Eine Reise zu den Ahnen

41XHkgEHyILIn Vera Griebert-Schröders neuem Buch “Eine Reise zu den Ahnen” geht es um unsere familiären Wurzeln, um die alten Frage “Woher kommen wir?”. Viele Menschen schleppen Altlasten aus schwierigen Familienverhältnissen, familäre Glaubenssätze und Einstellungen ein Leben lang mit sich herum. Doch wer sich auf die Suche nach sich selbst begibt, kommt um seinen familiären Ursprung einfach nicht herum. Mit vielen Ritualen und Übungen kann sich der aktive und motivierte Leser der Ahnenarbeit widmen.

“Eine Reise zu den Ahnen”  ist in drei Kapitel aufgeteilt. Im ersten Teil “Die Welt der Ahnen und die Unsere” erklärt Frau Giesbert-Schröder, warum sie dieses Buch geschrieben hat und was Ahnenarbeit bedeutet. So wird der Leser auf die nachfolgenden Übungen und Rituale vorbereitet. Für Anfänger ist dies klasse, für erfahrene Leser in dieser Thematik möglicherweise etwas langatmig.
Im zweiten Teil “Heilsames Wirken im Ahnenfeld” geht es darum, das Ahnenfeld zu vervollständigen und die Aussöhnung mit den Vorfahren auf verschiedene Weisen anzugehen u.a. mit verschiedenen Fantasiereisen und Ritualen. Diese beanspruchen viel Zeit in der Vorbereitung und Ausführung, man kann sie also nicht mal eben zwischen zwei Terminen machen oder im Alltagstrubel.
Im letzten Teil “Mit den Ahnen in die Zukunft” werden Wege aufgezeigt, wie man aus den durchgeführten Ritualen und Fantasiereisen positive Ergebnisse und neue Energie schöpfen kann.

Fazit: Das Buch ist sehr interessant, jedoch braucht man viel Zeit für die Übungen, Rituale und Fantasiereisen. Einige Passagen muss man öfter lesen … Es sicher ein Buch, das man öfter zur Hand nehmen muss, es ist in meinen Augen ein Arbeitsbuch, dass sich nicht so leicht in den Alltag integrieren lässt. Dennoch: Die Thematik ist sehr interessant!

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Selbstvertrauen – die Kunst dein Ding zu machen

51iqTzCPKeLEine Freundin gab mir den Tipp, doch unbedingt einmal ein Buch von Christian Bischoff zu lesen oder einmal ein Seminar von ihm zu besuchen. Ich las also das Buch “Selbstvertrauen – Die Kunst dein Ding zu machen” von Christian Bischoff, “einem (so steht in seiner Biographie) der (natürlich!) gefragtesten Referenten und Trainer im deutschsprachigen Raum”. Es ist unglaublich, wie viele gefragte Speaker Deutschland zu bieten, von denen ich noch nie gehört habe (und ich bin ganz schön umtriebig ;-)) …

Dem Buch mangelt es meiner Meinung nach an Tiefe, der hoffnungsvolle Leser hat nach dem Lesen sicher kein besseres Selbstvertrauen – hierzu fehlen einfach konkrete Tipps zur Umsetzung. Der Autor untermalt seine Thesen zwar mit vielen Beispielen aus seinen Seminaren, dennoch haben mir hier konkrete Tipps und auch mehr psychologischer Tiefgang gefehlt.

Das Buch ist absolut nicht mein Ding. Als ich das Autorenfoto von Christian Bischoff sah, musste ich leicht schmunzeln, blickte mir doch ein Mann mit rotem Stirnband, auf dem sein Name in weißen Lettern zu lesen war, entgegen. Unter einem Top-Speaker stelle ich mir einfach anderes vor … Besonders seriös und vertrauenswürdig wirkt das nicht auf mich …

Nun denn, lassen Sie es mich kurz machen: Auch in diesem Buch fand ich nichts wirklich Neues (so nach dem Motto “alter Wein in neuen Schläuchen”), der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, der Inhalt plakativ und oberflächlich ohne jeglichen Tiefgang, das Buch ist einfach insgesamt nicht mein Ding … Es ist könnte möglicherweise eher für Menschen sein, die noch keinen Ratgeber gelesen haben, insbesondere eher für jüngere Menschen und diejenigen, die Seminare von Herrn Bischoff besucht haben.

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Wandel

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“Sobald man sagt: >Ich möchte mich ändern<, wird eine Gegenkraft in einem erzeugt, die uns dann von der Veränderung abhält. … Änderungen finden von selbst statt. Wenn man tiefer in sich hineingeht, in das, was man ist, wenn man annimmt, was da vorhanden ist, dann kommt der Wandel von selbst.”

Fritz Pearls, Psychiater und Psychotherapeut (1893-1970)

Sonntagswort

Ich hoffe, ihr seid alle gut gelaunt, glücklich und gesund im Neuen Jahr angekommen! Ich wünsche euch ein tolles 2016, mögen einige eurer Träume, Wünsche, Ziele in Erfüllung bzw. erreicht werden.

Lob und Tadel

Meine Weihnachtsgeschichte 2015

 

alle jahre wieder

Im November 2013 postete ich eine Rezension über das nostalgische und mehr als zauberhafte Buch “Alle Jahre wieder” mit Bildern von Emeli Werzinger und Texten von Jolàn Untch, erschienen im Johannes Wiemann Verlag.

Herr Wiemann berichtete mir damals, dass er leider die Künstlerin und auch den Autor nicht ausfindig machen konnte. Ich schrieb also meine Besprechung und blätterte sehr gerne in diesem bezaubernden Büchlein, das seither fester Teil meiner jährlichen Weihnachtsdekoration ist.

Im Mai 2015 kontaktierte mich dann ein Paul Goettlich, der über meinen Weblog auf das Buch “Alle Jahre wieder” aufmerksam wurde. Es stellte sich heraus, dass er der Großneffe von Emeli Werzinger ist. Ich leitete die E-Mail schnell an Herrn Wiemann weiter, der sehr erfreut war, endlich einen Anhaltspunkt über den Verbleib von Frau Werzinger zu haben … Und so fand sich schließlich auch Frau Werzinger … doch lest selbst den wundervollen Brief, den mir Herr Wieman jüngst geschrieben hat und mit dessen Einverständnis ich diesen hier publizieren darf:

 

Liebe Frau Müller,

vielleicht erinnern Sie sich noch daran, als Sie im Mai diesen Jahres, von mir völlig unerwartet, ein Schreiben von einem Herrn Paul Goettlich aus den USA an mich weiterleiteten.

Es handelte sich um den Großcousin der Illustratorin und Künstlerin Emilie Diernhöfer-Werzinger, die das Büchlein “Alle Jahre wieder” so wundervoll illustrierte und das Sie so besonders positiv rezensierten.

Durch Herrn Goettlich erfuhr ich die Adresse von Frau Diernhöfer-Werzinger und konnte somit zu meiner großen Freude endlich zur der Person Kontakt aufnehmen und Danke sagen, die mir in meiner Kindheit Mitte der 1950er, Anfang der 1960er Jahre durch ihre herrlichen phantasievollen Illustrationen in diesem Büchlein die Adventszeit bis zum Weihnachtsfest unvergesslich machte.

Über ihre Betreuerin, Frau Claudia Lengenfelder, vereinbarte ich den 21. Mai 2015 als Besuchstermin im Anna-Ponschab-Haus in Ingolstadt.

Sie können sich die riesige Freude, die ich mit meinem Besuch und einigen wieder aufgelegten Exemplaren Frau Diernhöfer-Werzinger machte, kaum vorstellen. Ich habe in den letzten Jahren selten einen Menschen erlebt, der sich so herzlich freuen konnte.

Geistig “voll da”, mit allen aktuellen Dingen, die sich auf der Welt zutrugen trotz den hohen Alters von 95 Jahren bestens vertraut. Nicht das geringste Anzeichen von nachlassender geistiger Spannkraft.

Obwohl völlig erblindet (sie konnte noch nicht einmal mehr hell und dunkel erkennen), war sie voller Lebensmut, den sie besonders aus ihrer tiefen Gläubigkeit bezog.

Am 14. Juni stattete ich ihr einen weiteren Besuch ab, der wiederum in einer sehr herzlichen und fröhlichen Atmosphäre verlief. Hierbei sagte sie noch sinngemäß zu mir: “Ich glaube der Liebe Gott hat mich auch deshalb so alt werden lassen, um diese Augenblicke der Freude noch erleben zu dürfen.”
Da sie mit einem weiteren Vornamen Johanna hieß, bat sie mich am 24. Juni, Johannistag, sie anzurufen, damit wir uns Beide zu unserem Namenstag gratulieren konnten.

Zum Schluss des Gratulations-Telefonats versprach ich ihr, zu ihrem 96. Geburtstag am 03. Oktober sie erneut zu besuchen.

Leider erlebte sie ihren 96. Geburtstag nicht mehr. Am 24. Juli verstarb sie an den Folgen eines schweren Sturzes in ihrem Ingolstädter Appartment. Wegen der großen Schmerzen sollte sie operiert werden, aber schon bei der Einleitung der Narkose versagte ihr Kreislauf.

Als mir vor ungefähr 10 Jahren mein Lieblingsweihnachtsbüchlein aus meiner Kindheit nach Jahrzehnten rein zufällig wieder in Hände fiel und ich wenige Jahre später dieses Büchlein wiederaufgelegt habe, weil eine Neuauflage nirgends zu finden war, hätte ich mir nicht vorstellen können Frau Diernhöfer-Werzinger und mir wegen dieses Büchleins eine so große Freude zu bereiten.

Auch wenn es nur noch ein Zeitfenster von zwei Monaten war, erfüllt es mich dennoch mit Zufriedenheit und Dankbarkeit mittels Ihrer Hilfe, Frau Müller, Emelie Johanna Diernhöfer-Werzinger kennengelernt zu haben.

Liebe Frau Müller,

nochmals mein herzliches Dankesschön für Ihre Vermittlung und Unterstützung in dieser Angelegenheit.

Für die kommende Zeit wünsche ich Ihnen alles erdenklich Liebe und Gute, eine angenehme, ruhige Adventszeit und ein friedvolles gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein glückliches erfolgreiches 2016, beruflich wie privat.

Herzlichst

Johannes Wiemann

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Lieber Herr Wiemann, vielen herzlichen Dank, dass ich Teil dieser wunderbaren “Geschichte” sein durfte! Möge Emeli in Frieden ruhen, sie hat mit ihren Illustrationen so viele Menschen glücklich macht, so dass sie sicher im Himmel einen Ehrenplatz bekommen hat! Herzliche Grüße, fröhliche Weihnachten und einen gesunden und glücklichen Rutsch ins Jahr 2016, Tina Müller