Creative Writing

Jesse Falzoi hat mit ihrem wunderbaren Schreibratgeber „Creative Writing“ einen Lichtblick im Dschungel der unendlich vielen Anleitungsbücher für angehende und bestehende Autoren erschaffen. Ich schätze die Bücher des Autorenhaus Verlages sehr: Sie sind profund, von wahren Kennern geschrieben und so wunderbar hilfreich und unterstützend im Schreibprozess.

„Creative Writing“ ist ein leicht zu lesendes und sehr inspirierendes, lebendig geschriebenes Buch für Schreibfans aller Art und solche, die es noch werden wollen.

 

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Prinzessin Fantaghiro

Was habe ich mich auf dieses wundervolle Buch gefreut ;-)! Und als ich „Prinzessin Fantaghiro – Im Bann der weißen Wälder“ dann auch noch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen habe – war ich erst recht im siebten Himmel ;-).

Das Buch ist so wundervoll geschrieben – ich liebe ja die Bücher der famosen Wortzauberin Jennifer Alice Jager, weil sie die Magie der Märchen immer supergenial mit eigenen Ideen so miteinander verwebt, dass man beim Lesen die Kraft und Energie der Worte deutlich spüren kann … 😉 …

Und schnell war ich in der Geschichte gefangen und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

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Iskari – Der Sturm naht

Es tut mir leid … leid, dass ich das Buch gelesen habe … Denn ich fand es schlichtweg fad ;-( … Nachdem mich schon „Das Lied der Krähen“ einfach nicht begeistern konnte (einen Versuch hat das Buch noch), wagte ich einen Versuch mit „Iskari – Der Sturm naht“ von Kristen Ciccarelli … Doch es hat einfach nicht gerockt. Nun habe ich mir ja vorgenommen, nur zu rezensieren, wenn mir das Buch gefallen hat, doch konnte ich mir das hier einfach nicht verkneifen. Viele viele Menschen die ich kenne, finden das Buch magisch, Wahnsinn, toll und überhaupt … Mich konnte es jedoch auf keiner Seite so recht überzeugen, da ich die Heldin Asha einfach sehr platt, unlebendig und nicht heldenhaft genug fand. Gut haben mir jedoch die kleinen Storytelling-Geschichten zwischen den einzelnen Kapiteln gefallen. Auch die Liebesgeschichte kam bei mir nicht an … Die Geschichte hat mich einfach nicht vom Hocker gerissen … Ich habe selten ein Buch gelesen und kaum etwas gespürt, selbst die Wörter wollten diesmal nicht mit mir sprechen … Und die Drachen – nun ja, lest selbst … Für mich die Enttäuschung des Jahres ;-( … Ich habe ja noch die von Kristen Ciccarelli signierte englische Ausgabe und tauche – nach einer langen langen Pause von diesem Buch – dort nochmals irgendwann ein … Vielleicht habe ich auch zu viel von Sarah J. Maas gelesen 😉 … Die Meisterin der brillanten Fantasy-Geschichten um starke Heldinnen 😉 …

Fazit: Selbst ein Telefonbuch hätte ich mich besser unterhalten – sorry!

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Liebe zwischen den Zeilen

Dieses Buch habe ich wahrlich verschlungen: „Liebe zwischen den Zeilen“ von Veronica Henry, erschienen im Diana Verlag.

Emilia Nightingale übernimmt nach dem Tod ihres geliebten Vaters Julius die kleine Buchhandlung Nightingale Books – im Herzen des bezaubernden englischen Städtchens Peasebrook. Julius war ein großer Bücherverehrer, doch leider kein Geschäftsmann. Der bezaubernde Buchladen steht kurz vor dem Aus und Emilia hat nur noch wenige Monate, um diese charmante, bezaubernde Buchhandlung vor dem Aus und der Übernahme eine unsympathischen Großinvestors zu retten. Doch wird sie es schaffen?

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Menschlichkeit im Alltag leben

Eine kleine Geschichte für Dich:

Gestern fuhr ich mit dem Zug eine kurze Strecke in eine andere Stadt. Es war Freitagnachmittag und viele Menschen waren unterwegs. Der Zug fuhr in den Bahnhof ein und ich sah, dass der sonst ewig lange ICE nur noch halb so lang wie sonst war.

Als ich einstieg sah ich, dass dort schon viele Menschen standen – ich musste also dort stehenbleiben, wo ich eingestiegen war und der Platz schien schon von jemanden „belegt“ zu sein, denn ich musste eine Reisetasche zur Seite schieben, um dort zu stehen.

Früher hätte ich mich dieser Egoismus anderer Menschen und das nicht mitdenken maßlos geärgert.

Doch heute ruhe ich in meiner Mitte, in meiner Freude und mich kann nicht mehr viel da rausholen … Also atmete ich mich mehrere Male mit geschlossenen Augen tief durch (nicht leicht, wenn hinten und vorne und seitlich Menschen an dir vorbeidrängeln und der junge Mann, auf dessen Platz du stehst, dich wegschieben möchte) und lächelte.

Ja – ich lächelte, obwohl ich doch genervt und motzig sein sollte. Aber würde mich das weiterbringen? Eine halbe Stunde in so einer ungemütlichen Atmosphäre zu verweilen? Nein, sicher nicht!

Und so lächelte ich weiter und fragte die Menschen, die um mich herumstanden, wie wir uns organisieren könnten, damit es für alle eine herrliche Zugfahrt werden könnte?

Und siehe da, jeder trug etwas dazu bei und wir standen dann alle so, dass es für jeden bequem war. Gepäckstücke wurden in einer Ecke gestapelt, es wurde Platz zum Sitzen auf dem Boden geschaffen, und auch Festhaltemöglichkeiten für alle geschaffen.

Es war eine sehr angenehme Zugfahrt, trotz völlig überfülltem Zug und heißer Luft, und wann immer sich einer von uns sah, lächelten wir uns an. Es wurde auch beim Telefonieren Rücksicht auf die anderen genommen und leise gesprochen.

Und das erlebe ich immer, wenn man kommuniziert oder fragt, wie man etwas besser machen kann: Auf einmal ist sie da, die Menschlichkeit, der Respekt, der Gruppengeist, weil sich jeder ernst- und wahrgenommen fühlt. Wichtig genommen wird in seiner Person und auch mit seinem Beitrag, die Zugfahrt für alle so angenehm wie möglich zu machen.

Ich stieg lächelnd aus dem Zug, wir verabschiedeten uns voneinander und selbst die Schaffnerin fand unseren Bereich sehr entspannend und angenehm 😉 …

Probiert es doch mal selbst aus – Menschlichkeit, Liebe, Freundlichkeit und Respekt etc. – kann so leicht gelebt werden.

So frage Dich heute und jetzt:

Was kann ich heute tun, um liebevolle, fröhliche und wohltuende Momente in meinem Umfeld und auch in der Begegnung mit meinen Mitmenschen zu erschaffen?