im Riva Verlag.

Wer erinnert sich nicht gerne mit Harry Potter an den ersten Kontakt mit Hogwarts: In der großen Halle türmten sich leckere Speisen auf den Tischen, das dieser unter der Essens-Last zusammenbreche drohte. Ein Festmahl für Harry, der bei den Dursleys sehr knapp gehalten wurde. Nie durfte er so viel essen, wie er wollte!

Das Buch ist etwas auf nostalgisch getrimmt, die 150 magischen Rezepte aus den sieben Harry-Potter-Romanen sind zum Niederknien, leicht umsetzbar und auch sehr detailliert erklärt.

„Da wir Muggel niemals in den Genuss kommen werden, die Welt der Hexenmeister zu erleben, müssen wir uns mit dem Probieren der Speisen begnügen, die Rowling so wunderbar beschreibt. In ihren sieben Romanen spielt Essen – Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie kleine Snacks – eine wichtige Rolle. Es ist eine grundlegende Zutat der Bücher, die es uns ermöglicht, ein vollständiges Bild vom Leben in Hogwarts zu gewinnen. Das gilt vor allem für diejenigen Leser, die mit traditionellen britischen Gerichten wenig vertraut sind.“ (Seite 7)

Schwelgen wir also in Rezepten wie „Double Chocolate Ice Cream“, „Knickerbocker Glory“, „Paddington Burger“, „Mince Pies“ oder „Kürbistorte mit Schokoboden“. Für jede Jahreszeit, Tageszeit und Lebenslage bietet das Kochbuch der besonderen magischen Art für jeden das passende Gericht.  Mhhh!

Aber das ist nicht alles, bei den Rezepten stehen auch noch interessante Dinge aus den Harry-Potter-Büchern und auch historische Informationen zu den jeweiligen Gerichten:

„Als das erste Eisrezept um 1600 nach England gelangte, hielt Charles I. es unter Verschluss. Eiscreme war damals eine dem Königshaus vorbehaltene Leckerei, und der König wollte sicherstellen, dass dies so blieb. Der Überlieferung nach ließ er seinen Koch einen Eid darauf schwören, das Rezept geheim zu halten. Nach dem Tod des Königs fand das Rezept jedoch Verbreitung.“ (Seite 15)

Fazit: Zauberhaftes Kochbuch – natürlich ein Must-have für Potterheads! Ein tolles Geschenk für jeden Fan, der gerne kocht und seine Gäste bezaubern möchte ;-)!

 

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Das kleine Buch der Hausmittel

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Birgit Frohns „Das kleine Buch der Hausmittel“ zeigt uns in einem kompakten Taschenratgeberformat auf knapp 120 Seiten, welche Hausmittel bei welchen Alltagsbeschwerden helfen können.

In den letzten Jahren gab es einen wahren Hype im Bereich der Kräuter und Hausmittelchen, die wir schon aus Großmutters Zeiten kennen. Ich kann mich noch gut selbst daran erinnern, was mir meine Oma so alles zubereitet hat, wenn ich krank war, was zum Glück nicht allzu oft vorkam.

Den größten Teil des Buches nimmt das Kapitel „Gesund mit Hausmitteln“ ein. Dort werden die gängigsten 30 Beschwerden von A-Z aufgelistet und Frau Frohn erklärt sehr gut und anschaulich, wie welche Hausmittel einzunehmen oder zu verwenden sind. Toll fand ich die übersichtlichen Kästchen, die bei jedem Beschwerdebild zu finden sind, denn dort wird erklärt, wann wir doch besser zum Arzt gehen sollten. Dies hat mir gut gefallen, weil sie nicht im Allgemeinen gegen die Schulmedizin ist, sondern auch darauf hinweist, bei welchen Symptomen es angebracht, lieber den Arzt zu besuchen.

Fazit: Ein tolles, unterstützendes und sehr schön aufgemachtes kleines Büchlein über die gute Kraft der Hausmittel. Die Mittel sind gut sortiert nach den Beschwerden von A-Z! Schauen Sie doch mal in ihren Garten, wenn Sie wieder mal krank sind ;-)! Sehr empfehlenswert!

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Gelesen: Seelenkräuter aus dem eigenen Garten

SeelenkraeuterWas für ein wundervolles Buch! Seelenkräuter aus dem eigenen Garten geschrieben von Christiane Holler, mit tollen Farbfotos von Barbara Krobath ist ein absolutes Muss im Buchregal für alle Kräuterliebhaber. Beinahe philosophisch sind die Texte zu den einzelnen Heilpflanzen und ihre vielfältige Verwendung, aber auch zu den Abläufen der Natur im Allgemeinen. Das Buch hat selbst nach mehrmaligem Lesen nichts von seinem Zauber verloren und fühlt sich zurückversetzt in die Zeit, in der es noch die Kräuterfrauen gab. Auch das Gärtnern an sich habe eine heilsame Wirkung so die Autorin. Die stillen, zauberhaften Bilder der Fotografin Barbara Krobath unterstreichen das Heilsame des Buches – ein Fest für meine Seele war alleine das Betrachten der wundervollen Bilder. Es ist ein positives, interessantes, zauberhaftes, leises Buch mit unglaublicher Wirkung! Ein tolles Geschenk und auch für den Eigengebrauch sehr zu empfehlen, es ist ein Spaziergang durch einen wundervollen Kräutergarten! Das Buch ist im Kneipp Verlag Wien erschienen.

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Gelesen: Chrut und Uchrut

9783038003847Der Klassiker der Kräuterheilkunde – Chrut und Uchrut – wurde aktualisiert und erweitert von Peter Oppliger (Spezialist für Naturheilkunde und Phytotherapie) – ein wundervolles Buch der Pflanzenheilkunde, geschrieben vom Kräuterpfarrer Johann Künzle. Das kleine feine Büchlein – erschienen im AT Verlag –  vermittelt Pflanzeninteressierten eine fundierte Einführung in heimische Heilpflanzen sowie deren Anwendung. Erstmals ist das zauberhafte Büchlein 1911 erschienen und wurde mittlerweile über zwei Millionen Mal verkauft. Auf der Grundlage seiner tiefen Naturverbundenheit, seines grossen Pflanzenwissens und seiner langjährigen heilkundlichen Erfahrung gibt der Kräuterpfarrer Johann Künzle sein Wissen über die bewährten Heilpflanzen weiter. Weiterlesen

Buchtipp: Kinder, kocht!

9783038007708Heute möchte ich euch ein wundervolles, äußerst liebevoll gestaltetes Kochbuch für Kinder vorstellen. Es heißt ganz pragmatisch „Kinder, kocht!“ und ist im AT Verlag erschienen. Der Untertitel beschreibt das Buch schon ganz gut: „… wir kochen und backen uns durch das ganze Jahr.“ Die Kinder werden in dem Buch von Herrn Schlau und Oma Kluge begleitet und können sich so kochtechnisch durch die Jahreszeiten kochen. Warum wohl sonst ist die Küche der spannendste Ort im ganzen Haus? Nicht nur weil Mama dort oft ist 😉 … oder?

 

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