Buchmesse 2018

Schön wars auf der diesjährigen Buchmesse …

Ich durfte viele wunderbare Buchmenschen und Freunde treffen …

Und ich hatte auch einige magische Begegnungen …

Hier einige Impressionen:

Khyona – Im Bann des Silberfalken

Was für eine famose Geschichte erzählt Katja Brandis in ihrem Buch „Khyona – Im Bann des Silberfalken“, erschienen im Arena Verlag!

Kaum vorstellbar, aber es soll Menschen geben, die sich nicht über einen Urlaub im magischen Island freuen würden. Kari zum Beispiel, denn sie wird genötigt, ihren Urlaub mit ihrer „neuen“ Patchwork-Familie zu verbringen, obwohl sie viel lieber mit ihrer Mutter und ihrer zwölfjährige Schwester Alice alleine verreist wäre. Wer die ersten Zeilen über ihren Stiefvater Thorsten und ihren Stiefbruder John liest, versteht auch schnell warum 😉 … Und das auch noch an ihrem 16. Geburtstag! Doch Karis Mama Susanna hat eine Überraschung für sie: Sie darf mit Islandpferden ausreiten. Doch leider endet der Ausritt nicht wieder im Ferienhaus, sondern in einem Land, dass es offensichtlich nur in Karis Kopf gibt, oder existiert Isslar doch? …

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Wilderwald: Die Rückkehr der dunklen Magie

Der Arena Verlag ist ja ein Garant für herrlich illustrierte und wundervolle Kinder- und Jugendbücher. Und auch die neueste Geschichte der famosen Cressida Cowell ist ganz wundebar gelungen.

Xar ist der Sohn des Magierkönigs und leidet darunter, selbst nicht zaubern können. Verzweifelt macht er sich auf den Weg in den dunklen Wilderwald, um dort einer Hexe deren Kräfte zu rauben und endlich zaubern zu können. Sein Rabe Kaliburn findet die Idee, einer Hexe eine Falle zu stellen,  gar nicht so toll, denn schon lange gibt es keine Hexen mehr. Und als dann noch das Kriegermädchen Willa in Xars Hexenfalle landet, ist das Chaos perfekt. Denn: Krieger und Magier sind die allergrößten Feinde. Und so nimmt Xar Willa gefangen, nichtsahnend, dass in den Tiefen des Wilderwalds eine alte und dunkle Magie langsam erwacht. Xar und Willa können diese nur gemeinsam besiegen …  Weiterlesen

Die Duftapotheke

Das Cover  des Buches „Die Duftapotheke“ von Anna Ruhe ist grandios: Es glitzert herrlich und man hat beim Betrachten das Gefühl, mitten in dieser bezaubernden Alchemisten-Küche zu stehen. Man hat auch während des Buches permanent das Gefühl, alles riechen zu können … Dufte!

Luzie zieht mit ihrer Familie in eine alte Villa in einer anderen Stadt, weg von ihrer besten Freundin. Dort riecht es sehr merkwürdig … Sie ist unglücklich, weil sie von ihrem geliebten Berlin und ihrer geliebten besten Freundin wegziehen musste.

Ihre Mutter ist Restauratorin und steht unheimlich auf alte Sachen und so ist es kein Wunder, dass sie die alte Villa kauft. Luzies Vater ist Lehrer und sieht den Umzug auch recht locker. Eines Tages findet sie einen Schlüssel unter einer Bodendiele, der in keines der Türschlösser zu passen scheint. Und so macht sie sich mit ihrem kleinen Bruder Benno und ihrem Nachbarn Mats auf die Suche nach der passenden Tür. Die Kinder suchen die ganze Villa ab und finden einen verborgenen Teil, in dem auf hohen Regalen ganz viele verschiedene Duftfläschchen stehen … Die Kinder sind begeistert, doch finden sich in den glitzernden und sprudelnden Flakons nicht nur gute Düfte … Ganz besonders in einem, das besser verschlossen geblieben wäre …

 

Der erste Satz:

„Das Erste was mich weckte, war dieser seltsame Duft.“ (Seite 9)

Die Art und Weise wie Anna Ruhe die Entdeckungsreise der Kinder beschreibt, ist sehr spannend und man fiebert richtig mit beim Lesen. Mir hat das Buch von Anfang an sehr gut gefallen, es ist spannend, geheimnisvoll und sehr lebendig geschrieben, als wäre man live mit dabei ;-). Ein tolles Kinderbuch, dem ich sehr viele Leser wünsche, denn es hat alles, was ein wunderbares Buch braucht: Spannung, Geheimnisse, Magie, Düfte 😉 und authentische Charaktere, die lebendig wirken.

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Die Fabelmacht-Chroniken – Flammende Zeichen

Die Fabelmacht-Chroniken“ von Kathrin Lange, erschienen im famosen Arena Verlag, standen natürlich ganz oben auf meiner Wunschliste. Die Geschichte um das fabelmächtige Mädchen Mila, die nach einem Streit mit ihrer Mutter zu ihrer Freundin Isabelle nach Paris flieht, musste ich natürlich unbedingt lesen. Schon im Zug beginnt Milas schicksalshafte Begegnung mit einem unbekannten alten Mann, der sie bittet, ihre Geschichte, an der sie gerade schreibt, vorzulesen. In Paris angekommen trifft sie auf weitere seltsame Gestalten. Wie subtil Kathrin Lange die Geschichte so langsam und suspensemäßig aufbaut hat mir sehr gut gefallen. Auch schreibt sie sehr spannend und flüssig.

Mila trifft auch den geheimnisvollen Nicholas, der Protagonist ihrer Geschichte. Und auch Nicholas schreibt über Milla. Wie sich ihre beiden Geschichten miteinander verweben und welche viele spannenden Dinge dabei geschehen, werde ihr hier von mir natürlich nicht erfahren ;-).

Erster Satz:

„Glauben Sie an Liebe auf den ersten Blick?“ (Seite 5)

Kathrin Lange schreibt über die Macht der Wort, die Macht des Fabulierens. Mila und Nicholas beschwören durch ihre Fabelmacht gefährliche Situationen herauf und auch das Ende kann nicht mehr umgeschrieben werden. Es geht um Leben und Tod … Welche Macht, wenn man die Wirklichkeit einfach so umschreiben kann und doch ist die Gabe der Fabelmacht eine sehr gefährliche. Auch Milas und Nicholas Familie hat dies erfahren müssen: Mila verlor Vater und Bruder, Nicholas seine Mutter.

Mila hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, sie ist sehr selbstbewusst und packt alles mit unglaublicher Power an. Auch in schier ausweglosen Situationen findet sie gemeinsam mit ihren neuen Freund Eric meistens eine Lösung. Eric hat mir sehr gut gefallen, er ist ein loyaler Begleiter und echter und wahrer Freund und stets für Mila da. Und Nicholas auch auf seine Art, er trägt natürlich schwer an seinem Schicksal, dass durch seine Geschichte in der Realität manifestiert wurde.

Milas Freundin Isabell ist auch ein wundervoller Charakter, der mir sehr ans Herz gewachsen ist. Auch wie Paris beschrieben ist, macht die Stadt sofort in der Geschichte lebendig und man kann sich gut alles vorstellen.

Nicht beeindruckt hat mich jedoch die sehr kühl und sachlich geschilderte Liebesbeziehung von Mila und Nicholas, hier hätte ich mir etwas mehr Gefühl gewünscht … Kommt aber vielleicht noch im 2. Teil?

„Jedes Buch, das jemand schreibt, erschafft nach ihrer Vorstellung ein neues Universum.“ (Seite 272)

Immer wenn ich dachte, jetzt habe ich aber alles durchschaut, kam wieder etwas, womit ich nicht gerechnet habe. Der fiese Cliffhanger allerdings war echt mies ;-), aber sehr passend zur Geschichte. Wie geht es nun wohl weiter mit den wunderbaren Charakteren? Und wie lange müssen wir wohl auf Band 2 warten, lieber Arena-Verlag?

Das Cover springt ins Auge und  ist durchaus gelungen und auch die Aufmachung des Buches hat mir supergut gefallen.

Fazit: Ein solider, auf seine Art sehr faszinierend und auch spannender Fantasy-Schmöker für alle Bücherfans. Einziges Manko: Ich habe die Liebesgeschichte nicht gefühlt, hier ist noch viel Potential vorhanden – sie war halt da, mehr aber auch nicht … An manchen Stelle ist die Geschichte auch etwas oberflächlich, dort hätte ich gerne etwas mehr über die Fabelmacht und weitere Hintergründe z. B. gelesen. Leider ist mir auch nicht bekannt, wann und ob der 2. Teil kommt und auf wieviele Bände die Geschichte angelegt ist (hätte mir hierzu Ankündigungs-Infos hinten im Buch gewünscht!). Für Bücherbücher-Fans und bibliophile Leser ist die Geschichte um die Fabelmacht dennoch ein Must-Read!

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