Ihr lieben Leser, Buchnotizen macht Sommerpause und zieht um … Ab Herbst 2013 starte ich wieder mit der Besprechung von lesenswerten Büchern und Kinderbüchern …
Alles Liebe, Eure Tina
Urlaub heißt Entspannung und Erholung – für viele gehört ein gutes Buch dazu. Dennoch verzichten 20 Prozent der Deutschen auf die Urlaubslektüre, weil sie zu schwer für das Reisegepäck ist. Das ist eines der Ergebnisse der repräsentativen Umfrage „Bücher im Urlaub“ von Forsa und eBook.de. Weiterlesen
Josef stand im dichten Stadtwald und blickte auf seine leblose Frau, die auf dem moosbedeckten Boden lag. Es war neblig und glitzernde Raureifperlen zeigten den Herbst in Bestform. Wohin nur mit ihr, überlegte er, blickte sich nervös um und zündete sich zitternd eine Zigarette. Das hatte er nicht gewollt, es war einfach passiert. Sie wollte ihn verlassen, mit seinen beiden Kindern. Und zu ihm, den großen, hageren, neuen Nachbarn ziehen, im gleichen Haus wollte sie mit dem Neuen heile, glückliche Familie vor seinen Augen spielen. Da war er ausgerastet, hatte nur noch Rot gesehen. Und wild zugestochen. Weiterlesen
Bonnie Tyler hat mir die Haare geschnitten. Besser gesagt, zerfetzt. Mit einem Frisiermesser, das Gisela – so stand auf Bonnies Namensschild – resolut durch meine bis dahin noch gesunden, langen Haare zerrte. Sie teilte meine Haare in einzelne Strähnen, zog kräftig daran und malträtierte mich mit besagtem Messer. Der Salon heißt Cut & Go. Hätte ich mal machen sollen. Gehen. Dabei wollte ich mir nur die Spitzen schneiden lassen. Und nun dies. Da war nichts mehr zu machen. Ich muss die nächsten Monate mit Zopf (besser gesagt hinten Zopf, vorne vereinzelte, kurze Fransen, frei nach Bonnie „Against the wind„) oder Mütze (im Frühling!) herum laufen. Weiterlesen
Lesen und Schreiben kann ich bereits seit meinem fünften Lebensjahr. Damals liebte ich es, neben meinem älteren Bruder zu sitzen und zuzuschauen, wie er Lesen und Schreiben übte und sich arg plagte. Mir fiel es leicht, ich lernte es, in dem ich einfach neben ihm saß.
Weniger einfach ist der Inhalt des Schreibens: Wie schreibe ich eine lebendige Geschichte, mit der ich andere begeistere? Wie schaffe ich es, mit Worten zu verzaubern? Meine Gefühle so in Worten zu kleiden, dass sie der Leser regelrecht spüren kann? Ich habe in meinem Leben bisher keine Antwort gefunden. Trotz diverser Anläufe fällt mir das private Schreiben nicht leicht. Beruflich schreibe ich viel, flüssig und schnell: Pressetexte, Onlinetexte, Klappentexte, Vorschautexte, Konzepte, Berichte, etc. Von Kollegen, Freunden und Autoren werde ich für meine blumigen E-Mails, Karten und Briefe (ja, die gibt es noch) gelobt. Weiterlesen
Mich langweilen Umsätze, Marken, mehr Schein als sein. Ich mag keine Handys, das ständige Betrachten des Displays bedeutet für mich das Ignorieren der realen Welt, des Alltags. Nebenbei ist es ziemlich anstrengend, all diesen süchtigen Display-Gaffern im Alltag auszuweichen und deren Leben zu retten!
Fast geräuschlos glitt der letzte Nachtzug aus der Halle. Der Bahnsteig war leer, bis auf einen einzelnen Mann. Er hatte sich eine Zigarette angezündet und starrte dem Zug nach, dessen rote Schlusslichter rasch kleiner wurden. Weiterlesen
“Nichts ist gut noch schlecht, das Denken macht´s dazu.”
Shakespeare
Ein tolles Buch hat Monika Herz hier wieder geschrieben. Sehr interessantes über Zahlen, die heilen können … Und hier ist der Leser aufgefordert auch selbst intuitiv tätig zu werden, wie man die Heilzahlen am besten anwenden möchte. Die Autorin schreibt flüssig, geradlinig und sehr informativ, sie kennt sich aus und weiß, was sie schreibt. Viele Möglichkeiten des Zahlenheilens fordern den Leser auf, selbst tätig zu werden und seinen Blick aus einer höheren Perspektive über das Leben aufzuschwingen.
Ein sehr informatives und lehrreiches Buch, erschienen im Verlag nymphenburger, geballtes Wissen und Erfahrung – auf nur 152 Seiten – ich liebe schmale Bücher! Daumen hoch – unbedingt kaufen! Weiterlesen