Lady Almina und das wahre Downton Abbey

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Die Gräfin von Carnarvon schreibt in ihrem Buch “Lady Almina und das wahre Downtown Abbey” über den Landsitz der Carnarvons – Highcreere Castle, der auch als Kulisse für die britische Erfolgsserie Downtown Abbey dient.

Im Buch wird sehr interessant das Leben des britischen Adels zu Beginn des 20. Jahrhunderts, also im spätviktorianischen Zeitalter, beschrieben. Das Leben von Lady Almina, die den 5. Baron von Carnavon heiratet, obwohl sie eine bürgerliche Frau ist … Das Buch ist mit vielen historischen Quellen und auch aus Originalbriefen von Lady Almina entstanden. Die Lady war sehr hilfsbereit, engagiert und hat sehr dekantent für damalige Zeiten gelebt. Sie hatte ein großzügiges Herz und war für damalige Verhältnisse schon so bekannt, wie Lady Di … Auch ihr hervorragender Modegeschmack machte sie zu einem Star der britischen Presse. Im ersten Weltkrieg gründete sie ein Krankenhaus und wirkte lange selbst als Krankenschwester.

Erschreckend fand ich, wie stark die Kluft schon damals zwischen arm und reich war und wie verschwenderisch Lady Almina und ihr Mann gelebt haben.

Fazit: Etwas langatmig und langweilig geschrieben – jedoch sehr informativ und an vielen Stellen interessant! Habe jedoch die TV-Serie nie gesehen … Hätte etwas mehr britisch sein können 😉 und Lady Almina wurde sehr unlebendig dargestellt. Ob das daran liegt, dass die Autorin Wirtschafsprüferin ist 😉 … Toll fand ich die beigefügten Originalfotos in der Mitte des Buches – herrlich viktorianisch!

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Als Heminway mich liebte

51Ym2JMui2LSchon alleine des Covers wegen sollte man das Buch kaufen ;-): Passend – und auch zum Abschluss meiner blauen Woche hier bei den famosen Buchnotizen – möchte ich euch den fabelhaften Roman “Als Hemingway mich liebte” von Naomi Wood über Ernest Hemingway und seine Frauen vorstellen. Mit dabei sind die aktuelle Mrs. Hemingway sowie drei der verflossenen Ehefrauen. Aus deren Sicht wird auch die Geschichte erzählt. Die vielen Rückblenden nach vorne und hinten stören nicht und das Buch ist so herrlich leicht wie eine Cocktailparty im Garten. Ernest Hemingwy fährt 1926 mit seiner damaligen Frau Hadley nach Südfrankreich, um den Sommer zu genießen. Spannende Einsichten in die Boheme-Kreis der 20er/30er-Jahre, historisch faszinierend, atmosphärisch dicht und beschwingt.

Es geht um das Eheglück mit einem berühmten Schriftsteller, das keines ist, denn wer kann schon glücklich sein mit einem Mann, der ein so aufgeblähtes Ego hat wie Ernest Hemingway? Er trinkt, liebt Abenteuer und Stierkämpfe.

Die Autorin kann aus einer Fülle von Quellen und Sekundärliteratur über Ernest Hemingway schöpfen und das tut sie wunderbar, ehrlich und authentisch. Wir lesen über die Hemingways unerfüllte Liebe zu einer Krankenschwester namens Agnes von Kurowsky oder wie die arme Hadley einmal einen Koffer voller Manuskripte Hemingways in einem Zugabteil vergessen hat.

Natürlich kann es hier kein Happy End geben, denn in am Morgen des 2. Juli 1961 erschießt sich Ernest Hemingway, zerrüttet von Depressionen und Alkohol.

Fazit: Ein sehr informativer, durchaus lesenswerter Roman über eine Legende unter den Schriftstellern. Interessant auch deshalb, weil Naomi Woods respektvoll schreibt und dennoch kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es um den Mythos Ernest Hemingway geht! Geheimtipp!

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Das Pippilotta Projekt

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Frauen, die mutig zu sich stehen kommen weiter – doch leider unterschätzen wir Damen uns doch hier und da im Job, haben Angst vor Risiko und Misserfolgen oder einfach nur, neue Dinge anzugehen. Wer von uns wäre dann nicht gerne wie die zauberhafte, magische, mutige, stets gut gelaunte und überaus positive Pippi Langstrumpf? Dieser und weiteren Fragen gehen die beiden Autorinnen Christine Weiner und Carola Kupfer in ihrem neuen Buch “Das Pippilotta Projekt – Ich weiss, was ich will und ich werde es mir holen – Schritt für Schritt zum beruflichen Erfolg” nach.

Schon Pippi war bewusst, dass man viel Geduld und starke Nerven braucht, wenn man Erfolg haben möchte – in welchem Bereich auch immer. Die kleine Pippi wartet nicht darauf, dass andere Kinder sie fragen, ob sie mit ihnen spielen möchte – sie ergreift die Initiative und prescht nacht vor. Und die erwachsene Pippi nutzt diese Kindheitserfahrung auch in ihrem Job, denn:

„Nicht Vorgesetzte und Hierarchien bestimmen, wo es für sie langgeht und welche Bedeutung eine Aufgabe hat. Wenn jemand entscheidet, dann sie selbst.“

Pippilotta lässt sich nicht unterkriegen, sie nimmt sich, was ihr zusteht, sie ist erfolgreich. Sie gibt nicht klein bei, übernimmt keine Aufgaben, die sie nicht auch wirklich erledigen möchte, sie passt sich nicht an, um zu gefallen. Sie ist eine Siegerin, die nimmt sich, was ihr zusteht! Kurzum: Sie hat Erfolg. Und genau diese Eigenschaften brauchen erfolgreiche Frauen.

Das sehr empfehlenswerte Pippilotta-Buch ist unterhaltsam und informativ! Die starke, selbstbewusste und sehr selbstsichere Pippilotta begleitet uns durch die sehr übersichtlich gestalteten Kapitel. Sie zeigt uns, wie wir uns beruflich und auch privat positiv verändern können. Die Kapitel können brav nacheinander, aber auch wild durcheinander – je nach Gusto – gelesen werden.

Witzig fand ich die kleinen Symbole, die auf den Seiten 12-13 vorgestellt werden: So steht der Zopf beispielsweise für konkrete Tipps oder er fordert zu konkreten Handlungen oder Übungen auf. Der Strumpf steht für “kunterbunt im Business-Anzug”, dort finden sich Fakten im Berufsalltag und Umsetzungsbeispiele. Die Schatzkiste steht für kostbare “Merksätze” und zeigt, wie wir unsere eigenen Ressourcen aktivieren und verborgene Fähigkeiten freilegen können.  Die Akademiker-Kappe ist das Symbol für die Pippilotta-Akademie, wo sich Hintergrundwissen und tiefer gehende Fakten finden. Und das Bonbonglas taucht immer dann auf, wenn wir Unterstützung und neue Energie von außen brauchen.

Auch inhaltlich überzeugt der kompakte Ratgeber: Fundiertes Wissen zur persönlichen Entwicklung, Kenntnisse zu individuellen Zielplanung nach den sogenannten SMART-Kriterien (selbstbezogen, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert), intrinsische und extrinsische Motivationsauswirkungen, der Funktionsweise unseres inneren Teams, der Elevator Pitch und Selbst-PR sowie Networking. Wie der Untertitel schon ankündigt hält der superunterhaltsame und viel Freude bereitende Ratgeber zahlreiche Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Leserinnen bereit, z B. wie man seine Seelenkommode auskippt oder Vorträge und Präsentationen über die Bühne bringt.

Am Ende des Buches finden sich „11 Pippilotta to go“-Tipps sowie ein sehr interessanter und aussagekräftiger Selbsttest „Wie viel Pippilotta sind Sie schon?“.

Fazit: Ein toller, witziger, lohnender Ratgeber mit vielen tollen Tipps unterhaltsam und kurzweilig geschrieben. Sehr empfehlenswert!

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Die Abschaffung der Mutter

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Alina Bronsky und Denise Wilk haben mit “Die Abschaffung der Mutter” ein sehr streitbares, aber auch sehr wichtiges Buch geschrieben.

Die Mütter von insgesamt 10 leiblichen Kindern, haben vielfältiges Erfahrungen gesammelt. Aus der Einleitung geht hervor, dass das Buchprojekt wohl schon vor Veröffentlich für reichlich Wirbel gesorgt hat, denn das Vorwort kommt sehr kämpferisch daher, was mir zu Beginn nicht so gut gefallen hat.

Auch das Thema “Vollzeitmutter” fehlt nicht, denn gerade diese scheinen so manch anderen Müttern ein Dorn im Auge zu sein. Ich sage immer: Leben und leben lassen. Wenn eine Frau glücklich damit ist, ihre Kinder selbst zu erziehen und nicht in die Fremdbetreuung zu investieren, so ist das doch perfekt für die Kinder. Ich stelle immer wieder fest, dass es – leider – unter Müttern keinen Zusammenhalt gibt, jede meint, das Beste zu tun, aber ich sage, jeder wie er mag. Die Akzeptanz der Mütter, die ist wichtig. Nicht wer wie was und wo macht.

Ich bin sehr gerne für mein Kind da und mir ist es völlig egal, was andere darüber denken, denn es ist meine Entscheidung und mein Leben.

Richtig in Fahrt kommen die beiden Autorinnen, wenn es um den von allen Seiten propagierten Zwang der Betreuung von Kleinkindern geht. Die in den Medien stets positiv verbreitenden positiven Erfahrungen in der Kleinkinderbetreuung in Schweden und Frankreich widerlegen die beiden, mit prominenter Unterstütung des Familientherapeuten Jesper Juul nd dem Bindungsforscher Karlhein Brisch.

Fazit: Ein wichtiges, kämpferisches Buch und ganz besonders die Stellen über die oben erwähnte frühkindliche Betreuung sowie die ebenfalls lesenswerten Textstellen über die Situation Alleinerziehender in Deutschland sind absolut gut recherchiert und geschrieben. Auch soll das Buch dazu anregen, sich selbst als Mutter einmal zu reflektieren und sich von den Meinungen anderer und den in den Medien propagierten Trends schlicht und einfach zu distanzieren und sich auf seine Familie zu konzentrieren – ob nun mit Teilzeitjob oder ohne. Hauptsache alle sind damit glücklich und zufrieden. Freiheit für die Frau und Mutter, Freiheit für alle Menschen!!!

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Auf viele Arten anders

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Die selbst sehr vielbegabte Anne Heintze hat in ihrem neuen Buch “Auf viele Arten ANDERS – Die vielbegabte Scanner-Persönlichkeit: Leben als kreatives Multitalent” eine sehr vielfältiges, kreatives und praxisnahes Buch geschrieben.

Sie fordert uns auf, unsere vielen Begabungen zu kreativ auszuleben und uns nicht von anderen als wankelmütige Persönlichkeiten bezeichnen und somit verunsichern zu lassen.

Anne Heintze berichtet aus ihrem Praxisalltag, sie kennt die Sorgen und Nöte, aber auch die Talente außergewöhnlich begabter Menschen aus ihrer langjährigen Erfahrung als Coach und Trainerin sehr gut. So ermutigt sie die sogenannten Scanner-Persönlichkeiten (also jene Menschen, die viele Begabungen haben und oftmals als unbeständig bezeichnet werden) in diesem Buch mit dem herrlichen bunten und offensichtlich vielbegabten Zebra auf dem Cover – selbstbewusst zu sich selbst und ihrer inneren Vielfalt zu stehen. Dabei zeigt sie uns auch auf, mit unseren ureigenen Talenten, Begabungen, inneren Qualitäten umzugehen.

Hierzu Anne Heintze auf Seite 11:

“Ein vielbegabter Mensch ist reich an geistiger Vielfalt und bunter Kreativität. Er kann lernen, sich als außergewöhnliches Individuum zu positionieren, um die vorhandenen Gaben für sich und andere gewinnbringend und sinnstiftend ein- und umzusetzen.”

Gut gefallen hat mir auch der umfangreiche Selbst-Test, die vielen Anregungen und praktischen Übungen, die uns unterstützen, unseren ureigenen Weg zu gehen, mit allem was wir in uns tragen. Nieder mit den Selbstzweifeln, hinfort mit vermeintlichen Problemen – auf zu einem befreienden und glücklichen Leben, werte Damen!

Fazit: Ein bemerkenswertes, vielseitiges, kreatives Buch! Auf, ihr lieben Vielbegabten – lebt eure tollen Gaben authentisch, liebenswert und ohne Selbstzweifel! Seid stolz auf euch und lest dieses Buch – es bereitet den Weg für eure Träume, die gelebt werden möchten!

 

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Confidence Code – Was Frauen selbstbewusst macht

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Die beiden Journalistinnen Katty Kay und Clarie Shipman haben ein interessantes Buch mit dem Titel “Confidence Code – Was Frauen erfolgreicher macht” geschrieben.

Darin haben sie die neusten wissenschaftliche Erkenntnisse u.a. auch aus den Neurowissenschaften und “revolutionäre Praxis-Tipps” zusammengetragen.

Herausgekommen ist ein Buch, das einerseits auch interessant ist, andererseits leider auch sehr amerikanisch “oberflächlich” daherkommt. Ich bin mir noch nicht sicher, ob man nach dem Lesen des Buches wirklich mit den Tipps selbstbewusster werden kann. Zumal es nicht wirklich neue Erkenntnisse sind. Und so geht es mir meist nach dem Lesen von Büchern, die aus Amerika kommen, mir fehlt es einfach an Tief und sinnstiftendem Nutzen nach der Lektüre solcher Erfolgsbücher.

Die Autorinnen gaben sich wirklich große Mühe, interessant zu schreiben und dennoch hat es bei mir leider nicht “klick” gemacht und ich war froh, als ich das Buch zu Ende gelesen habe. Ich muss gestehen, ich habe auch einige Seiten weitergeblättert, ohne diese gelesen zu haben. Ich denke das liegt aber auch größtenteils an mir, da ich sehr viele Bücher lese und es einfach irgendwann auch nichts mehr Neues zu schreiben gibt. Es sei denn es werden von wissenschaftlicher Seite neue Gedankenwelten losgetreten.

Das Buch liefert aber auch – und das hat mir sehr gut gefallen – interessante Informationen über das Selbstvertrauen bei Frauen. Und hier wird insbesondere erwähnt, dass Selbstvertrauen, dass durch uns kommt, wenn wir weniger denken und mehr ins Handeln kommen, uns mehr bringt als z. B. Selbstvertrauen, das lediglich darauf fußt, aus dem Lob anderer entstanden zu sein. Und natürlich sollte man authentisch sein. Aber das ist ja auch nichts wirklich Neues …

Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. Natürlich liegt vieles an uns selbst, natürlich müssen wir authentisch sein, an uns glauben, positiv sein, unser Verhalten ändern, wie sonst sollte denn Veränderung geschehen, wenn wir nicht bei uns selbst beginnen? An uns arbeiten? Es gibt zahlreiche Bücher von deutschen Autorinnen, die tiefer gehen und informativer und praxisnaher sind! Schade!

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Katrin Zita: Die Kunst, allein zu reisen und bei sich selbst anzukommen

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Katrin Zita hat für Frauen ein spannendes und mutiges Reisebuch für Frauen mit dem Titel “Die Kunst, allein zu reisen und bei sich selbst anzukommen” geschrieben.

Katrin Zita reist seit mehr als zehn Jahren um die Welt, oft nur ganz alleine. Sie bereiste bereits mehr als 50 Länder und zeigt auf, dass Alleinreisende auf keinen Fall einsam sind. Dabei gibt sie sehr viele wertvolle Tipps, wie Frauen alleine auf Reisen mit Leichtigkeit und Lebensfreude die Zeit genießen können. So wird Reisen auch eine Reise zu sich selbst. Ausgehend von den zentralen Fragen: Wenn das Leben eine Reise wäre, wo würdest du ankommen? Welche Ziel wartet auf dich? Wer begleitet sich auf diesem Lebensweg? können sich Frauen, die sich selbst besser kennenlernen möchte und auch ihre Grenzen und Wünsche ausloten möchte, zielgerichtet selbst finden. Denn nur wer sich selbst gefunden hat, kann seinen ureigenen Lebensweg finden …

Und so liest sich auch die Einleitung schon sehr spannend (Seite 11):

“Es ist der 24. Dezember und ich blicke über den Rand meines Laptops auf die Skyline von Manhattan. Ich habe mich für diesen besonderen Ort, einem Melting Pot der Kulturen, entschieden, um die ersten Zeilen für dieses Buch zu schreiben … Mein Ziel, das mir sehr am Herzen liegt, ist es, Sie zu inspirieren und Ihnen Mut zuzusprechen, damit Sie sich mit Leichtigkeit zur schönsten Entdeckungsreise Ihres Lebens aufmachen und gut bei sich selbst ankommen können.”

 

Fazit: Ein inspirierendes, mutmachendes und spannendes Buch mit vielen Tipps zur Selbstfindung – weniger Tipps für alleinreisende Frauen (hier empfehle ich die Bücher von Carina Herrmann!). Das Buch ist auch für Menschen, die nicht so gerne reisen, diese können sich auf eine innere Reise zu sich selbst begeben …. Liest sich gut und macht neugierig … was fehlt, ist etwas mehr Tiefgang. Gestört hat mich dann und wann die selbstherrliche Art der Autorin … Ich denke, reisen alleine ist nicht immer so klasse, wie beschrieben und sicher hat jeder da ein anderes Gefühl …

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Carina Herrmann: Meerblick statt Frühschicht

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Was für ein spannendes Buch hat Carina Herrmann mit “Meerblick statt Frühschicht – Warum ich losreisen musste, um bei mir selbst anzukommen” da geschrieben.

Innerhalb eines Tages habe ich es regelrecht verschlungen, so lebendig schreibt die Autorin. Ich war richtig traurig, als ich es zu Ende gelesen habe und fragte mich, ob es wohl noch weitergeht?

Die erfolgreiche Reisebloggerin und Online-Unternehmerin schreibt über ihre Anfänge unterwegs in der großen weiten Welt. Atemlos las ich ihre spannende Geschichte, wie Carina ihren Job als Kinderkrankenschwester hinwarf, um für einige Monate in Australien zu arbeiten. Auch ihre Schilderungen von der Kinderkrebsstation, die sie rückblickend nochmals durchlebt, nachdem sie so langsam bei sich angekommen ist, waren sehr traurig zu lesen. Kein einfacher Job für eine junge Frau! Respekt!

Mutig zieht Carina Herrman also los, nachdem sie ihren Job gekündigt hat, ihren Besitz verkauft hat, einige Kisten mit Sachen, von denen sie sich (noch) nicht trennen kann, Australien zu entdecken. Im Flugzeug sitzend, freut sie sich wie ein kleines Kind, dass sie eine Sitzreihe für sich hat und kommt so locker und fröhlich auf dem fünften Kontinent an. So langsam realisiert sie, dass sie in Sydney angekommen ist … Sie lernt viele Menschen kennen, bereist Australien, trifft eine Freundin fürs Leben, arbeitet als Promoterin und in der Altenpflege. Lernt die kulturellen Unterschiede kennen, feiert ihren Geburtstag auf Bali und fliegt nach einem Jahr und voller Eindrücke zurück nach Deutschland. Als völlig neue Person. Mehr möchte ich nicht verraten, nur so viel: LEST DIESES BUCH! Es ist fabelhaft geschrieben und ich wünsche, dass viele Menschen es lesen werden!

Fazit: Eine sehr persönliche Schilderung, von einer, die auszog, die Welt und sich selbst zu entdecken! Absolute Lese-Empfehlung, sehr lebendig und spannend geschrieben mit 15 tollen Farbfotos! Das Buch strömt einen unablässigen Sog nach Freiheit und Veränderung aus, schürt die Sehnsucht nach fernen Welten und regt zum Nachdenken über sich selbst an! Vielen lieben Dank, liebe Carina für dieses wundervolle Buch – ich hoffe, du schreibst weiter ;-)!

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Tracy Rees: Die Geschichte der Amy Snow

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Am Wochenende habe ich das Buch “Die Reise der Amy Snow” von Tracy Rees verschlungen. Ich habe es schon sehr sehnsüchtig erwartet, denn es war in meinem Lieblingsland England ein Überraschungserfolg – nicht nur bei den Buchhändlern – klar, dass ich das lesen musste.

Die Geschichte: Als ihre beste Freundin Aurelia stirbt, bricht für Amy Snow eine Welt zusammen. Wie soll es nun weitergehen für sie als mittellose Frau im Jahr 1848? Doch ihre liebe Freundin Aurelia hat vorgesorgt: Am Tag der Beerdigung erhält Amy Snow einen Brief von ihrer Freundin. Aurelia schickt sie auf eine Reise quer durch England und zu all den Menschen, die ihr etwas bedeutet haben. Unterwegs erfährt Amy, welches schwere Geheimnis Aurelia ihr all die Jahre verschweigen musste, obwohl ihre Freundschaft darunter litt. Aber nun vertraut sich ihre Freundin ihr ein letztes Mal an. Es ist eine Reise zu Amy selbst und dem, was sie vom Leben will. Eine Reise der Liebe zu sich selbst und zu anderen.

Es ist ein fantastischer Schmöker, den ich sehr sehr gerne gelesen habe. Spannend bis zur letzten Zeilen ohne überflüssige Hänger, jede Zeile habe ich gerne gelesen und jede Zeile hat mich bezaubert. Amy Snow hat mich sehr positiv gestimmt, denn obwohl sie niederer Herkunft ist, hat sie einen natürlichen Stolz und ist sich immer treu. Sie hat einen sehr eigenwilligen, aber nicht abstoßenden Charakter. Das fand ich sehr stark! Ich denke, in erster Linie ist es jedoch ein Frauenbuch. Das Buch ist superstark geschrieben – ich habe mich keine Sekunde gelangweilt. Und das Rätsel bleibt bis zum Schluss sehr spannend, auch wenn man es doch erahnen kann, sind die Umstände doch sehr meisterhaft und spannungsvoll umgesetzt.

Fazit: Für mich eines der besten Bücher des nahenden Frühlings – ein Buch, dass ich sehr gerne gelesen habe und bis zum Schluss superspannend fand. Es ist geradezu meisterhaft erzählt. Doch lest es unbedingt selbst – es lohnt sich! Seit heute ist es in den Buchläden eurer Wahl zu kaufen! Worauf wartet ihr noch ;-)?

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Alles geben, nur nicht auf + Gewinnaktion

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Stephanie Feyerabend hat mit ihren Mutmachgeschichten “Alles geben, nur nicht auf” Frauen aus verschiedenen Branchen und mit verschiedenen Biografien ihre ureigene Geschichten erzählen lassen. Dabei geht es um sehr persönliche Wege hin zur eigenen Persönlichkeit und zu beruflichen Erfolgen und Misserfolgen.  Das Buch ist manchmal traurig beim Lesen der einzelnen Schicksale, aber meistens sehr ermutigend. Die vielen zauberhaften Damen blicken  in ihrem Leben zurück, hinterfragen mutig getroffene Entscheidungen und sind so unglaublich authentisch, zart und verletzlich und doch spürt man als Leserin diese unbeschreibliche innere Kraft jeder einzelnen Frau in diesem Buch und ist Zeuge ihrer wachsenden Lebenserfahrung. Und dann diese Fülle an Tipps für veränderungswillige Menschen – schon alleine diese machen das Buch so wertvoll und empfehlenswert!

Ich habe von den fabelhaften Frauen gelernt, dass Vertrauen in sich und das eigene Tun viel wertvoller sind als die perfekte und super geplante Zielerreichung. Die Ehrlichkeit und Offenheit der erzählenden Frauen ist einfach unbeschreiblich, sie öffnen sich zart wie Blütenblätter und haben doch eine so kraftvolle Basis und innewohnende Herzenskraft und einen unglaublichen Lebensmut.

Fazit: Ein Muss für alle Frauen! Starke und kraftvolle Worte von unglaublichen liebenswerten, starken und einzigartigen Frauen. Es sind wahre Mutmacher-Geschichten, die einem das Herz ganz weit öffnen! Frauenpower pur! Dies ist aber nicht nur ein Buch für Frauen – auch Männer kann es sehr bereichern!

 

ACHTUNG: Ich verlose ein Exemplar dieses tollen Power-Buches. Was müsst ihr dafür tun?

Schenkt mir ein Like auf Facebook, folgt meinem Weblog und auf Twitter ;-)! Unter allen “Neuen” (natürlich nur, wenn du das Buch auch wirklich und unbedingt haben möchtest!) und auch unter meinen Stammlesern (bitte hier kurze E-Mail an mich, wer in den Lostopf hüpfen mag!) verlose ich ein Buch im Wert von 24,90 Euro. Der Gewinner wird hier benachrichtig, eure sensiblen Daten schickt mir nach Bekanntgabe bitte per E-Mail!

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