Die drei ??? und der dreiäugige Totenkopf

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Der Kosmos Verlag hat die erste Graphic Novel der drei ??? publiziert. In „Die drei ??? und der dreiäugige Totenkopf ermitteln die drei bekannten Detektive wieder – diesmal im Comicformat. Die drei ??? arbeiten bei Onkel Titus im Gebrauchtwarenhandel, als sie ein merkwürdiger Telefonanruf erreicht. Der Anrufer möchte seinen Namen nicht preisgeben, dennoch machen sich die drei Detektive sofort auf den Weg in eine Villengegend in Hollywood. Dort entpuppt sich der geheimnisvolle Anrufer als niemand anderes als der berühmte Horrorfilm-Regisseur James Kushing. Während des Drehs an einem Film ist ihm etwas sehr Merkwürdiges aufgefallen … mehr werde ich hier nicht verraten!
Die drei ??? sind ja längst Kult, wer kennt nicht die bekannten Hörspiele und Bücher. Doch als Graphic Novel ist es mal etwas ganz anderes … Dennoch musste ich mich erst daran gewöhnen, dass die drei Jungs mir nun auf jeder Seite entgegenblicken, die Bilder sind alle etwas monoton in den Farben weiß, schwarz und grau-bläulich gehalten. An den Zeichenstil von Christoph Taubner musste ich mich dabei erst einmal gewöhnen. Jedoch finden sich in den kleinen Bildchen  viele Details. Auch die Schattierungen lassen die Gesichter immer wieder anders und durchaus der Situation angemessen erscheinen. Die Drei Hauptfiguren Peter, Bob und Justus sind meiner Meinung nach treffend gezeichnet und die gruselige Stimmung der einen oder anderen Szene wurde sehr gut umgesetzt.

Die Geschichte fängt spannend an  und entwickelt sich stetig und fesselnd weiter. So haben die drei ??? bald vier Verdächtige im Auge. Auch  Inspector Cotta taucht immer wieder unerwartet auf und hilft den drei ??? bei ihren spannenden und gruseligen Ermittlungen.

Fazit: Eine tolle Geschichte, die zeichnerisch gut und atmosphärisch passend umgesetzt wurde – für jeden drei ??? Fan ein Must-have und für alle anderen sowieso.

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Burkhard Bohne: Kräuterwissen aus alter Zeit

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„Zerreibe Pfeffer, Kümmel, ein wenig Thymian, Fenchelsamen, Minze, Raute, Liebstöckel und Nelken in einem Mörser. Gib Essig, Honig und Öl dazu und bestreiche ein gekochtes Huhn mit dem Sud“.

Dieses Rezept entstammt dem mehr als empfehlenswerten Buch „Kräuterwissen aus alter Zeit“ von Burkhard Bohne. Das allumfassende Kräuterbuch beschreibt, wie schon seit vielen Jahrhunderten Menschen die Kraft der Kräuter und Gewürze zum Kochen und für ihre Gesundheit genutzt haben. Pflanzen wie Anis, Muskateller-Salbei und Odermenning, die bereits von den Alten Ägyptern, von den Kelten und den Mönchen des Mittelalters genutzt wurden für Speis, Trank und Gesundheit, werden vorgestellt. Heute ist es wieder modern, Kräuterwissen zu haben, dieses Wissen für den eigenen Garten zu nutzen. Burkhard Bohne gibt wertvolle Tipps wie man Kräuter anbaut, den Kräutergarten gestaltet und zeigt anhand vieler Rezepte, wie Kräuter das Kochen und auch die Gesundheit bereichern können.

Fazit: Standardwerk der Kräuterkunde von einem erfahrenen Kräuterkundler aus der Praxis für die Praxis! Ein tolles, sehr informatives und historisches Buch, dass das alte Kräuterwissen wieder belebt – traumhaft!

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Gabriele Bickel: Was die Kräuterhexe noch wusste

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Heutzutage weiß kaum noch jemand, welche Kräuter für welche Beschwerden etc. verwendet werden können. Derzeit boomen Kräuterwanderungen – und das zurecht, wenn man Gabriele Bickels lehrreiches und informatives Buch „…was die Kräuterhexe noch wusste“ liest.

Darin finden sich im ersten Teil des Buchesmit dem Titel „Meine Hexenkräuter“  eine Auswahl an Kräutern, die kurz vorgestellt werden und mit Rezepten dargestellt werden. Im zweiten Teil „Aus der Hexenwerkstatt“ werden zahlreiche Rezepte der Kräuterküche vorgestellt wie beispielsweise wie man Kräutertees mischt und kreiert, alte Heilgetränke herstellt, Weine und Liköre selbst ansetzt, Heilschnäpse, Kräuteressige, Öle, Salben und Cremes sowie Badezusätze und Umschläge herstellt.

Fazit: Ein allumfassendes, informatives und bereicherndes Buch, das in keinem Buchregal eines Kräuterinteressierten fehlen sollte!

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Gabriele Bickel: Geschenke aus meinem Kräutergarten

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Gabriele Bickel hat mit ihrem Buch „Geschenke aus meinem Kräutergarten“ tolle Rezepte zum Selbermachen aus dem hauseigenen Kräutergarten geschrieben. Viele wundervolle und leicht herzustellende Geschenke finden sich in diesem empfehlenswerten Büchlein.

Unter anderem finden sich viele einfach herzustellende Würz-Öl-Ansätze, nach Jahreszeiten und nach Geschmacksrichtungen sortiert, bunte Käutersalze für verschiedene Würzzwecke, Elexire mit Kräutern & Heilsteinen auch zur Deko gut geeignet (Landhausstil), Liköransätze aus dem eigenen Garten/Kräuterbeet (besonders schön für Weihnachten, da gut vorzubereiten), einfache Teemischungen, Kräuterbäder und mein Favorit ein Rezept zur Herstellung einer wundervollen, geschmeidigen Ringelblumencreme. Alle Rezepte sind auf einer Seite mit einem tollen Farbfoto abgebildet, das sofort Lust zur Umsetzung macht.

Fazit: Ich liebe dieses Buch, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit lassen sich viele persönliche und tolle Geschenke aus dem eigenen Garten herstellen -einfach und unproblematisch! Herzlichen Dank, liebe Frau Bickel!

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