Idol – Gib mir dein Herz

Was für ein witziges und intensiv-sinnliches Buch ist Kristen Callihan da mit „Idol – Gib mir dein Herz“ da gelungen? Alleine die Dialoge zwischen Sonnenschein (Haha, Mr. Heartbreaker und Grummler erster Güte) und Plappermäulchen (was für einen Wortwitz hat Sophie Darling, ja so heißt die klasse Protagonistin wirklich) sind den Kauf des Buches, das mich glänzend unterhalten hat, allemal wert. Doch erstmal zum Inhaltlichen: Gabriel Scotts ist eiskalt und so unnahbar, wie ein Kühlschrank. In der Musikbranche haben alle großen Respekt vor ihm, denn als Manager einer der erfolgreichsten Rockbands der Welt tut er alles, um seinem Ruf 😉 auch ordentlich gerecht zu werden. Er sorgt wie ein Papa für seine Jungs und Angestellten, die er zu seiner Familie zählt, doch ansonsten hält er sich von jeglichen intensiven und tieferen Beziehungen fern. Er kann einfach niemandem vertrauen, ohne seine Schutzschilde, die er über die Jahre perfektioniert hat, fallenzulassen … Mit Frauen führt er lediglich oberflächliche Beziehungen ohne tiefgängigen Gespräche. Doch dann flattert die grandiose und äußerst witzige und natürlich sehr attraktive und stets fröhlich vor sich hin plappernde Sophie Darling sprichwörtlich in sein Leben.

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Mein Weihnachtswunsch bist du

Das Cover des Buches „Mein Weihnachtswunsch bist du“ von Jenny Hale hat mir schon sehr gut gefallen. Und auch die Geschichte eignet sich hervorragend, um in die richtige vorweihnachtliche Stimmung zu kommen. Und darum geht es: Leahs geliebte Großmutter Nan gestorben ist, bricht für sie eine Welt zusammen. Denn Nan bedeutete alles für Leah … Leah, mittlerweile selbst Mutter, versucht so gut es geht mit dem Verlust klarzukommen. Sie geht auch ganz fest davon aus, dass sie das Haus ihrer Großmutter Evergreen Hall geerbt hat. Doch als sie erfährt, dass es einen Miterben gibt – und der noch dazu kein Unbekannter ist, setzt sie alles daran, Evergreen Hall für sich alleine zu bekommen. Doch dabei hat sie die Rechnung ohne David, ihrem Freund aus Kindheitstagen, gemacht. Und während beide in ihren Erinnerungen und Träumen schwelgen, geschehen wundersame Fügungen, so als hätte eine unbekannte Kraft ihre Finger mit im Spiel … 😉

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Was würde Miss Austen sagen?

Wie ihr wisst, kann ich Büchern über oder mit Jane Austen nicht widerstehen. Und wenn die Geschichte dann noch von Literatur und Büchern handelt, ist es um mich ohnehin geschehen. Und da ich die Bücher von Pia Korvik sehr schätze und so gerne lese, habe ich mich gerne auf dieses wundervolle Buch mit dem Titel „Was würde Miss Austen sagen? oder die Kunst sich selbst im Weg zu stehen“ gestürzt und es herrlich bei Tee und Gebäck in meiner weihnachtlich dekorierten „Stube“ genossen.

Und darum geht es: Die Literaturwissenschaftlerin Violet reist nach London, um ihre Dissertation mit dem Titel „Was würde Miss Austen sagen“ zu schreiben. Dafür mietet sie sich bei einem herrlich britischen älteren Gentleman ein. Auf ihren Streifzügen durch die grandiose Weltstadt versucht sie auch Jane Austen Füßen zu wandeln und trifft dabei völlig unverhofft – und natürlich in der British Library – auf den attraktiven und äußerst warmherzigen Antiquar George. Wer jetzt an Elizabeth Bennett und Mr. Darcy denkt, liegt gar nicht so falsch ;-). Die beiden kommen sich näher, doch Violet ist immer etwas distanziert George gegenüber. George hingegen scheint sich seiner Sache sicher zu sein und versucht Violet mit allen Mitteln der britischen und bibliophilen 😉 Verführungskunst für sich zu gewinnen.

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Glücklich in London

Die Tipps der Locals und Autoren in dem Reiseführer der etwas anderen Art „Glücklich in London“  sind hauptsächlich sehr trendy und hipp … Ich mag es eher traditionell und informativ und so konnte ich in weiten Teilen nicht so viel mit dem Reiseführer anfangen … Auf einer Doppelseite werden auch Buchläden aufgeführt, was mir gut gefallen hat, aber es gibt noch so viele tolle Buchläden mehr in dieser tollen Metropole … Die Interviews mit den Locals (natürlich auch alle hip und trendy und alle Professionels – hier hätten mir Menschen wie du und ich besser gefallen ;-( ) sind auch ganz nett, aber bei den Restaurants etc. mag ich es eher traditionell und nicht so modern … Die Fotos überwiegen in diesem „Reiseführer“, der eher an ein Reisemagazin, als an ein Buch erinnert. Optisch sicher schön für den einen oder anderen Leser und für einen ersten Überblick … Wer mehr Tiefe und Kultur und Tradition haben möchte, der kommt um die üblichen Reiseführer leider nicht herum … Das Buch ist wohl auch eher für die jüngere Zielgruppe gedacht …

Fazit: Der „Reiseführer“ ist ohne Zweifel hübsch aufgemacht und das Betrachten der Bilder macht sicher glücklich, mir hat jedoch etwas die Tiefe und die britische Atmosphäre gefehlt, denn es ist alles sehr hipp, jung und trendy (auch die Locals, hier hätte ich mir mehr „normale“ Einheimische verschiedener Altersgruppen gewünscht) in diesem Buch … Ist nicht so ganz mein Style, aber es gibt sicher Leser, die das mögen. Ich wünsche dem Buch von Herzen die Leser, die das zu schätzen wissen …

Redwood Love 3 – Es beginnt mit einer Nacht

Mit der unglaublich tollen Geschichte „Redwood Love – Es beginnt mit einer Nacht“ von Kelly Moran endet (vorläufig?) die Trilogie um die drei attraktiven Tierärzte und Brüder O´Grady. Ich muss gestehen, dieser Teil hat mir am besten gefallen, da er sehr tiefgängig und emotional sehr intensiv war. Und mir dieses Paar am ehesten lag, weil sie witzig sind und ihre Dialoge einfach grandios ;-). Perfekte Unterhaltung für den Herbst war also angesagt.

Drake O’Crady ist mit Leib und Seele Tierarzt. Nach dem Krebstod seiner Frau hat er sehr zurückgezogen gelebt und nicht viel gesprochen. Nun ist er zurück im Leben (und das hat er hauptsächlich seiner Schwägerin Avery, die wir aus dem ersten Teil kennen, zu verdanken).

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Die kleinen Wunder von Mayfair

Das bezaubernde Cover und auch der Titel „Die kleinen Wunder von Mayfair“ von Robert Dinsdale, erschienen im Droemer Knaur Verlag, versprachen eine fantastische und magische Geschichte. Und magisch ist dieses bezaubernd gestaltete Buch allemal. Die Geschichte spielt jedoch auch in einer Zeit des Krieges und man liest auch von den schrecklichen Auswirkungen, die das auf die Seelen und Leben der Menschen hat. Und doch geschehen wundersame Dinge in diesem Buch … die den Schrecken auch etwas in den Hintergrund rücken.

Die 15-jährige schwangere Cathy wird 1906 von ihren Eltern in ein Heim für unverheiratete Frauen geschickt. Im allerletzten Moment nimmt Cathy ihr Leben selbst in die Hand und verlässt ihr zuhause. In Papa Jacks Spielzeugladen „Emporium“ findet sie eine Anstellung als Aushilfe.  Der bezaubernde und beliebte Spielzeugladen trägt aber auch viele Wunder und viel Magie und Cathy kommt es vor, als wäre das Spielzeug lebendig, so echt wirken die Sachen. Cathy gewöhnt sich an ihre Schwangerschaft und ihre neue Anstellung und wird auch von den beiden Söhnen Kaspar (gerade aus dem Krieg zurückgekehrt) und Emil (ein Tüftler, der wie sein Vater magische Spielzeuge herstellen kann) von Papa Jack umworben. Doch die beiden Brüder sind Rivalen und diese Zwistigkeiten könnten den magischen Zauber des Emporiums zerstören …

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Das Märchen-Backbuch

Der Coppenrath Verlag aka Hölker Verlag ist ja mehr als bekannt für seine famosen Buchschätzchen, die er regelmäßig publiziert. Dieses märchenhafte Backbuch hat mich schon in der Verlagsvorschau bezaubert und als ich es in den Händen hielt, wusste ich auch warum. Es ist magisch, es glitzert, die einzelnen Kapitel werden durch Märchen eingeleitet und danach folgen die zu den Märchen perfekt passenden und bezaubernd von der Fotografin Yelda Yilmaz in Szene gesetzten Back-Kunstwerke. Im Zauberbackbuch finden sich die folgenden Kapitel: Schneeweißchen und Rosenrot (klassisch schön), Hänsel und Gretel (Knuspriges aus dem Ofen), Frau Holle (Puderzucker und Schokolade), Sterntaler (himmlisches Gebäck) und die Prinzessin auf der Erbse (fein und zart) … Meine Favoriten sind die kleinen Spekulationstörtchen (Seite 27),  der Bananen-Pekanuss-Kuchen (Seite 67), der weiße Schokoladen-Karamell-Kuchen (Seite 103), die Pfirsich-Rosen-Creme (Seite 142) und die Zimt-Kardamom-Taler (Seite 181). Seufz!

 

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Mythos

Mit seinem Buch „Mythos“ hat der britische Allrounder Stephen Fry die uns allen gut bekannten griechischen Göttersagen neu erzählt. Und anders als die althergebrachten unlustigen Darstellungen aus dem antiken Griechenland hat er viel britischen Humor hineingebracht. Grandios! Wie er Zeus und alle anderen von sich meist narzistisch überzeugten Götter Unzulänglichkeiten und Unausgeglichenheiten darstellt ist phänomenal lustig. Locker und leicht in der Erzählweise und britisch herrlich humorvoll geschrieben machen die griechischen Sagen so sehr viel Spaß.

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Redwood Love 2 – Es begann mit einem Kuss

In „Redwood Love 2 – Es begann mit einem Kuss“ begleiten wir diesmal Flynn, den zweitgeborenen der famosen O´Brady-Brüder. Er ist ebenfalls mit vollem Herzem Tierarzt und seit Geburt taub. Gabby, seine beste Freundin und auch seine Assistentin in der Praxis und Flynn sind ein eingespieltes und perfekt harmonierendes Team. Doch dann entwickelt Flynn mehr als nur freundschaftliche Gefühle und fragt sich wie er Gabby von seinen Absichten erzählen kann, ohne sie zu verlieren.

Schon im ersten Teil war ich sofort in die Bewohner und die schnuckeligen O´Bradys verknallt und auch das unschlagbare Drachentrio hat mein Herz im Sturm erobert. Und Cade und Avery aus Teil 1 finden sich auch ein Stück im zweiten Teil wieder – das Leben aller geht eben weiter und das so authentisch und bildhaft beschrieben, dass mir das Buch wie eine Netflix-Serie vorkommt!

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