Iron Flowers


Das Cover von Tracy Bangharts Buch “Iron Flowers – Die Rebellinen” ist faszinierend mit alle den goldenen Schmuckelementen, was wiederspiegelt, wie wertvoll eine Grace für einen Mann ist (zumindest wenn sie sich im Rahmen verhält). Der Plot ist grandios und die Geschichte um die beiden Schwestern Serina und Nomi Tessaro durchaus interessant. Tracy Banghart schreibt lebendig, wenn auch dann und wann etwas ausschweifend und von der Sprache auch eher für Kinder statt für Jugendliche. Zudem  waren mir die männlichen Charaktere nicht tief genug, der Thronfolger Malachi (der Name gefiel mir gar nicht) und sein Bruder Asa haben sich mir bildlich einfach nicht erschließen wollen, sie waren mir zu blass und unscheinbar gezeichnet. Von ihnen hätte gerne mehr erfahren. Natürlich waren meine Erwartungen von dieser Reihe sehr hoch und ich wurde leicht enttäuscht (weil es mir an Tiefe fehlte).

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Jinx – Bigtime 3

Im dritten Teil “Jinx – Bigtime 3″der Superheldenreihe von Jennifer Estep dreht sich diesmal alles um die Modedesignerin Bella Bulluci, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ein Leben ohne  Superhelden und Erzschurken. Das ist jedoch kaum möglich, da es auch in ihrer Familie einige Superhelden gab und mit ihrem Bruder John Bellucci auch noch gibt. Doch plötzlich wird sie mit Debonair, dem größten Herzensbrecher unter den Superhelden, konfrontiert. Das alleine wäre schon schlimm genug, aber sie fühlt sich auch noch sehr zu ihm hingezogen. Und dann überschlagen sich die Ereignisse und Bella weiß so gar nicht mehr, wer denn nun der eigentliche Bösewicht ist …

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Hidden Legacy – Das Erbe der Magie

“Hidden Legacy – Das Erbe der Magie” ist der Auftakt zur neuen fantastischen Reihe von Ilona Andrews. Das im Lyx Verlag erschienene Buch beschreibt eine Welt, die der unseren sehr ähnlich ist und in der Magie durch ein bestimmtes Serum wiederbelebt wurde. Dies hat zur Folge, dass einige magisch hochbegabte Familien um Macht, Reichtum und Ruhm buhlen, weil es ihnen alles bedeutet. Sie gehen sehr geizig mit ihrer Magie um und halten minder magisch begabte auch für minderwertig. Aus diesem Grund arrangieren sie Ehen, um so ihre magische Macht in ihrem Nachwuchs zu bündeln und auch über Generationen hinweg zu halten oder gar zu vergrößern. Die Talente der magisch Begabten sind dabei äußerst vielfältig im Buch dargestellt (weiter unten schreibe ich dazu noch etwas). Zu Beginn war es für mich nicht ganz so einfach, all dies zu überschauen, aber dank Ilona Andrews sehr lebendig geschilderten und äußerst bildgewaltigen Schreibstil gelingt dies nach angemessener Zeit sehr gut.

Hauptprotagonistin ist die 25 Jahre alte Nevada Baylor, die seit dem Tod ihres Vater die Detektei ihrer Familie führt. Doch dann wird sie als Privatdetektivin von ihrem “Gönner”, der magisch mächtigen und sehr wohlhabende Familie Pierce, der ihre Detektei eigentlich fast gehört, gezwungen, sich auf die Suche nach dem gutaussehenden und magisch atemberaubend und hoch gefährlichen Adam Pierce zu machen. Und im Falle ihres Scheiterns würde sie alles verlieren, was ihr Vater aufgebaut: Ihre innig geliebte Detektei und die finanzielle Grundlage und das Zuhause ihrer Familie.

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Die Frauen von Ballycastle

Sandra Binders Buch “Die Frauen von Ballycastle” musste ich als Buchliebhaber einfach lesen, denn es handelt von Finn Ramsey, die einen Buchladen namens “Reading Corner” führt ;-). Sie lebt mit ihrem Verlobten zusammen und ist gerade dabei, die Wohnung ihrer geliebten Oma aufzulösen, die sich wegen ihrer Alzheimer-Erkrankung nicht mehr alleine versorgen kann und in ein Pflegeheim umziehen muss. Das alleine ist ja schon nicht leicht, doch  direkt gegenüber von ihrem heißgeliebten Buchladen gibt es seit kurzem eine Filiale der großen McClarys Bücherkette. Und mit dem Geschäftsführer liefert sich die wunderbare Fina so herrliche Dialoge, dass ich mich sehr oft gekugelt habe vor Lachen! Köstlich diese Wortwahl! Dann findet Fina einen Brief bei den Sachen ihrer Oma und sie beginnt, ihre eigene Familiengeschichte zu erforschen …Und so findet Fina Stück für Stück heraus, wie alles zusammenhängt und was ihre Oma ihr nie erzählt hat …  Die  Story ist in den hochbrisanten historischen Kontext rund um den Konflikt in Nordirland eingebettet. Sehr interessant! Und natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz ;-). Wunderbar gefallen haben mir auch die vielen Landschaftsbeschreibungen, die richtig Lust auf Irland und die dortigen Buchläden machen!

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Die fünf Gaben (Valenias Töchter 1)

Rebecca Ross hat mit ihrem Auftaktbuch “Die fünf Gaben” ein famoses Buch geschrieben, das ich sehr gerne gelesen habe.

Brienna wächst nach dem Tod ihrer Mutter bei ihrem Großvater auf. Er lässt sie im Haus Magnalia zu einer Berufenen in eine der fünf Gaben (Kunst, Musik, Schauspiel, Esprit und Wissen) ausbilden. Als sie nach dem Ende ihrer Ausbildung der Sommersonnwende entgegenfiebert und sich auf ihren Gönner freut, wird alles anders, als sie es sich erhofft hat. Sie bekommt ihren Umhang nicht und ist somit keine Berufene. Alle ihre Freundinnen haben die Abschlußprüfung gemeistert und Brienna bekommt das Angebot von der Vorsteherin des Hauses Magnalia (sie hat keinen Namen und wird von den Schülerinnen nur mit Madame angeredet), erst einmal im Haus Magnalia zu verweilen. Dann geschehen merkwürdige Dinge mit ihr und mit der Hilfe ihrer Vorsteherin erhält sie das Angebot eines Lords aus dem Norden. Sie folgt ihm und muss nun auch Abschied von ihrem Lieblingslehrer und Master Cartier nehmen.  Und nun beginnt das spannende Abenteuer, in dem Brienna mit einem neuen Namen ausgestattet, einen Bruder bekommt und ihrem Gönner und neuen Vater Aldéric Jourdain hilft, den König zu stürzen und ihre Vorfahren zu verraten. Und als sie dann schließlich Cartier, ihren (geliebten) Master, wieder begegnet, muss sie eine Entscheidung treffen: Soll sie weiter ihrer Familie oder ihrem Herzen folgen?

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Die Gabe

Was wäre wenn die Frauen mächtiger wären als Männer in einer Gesellschaft? Wenn die Frauen das starke Geschlecht wären? Das ist das Kernszenario von Naomi Aldermans weltweit für Aufsehen erregenden Roman “Die Gabe” (im englischen Original: The Power).

Weltweit tragen Mädchen und Frauen plötzlich “Die Gabe” in sich: Sie können durch bloße Berührung anderen Menschen mittels Stromstößen Schmerzen  zufügen und sogar töten. Plötzlich zählen die Männer zum “schwachen” Geschlecht … doch die Frage ist: Ist eine von Frauen beherrschte Welt wirklich eine bessere Welt?

Wir begleiten vier verschiedene Frauen mit unterschiedlichen Blickwinkeln. Da ist zum einen die Senatorin Margot, die uns in der Geschichte die politische Lage aufgrund dieser Veränderungen erzählt. Die erste Frau, die die Gabe an sich entdeckt hat,  ist die skrupellose Roxy, die einer Londoner Verbrecherfamilie entstammt, sie zeigt uns in der Geschichte, wie man die Gabe für niedere Motive einsetzen kann.  Allie hingegen repräsentiert den religiösen Part, sie wird zur gottgleichen “Mother Eve” und verkündet, dass Gott eine Frau ist und möchte die Religionen der Welt vollends auf den Kopf stellen. Interessant aber nicht verwunderlich ist zu lesen, wie sich ihre stetig wachsende Anhängerschaft zu einem Fanatismus hin entwickelt, den wir in der Geschichte schon oft miterleben durften. Es zeigt auch, wie manipulierbar wir Menschen doch sind, was auch nichts Neues ist. Die vierte Person in der Geschichte ist Tunde, ein Mann, der als das Nachrichtenmedium fungiert und ziemlich eng mit den Frauen agiert und auch von ihnen akzeptiert wird …

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Fire & Frost – Vom Eis berührt

Auf Elly Blakes Buch “Fire & Frost – Vom Eis berührt” war ich schon sehr gespannt und ich kann Euch sagen, die Geschichte um das Fireblood-Mädchen Ruby hat mich nicht enttäuscht!

Ruby, eine der letzten Fireblood,  lebt mit ihrer Mutter in einem kleinen Dorf. Als Fireblood ist ihre Gabe, mit Feuer zu heilen, aber auch zu zerstören. Sämtliche Fireblood wurden vom fiesen Frostkönig eliminiert und so ist Ruby eine der letzten Firebloods. Deshalb hat sie auch nie so recht gelernt, mit ihrer Gabe umzugehen. Eines Tages dringen die Soldaten des despotischen Frostkönigs in ihr Dorf ein, töten ihre geliebte Mutter und nehmen Ruby gefangen. Doch nach einiger Zeit im Kerker des Frostkönigs wird sie von zwei seltsamen Frostbloods befreit, die sie mit in ein Kloster nehmen. Unter den beiden ist auch der geheimnisvolle und doch anziehende Arctus. Ruby soll den beiden helfen, das Königreich zu retten. Doch kann das gutgehen – Firebloods und Frostblood gemeinsam?

 

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Ein Gentleman im Schottenrock

Was für ein tolles Buch für Englandliebhaber und Schottlandfans! Pia Korvik hat mich mit ihrem neuesten Buch “Ein Gentleman im Schottenrock” wieder total überzeugt. Und auch die Lust geweckt, endlich einmal nach Schottland zu reisen.

Und das ist die Geschichte: Julia ist Geschichtslehrerin und auf dem Weg nach Schottland. Sie möchte sich selbst ihre Unabhängigkeit beweisen und welches Land ist da besser geeignet, als das freiheitsliebende Schottland? Frisch getrennt von einem wahren Prachtexemplar von Mann macht sie sich auf den Weg nach Schottland. Doch schon auf dem Flug trifft sie auf den charmanten und natürlich blendend aussehenden Schotten Robert. Er trägt Tweed – was sonst – und hat ein umwerfendes Lächeln. Aber Julia ist nach ihrer Trennung ein gebranntes Kind und möchte sich nicht auf das romantische Geplänkel mit dem Gentlemen einlassen ;-).

“Ihre Vernunft sagte ihr: “Lass dich nicht auf Flirtereien ein, die ohnehin nur böse enden können!” Aber ihre weichen Knie, die Schmetterlinge im Bauch, die zitternden Hände und das tanzende Herz meinten: “Fahre mit ihm und lasse dich auf das Abenteuer ein!” Und da es schließlich vier gegen eins stand, musste die Vernunft unweigerlich verlieren…”

Zum Glück bleibt Robert hartnäckig und was die beiden da so noch alles gemeinsam erleben ist einfach nur köstlich zu lesen! I love it!

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Blutrote Dornen. Der verzauberte Kuss

Natürlich musste ich nach dem famosen und bezaubernden ersten Teil der Rosenmärchen (meine Rezension könnt ihr hier lesen: http://www.buchnotizen.de/2018/02/19/schneeweisse-rose/) auch den 2. Teil mit dem Titel “Blutrote Dornen – der verzauberte Kuss” von Jennifer Alice Jager lesen.

Und auch diesmal wurde ich lesetechnisch nicht enttäuscht. In diesem Märchen lernen wir Briar Rose kennen, die Tochter von Snow und Chris (ihr erinnert Euch ;-)). Die drei leben friedlich in ihrer eigenen Welt fernab des Königreiches. Briar ist ein sehr wildes Mädchen und ich konnte kaum glauben, dass sie eine Prinzessin ist. Doch mir hat ihr Charakter sehr gefallen, war ich doch selbst als Mädchen wild und jungenhaft 😉 … Doch eines Tages muss Briar zusammen mit ihrer Familie die häusliche Idylle verlassen und zum Schloss des Königs von Farrendale, welcher der Bruder von Briars Vater ist, reisen. Dort trifft sie – neben ihrer unsympathischen Cousine Liliana – auch auf den jungen Mann Thorn. Dieser wird von seinem Vater gezwungen, die Feierlichkeiten am königlichen Hofe zu besuchen und so hat sich Thorn ziemlich ungern auf die Reise ins ferne Königreich Farrendale gemacht. Um schneller am Ziel zu sein, reist er durch den verwunschenen Wald, denn er glaubt nicht an die Warnungen der Menschen, dass dort böse Feen leben (er glaubt überhaupt an magische Wesen wie Feen und Elfen und alles magische ist ihm fremd)… Und genau das wird ihm leider zum Verhängnis, denn er trifft auf die böse Fee Lelissthras, die er durch seinen Kuss aus ihrem Schlafen erlöst. Da er all dies für einen bösen Traum hielt, reist er weiter dem Königreich entgegen. Aber die böse Fee hat ganz anderes mit ihm vor: Sie möchte zurück zu ihrer alten Macht und möchte Rache nehmen an jenen, die sie in den Tiefschlaf versetzt haben …

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