H.O.M.E. – Die Mission

Woho, was für Ende! Ihr Lieben, diese Dilogie müsst ihr unbedingt lesen! Ich bin so voller Emotionen nach dem Lesen, dass ich das erst mal gar nicht so richtig in Worte fassen kann … Was für ein genialer Abschluss! Und so geht es weiter (spoilerfrei natürlich ;-)): Endlich ist es so weit. Die Akademie hat Zoë und ihre Crew auf die Mission geschickt, auf die sie so lange und akribisch vorbereitet wurden. Doch die Chancen stehen schlecht, dass diese Mission von Erfolg gekrönt sein wird, denn Zoë weiß inzwischen, welche finsteren Motive ihre Ausbilder antreiben und wie sehr sie alle getäuscht wurden. Und auch das Wiedersehen mit ihrer einst großen Liebe Jonah hat sich Zoë ganz anders vorgestellt. Liegt das an Kip, Jonahs Rivalen? Als die Crew schließlich am Ziel ihrer Mission ankommt, scheint ihr Scheitern schon längst vorprogrammiert.

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H.O.M.E. – Das Erwachen

»H.O.M.E. – Das Erwachen« von Eva Siegmund befasst sich mit einem sehr aktuellen Thema: Was wäre, wenn das Wasser auf der Erde so knapp wäre, dass es sich nur noch reiche Menschen leisten könnten? Die Geschichte startet gleich sehr spannend und ist auch supergut geschrieben, sodass ein schneller Einstieg mühelos möglich war. Ich konnte irgendwann nicht mehr aufhören und musste dazwischen das Buch nachdenklich zur Seite legen, weil ich mir sehr viele Gedanken gemacht habe. Wir gehen jeden Tag sehr großzügig mit Wasser um, wir duschen täglich, müssen keinen Durst leiden, wir können kochen und so weiter. Im Berlin der fernen Zukunft lebt inmitten einer dystopischen Welt die siebzehnjährige Zoë Alma Baker. Sie hat zu Beginn des Buch ein scheinbar perfektes Leben, ist an einer Eliteakademie und wird dort ausgebildet, ist glücklich verlobt mit Jonah und bereitet sich auf eine geheime Mission. Dann – cut und wir befinden uns in der Berliner Charite, wo Zoë gerade nach zwölf Jahren aus dem Koma erwacht und als kleine Sensation gilt. Zoë kann nicht glauben was man ihr im Krankenhaus erzählt! Sie fragt sich, wenn sie doch mit fünf Jahren ins Koma gefallen ist, warum kann sie lesen und schreiben? Warum spricht sie fünf Sprachen? Und warum kann sie so gut kämpfen?   Für sie ist klar, hier stimmt irgendetwas ganz und gar nicht. Ihr Bruder Tom und ihre Eltern sind ihr sehr fremd und auch sonst kommt ihr alles sehr merkwürdig vor. Und so macht sie sich auf, die Wahrheit herauszufinden … Weiterlesen

Drachenglut

Was habe ich mich auf das neue Buch »Drachenglut« von Jonathan Stroud gefreut … Doch leider blieb das Buch weit hinter meinen Erwartungen zurück … Das lag sicher daran, dass es sich dabei um sein Erstlingswerk handelte und es doch noch recht holprig und unbeholfen formuliert ist. Auch konnte mich die Geschichte so gar nicht in ihren Bann ziehen … Die anderen Bücher des Autors sind deutlich besser, aber dieses muss man wahrlich nicht unbedingt lesen … Die Geschichte ist nicht sonderlich gut strukturiert und mir ist es irgendwie nicht gelungen, einen roten Faden zu finden, sodass ich es schließlich abbrechen musste, was mir im Herzen sehr leid tat, mag ich doch den Autor sehr gerne …

 

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Ash Princess

Vor zehn Jahren eroberten die Kalovaxianer die Insel Astrea und versklavten ihre Bewohner. Die amtierende Königin wurde vor den Augen ihrer 6-jährigen Tochter – Prinzessin Theodosia – ermordet. Die Prinzessin selbst wurde verschont und lebt im Buch „Ash Princess“ von Laura Sebastian nun als Hofdame im kaiserlichen Palast. Doch dafür zahlt sie einen hohen Preis: Sie muss den Namen Thora tragen und bei öffentlichen Anlässen schmückt eine Krone aus kalter Asche ihr ehemals königliches Haupt (das konnte ich mir nicht vorstellen, denn kalten Asche zerfällt doch sehr schnell, wie soll man ihr eine Form geben und dann noch als Krone??). Theo wird vom äußerst despotischen und bösen Kaiser Corbinian für jede Verfehlung ihrer Landsleute bestraft und ausgepeitscht. Das junge Mädchen scheint jegliche Hoffnung verloren zu haben, doch dann geschieht etwas, was ihren Kampfgeist aufs Neue entfacht und ihre Wut schürt … Gemeinsam mit Rebellen aus ihrem Volk schmiedet Theo eine Rebellion, um ihr Volk zu befreien … Doch dann wird sie mit ihr völlig neuen Gefühlen konfrontiert und steht plötzlich zwischen zwei Jungs … Die Geschichte ist als Trilogie angelegt und der nächste Teil wird in der englischen Originalausgabe erst im Februar 2019 erscheinen, wann das Buch auf Deutsch erscheinen wird, ist noch nicht bekannt – ich tippe mal ein halbes Jahr später, so dass die Trilogie im Jahresabstand auf Deutsch erscheinen wird.
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Der Weihnachtosaurus

Weihnachtsbücher zu besprechen geht doch immer – jedenfalls bei mir … Am liebsten würde ich das ganze Jahr über Weihnachten feiern ;-), um in dieser so besonderen Weihnachtsstimmung durch meinen Alltag zu schweben 😉 … Doch zurück zum Buch ;-): „Der Weihnachtosaurus“ von Thom Fletcher ist ein so ein schönes Kinderbuch für groß und klein ;-), dem ich auch nach Weihnachten nicht widerstehen konnte …

Das Buch erzählt die Geschichte von William Trudel, der im Rollstuhl sitzt und sich zu Weihnachten einen Dinosaurier wünscht.

„Lieber Weihnachtsmann, ich wünsche mir dieses Jahr zu Weihnachten eine Menge Sachen, die du mir wahrscheinlich nicht  bringen kannst, aber ein Dinosaurier würde mich glücklich machen! Frohe Weihnachten, dein William Trudel“

Dieser Wunsch schein einfach aussichtslos unerfüllbar. Und William glaubt selbst nicht daran, dass der Weihnachtsmann ihm diesen Wunsch erfüllen kann. Er bemüht sich jedoch mit seinen Wichteln, ein wundervolles Geschenk für den kleinen William zu basteln … Und während der Weihnachtsmann kreativ ist,  findet der Weihnachtosaurus irgendwie seinen Weg zu William.

Denn: Die Magie entsteht, wenn man daran glaubt ;-)!

Die Geschichte dreht sich jedoch nicht nur um den Weihnachtswunsch von William, sondern auch darum, das William in der Schule von seiner neuen und sehr fiesen Mitschülerin Brenda Pein geärgert wird. Und das schon sehr fies! Auch erfahren wir, dass William alleine mit seinem Papa zusammenlebt und dass dieser Papa nichts sehnlicher wünscht als eine Frau … Wird es dem Weihnachtsmann gelingen, diese beiden Herzenswünsche zu erfüllen? Lest selbst 😉 …

Hier noch einige Einblicke in das wunderbar illustrierte Buch:

 

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Fayra – Das Herz der Phönixtochter

In Nina Blazons Buch „Fayra – Das Herz der Phönixtochter“ wird die Geschichte der zwölfjährigen Anna-Fee, von allen liebevoll nur Fee genannt, erzählt. Sie zieht mit ihren Eltern in ein altes Herrenhaus und wie Nina Blazon dieses alte Haus beschreibt, ist schon recht gruselig. Sehr mysteriös ist alles dort in in dem neuen Stadtteil. Fee fühlt sich zu Beginn dort so gar nicht wohl. Wäre da nicht ihre allerbeste Freundin Nelly, die ihr den Übergang doch etwas erleichtert.

Und in einer stürmischen Nacht finden die beiden auch ein sehr geheimnisvolles Mädchen namens Fayra im verbotenen Park des alten Herrenhauses. Und dann kommt die Geschichte auch so richtig in Fahrt.

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33 magische Neuerscheinungen im Dezember 2017

Auch im Dezember – im Weihnachtsmonat –  werden wieder einige von mir langersehnte Bücher erscheinen … Hier möchte ich Euch meine Auswahl an Neuerscheinungen präsentieren, vielleicht ist ja das eine oder andere Bücher auch für Euch oder auch zum Verschenken dabei. Und falls ihr für mich noch weitere Buch-Empfehlungen habt, dann ab in die Kommentare damit ;-).

Nun wünsche ich Euch viel Freude beim Stöbern in meinen Dezember-Favoriten. Schreibt mir bitte unbedingt, welche Bücher davon direkt auf Eure Wunschliste gewandert sind oder welche ihr schon vorbestellt habt.

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36 magische Neuerscheinungen im Oktober 2017

Der Herbst ist da und somit meine allerliebste Lesezeit! Ob ich all die neuen, sehr vielversprechenden Oktober-Highlights überhaupt schaffe? Mal sehen … Erst einmal werde ich mir die Must-Reads herauspicken, einige habe ich bereits vorbestellt … Dazu eine herrlich duftende Tasse Tee oder ein famoser Kaffee und ab in den Ohrensessel.

Nun wünsche ich Euch viel Freude beim Stöbern in meinen Oktober-Favoriten. Schreibt mir gerne, welche Bücher hiervon direkt auf Eure Wunschliste gewandert sind oder welche ihr schon vorbestellt habt. Und falls ihr noch Tipps habt, die hier fehlen, immer her damit ;-)!

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Der Prinz der Elfen

Herzlich willkommen im magischen und beschaulichen Örtchen Fairfold, hier liegt nicht eine Prinzessin in einem Glassarg im Wald, sondern ein echter Elfenprinz. Die Idee zum Buch „Der Prinz der Elfen“ von Fantasy-Altmeisterin Holly Black fand ich supergut. Man sollte in Fairfold auch sehr vorsichtig sein und Schutzmaßnahmen gegen das kleine, schelmische Volk ergreifen. Es könnte sein, dass man den magischen, geheimnisvollen Wald dort nicht mehr lebend verlässt … Genau hier leben die Geschwister Ben und Hazel Evans mit ihren Eltern. Fairfold ist ein sehr ungewöhnlicher Ort, hier ist nichts wie es scheint zu sein, denn Fairfold grenzt unmittelbar an das Elfenreich und im Wald dort lebt das kleine Volk. Und genau dort steht die Touristenattraktion des kleinen Örtchens: Der unkaputtbare Glassarg mit einem echten und selig schlummernden Elfenprinzen darin. Doch eines Tages ist der geheimnisvolle Prinz der Elfen verschwunden und Ben und Hazel und deren Freund Jack machen sich auf die Suche nach ihm. Dabei müssen sie sich auch den Geheimnissen ihrer Kindheit stellen …

Dieses Buch spaltet derzeit auch die Bloggerwelt: Die einen loben es über alle Maßen und wieder andere können rein gar nichts damit anfangen … Das kann ich sehr gut nachempfinden.

Die Geschichte ist toll, magisch und mysthisch (das Cover passt perfekt), sie ist sehr unheimlich und atmosphärisch dicht aufgebaut. Holly Black hat darin auch einige Mythen und Sagen über viele magische „Kreaturen“ verarbeitet, die ich sehr gerne gelesen habe. Ich mochte auch die häppchenweise Steigerung des mystischen Geschehens sehr, sie war genau richtig und genau an der richtigen Stelle in der Geschichte. Dann und wann hat mir der rote Faden gefehlt und ich musste immer mal zurückblättern, denn die Geschichte springt oft zwischen dem Jetzt und der Vergangenheit hin und her, und gerade dort, wo es zurück in die Kindheit von Ben und Hazel geht, wird es meiner Meinung nach etwas konfus. Verständlich, dass das einige Leser nervt.

Der erste Absatz:

„Am Ende eines Waldweges, hinter einem Bach und einem ausgehöhlten Baumstamm mit Asseln und Termiten, stand auf dem Erdboden ein Sarg aus Glas. Darin schlief ein Junge mit Hörnern und Ohren, so spitz wie Messer.“ (Seite 9)

Witzig fand ich, dass die magische Geschichte in der Jetztzeit geschieht, der Gedanke, dass z. B. in meinem Nachbarwäldchen auch ein Elfenwald sein könnte, gefällt mir sehr ;-).

Actionreich fand ich das Buch jedoch an keiner Stelle, auch wenn das angekündigt war. Das Buch hat sein eigenes, eher gemächliches und sehr gemütliches Tempo. Wer temporeiche Fantasy-Action erwartet, sollte lieber etwas anderes lesen und wird garantiert enttäuscht werden. Auch Holly Blacks knapper und sehr prägnanter Schreibstil ist arg gewöhnungsbedürftig, aber lesbar. Wer Helden und große Elfenkämpfe und -kriege erwartet, Fehlanzeige. Keine der Personen ging mir wirklich nahe, wuchs mir ans Herz oder war mir sonderlich sympathisch. Dennoch passen sie perfekt genauso in diese Geschichte. Fairfold scheint keine Helden zu benötigen, sondern eher Ritter bzw. pure Kämpfer, die gegen das Böse im Wald kämpfen und sich dagegen behaupten, um ein friedliches Leben in Fairford leben zu können.  In sofern sind die Personen absolut passend und auch glaubwürdig, wenn auch halt nicht sympathisch oder zum gerne haben.

Fazit: Mal ein etwas anderes Fantasy-Roman, der mir hauptsächlich gefallen hat ;-). Lest am besten erstmal in eine Leseprobe, um ein Gefühl für das Buch und die eigentümliche Geschichte zu bekommen. Und wer mag, kann das Buch natürlich auch gewinnen – ab heute zehn Uhr auf meiner Facebook-Seite.
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