Die Sprache der Dornen

Das Schmuckstück „Die Sprache der Dornen“ von Leigh Bardugo habe ich bereits auf Englisch gelesen und es war klar, dass ich auch die deutsche Ausgabe lesen möchte. Das wunderschön illustrierte Buch umfasst sechs Märchen – besser besagt, Winternachtsgeschichten aus Rawka, Fijerda, Semeni und Kerch.
Die Märchen können unabhängig davon gelesen werden, egal ob man die „Grischa“- oder „Krähen“-Reihe gelesen hat. Die anderen Bücher der Autorin habe ich nur teilweise gelesen, aber sie waren nicht so ganz mein Fall. Dafür gefallen mir diese Winternachtsgeschichten umso mehr ;-). Für Kinder sind diese Märchen allerdings gar nichts, denn es wird gemordet, gehäutet, vergiftet etc. Dennoch gefiel mir sehr gut, dass die weiblichen Rollen sehr modern und nicht so altmodisch sind … 

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Die Welt von Outlander

Was für ein famoses Buch!!! „Die Welt von Outlander – Das ultimative Begleitbuch zur Serie“ von Diana Gabaldon ist wahrlich ein absolutes Must-have und Must-read für Fans der Highland-Saga oder wie sie fürs Fernsehen heißt: Outlander!

Weihnachten steht vor der Tür und mit diesem Buch macht ihr sicher einem Outlander-Fan eine sehr große Freude. Das umfangreiche und sehr schwere Buch ist nicht nur vom Cover ein absoluter Eyecatcher … In herrlichem Schottenkaro kommt das sofort ins Auge springende Cover daher und verzauberte sofort mein Leserherz ;-).

 

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36 magische Neuerscheinungen im November 2017

Draußen stürmt es und das Wetter wird immer ungemütlicher – doch das ist egal, denn so macht lesen noch mehr Spaß ;-)! Auch in diesem Monat frage ich mich, ob ich all die neuen, sehr vielversprechenden November-Highlights (u.a. zwei Bücher von J. K. Rowling ;-))überhaupt schaffe und welche davon ich mir zu Weihnachten wünschen soll (es kommen im Dezember aber auch  noch einige tolle Bücher …)? Mal sehen … Wie immer werde ich mir zuerst meine  Must-Reads herauspicken, einige habe ich bereits vorbestellt … Dazu eine herrlich duftende winterliche Tasse Tee oder ein famoser Kaffee und mit meiner – natürlich rot-weiß-karierten Kuscheldecke 😉 – ab in meinen gemütlichen Ohrensessel.

Nun wünsche ich Euch viel Freude beim Stöbern in meinen November-Favoriten. Schreibt mir bitte unbedingt, welche Bücher davon direkt auf Eure Wunschliste gewandert sind oder welche ihr schon vorbestellt habt.

Und falls ihr weitere Buchtipps habt, die hier noch fehlen, immer her damit ;-)!

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Outlander – Der Ruf der Trommel

Es kann nur eine geben, die solche Bücher schreibt: Diana Gabaldon. In ihrem neu aufgelegten 4. Teil ihrer famosen Outlander-Saga mit dem Titel „Der Ruf der Trommel“ läuft sie wieder zu Bestform auf.

Das Buch selbst fühlt sich sehr gut, dafür sorgt auch das herrlich verzierte Schmuckstück von Cover.

Nach einer sehr langen und anstrengenden Reise erreichen Claire und Jamie Fraser 1767 den amerikanischen Kontinent. In der Wildnis von North Carolina bauen sich die beiden Liebenden ein neues Leben auf – fernab jeglicher Zivilisation. Und wieder macht Jamie ein Zugeständnis, um seiner Unabhängigkeit willen: Diesmal dem Gouverneur von North Carolina, dem er verspricht im Falle eines Aufstandes Soldaten für die Krone zu stellen. Claire fürchtet diesen Moment und möchte Jamie keiner Gefahr mehr aussetzen. Und dann geht auch noch ihre gemeinsame Tochter Brianna durch den Steinkreis und folgt dem Ruf der Trommel zu ihren Eltern. Doch sie kommt nicht allein …

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Gelesen: Die Unvollendete

unvollendeteWas wäre wenn? fragt das Buch „Die Unvollendete“ von Kate Atkinson. Erzählt wird die Geschichte von Ursula über mehrere Leben und in mehreren Situationen. Es dauert einige Zeit, bis man in diese sehr tiefgehende Geschichte eintaucht, da mehrere Perspektiven- und Zeitenwechsel stattfinden, doch alles fügt sich zusammen, je tiefer man als Leser in diese faszinierende, nachdenklich stimmende Geschichte eintaucht. Wie würden wir uns im nachhinein bei so manchen Lebenssituationen verhalten, anders oder genauso? Diese zentrale Frage verfolgt die Protagonistin … Was würden wir anders machen? Ich muss zugeben, ein sehr spannendes und nicht einfaches Gedankenexperiment, auch ich fing im Laufe des Buches an über so einige nicht besonders gelungene Situationen in meinem Leben nachzudenken. Mit allen Konsequenzen.

Ursula ist ein sehr nachdenklicher Mensch und hat dann und wann merkwürdige und magische Deja-vus, lebt in einer skurrilen Familie als Tochter wohlhabender Eltern in England. Scheinbar harmlose Entscheidungen können unglaubliche Ausmaße annehmen – was besonders in Kriegszeiten sehr nahe geht. Nach jedem Leben geht es im Buch wieder von Null los – mit Ursulas Geburt. Es ist keine endlose episodische Zeitschleifengeschichte, sondern die immer wieder neugeborene Ursula, die dem Leser Leben für Leben nahegebracht wird. Ursula wird geboren, wächst auf, lebt, stirbt und wird erneut geboren, wieder und wieder. So kann sie dann und wann ihr eigenes Schicksal und auch das ihrer Familie entscheidend ändern und auch ihre Lebensumstände verbessern, stets auf der Suche nach dem perfekten Leben.

Fazit oder Warnung vor dem Buche: Die philosophische Geschichte um Ursula und ihre zahlreichen Leben ist sicher nicht für jeden Leser das geeignete Buch, es dauert etwas, um in die Geschichte hineinzufinden, den roten Faden zu finden. Die Zeitsprünge empfand ich manchmal als sehr anstrengend. Es ist also kein Buch zum schnell mal durchlesen oder für die Urlaubszeit, es ist nicht leicht zu lesen und löst einiges in einem selbst aus. Doch ist man erstmal drin, dann denkt man – wie oben bereits geschrieben – auch über die eine oder andere Situation aus seinem Leben nach, hinterfragt, ordnet neu und fragt sich, was wäre der bessere Weg gewesen oder was hat mir das alles zur persönlichen Weiterentwicklung gebracht. Das Buch löst sicher irgendetwas aus. Wer also nicht gerne über sein Leben nachdenkt, sollte besser die Finger von diesem Buch lassen! Leser, die Probleme mit dem Thema Wiedergeburt (Der Tod ist nicht das Ende) haben, sollten das Buch auch nicht lesen. Mir hat das Buch gefallen, auch wenn es sicherlich nicht zu meinen Lesefavoriten 2015 zählen wird und ich es auch kein zweites Mal lesen werde!

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Gelesen: Der Tod kommt nach Pemberley

tod nach PemberleyDer Kriminalroman „Der Tod kommt nach Pemberley“ der Queen of Crime P.D. James knüpft nahtlos an den Klassiker „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen an.

Sechs Jahre sind seit der Hochzeit von Elizabeth und Mr. Darcy vergangen, die beiden sind immer noch glücklich miteinander, haben zwei wundervolle Söhne, Jane lebt mit Mr. Bingley und ihren Kindern in der Nähe …  Doch plötzlich geschieht im Wald von Pemberley ein grausames Verbrechen – darin verwickelt ist natürlich der von Mr. Darcy verachtete von den Frauen jedoch geliebte  Mr. Wickham. Allein die Fortführung der Geschichte von Jane Austen auf eine derart bezaubernde und nahtlos anknüpfende geniale Weise lohnt das Lesen dieses wundervollen Buches.

P.D. James gelingt es meisterhaft in der Sprache von Jane Austen zu schreiben und die Entwicklung der einzelnen Charaktäre ist so gut gemacht, dass es sich auf jeden Fall lohnt, das Buch zu lesen. Ein „MUST-READ“ für alle Jane-Austen-Fans!

Der Kriminalroman gibt sehr interessante Einblicke in das Rechtssystem des 18. Jahrhunderts in England wieder. Ich habe es sehr gerne gelesen!

Einziges Manko: Es ist zuviel von Mr. Darcy und seinen Denkweisen zu lesen – das macht ihn mir zu simple!

FAZIT: LESEN!!!! Durchaus gelungener Kriminalroman!

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