Fred, die Libelle und ich

Heute möchte ich Euch mal eine persönliche Geschichte von mir aus meiner Kindheit erzählen:

Mit fünf Jahren konnte ich schon lesen und schreiben und habe es geliebt. Stundenlang las ich alles, was mir in die Hände fiel … Meine Mama arbeitete in einem Spielzeugladen und brachte immer herrliche Bücher mit nach Hause.

Mein erstes Comic war ein Versandhauskatalog 😉, ich liebte es sehr, endlich alles lesen zu können.

Mit sechs Jahren schrieb ich meine erste Kindergeschichte „Fred, die Libelle“.

Ich liebte blaue Libellen, ihre Fähigkeit über die Gewässer und Menschen hinweg zufliegen und so dachte ich mir eine Geschichte aus, als wir an einem See baden waren. Auch heute noch machen mich blaue Libellen sehr glücklich, wenn ich sie sehe!

Fred die Libelle trifft dabei andere Tiere, die ihn bewunderten, weil er fliegen konnte. Mit dabei waren die Wasserspinne Bernadette 😉, die Kaulquappe Karl und ein Fisch namens Ferdinand 😉

Ich schrieb meine Geschichte auf Blätter, die ich aus meinem Schulheft herausgerissen hatte. Und malte die Tiere und schrieb noch dazu, welche Tierart es war, weil ich nicht so toll malen konnte 😉

Leider habe ich mein erstes Kinderbuch nicht mehr …

Heute werde ich versuchen, die Geschichte aus meinem Gedächtnis zu holen und für mich aufzuschreiben – selbstverständlich per Hand und mit Bleistift wie damals.

Worüber handelten Deine ersten Schreibversuche? Was hast Du als Kind sehr gerne beobachtet – welche Tiere mochtest Du besonders gerne? Ich freue mich sehr von Dir zu lesen!

Habt einen herrlichen 1. März, liebevolle Grüße,

Eure Tina

Miriam Gebhardt: Als die Soldaten kamen

als die soldaten kamen

Es ist schockierend und beklemmend zugleich als Frau dieses Buch zu lesen, zu lesen, was grenzenloser Hass im Krieg aus Menschen – insbesondere Männern macht. Tiere, die Frauen und Mädchen benutzen, um sich zu rächen – todesmutig und äußerst heldenhaft am Schwächeren – es ist wie immer in der Geschichte … Macht, Gier, etc. Miriam Gebhardt hat in ihrem Buch „Als die Soldaten kamen“ all dies zusammengetragen. Mir war ziemlich übel, als ich all das gelesen habe, vor allen Dingen die prüden Amerikaner, die sich ja heutzutage im Kriegsfall auch nicht besser verhalten. Von den Russen ganz zu schweigen. Niemand kann sich nur im Entferntesten vorstellen, was diese Frauen alles erleben mussten, nicht nur im Krieg, sondern auch danach … Das Buch ist ein wichtiges Zeitzeugnis, jedoch ist es von den Fakten her so erdrückend, ich musste es mehrmals weglegen. Alleine die Vorstellung, dass die Grenzen und der Respekt vor dem Leben eines Menschen, seiner Würde so niedergerissen wurden und das nach all den Verlusten, die diese Frauen, Mädchen und Kinder bereits erleben mussten. Nur wegen einem viel zu kurzen Österreicher … Widerlich! Niemals mehr sollte irgendein ein Mensch hier auf Erden so eine Erfahrung machen müssen – Gott bewahre uns davor. Nicht zu denken, was diese Frauen, Mädchen und Kinder erleiden mussten, sie wurden missbraucht, vergewaltigt, geschändet, oft vor den Augen der Eltern, so sie noch lebten, und sie mussten noch ein Leben lang mit diesem Trauma – viele ohne je darüber reden zu können oder zu wollen – leben. Am Ende auch noch mit einem Kind, dass aus bloßer Gier und Hass entstanden ist. Das sind für mich die wahren Helden Deutschlands!

Fazit: Für Leser mit starken Nerven, die ihre Großmütter, Tanten etc. verstehen möchten. Jugendliche sollten das Buch auch unbedingt lesen, anstelle von wenig sinnbringenden Computerspielen Menschen abballern …oder dem sinnentleerten Gesimse oder dem für die Allgemeinbevölkerung gefährlichem Starren auf das Handydisplay … ! Es gab eine Welt vor Facebook, ihr Lieben!

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