Das geheime Turmzimmer

Was für ein herrlicher Schmöker! In »Das geheime Turmzimmer« von Laura Andersen tauchen wir ein in eine mysteriöse Geschichte, die in der irischen Burg Deeprath Castle spielt. Die junge Bibliothekarin Carragh wird von der strengen und irgendwie seltsamen Burgherrin engagiert, die Bibliotheksbestände zu katalogisieren. Doch von Anfang hat sie das dumpfe Gefühl, dass dort irgendetwas im Argen liegt. Und auch Carragh hat ein Motiv, in der Bibliothek beschäftigt zu sein: Seit Jahren ist sie schon auf der Suche nach einem Manuskript des berühmten Schriftstellers Evan Chase, der im 19. Jahrhundert mit der Tochter des 13. Viscount Gallagher verheiratet war und auf Deeprath Castle wohnte und schrieb. Dann trifft der junge Lord Aidan Gallagher, zukünftiger Burgherr des famosen Anwesens in Deeprath Castle ein und verwirrt Carragh noch mehr. Und was hat es mit dem geheimen und sehr mysteriösen Turmzimmer auf sich? Immer mehr findet Carragh über den Mord an Aidans Eltern vor zwanzig Jahren heraus.

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Tea Time mit Jane Austen

Oh, welch Freude ist es dieses bezaubernde Buch durchzublättern! In »Tea Time mit Jane Austen«, erschienen im Thorbecke Verlag, finden sich viele Rezepte und Zitate der große und von mir sehr bewundernden Jane Austen. Das herrlich illustrierte Buch macht einfach unglaubliche Freude und die vielen leckeren Rezepte verführen sogleich zum Backen und genießen! Und zusammen mit einer grandiosen Tasse englischen Tees sind sie sicher ein kulinarische Highlight an jedem Nachmittag ;-).

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Little Library Cookbook

Essen und lesen gehören für mich auch zusammen und umso erfreuter war ich, dass es endlich ein literarisches Kochbuch gibt. Umso erfreuter war ich, dass das auch C. S. Lewis erkannt hat: „Essen und Lesen sind zwei Genüsse, die sich wunderbar ergänzen.“ Das Buch „Little Library Cookbook“ von Kate Young ist grandios aufgebaut und sehr bezaubernd gestaltet. Ob Rosinenbrötchen a la Beatrix Potter (Peter Hase), schwedische Pfannkuchen nach Astrid Lindgren (Pippi Langstrumpf), Siruptorte nach J. K. Rowling (Harry Potter und der Stein der Weisen) oder Christmas Pudding nach Art von Charles Dickens (Eine Weihnachtsgeschichte) finden sich eine Vielzahl literarischer Rezepte in diesem wunderbaren Buch, dass man sehr gut an einen Buchliebhaber verschenken kann …

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Mein wunderbares Bücherboot

Als ich das erste Mal das Cover des Buches „Mein wunderbares Bücherboot“ erblickte, war es um mich geschehen: Dieses wundervolle herrlich frisch gestaltete Bild, auf dem das Bücherboot „The Book Barge“ von Sarah Henshaw abgebildet ist, ist schon eine Augenweide. 

Begeistert las ich das Vorwort von Torsten Woywod, dessen Bücher ich ebenfalls sehr gerne lese. Er sagt, dass „es wohl kaum eine andere Branche gibt, in der es deutlicher zu spüren ist, dass die Leute, die hier arbeiten, lieben, was sie tun.“

Auch werden einige Bücher genannt, die sehr interessant klingen. Doch das war es leider auch schon an Positivem. Denn was Sarah schreibt ist nur teilweise wirklich interessant und nach der gefühlt tausendsten Schleuse, die sie durchquert, wollte ich das Buch am liebsten schreiend weglegen, denn ich hatte ganz Anderes erwartet … Ich habe so viele Seiten weitergeblättert, ohne wirklich zu lesen, habe den Text nur überflogen, doch so richtig gepackt hat mich das Buch leider nicht.

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So brauch ich Gewalt

Also, normalerweise lese ich Thriller ja nicht so gerne … Aber: Bei diesem bezaubernden Cover und diesem Klappentext konnte ich leider nicht anders – ich musste dieses Buch unbedingt lesen …

Meine Güte, was hat Stefanie Mühlstep da für ein grandioses Buch geschrieben? Ich bin noch völlig baff, die Geschichte ist grandios famos und keine Sekunde langweilig, sie ist überraschend und sehr gut geschrieben … Ein Buch wie eine Zeitmaschine – einmal angefangen, verrinnt die Zeit und man fühlt sich sofort ins London im 19. Jahrhundert versetzt.  Die Geschichte entwickelt ab der ersten Zeilen eine unglaubliche Sogwirkung, einmal begonnen, mag man als Leser das Buch gar nicht mehr weglegen …

 

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Witchborn – Königin der Düsternis

Als Hexenfan musste ich das Buch „Witchborn – Königin der Düsternis“ von Nicholas Bowling natürlich lesen. Und ich wurde auch nicht enttäuscht, auch wenn das Ende dann doch – nach den vielen Seiten – etwas sehr abrupt kam! Egal, ich hatte herrliche Lesestunden mit diesem düster anmutenden Buch (das Cover ist mega!!!). Erzählt wird die beklemmende und düstere Geschichte der 14-jährigen Alyce, deren Mutter von Hexenjägern verbrannt wird. Seither ist das Mädchen auf der Flucht und versucht, ihre Hexenkräfte zu unterdrücken und zu verheimlichen. Bis zu jenem Moment, in dem sie entdeckt, dass sie mitten in einer tödlichen Intrige von Elizabeth I. und Maria Stuart gelandet ist … Und es kommen dunkle magische Kräfte zum Einsatz, die die hellen Kräfte von Alyce möglicherweise „besiegen“ können … Mehr möchte ich hier gar nicht verraten ;-).

 

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Victorian Rebels 1

Die neue Historical-Romance-Serie „Victorian Rebels“ ist gleich grandios gestartet. Der erste Teil „Mein schwarzes Herz“ erzählt die Liebesgeschichte von Farah und Dougan MacKenzie und konnte mich am Wochenende mehr als begeistern und hat mir famose Lesemomente beschert. Und darum geht es: Farah  möchte sich nach dem Verlust von Dougan nie mehr fest an einen Mann binden und arbeitet als Sekretärin bei Scotland Yard. Sie lebt alleine und unabhängig zu einer Zeit, als das für Frauen noch nicht üblich war. Dann lernt sie den berüchtigten Schwerverbrecher Dorian Blackwell kennen und ihr bis dahin geregeltes Leben gerät doch schwer aus den Fugen. Blackwell entführt Farah nach Schottland – zu ihrem vermeintlichen Schutz. Doch was verbirgt dieser unheimliche Mann? Was möchte er von Farah? Ist sein Herz wirklich so schwarz?

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Eine Liebe in Blackmoore

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut: „Eine Liebe in Blackmoore“ von Julianne Donaldson versprach mir vom Klappentext höchstes Jane-Austen-Feeling und hat es auch fast gehalten.

Die 17-jährige Kate Worthington  hat einen großen Traum: Sie möchte einmal mit ihrem besten Freund aus Kindheitstagen Henry Delafield auf dessen Landgut Blackmoore reisen. Doch Henrys Mutter hat das nie erlaubt. Immer musste Kate den Sommer zu Hause verbringen. Doch dann darf sie endlich Blackmoore sehen. Man spürt die ganze Zeit, dass zwischen Kate und Henry eine sehr besonders Freundschaft bzw. Beziehung besteht. Die beiden stehen sich sehr nahe und teilen viele Geheimnisse (nicht alle) miteinander.

Doch als Kates Mutter erfährt, dass sie einen Heiratsantrag eines Verehrers abgelehnt hat, verbietet sie ihr die Reise nach Blackmoore. Ihre Mutter ist nicht sonderlich empathisch und auch mehr auf ihr eigenes Wohl bedacht. Sie kann so gar nicht verstehen, dass Kate überhaupt nicht heiraten möchte, sondern lieber mit ihrer verwitweten Tante nach Indien reisen möchte – was für eine Dame damals eine schier unschickliche Vorstellung war.

Kate schafft es doch, mittels einer Wette mit ihrer Mutter, die Reise nach Blackmoore anzutreten. Wenn es ihr gelingt auf Blackmoore drei Heiratsanträge zu ergattern und alle abzulehnen, ist sie nicht mehr gezwungen zu heiraten und darf ihre Tante nach Indien begleiten. Wenn sie allerdings verliert, muss sie ihrer Mutter einen Wunsch – sprich denjenigen Kandidaten heiraten, den ihre Mutter aussucht. Eine sehr gewagte Wette!

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Die Frauen von Ballycastle

Sandra Binders Buch „Die Frauen von Ballycastle“ musste ich als Buchliebhaber einfach lesen, denn es handelt von Finn Ramsey, die einen Buchladen namens „Reading Corner“ führt ;-). Sie lebt mit ihrem Verlobten zusammen und ist gerade dabei, die Wohnung ihrer geliebten Oma aufzulösen, die sich wegen ihrer Alzheimer-Erkrankung nicht mehr alleine versorgen kann und in ein Pflegeheim umziehen muss. Das alleine ist ja schon nicht leicht, doch  direkt gegenüber von ihrem heißgeliebten Buchladen gibt es seit kurzem eine Filiale der großen McClarys Bücherkette. Und mit dem Geschäftsführer liefert sich die wunderbare Fina so herrliche Dialoge, dass ich mich sehr oft gekugelt habe vor Lachen! Köstlich diese Wortwahl! Dann findet Fina einen Brief bei den Sachen ihrer Oma und sie beginnt, ihre eigene Familiengeschichte zu erforschen …Und so findet Fina Stück für Stück heraus, wie alles zusammenhängt und was ihre Oma ihr nie erzählt hat …  Die  Story ist in den hochbrisanten historischen Kontext rund um den Konflikt in Nordirland eingebettet. Sehr interessant! Und natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz ;-). Wunderbar gefallen haben mir auch die vielen Landschaftsbeschreibungen, die richtig Lust auf Irland und die dortigen Buchläden machen!

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