Lösungsorientiertes Selbstcoaching

Wer kennt das nicht? Das Leben, der Alltag und der Beruf plätschern auf lau so vor sich hin. Wir funktionieren ohne noch etwas für uns selbst zu spüren oder zu wissen, welche Ziele wir eigentlich noch erreichen möchte, was wir eigentlich wollen, geschweige denn, wie wir aus diesem sich ewig weiterdrehenden Laufrad namens Leben aussteigen sollen. Nun könnte uns nur noch ein Berater oder Coach helfen – oder Sabine Prohaskas empfehlenswertes Buch “Lösungsorientiertes Selbstcoaching – Ihren Zielen näher kommen – Schritt für Schritt“, erschienen im wundervollen Junfermann Verlag.

Und Sabine Prohaska versteht es wahrlich hervorragend, unser “Gewohnheitstier” mit verschiedenen im Buch aufgeführten Interventionen und Übungen zu überlisten ;-). Sehr geschickt, gnä Frau ;-). Sie baut lösungsorientierte und systemische Brücken und nutzt dabei auch sehr geschickt Erkenntnisse aus Neurologie und Positiver Psychologie, um unseren äußerst bequemen, inneren Schweinehund liebevoll aus der Reserve zu locken.

Wer sich jetzt noch fragt, was Coaching überhaupt ist und warum er das denn bitte nutzen sollte, dem sei folgende Textstelle von Sabine Prohaska ans Herz gelegt:

“Coaching ist die Brücke zwischen Ihrem derzeitigen Leben und dem, was Sie erreichen wollen. Coaching unterstützt Sie in Ihrer Entwicklung. Es geht um eine Veränderungsbegleitung, deren Fokus auf Erhalt oder der Stärkung der eigenen Leistungsfähigkeit und einer gesunden Work-Life-Balance liegt.”

(Seite 7)

Doch müssen wir auch selbst etwas dafür tun und der Selbstreflexion fähig sein. Das Buch bringt sehr viel Klarheit und verhilft zu einer neuen Sichtweise – einer neue Brücke hin zu dem, was wir wirklich im Leben erreichen möchten. Das Tempo bestimmen wir dabei selbst – Schritt für Schritt in der Geschwindigkeit, die wir brauchen, um nicht aus Überforderung stehenzubleiben und in der wir dennoch kleine Schritte unserem Ziel entgegenlaufen. Nicht jeder rennt seinem Ziel entgegen, andere möchten lieber langsamer laufen oder auch mal kurz über die Schulter blicken und dann in kleinen, feinen Schritten ihrem gewünschten Ziel bewusst entgegen schreiten! Frei nach dem Motto: Der nächste Schritt ist der richtige ;-).

Die vielen Fragebögen, Übungen aber auch Beispiele aus der Praxis unterstützen den Leser, sich selbst wieder näher zu kommen. Jeder von uns trägt die Lösungen bereits in sich – dies gilt es wieder bewusst und achtsam zu erkunden – uns wieder zu spüren und zu fühlen, was uns JETZT gerade hilft, um bestimmte Ziele zu erreichen oder bestimmte Verhaltensmuster zu verändern.

Fazit: Ein wundervoller, klarer, schmaler und hocheffizienter Ratgeber zur Erkundung unserer Ziele und welche Dinge wir verändern können, um zu wachsen. Ein Buch, das Theorie und Praxis kunstvoll und sanft miteinander in Einklang bringt und mit dem man sehr intensiv arbeiten kann – wenn man sich darauf einlassen kann. Absolut und uneingeschränkt empfehlenswert!!!

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Erfolg durch Positionierung

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Ruth Urban und Tanja Klein haben ihr zweites Buch “Erfolg durch Positonierung – Im Traumberuf Coach und Trainer auf dem Markt bestehen” geschrieben. Wie schon im ersten Buch ist auch dieses wieder im Interviewstil gehalten, was mir wieder sehr gut gefallen hat.

Das sehr empfehlenswerte und authentisch geschriebene Praxisbuch hat es wahrlich in sich: Es umfasst neben vielen tollen Impulsen  auch sehr viele Praxisbeispiele und Übungen zur eigenen Positionierung.

Eine Positionierung ist kein lebenslanges festgelegtes Muster, sondern wie das Leben ein Entwicklungsprozess. Für welches Thema brenne ich? Wo helfe ich, Probleme meiner Klienten zu lösen? Was macht mich aus? Diesen Fragen und noch mehr sollte man sich als Anfänger-Coach auf jeden Fall stellen und auch schon beantworten können, bevor man richtig loslegt, denn immer mehr Coaches, Trainer, Dozenten und Berater tummeln sich auf dem Markt.

Wichtig ist, dass man erst mal eine Positionierung für den Anfang hat, mit der man sich wohl fühlt und die authentisch zeigt, wofür man steht, damit man auch von den richtigen Kunden gefunden werden kann.

Stellen Sie sich die Frage, warum potentielle Kunden ausgerechnet Sie als Coach, Trainer etc. auswählen sollte? Anschaulich wird dies im ersten Kapitel gezeigt und auch, was im Kopf der Kunden bei der Suche vorgeht. Im zweiten Kapitel “Liebe auf den zweiten Blick: Sich als Coach positionieren” geht es schon ans Eingemachte und zwar gegen unsere eigenen Selbstzweifel und Selbstbegrenzungen wie z. B. “es gibt keine passende Positionierung für mich” oder “es gibt zu wenige Kunden für meine Positionierung”. Das 3. Kapitel “So finden Sie Ihre authentische Positionierung” in dem u.a. auch die historischen Wurzeln der Positionierung sehr informativ aufgezeigt werden und auch erste Schritte vorgestellt werden, wie man seine authentische Positionierung finden kann. Insgesamt gibt es 9 Kapitel, die wunderbar aufeinander anbauen und den Leser an die Hand nehmen. Vor allem aber machen sie Lust, sofort mit der optimalen Selbst-Positionierung zu beginnen!

Die beiden erfahrenen Coaches nennen drei Schlüsselfaktoren – Motivatoren, Fähigkeiten und Berufung – die helfen, für sich einen authentische und einzigartige Positionierung zu finden und diese nach und nach “mit Leben zu füllen”.

Die Praxisbeispiele im Buch haben mir besonders gut gefallen, denn sie zeigen, wie andere Coaches diese Herausforderung gemeistert haben und nun erfolgreich von ihrem Coaching-Business leben.

Fazit: Ein absolutes Muss im Buchregal für alle, die coachen und beraten! Der sehr empfehlenswerte Ratgeber ist eine wahre Fundgrube an sehr guten Impulsen, Informationen, Praxisbeispielen und Übungen! Es motiviert, sofort loszulegen bzw. seine Positionierung zu überdenken! Besonders gefallen hat mir, dass es nicht nur auf die überall erwähnte spitze Positionierung hinausläuft, sondern auch andere Möglichkeiten aufgezeigt werden, so dass das Buch für viele eine Bereicherung ist! Absolut empfehlenswert und unbedingt kaufen bzw. verschenken ;-)!!

 

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Francine Shapiro: EMDR – Grundlagen und Praxis

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Das umfassenden Grundlagenwerk “EMDR – Grundlagen und Praxis – Handbuch zur Behandlung traumatisierter Menschen” von Francine Shapiro ist ein Must-have, das jeder, der mit traumatisierten Menschen arbeitet, gelesen haben sollte. Die Begründerin der psychotraumatischen Behandlungsmethode EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) Francine Shapiro hatte die Idee 1987 zufällig beim Spazierengehen. Sie bewegte die Augen hin und her und erlebte eine deutliche Entlastung von Ängsten und depressiven Gedanken im Zusammenhang mit der bei ihr diagnostizierten Krebserkrankung.

Laut dem Verband EMDRIA ist “EMDR ist eine etablierte Psychotherapiemethode, die ihren Ursprung in der Psychotraumatherapie hat. Die Anwendungsmöglichkeiten von EMDR reichen jedoch weit darüber hinaus. EMDR basiert darauf, dass jeder Mensch über eine natürliche Fähigkeit zur Informationsverarbeitung verfügt, mittels dessen er belastende Erfahrungen verarbeiten kann.”

Für Anfänger auf dem Gebiet des EMDR ist dieses Buch die Basis, das Grundlagenwerk schlechthin. Francine Shapiro schreibt sehr leicht verständlich und anschaulich, beschreibt viele Fälle aus der Praxis. Das umfangreiche Basiswerk zeigt in 12 Kapiteln auf, warum EMDR aus der Traumatherapie nicht mehr wegzudenken ist.

Und so steht im Vorwort zur deutschen Neuausgabe:

“Seit der Erstbeschreibung von EMDR ist aus einer therapeutischen Technik eine beeindruckende Methode mit eigener Krankheitstheorie und großer Variationsbreite in der Behandlungstechnik geworden. Selbst wenn EMDR im Grundsatz einfach erscheint, bedarf die Behandlung jedoch fundierter Kenntnisse der Therapeuten, die auf einer guten Diagnostik aufbauen müssen. Die Theorieentwicklung der EMDR-Methode hat auch zu einem tiefen Verständnis seelischen Leidens geführt, das Perspektiven weit über den Traumabereich hinaus bietet.”

 

Fazit: DAS Grundlagenwerk der EMDR-Begründerin Francine Shapiro! Sehr gut verständlich geschrieben mit vielen praktischen Beispielen, sehr umfangreichem Text und im Anhang zahlreiche Hilfsmittel für die Praxis! Rundum gelungenes Basiswerk einer erfahrenen Psychotherapeutin.

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Iris Meier: Einfach ICH! Der Coaching-Kalender 2017

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Iris Meier hat mit ihrem “Einfach ICH! Der Coaching-Kalender 2017” nicht nur einen sehr persönlichen Jahreskalender erschaffen, sondern auch einen Wunsch- und Zielplaner.

Ich bin begeistert! Der herrlich aufgemachte Kalender, der perfekt in jede Handtasche passt, macht Lust, sofort mit dem Jahr 2017 zu beginnen ;-). Die Farben stimmen sofort fröhlich, der Kalender liegt sehr stabil in der Hand und hält sicher einiges in der Handtasche aus ;-)!

Hinten befindet sich praktischerweise eine kleine Einschubtasche für z. B. Notizzettel, Visitenkarten, Belege etc.

Gleich vorne gibt es eine herrlich übersichtliche Jahresübersicht. Die Ecken der Innenseiten sind abgerundet, was ich als sehr elegant empfinde. Dann folgt ein motivierender Spruch, herrlich mit Blumen umrandet. Einfach nur zauberhaft! Dem folgt ein Vorwort von Iris Klein. Die einzelnen Jahreszeiten werden mit herrlichen Informationen eingeführt. Die Bilder sind eine Wucht und treffen genau den einzigartigen Zauber der jeweiligen Jahreszeit. Dann folgen auf der linken Seite Coachingtipps und auf der rechten Seite der Kalender … manchmal finden sich dort ein kleine Reflexionstipps oder Rezepte oder etc. Den Kalender kann man praktischerweise mit einem Zugband schließen und innen ist ein Lesenzeichenband integriert.

Und das sagt Iris Meier und dem gibt es auch von meiner Seite wenig hinzufügen, denn Leben ist einfach:

“Du bist einzigartig! Lebe nicht an dir vorbei! Nimm dir jeden Tag Zeit für dich. Stürme nicht achtlos durch dein Leben, sondern halte bewusst Einkehr: Besinne dich immer wieder auf dich selbst!”

Fazit: Ein traumhaft schöner, bezaubernder Coaching-Kalender, dem ich viele Nutzerinnen und Nutzer wünsche. Eine tolle Geschenkidee auch für den anstehenden Muttertag ;-)! Absolute Kauf-Empfehlung für ein hochwertiges, intensives, nachdenklich stimmendes und mehr als bezauberndes Must-have zu einem unschlagbaren Preis!

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Praktische Selbst-Empathie: Herausfinden, was man fühlt und braucht. Gewaltfrei mit sich selbst umgehen

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Die Psychotherapeutin Gerlinde Ruth-Fritsch hat ein wundervolles, weiteres Buch (letzte Woche besprochen: Der Gefühls- und Bedürfnisnavigator) mit dem Titel “Praktische Selbst-Empathie – Herausfinden, was man fühlt und braucht” geschrieben. Erschienen im wundervollen Junfermann Verlag, meinem Lieblings-Verlag. Das vielseitig (z. B. als Arbeitsbuch, als Nachschlagewerk etc.) einsetzbare Buch zeigt auf, wie wir Selbst-Empathie praktisch anwenden können, um uns und unserer Gefühle und Bedürfnisse besser kennenlernen zu dürfen. Das Handbuch der Gefühle orientiert sich dabei auch an der Landkarte der Gefühle von Marsha Linehan und Marshall B. Rosenbergs gewaltfreier Kommunikation. Auch mit uns selbst sollten wir möglichst gewaltfrei umgehen. Viele Strategien helfen uns zu verstehen. Die Autorin hat sich sehr viel Mühe gemacht, viele einzelne Gefühle zu sammeln … Sind wir mal ehrlich, wie viele Gefühle können wir auf Anhieb spontan benennen?  Gefühle sind Zeichen Lebendigkeit und Bedürfnisse der Ursprung von Gefühlen und Verhalten.

Wie sagte schon der große Marshall B. Rosenberg? “90 Prozent unseres Leid entstehen durch Interpretation.”

Gut gefallen hat mir, dass sich Frau Fritsch nicht nur auf die Maslowsche Bedürfnispyramide stützt, sondern auch hier geht die Autorin in die Tiefe. Ihr ist ein sehr ausführlicher Führer zu uns selbst gelungen – zu unserem inneren Schatz. Klasse waren auch die diversen Exkurse wie z.B. wie Gefühle entstehen …

“Der Sinn von Gefühlen ist, auf Bedürfnisse aufmerksam zu machen.”

Fazit: Entdecke dich selbst! Dieses mehr als empfehlenswerte, sehr gut und tiefgehende Buch unterstützt uns nicht nur bei der Selbst-Empathie, sondern bringt uns auch unser tiefstes Innerstes hervor. Ein sehr tiefsinniger Reiseführer zu unserem inneren Schatz, zu uns selbst! Prädikat: Unentbehrlich in jedem Bücherregal!

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Wieder so ein Must-have aus dem Junfermann-Verlag: Der Gefühls- und Bedürfnisnavigator

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Gefühle sind wertvoll, denn sie weisen auf Bedürfnisse der Seele und des Körpers hin. Nur allzu gerne ignorieren wir diese und wir geraten aus dem Gleichgewicht. Genau hier setzt das wunderbare und äußerst empfehlenswerte Buch “Der Gefühls- und Bedürfnisnavigator” von Gerlinde Ruth Fritsch an, das im wundervollen Junfermann Verlag erschienen ist.

Das schmale, nur 96 Seiten umfassende Büchlein hat es in sich: So zeigt es uns, wie wir unsere Gefühle und Bedürfnisse deutlicher wahrnehmen können und besser auch uns achtgeben, achtsamer mit uns sein können. Das Buch entstand aus einem Vortrag in einer Burnout-Selbsthilfegruppe anlässlich des ersten Buches “Praktische Selbstempathie” (das ich hier auch noch besprechen möchte).

Das schreibt die Gerlinde Ruth Fritsch dazu im Vorwort:

“Der Raum war gefüllt mit Menschen, die krankgeschrieben oder als berufsunfähig eingestuft worden waren. Einst hatten sie tatkräftig und erfolgreich in ihrem Arbeitsleben gestanden. Nun erlebte ich Menschen, die mit ihrem Alltagsleben und mit Ämtern kämpften. Manche hatten sich innerlich von der Hoffnung verabschiedet, jemals wieder in Lohn und Brot zu kommen. Alle gemein war, dass sie nicht so genau wussten, was ihnen mit ihrer Krankheit widerfahren war und wie sie hätte verhindert werden können. Ich spürte die Not der Leute, und statt aus meinem Buch vorzulesen, begann ich, meinem Publikum das Gehirn zu erklären und wozu es überhaupt Gefühle und Bedürfnisse gibt und warum wir seelisch erkranken.”

“Der Gefühls- und Bedürnisnavigator” richtet sich an Menschen, die seelisch oder psychosomatisch erkrankt sind. Es ist eine Orientierungshilfe für Patienten, Angehörige, aber auch Menschen, die viel mit Menschen zu tun haben wie beispielsweise Therapeuten, Coaches etc.

Frau Fritsch erklärt in ihrem Buch zunächst das menschliche Gehirn und die Bedeutung von Gefühlen. Danach geht es sogleich in die Ursachenforschung, welche Gefühle dem Problem, dass einen augenblicklich beschäftigt, zugrunde liegen könnte – hierfür hat die Autorin einen Kursplan erstellt.

Im Folgenden beschreibt eine Darstellung wie Gedanken Gefühle beeinflussen und welche Rolle der Körper für Gefühle spielt. Eine Verstehenshilfe – das sogenannte Wertequadrat – wird vorgestellt, das zeigt, wie ein ausbalanciertes Leben aussehen kann.

Einzelne Krankheitsbilder werden vorgestellt und welche Bedürfnisse wichtig für die Heilung sind. Daran schließt sich ein Kapitel über die Herausfoderung des sich änderns an. Im nächsten Teil des Buches wird dem geneigten Leser gezeigt, was er konkret für seine Bedürfnisse tun kann, hier werden auch Strategien vorgestellt. Eine tolle Literaturliste sowie eine umfangreiche Wörterliste mit umgangssprachlichen Übersetzungen für Bedürfnisse z. B. Wahrgenommen werden – gesehen werden, gehört werden, beachtet werden – runden das kleine schmale Powerpaket ab!

Fazit: Ein absolutes Must-have für alle, die mit Menschen arbeiten. Ein tolles Buch für Betroffene und ihre Angehörige. Viele inspierende Fragen und Powersätze auf nur 96 Seiten! Für mich eines der besten Bücher zum Thema Gefühle und Bedürfnisse, schmal, kompakt und dennoch sehr umfangreich! Umfangstechnisch auch für Wenigleser motivierend ;-)! Klare Kaufempfehlung für alle, die Menschen wertschätzen! Auch zur Selbsterkundung sehr spannend!

 

 

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Trauma und die Folgen

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Michaela Hubers Fachbuch “Trauma und die Folgen – Trauma und Traumabehandlung – Teil 1”  befasst sich gut und verständlich mit dem umfangreichen Thema Trauma. So ist das sehr empfehlenswerte Buch einer Traumakoryphäe nicht nur für Fachleute ein Muss, sondern auch sehr gut für Betroffene und Angehörige geeignet. Zahlreiche Abbildungen zeigen u.a. auf, was sich während einer Traumaphase im Gehirn abspielt.

Micheala Huber ist eine erfahrene Traumatherapeutin und bildet auch aus. Sie schreibt so leicht verständlich, schlüssig, praxisnah, gut strukturiert und flüssig über dieses komplexe Thema, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Viele Beispiele, Fallbeispiele und Zitate bringen einem das Thema Trauma näher. Die wissenschaftlichen Theorien sind sehr gut aufbereitet und flüssig und passend in den Text eingeflossen.   Ein umfangreiches Literaturverzeichnis rundet das lesenswerte Fachbuch ab.

Fazit: Für mich das beste Traumafachbuch auf dem Buchmarkt! Das komplexe Thema Traumaforschung und -therapie ist gut strukturiert aufbereitet, flüssig und verständlich geschrieben, praxisnah und sicher bereichernd sowohl für den Praktiker, als auch für Betroffene und deren Angehörige! 100 Prozent Kaufempfehlung!

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