Gelesen: Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

Mr. PenumbraEine gute Idee langatmig und langweilig umgesetzt! Was habe ich mich auf das Buch „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ von Robin Sloan gefreut, das Cover sprang mir sofort ins Auge, die Geschichte klang spannend und geheimnisvoll. Ich begann zu lesen und nach dem ersten Drittel  war mir klar, dass es sehr zäh werden würde dieses Buch zu beenden. Es zog sich und zog sich und die Spannung war bei mir längst abgeflacht, es war mühsam der Geschichte noch zu folgen. Es tut mir leid, das Buch hat mich einfach nur gelangweilt, der viel umworbene „Clash of Cultures“ war anstrengend, es lag aber sicher auch daran, dass ich in den letzten Wochen sehr viele wundervolle, sehr gute Bücher  gelesen habe und an keinem Buch vorbeigehen kann, dass mit Büchern zu tun oder Bücher auf dem Cover abgebildet sind …

Genervt haben mich die ständige Nennung einer bekannten Suchmaschine, das ständige Neu-Deutsch bezüglich technischer Errungenschaften wie Handy und das Lesegerät eines amerikanischen „Buchhändlers“ – San Francisco eben …

Atmosphärisch war es nur zu Beginn für mich, die verstaubte Buchhandlung, der erste Eindruck von Clay, als er sie das erste Mal betrat und sich um die Stelle bewarb, die meterhohen Regale erinnerten mich an einen Film mit Audrey Hepburn, als sie in einem Antiquariat gearbeitet hat („Ein süßer Fratz„), dann nahm das Erzähl-Tempo so an Fahrt auf, dass ich gehetzt und genervt, aber nicht mehr entspannt und genussvoll weiterlas … Den Schluß habe ich nicht mehr gelesen, habe irgendwann in der Mitte aufgegeben …

Macht euch selbst ein Bild, hier kann ich keine so richtige Empfehlung geben, wie gesagt, der Autor schreibt sehr bemüht und wer die Sprache der Arbeitszeugnisse deuten kann, der weiß, wie ich dies meine ;-).

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