Die Ring-Chroniken

 

Ich durfte die famose Autorin Erin Lenaris erst vor wenigen Wochen für mein E-Zine „Leseliebe“interviewen und war natürlich sehr gespannt auf „Die Ring-Chroniken“. Und kaum war das Buch bei mir, musste ich sofort mit dem Lesen beginnen und konnte erst wieder aufhören, als das Buch zu Ende war! Was für eine grandiose, sehr aktuelle und fulminante Geschichte mit vielen wunderbaren und lebendig inszenierten Charakteren hat die talentierte Autorin Erin Lenaris da erschaffen! Famos!

Man stelle sich einmal vor, man lebe in einer Welt, in der Wasser knapp ist – sehr knapp. Täglich duschen? Unmöglich! Putzen? Trinken? Kochen? Pflanzen gießen? Einen Garten haben? Undenkbar! Und so stelle man sich eine Zeit in der Zukunft vor, in der es hauptsächlich trocken ist, sehr dürr und die spärlichen Wasser-Reserven von einem Konzern für viel Geld an die Bevölkerung ausgegeben werden (na, denkt ihr da auch an einen ganz bestimmten Konzern?). Auch ein Thema: Die totale Überwachung der Menschen.

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FBM17: Lars Simon und ich

Am Donnerstag durfte ich den wunderbaren Autor Lars Simon am Stand des dtv-Verlages treffen und interviewen. Leider haben wir beide im Trubel vergessen, ein Foto von uns beiden aufnehmen zu lassen und haben es auch nicht mehr geschafft, dieses nachzuholen … Doch Lars Simon hatte eine wunderbare Idee und hat eine tolle und wie ich finde auch sehr gelungene Bildcollage  von uns „gebastelt“ ;-)! Vielen Dank dafür, lieber Lars!

Nach einer wunderbaren Begrüßung und der gegenseitigen Überreichung unserer Mitbringsel, ging es auch schon gleich los mit meinen Interviewfragen:

Was liest Lars Simon privat und wann bevorzugt?

Ich lese gerne und viel, mal etwas Aktuelles, mal Belletristik, mal ein Sachbuch, so z. B. Bücher über Weine, denn ich mag Wein ganz gerne. Auch mal einen Krimi oder Thriller und natürlich viele Bücher meines Verlages, dtv. Manchmal aber auch einen Klassiker wie Schiller, je nach Lust und Laune. Allerdings sehr selten Liebesromane (Ausnahme: „Gut gegen Nordwind“).

 

Eine Frage zu Ihrem am 10.11.17 erscheinenden Buch „Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen„: Wo genau liegt Trindemossen?

Trindemossen (moss = Moor) ist früher ein Feuchtwaldgebiet gewesen. Heute enden die Namen mancher Waldstücke auch oft noch auf „moss“ in Schweden. Der/das Trindemossen liegt südöstlich im Göteborger Stadtgebiet und ist in zwei Teile gegliedert: Der eine ist nördlicher gelegen, und an seinem Rand liegt das Naturhistorische Museum Göteborgs (das auch im Buch vorkommen wird), und der andere, größere Teil ist ein Naherholungsgebiet. Insgesamt umfasst Trindemossen ein Gebiet von ca. 6-8 Quadratkilometern.

Lennart Malmkvist ist ja ein toller Typ, sperrig, schwedisch, zeigt nicht immer seine Gefühle …Haben Sie an eine bestimmte Person beim Schreiben gedacht?

Nein, habe ich nicht. Den Figuren im Buch bin ich in meinem Leben noch nicht begegnet, vielmehr sind sie oft eine Mischung aus verschiedenen Personen, die mir über den Weg gelaufen sind. Und: Die Figuren verändern sich im Laufe der Geschichte natürlich. Nehmen wir etwa Lennart Malmkvist, meinen Protagonisten. Zu Beginn war es der Typ des aalglatten Unternehmensberaters, der ihn geprägt hat. Doch als Lennart aus diesem Unternehmensberaterjob herausgerissen wird, und sich im Hintergrund auch ein komplexes Vater-Sohn-Verhältnis abspielt, ist er bald nicht mehr derselbe. Und er hat obendrein auch noch eine Liebesallergie ;-). Lennart wird im Laufe der Geschichte komplexer, er ist nicht einfach nur magisch und lustig, sondern hat auch seine Ecken und Kanten, und eine besondere Vergangenheit.

Wird sich Lennart nochmal richtig verlieben … es hat sich ja ein wenig im ersten Teil angedeutet …?

Er würde es ja sehr gerne, aber er leidet unter der „Liebes-Allergie“. Doch ich kann soviel verraten, dass es eine Lösung für dieses „Problem“ geben wird.

Im zweiten Teil, dann?

Nö. Im zweiten Teil wird es eher noch schlimmer als besser, aber im 3. Teil könnte es dann passieren.

Und der dritte Teil ist dann das finale Grande?

Das steht noch nicht ganz fest, ist aber wahrscheinlich. Jetzt gibt es aber erst einmal den zweiten Teil, der selbst schon ein extrem dramatisches Ende hat, so viel darf ich verraten.

Wird der dritte Teil dann auch wieder im nächsten Herbst erscheinen?

Ja, ich denke schon. Sonst ist der Leser zu lange raus aus der Geschichte. Falls Lennart Malmkvist und Bölthorn dann einen Abschluss finden, muss ich einmal schauen, was danach kommt. Ich habe schon eine wunderbare Idee, aber ich muss davon natürlich auch den Verlag davon überzeugen. Das wird dann eventuell keine Serie sein. Aber erst einmal abwarten. Es kann nämlich durchaus sein, dass es doch noch einen vierten Teil von Lennart Malmkvist geben wird.

„Gustafssons Jul“ (ET: 13.10.17) – ist das eine Weihnachtsgeschichte oder ein Krimi?

Nein, es ist eine Weihnachtsgeschichte. Es ist eine Geschichte über das, was ich am Menschen am allermeisten liebe: Wenn sie vergeblich versuchen, ihre Schwächen zu verstecken und es einfach nicht hinbekommen, dazu zu stehen. Und ist zugleich auch eine Familien-Weihnachts-Studie über Gier, Macht und Liebe, denn es geht ums Erben. Und das ist selten ein harmonisches Thema. Es sei denn es ist alles gut geregelt. Wenn man sich jedoch etwas erhofft und man versucht, sich dementsprechend zu benehmen, wie es hier in diesem Fall bei Gustafssons Jul geschieht, dann wird es schwierig. Familie Gustafsson trifft sich beim Großvater, und alle denken, dass der Großvater nun sein Geld an alle verteilen wird. Die Familie zählt zu einer alten Dynastie von Kunsthändlern in Stockholm, und es gibt nur zwei Personen in der ganzen Familie, die zueinander ehrlich sind. Und so kommt es, dass es statt eines harmonischen Zusammenseins am Fest der Liebe zum absoluten Chaos kommt. Opa Gustafssons stellt seiner Familie eine Aufgabe, die nicht schwer scheint, doch die Familie scheitert daran und überwirft sich. Dadurch kommen Geheimnisse ans Licht über Untreue, Homosexualität, Lügen, Schwächen, alles querbeet … Doch am Ende schafft es die Familie Gustafssons mithilfe von Liebe, Kunst und Weihnachten sich zu berappeln … „Gustafssons Jul“ ist ein sehr intensives, humoreskes und nicht kitschiges Weihnachts-Familien-Drama, was aber natürlich den Leser auch öfters zum Schmunzeln bringt und nicht so bierernst wird, dass man dann mit roten Augen Weihnachten feiern muss.

Wie kamen Sie auf die Idee, einmal eine Weihnachtsgeschichte zu schreiben?

Die Geschichte selber wollte ich ohnehin einmal in einer ähnlichen Form erzählen. Und mein Agent sagte zu mir: „Versuchen Sie doch einmal, diesen Plot in eine Weihnachtsgeschichte zu packen!“ Er hatte einen sehr guten Riecher, der den dtv Verlag sofort überzeugt hat. Es mir sehr viel Spaß gemacht.

Feiern Sie selbst gerne Weihnachten?

Ja, auch relativ traditionell. Ich bin zwar nicht wahnsinnig religiös, aber das Fest bedeutet mir etwas. Ganz abgesehen davon muss das Haus an Weihnachten nach Plätzchen, Rotkohl und Gans oder Braten riechen. Das ist auch ein Stück Kindheit, finde ich.

Sind Ihre Weihnachtsfeste auch von Ihrer Zeit in Schweden geprägt?

Weihnachtsschmucktechnisch ja, der Julbock darf nicht fehlen, aber vom Essen her weniger. Lyssekater oder Kanelbullar schmecken zwar toll, mit dem vielen Kardamon das mag ich. Glögg natürlich auch, vor allem in der Kombination mit dem schwedischen Käse (Roquefort-Art) und salzigem Gebäck. Lecker! Klar hat Schweden Weihnachtsspuren hinterlassen, aber nicht übermäßig.

Warum sollten meine Leser unbedingt Ihre beiden neuen Bücher lesen?

Sie sollten sie lesen, weil ich der Meinung bin, dass man dadurch eine ganz witziges Stück Fantasy erleben kann und dass man viele unterhaltsame Stunden haben wird, auf die leise Art. Sie lernen einen bizarren sprechenden Mops kennen, der sich noch auf eine Weise entwickeln wird, wie es sicherlich keiner denkt. Man unterschätzt den Hund auf jeden Fall, er wird noch ein sehr großes Geheimnis lüften. Und der manchmal überfordert wirkende Lennart Malmkvist ist doch ein Held, ein Auserwählter. Die Reihe erzählt eine kurzweilige und zugleich tiefsinnige Geschichte, mit Figuren, die ich alle wahnsinnig mag. Im zweiten Teil hat dann der Professor (der Museumsdirektor) seinen Auftritt. Alleine der ist es wert, das Buch zu lesen, das darf ich versprechen!

Was „Gustafssons Jul“ angeht, so würde ich behaupten, jeder der Weihnachten feiert und der eine Familie hat, ist dafür prädestiniert, dieses Buch zu lesen. Man wird viel von sich selbst wiedererkennen, auch wenn man kein Schwede ist und nicht von Kunsthändlern abstammt. Und man braucht auch kein Haus, um sich trefflich zu streiten; dafür genügt eine Zweizimmerwohnung. Es sind immer dieselben Gründe: Es sind menschliche Schwächen, die man nicht zugibt und über die man nicht spricht. Das Buch löst quasi alle bestehenden Familienprobleme und Weihnachtssorgen auf einen Schlag. Ein Grund mehr, es zu kaufen, meine ich.

Vielen Dank für das wunderbare Interview, lieber Lars Simon!

Wir haben natürlich auch einige Aktionen im November geplant!
Dazu aber später und rechtzeitig mehr ;-)! 

Interview mit mir bei Leselink.de

Seit heute morgen könnt ihr bei www.leselink.de ein Interview von mir lesen. 

Liebe Yvonne, herzlichen Dank für das wundervolle Interview und Deine ebenso wundervollen Fragen!

 

„Ich wertschätze die Arbeit und Zeit aller Buchblogger und respektiere jeden einzelnen Blog, denn jeder gibt stets sein Bestes. Ich lebe nach dem Motto „Leben und leben lassen“ und mag keine Bewertungen. Jeder Weblog ist ein kleiner feiner Schatz, geschrieben von einem wunderbaren und einzigartigen Menschen!“ Tina Müller  


			

Interview mit Rita Falk

Die Schauspieler der Grießnockerlaffäre, in der Mitte die Autorin Rita Falk

 

 

 

Ich durfte der wundervollen Rita Falk, Autorin von diversen Büchern wie „[amazon_textlink asin=’3423214988′ text=’Grießnockerlaffäre‘ template=’ProductLink‘ store=’wwwbuchnotize-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’db4ffd66-80f3-11e7-a0b1-d10b838400cf‘]“ (läuft aktuell im Kino) oder „[amazon_textlink asin=’3423213302′ text=’Winterkartoffelknödel‘ template=’ProductLink‘ store=’wwwbuchnotize-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’ede7d101-80f3-11e7-9c1c-eddf477a74cf‘]“* drei Fragen stellen.

Vielen lieben Dank, liebe Frau Falk!

 

 

 

 

  1. Frau Falk, es ist unglaublich, in welchem Tempo Sie Ihre Krimis schreiben! Woher nehmen Sie diese Power und stehen die Geschichten schon in ihrer Grobstruktur seit langem in ihren Notizbüchern oder wie darf ich mir dieses enorme Pensum erklären?

Rita Falk: Ich schreibe einfach für mein Leben gerne, und bekomm‘ ich ein paar Wochen nichts aufs Blatt, dann krieg ich auch schnell einen Entzug. Wenn ich ein neues Projekt angehe, stehen nur ein paar Eckpfeiler fest, alles andere ergibt sich während des Schreibens. Notizbücher gibt es, allerdings wenig durchstrukturiert und oft sind dort nur Episoden aufgekritzelt, die ich im täglichen Leben erfahre und für später womöglich verwendbar halte.

 

  1. Die Schauspieler sind so passend gecastet, als wären sie direkt aus Ihren Büchern entsprungen. Hatte Sie bei der Auswahl der Schauspieler ein Mitspracherecht?

Rita Falk: Die Produzentin Kerstin Schmidbauer ist mit einigen Castingmappen an mich herangetreten und die sind wir dann gemeinsam durchgegangen. Sie hatte von Anfang an ein Näschen für meine Protagonisten und so war es ein Leichtes mit ihrer sorgfältigen Auswahl einverstanden zu sein. Ein einziger Schauspieler ist auf meinem „Mist“ gewachsen und auf den bin ich bis heute noch stolz.

 

  1. Wann und wo schreiben Sie und wie kommen Sie schreibtechnisch so richtig in Fahrt (ich frage, weil meinen Weblog www.buchnotizen.de viele Nachwuchsautoren lesen und diese dann und wann auch mit Schreibblockaden zu tun haben)

Rita Falk: Ich setz mich an meinen Schreibtisch und leg los. Meistens noch vor dem Frühstück und im Schlafanzug. Ich mag das Wort „Schreibblockade“ nicht. Es gibt Tage, da läuft’s und an anderen Tagen eben nicht. Dann klapp ich die Kiste einfach wieder zu, mach etwas anderes und fege mein Gehirn frei. Am nächsten Morgen geht alles wieder wie geschmiert, jede Wette.

*Dies ist ein Partnerlink! Ich erhalte eine kleine Zuwendung, die ich zu 100 Prozent in meinem Weblog für Gewinnspiele, Bücher und Portokosten re-investiere ;-))

Podcast-Interview

Hört doch mal rein, liebe Leser: Ich wurde von den fabelhaften Mädels Sarah Schäfer und Julia Meder von Eigenstimmig  interviewt!

Das war eine supertolle Erfahrung, ein bezaubernder Tag und es hat mir so viel Spaß gemacht mit den beiden äußerst bezaubernden, wunderbaren Frauen!

Schön, dass es Euch gibt, liebe Sarah und liebe Julia!

Hier findet ihr das Interview ;-): http://eigenstimmig.de/folge-4-1-tina-mueller/