Klarheit – Life Coach Kalender

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Klarheit” ist nicht nur ein Kalender, “Klarheit” ist ein Tool, sich selbst zu reflektieren, es ist eine Vision, ein tiefes Eintauchen in seine inneren Schätze. Natürlich kann man auch Termine etc. eintragen, aber es ist weitaus mehr als nur ein schlichter Terminplaner. Denn “Klarheit” hat es mehr als in sich: Er ist ein Alltagsbegleiter der besonderen Art, für Menschen, die sich nicht scheuen, zu reflektieren, er ist ein haptisches und visuelles Vergnügen. Nimmt man ihn in die Hand, dann fühlt man schon, dass es etwas Besonderes ist, herrlich weich schmiegt sich das Leder in meine Hand. Sofort schlug ich “Klarheit” auf und war begeistert. Für´s erste Entdecken sollte man sich unbedingt Zeit nehmen und die Inhalte achtsam auf sich wirken lassen – denn es lohnt sich!

Der “Kalender” kommt mit einer praktischenStifteschlaufe daher und zwei supergenialen Lesebändchen in verschiedenen Farben. Klarheit ist zeitlos, d.h. es stehen keine fixen Tage drin, man kann also sofort damit loslegen … Super gut gefallen hat mir, dass “Klarheit” komplett in Deutschland und mit viel Liebe hergestellt wird. Wer mag kann auf der Klarheit-Webseite ein Video anschauen, wie er produziert wird.

Auf der ersten Seite begegnet mir sogleich ein wunderbarerer Erinnerungssatz:

“Alles, was du sein kannst, ist bereits in dir.”

Danach wird das Selbstführungstoll “Klarheit” kurz, aber sehr prägnant vorgestellt.

Und dann kann man sofort loslegen, sich Klarheit über sich und seine Ziele zu verschaffen. Hinten finden sich auch ausreichend leere Blätter, um sich Notizen zu machen.

Ich bin schwer begeistert! Herzlichen Dank liebe Klarheit-Team!!!

Klarheit ist weitaus mehr als ein reiner Kalender, es ist ein Tool für sich selbst und drumherum gibt es einen Weblog, eine tolle Webseite und ein sehr engagiertes, hilfsbereites und liebevolles Team, das sich sehr fürsorglich um seine Kunden kümmert. Die Macher haben sich einen Traum erfüllt, den sie leben, das spürt man dem Coachingkalender einfach an. Ein wahres Herzensbusiness mit viel Mehrwert für die Kunden!

Fazit: Klare Kaufempfehlung! Klarheit ist Coach und Kalender in einem. Es macht viel Freude, ihn täglich zu benutzen und sich dabei selbst immer näher zu kommen – zu seinem inneren Schatzkästlein! Ein tolles Produkt, das hoffentlich auch zahlreich verschenkt wird. Damit kann man JEDEM eine große Freude machen!!

 

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Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit

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Benedict Wells hat mit seinem neuen Buch “Vom Ende der Einsamkeit” ein sehr berührendes Buch geschrieben.

Wie gewohnt beim Diogenes Verlag ziert ein bekanntes Bild das Cover. Hier: „Jeanne Moreau and Francois Triffaut – The Bride Wore Black“ von Elizabeth Peyton. Alleine das ist schon Zeichen eines traurigen Buches, welche Braut trägt denn gerne schwarz?

Und so beginnt das Buch auch mit dem Erwachen des 41 Jahre alten Protagonisten Jules aus dem Koma nach einem Motorradunfall. Subtil zwischen den Zeilen liest sich eine mögliche Suizidabsicht.

Der Leser geht mit ihm in gedanklichen Rückblenden zunächst zu seiner unbeschwerten Kindheit mit seinen älteren Geschwistern Liz und Marty zurück. Diese endet jedoch sehr abrupt mit einem tödlichen Autounfall der Eltern.

Der erste Satz:

“Ich kenne den Tod schon lange, doch jetzt kennt der Tod auch mich.”

Die Kinder kommen in ein Internat und entfremden sich zusehends. Jules wird dort zum einsamen Außenseiter, der in einem Mädchen namens Alva seine beste Freundin fürs Leben findet. Jules, der vor dem schrecklichen Unfall ein sehr abenteuerlustiges Kind war, wird zunehmend schweigsamer und einsamer. Er fragt sich ständig, wie sein Leben verlaufen wäre, ohne dieses schreckliche Erlebnis des Verlustes seiner Eltern.

Jules beginnt nach seinem Abitur ein Jurastudium, obwohl er viel lieber Fotograf werden möchte.  Seine Unentschlossenheit spiegelt seine haltlosen Wurzeln aus Kindheitstage. ER wirkt wie ein ankerloses Schiff, dass immer auf der Suche nach neuem Halt, neuen Wurzeln ist, sie aber nie wirklich finden kann. Seine Schwester Liz schwebt immer am Abgrund, ihr Leben wird bestimmt durch Drogen, Alkohol und wechselnde Liebschaften.  Nur Marty gelingt es ein geregeltes Leben zu führen. Die Geschwister gehen völlig getrennte Wege, aber in Krisensituationen stehen sie füreinander ein. Benedikt Wells nimmt uns mit auf den Lebensweg der drei unterschiedlichen Geschwister, die das Trauma ihrer Kindheit nie richtig überwunden haben und läßt uns sehr intensiv teilhaben an den Nöten, Kummer und Hoffnungen der drei.  

Doch dann trifft Jules viele Jahre nach Beendigung der Schule seine Freundin Alva wieder … Und so beginnt für ihn die Reise in die Vergangenheit erneut …
Benedict Wells gelingt es meiner Meinung nach sehr gut sich in ein Kind hineinzuversetzen, dass nach dem Verlust der Eltern wieder ins Leben zurückfindet. Die im Buch bestimmenden Themen sind Trauer, Glück und Einsamkeit, was sehr zum Nachdenken anregt.  Es ist ein sehr melancholisches Buch voller intensiver Emotionen, die sehr zu Herzen gehen. Ein Buch, dass zu Tränen rührt, und doch so intensiv, klug und zauberhaft ist, dass man es dennoch gerne liest. Eine absolute Lese-Empfehlung von mir!

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Isabel Bogdan: Der Pfau

 

51MkDtJx5uLIsabel Bogdan hat mit ihrem Buch “Der Pfau”  einen subtil komischen, sehr elegant britischen Roman geschrieben, der mir sehr gut gefallen hat.

Auf dem schottischen Landsitz von Lord und Lady McIntosh spielt ein Pfau während eines Seminares zur Teambildung einer Gruppe von Londoner Bankern verrückt und sorgt für mächtig Ärger. Die Bankangestellten nebst Chefin bekommen davon jedoch nichts mit und fühlen sich in der schottischen Langeweile sehr unwohl, was nicht nur an der Kälte in den Räumen dort liegt sondern auch an den zu bewältigenden Teamaufgabe einer Psychologin. Sie versuchen sich so gut es geht mit allem zu arrangieren.

Der erste Satz:

“Einer der Pfauen war verrückt geworden. Vielleicht sah er auch einfach nur schlecht, jedenfalls hielt er mit einem Mal alles, was blau war und glänzte, für Konkurrenz auf dem Heiratsmarkt.”

Isabel Bogdan erzählt mit wunderbar britischem Humor, heiter und in einem zauberhaften Schreibstil über dieses Wochenende in den schottischen Highlands. Die mitwirkenden Charaktere sind allesamt liebenswert und eigentümlich und very british ;-).

Im Zentrum der komödiantisch anmutenden Geschichte steht ein Pfau, der mit seinem Ableben sehr viele kuriose Begebenheiten ins Rollen bringt. Wie er genau gestorben ist, das weiß nicht jeder der Anwesenden auf dem schottischen Landgut.  Doch die subtilen Schuldzuweisungen innerhalb der Gemeinschaft lesen sich sehr schön, auch weil sich die Teilnehmer des Seminars und auch die sonst immer Anwesenden auf dem Landsitz sehr verdächtig verstricken.

Herrlich fand ich die Gespräche der Personen aus und auch wie sie miteinander umgehen. Die Autorin braucht nicht viele Worte, um ein zauberhaftes britisches, subtiles Flair entstehen zu lassen. Und auch das überraschende Ende, herrlich ausgestattet mit einer Portion britischer Ironie und Humor ist gnadenlos gelungen.

Fazit: Ein gelungenes Debüt mit zauberhaften, unvergesslichen Charakteren und herrlichem britischen Humor, subtil, zart, feinsinnig und unglaublich unterhaltsam! Bitte unbedingt lesen!

 

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Mut zur Angst

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Mut zur Angst – Wie wir uns durch das, was wir fürchten, heilen können” heißt das neue Buch der von mir sehr geschätzten Dr. Lissa Rankin. Angst ist eine der stärksten inneren Kräfte des Menschen. Sie dient uns als Warnung vor Gefahren und ist in uns schon evolutionär emotional angelegt. Und dennoch empfinden wir Angst meist als unangenehm. Denn sie ist verbunden mit körperlicher Anspannung, Schweißausbrüchen, beschleunigtem Herzschlag, einem diffus-komischen Ziehen im Bauch und vielen weiteren vegetativen Symptomen, all diese Merkmale der Angst können von andern Menschen und auch Tieren wahrgenommen werden und viele schämen sich dafür.

Und auch wenn wir vor Veränderungen in unserem Leben stehen, Neues auf uns wartet, wir z. B. einen neuen Job in einer anderen Stadt beginnen – so ist auch dieser Schritt ins Unbekannte oft mit Ängsten verbunden. Ängste, dies alles nicht zu schaffen, Angst, im neuen Job zu versagen, Angst, Heimweh zu haben und vieles mehr.

Hierzu Lissa Rankin:

„Wenn sie in ihrem Leben mit allerlei Widrigkeiten Bekanntschaft geschlossen haben…, hat die Angst sie vielleicht von ihrem inneren Leitstern abgelenkt und sie dazu gebracht, die Integrität ihres wahren Selbst zu gefährden“.

Und so nehmen uns diese diffusen Ängste den Mut, Neuem aufgeschlossen zu begegnen und können dazu führen, dass wir mehr und mehr Kompromisse im Sinne einer vermeintlichen Sicherheit einzugehen.

Angst trägt jedoch vielfältige Impulse in sich, sie regt nicht nur nur zur Flucht an, sondern ist auch die Kraft, um all diese zu bewältigen. Dies wird meist im Sinne der Angst nicht beachtet.

Lissa Rankin weiter:

„Tag für Tag wird Ihre Integrität auf unterschiedlichste Art und Weise auf die Probe gestellt“.

Fazit: Ein mutmachendes Buch, sich mutig seinen Ängsten zu stellen, sehr schön und hochinformativ geschrieben! Eine wahrhaftige Empfehlung!

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Tanja Rörsch: Praxishandbuch Buchmarketing

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Tanja Rörsch hat mit ihrem fabelhaften “Praxishandbuch Buchmarketing – Wie Sie Ihr Buch erfolgreich vermarkten und als Autor bekannt werden” ein Juwel für Autoren  uns Selfpublisher veröffentlicht.  Jährlich erscheinen in Deutschland rund 90.000 Neuerscheinungen und somit ist das Angebot im Print- und E-Book-Bereich sehr groß. Um hier gesehen zu werden, muss man als Autor schon recht aktives Buchmarketing betreiben. Und das zeigt Tanja Rörsch in ihrem klasse Ratgeber. Es geht um so interessante und relevante Fragen wie “Wie können Autoren mit wenig Budget und ohne Erfahrung ein Buch veröffentlichen?” und “Welche Maßnahmen sind im Buchmarketing effektiv und funktionieren?”

Zu Beginn erläutert Frau Rörsch den heutigen Buchmarkt hinsichtlich der vielfältigen Chancen durch die zunehmende Digitalisierung. Heute haben Autoren unglaubliche Möglichkeiten – auch ganz ohne Verlag – ein Buch zu veröffentlichen. Hier hat die Autorin Tipps für beide aufgelistet – sowohl für den Selbstpublisher als auch für den Verlagsautor.

Zunehmend sind die Verlage auch personell nicht in der Lage, ausreichend Marketing für ein Buch zu machen. So sind immer mehr die Autoren selbst ihre eigenen “Pressesprecher”, zumal sich auch immer mehr die Kundenstruktur  – sprich die Leserschaft – verändert hat. Früher waren “Selbstpublisher” nahezu verpönt, man brachte ihnen wenig Vertrauen entgegen und die Veröffentlichsversuche ware nicht immer ansehnlich und gut lesbar, oftmals auch völlig unlektoriert – heute ist das ganz anders. Erfolgreiche Selbstpublisher sind in den sozialen Medien sehr präsent und haben dort ihre eigene “Fan-Community”.

Auch die Presselandschaft hat sich um viele gute Bücher-Weblogs erweitert. Wie man seine Bloggerrelatoins pflegt und auch mit den Rezensionen professionell umgeht, auch das fehlt in diesem bemerkenswerten Ratgeber nicht. Am Ende des Buches erfährt der Leser noch viele gute Dinge über Lesungen und Online-Lesungen. Eine umfassenden Linkliste zu allen im Buch angesprochenen Bereiche rundet das umfassende und reichhaltige Praxishandbuch ab.

Viele praktische Schritt-für-Schritt-Anleitungen z. B. für WordPress, um sich eine Autorenwebseite zu erstellen und zahlreiche Tipps und Tricks rund um alle wichtigen Bereiche der Buchveröffentlichung und des -marketings finden sich in diesem sehr übersichtlich und informativ gestalteten Ratgeber.

Fazit: Für Neu-Autoren ein unverzichtbares Buch, für Profis ein nettes und informatives Nachschlagewerk. Das Praxishandbuch sollte in keinem Buchregal eines lese- und schreibaffinen Buchliebhabers fehlen. Absolute Lese- und Kauf-Empfehlung!

Hierzu auch nochmals Tanja Rörsch im Vorwort:

“Ich wünsche mir, dass dieses Buch auf dem Schreibtisch jedes Autors in Deutschland steht und aktiv und regelmäßig benutzt wird.”

Auch ich wünsche das diesem fabelhaften Ratgeber!

 

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Die Abschaffung der Mutter

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Alina Bronsky und Denise Wilk haben mit “Die Abschaffung der Mutter” ein sehr streitbares, aber auch sehr wichtiges Buch geschrieben.

Die Mütter von insgesamt 10 leiblichen Kindern, haben vielfältiges Erfahrungen gesammelt. Aus der Einleitung geht hervor, dass das Buchprojekt wohl schon vor Veröffentlich für reichlich Wirbel gesorgt hat, denn das Vorwort kommt sehr kämpferisch daher, was mir zu Beginn nicht so gut gefallen hat.

Auch das Thema “Vollzeitmutter” fehlt nicht, denn gerade diese scheinen so manch anderen Müttern ein Dorn im Auge zu sein. Ich sage immer: Leben und leben lassen. Wenn eine Frau glücklich damit ist, ihre Kinder selbst zu erziehen und nicht in die Fremdbetreuung zu investieren, so ist das doch perfekt für die Kinder. Ich stelle immer wieder fest, dass es – leider – unter Müttern keinen Zusammenhalt gibt, jede meint, das Beste zu tun, aber ich sage, jeder wie er mag. Die Akzeptanz der Mütter, die ist wichtig. Nicht wer wie was und wo macht.

Ich bin sehr gerne für mein Kind da und mir ist es völlig egal, was andere darüber denken, denn es ist meine Entscheidung und mein Leben.

Richtig in Fahrt kommen die beiden Autorinnen, wenn es um den von allen Seiten propagierten Zwang der Betreuung von Kleinkindern geht. Die in den Medien stets positiv verbreitenden positiven Erfahrungen in der Kleinkinderbetreuung in Schweden und Frankreich widerlegen die beiden, mit prominenter Unterstütung des Familientherapeuten Jesper Juul nd dem Bindungsforscher Karlhein Brisch.

Fazit: Ein wichtiges, kämpferisches Buch und ganz besonders die Stellen über die oben erwähnte frühkindliche Betreuung sowie die ebenfalls lesenswerten Textstellen über die Situation Alleinerziehender in Deutschland sind absolut gut recherchiert und geschrieben. Auch soll das Buch dazu anregen, sich selbst als Mutter einmal zu reflektieren und sich von den Meinungen anderer und den in den Medien propagierten Trends schlicht und einfach zu distanzieren und sich auf seine Familie zu konzentrieren – ob nun mit Teilzeitjob oder ohne. Hauptsache alle sind damit glücklich und zufrieden. Freiheit für die Frau und Mutter, Freiheit für alle Menschen!!!

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Mimikry

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Ui, was für ein Spaß macht das Buch “Mimikry – Das Spiel des Lesens” herausgegeben von Philipp Albers und Holm Friebe.

Das Lesespiel ist ganz einfach: Ein paar Menschen treffen sich, es wird ein Spielleiter festgelegt. Dann suchen sich die Spieler einige Bücher aus. Der Spielleiter liest nun einige – möglichst bekannte – Stellen aus dem jeweiligen Buch vor und zwar so lange, bis die Spieler glauben, dass sie den Schreibstil des jeweiligen Autors nachahmen können. Dann beginnt das muntere Schreiben. Dann sammelt der Spielleiter alle Papiere ein, nummeriert sie und liest sie möglichst unbeteiligt vor. Die Gruppe rät nun, welche Zahl der Originalanfang ist. Punkte erhält, wer das Original errät und derjenige, dessen Text von den anderen als Original gehalten wird. Falls keiner der Teilnehmer das Original errät, bekommt der Spielleiter den Punkt. In jeder Runde wechselt die Spielleitung.

In “Mimikry” sind die Ergebnisse diverser Spieleabenden auf 400 Seiten zu lesen. Ein Buch, das nun selbst zum Ratespiel mutiert. Spannende Sache, wie ich finde, ich weiß nicht, ob ich so gut die Tonalität der ausgewählten Bücher gefunden hätte wie die Teilnehmer der diversen Spielrunden u.a. Ronja von Rönne.

Ein Auszug:

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Fazit: Eine tolle Idee, macht Lust, das Spiel selbst einmal zu spielen … Oder einfach selbst mehr zu schreiben! Absolute Empfehlung!

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