48 magische Neuerscheinungen im März

 

Ihr Lieben,Februar ist fast vorbei und schon steht der Bücherstarke März vor der Tür … Ich sollte meinen Kalender statt in Tagen in Bücher einteilen 😉 …  Und so langsam rollt das Lesejahr 2018 kurz vor der Leipziger Buchmesse auch neuerscheinungstechnisch so richtig an.

Und natürlich gibt es auch im März 2018 viele magische Neuerscheinungen, auf die ich mich schon sehr freue … Allen voran natürlich Sarah J. Maas 3. Teil vom Reich der sieben Höfe … Auch auf „Die schwarze Zauberin“ und „As old as time“ freue ich mich sehr …

Aber auch sonst warten viele tolle neue Bücher auf uns – der März ist für Buchliebhaber definitiv die erste Bewährungsprobe für unser Konto 😉 …  Also jut uffjepasst und  fangt schon mal zu sparen an 😉 …

Ich bin mir sicher, dass das eine oder andere von mir vorgestellte Buch auf Eure Wunschliste wandern wird. Schreibt mir doch bitte, welche 😉 …

Und falls ihr für mich noch weitere Buch-Empfehlungen habt, dann ab in die Kommentare damit ;-).

Nun wünsche ich Euch viel Freude beim Stöbern in meinen magischen und inspirierenden März-Favoriten. 

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Wintersong

Ich muss zugeben, ich hatte bei diesem Buch völlig andere Erwartungen und bin immer noch etwas unschlüssig, wie ich das Buch „Wintersong“ von S. Jae-Jones denn nun finden möchte. Es ist sehr poetisch und märchenhaft geschrieben, dennoch hat mir einiges gefehlt, was für mich zu einem „love to read“ einfach dazu gehört und das in erster Linie eine Handlung, die mich bei Laune hält und auch lebendige Figuren, die mir ans Herz wachsen während des Lesens. Versteht mich nicht falsch, das Buch ist sehr schön geschrieben und hat auch etwas düster Faszinierendes … Dennoch fehlt mir etwas magisches, ein Funke oder wie man es auch immer nennen möchte … Vielleicht hätte ich es auch  nicht nach dem Knaller „Izara“ lesen dürfen 😉 … Das steigert natürlich die Lese-Erwartungen enorm … Faszinierend finde ich, wie die amerikanische Autorin auf den Handlungsort in Bayern gekommen ist und auch wie die amerikanischen Leser wohl die deutschen Namen Liesl, Josef etc. fanden ;-).

That´s the story: Die achtzehnjährige Liesl hat sehr früh gelernt, die Nacht zu fürchten, in der das alte Jahr stirbt und sich die Grenze zwischen dem Kobold- und Menschenreich öffnet, wandelt der Erlkönig umher, um ein Mädchen zu stehlen …Die Sage um den schrecklich faszinierenden Erlkönig, der in dieser Nacht loszieht, um sich eine Braut zu stehlen, ist den Menschen allgegenwärtig … Diese Braut muss dem finsteren Erlkönig in sein Reich unter die Erde folgen, ihn heiraten und für ihn sterben, denn nur durch ihren Tod wird die Wiedergeburt des neuen Jahres gewährleistet …  Und als in Liesls Leben ein unheimlicher Fremder auftaucht und ihre Schwester entführt, bewahrheiten sich ihre schlimmsten Befürchtungen … Mutig macht sich Liesl auf den Weg in das dunkle Reich des Erlkönigs, denn nur sie kann ihre Schwester noch retten …

Gut, Liesl ist eine sehr unperfekte und gar nicht schillernde, sehr einsame Hauptperson … Das muss sie auch nicht, um zu wirken … Sie ist selbstlos und fast fad … Ich hätte mir hier etwas mehr figürliche Dreidimensionalität gewünscht, vielleicht kommt das ja noch im zweiten Teil der Dilogie … Liesl liebt ihre Schwester über alles und es scheint, sogar mehr als sich selbst … Und doch dauert es einige Zeit, bis sie letztlich aufbricht, um ihre Schwester zu suchen, was ich nicht ganz verstanden habe … Ungeduldige Leser werden die Geschichte als sehr langsam und langatmig empfinden, ich fand das gar nicht so schlimm, passt das Buch doch perfekt in den Januar, der ja auch erst mal gemächlich startet und wir Menschen erst mal langsam in die Gänge kommen … Also wie gesagt, Liesl war mir etwas zu lahm, unschlüssig und ich hatte den Eindruck, dass sich die Autorin auch nicht so ganz klar war, wer Liesl eigentlich sein sollte …

Erster Satz: 

„Hüte dich vor den Kobolden,“ sagte Constanze. „Und vor den Waren, die sie feilbieten.“ (Seite 17)

Ich habe beim Lesen immer darauf gehofft, dass jetzt aber mal etwas geschieht, um alle Figuren etwas aus ihrer Lethargie zu reißen, aber dies geschah leider nicht … Wie gesagt, das Buch ist herrlich zu lesen, sehr poetisch, entspannt und langsam …

Im Buch wird der Erlkönig immer Koboldkönig genannt. Ich meine jedoch, dass die Ballade „Der Erlkönig“, mit der wir uns in der Schule geplagt haben, interpretationstechnisch ein (pädophiler) Elfenkönig war. Nun egal, das ist künstlerische Freiheit und sicher den amerikanischen Lesern auch egal … 😉 … Wie gesagt, das sind Kleinigkeiten …

Gut gefallen hat mir die Musik, die einen großen Teil des Buches einnimmt. Das Buch beginnt deshalb auch mit einer Ouvertüre, die schon mal große Lust auf das Buch in mir geschürt hat. Und dann kommt der erste Satz (siehe oben), der mich jetzt nicht so vom Hocker gerissen hat … Im Anhang findet sich deshalb auch ein Glossar musikalischer Begriffe, das mir sehr gut gefallen hat.

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33 magische Neuerscheinungen im Dezember 2017

Auch im Dezember – im Weihnachtsmonat –  werden wieder einige von mir langersehnte Bücher erscheinen … Hier möchte ich Euch meine Auswahl an Neuerscheinungen präsentieren, vielleicht ist ja das eine oder andere Bücher auch für Euch oder auch zum Verschenken dabei. Und falls ihr für mich noch weitere Buch-Empfehlungen habt, dann ab in die Kommentare damit ;-).

Nun wünsche ich Euch viel Freude beim Stöbern in meinen Dezember-Favoriten. Schreibt mir bitte unbedingt, welche Bücher davon direkt auf Eure Wunschliste gewandert sind oder welche ihr schon vorbestellt habt.

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Die Magie der Lüge

Ich habe ja bereits den ersten Teil „Die Magie der Namen“ von Nicole Gozdek verschlungen. Anfang September ist nun der von mir sehnlichst erwartete Teil 2 mit dem Titel „Die Magie der Lüge“ (meine Rezi könnt ihr hier lesen!) erschienen.

Die Geschichte beginne einige Tage vor dem Ende von „Die Magie der Namen“. Diesmal ist die Haupt-Protagonistin Tirasan Passarios wunderbare Schwester Anderta ;-). Sie verfügt als Wahrheitsfinderin über die Wahrheitsmagie und erkennt, ob jemand ehrlich ist oder nicht. Und manchmal flüstert ihr die Magie ihr auch wertvolle Informationen zu. Die nicht sonderlich sensible und einfühlsame Anderta nutzt ihre  Gabe – gemeinsam mit ihrem Freund Kurbabu Londu – auch schamlos für ihre Zwecke aus und nutzt die vielen Geheimnisse der Menschen dazu für die sie tagsüber weissagt, diese zu erpressen etc.

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Plötzlich Banshee

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Nina MayKay hat mit „Plötzlich Banshee“ ein fantasievolles, liebenswertes und witziges Buch geschrieben.

Erzählt wird die Geschichte von Alana, die Privatdetektivin und eine Banshee, also eine Todesfee ist und gemeinsam mit ihrem besten Freund Clay (und Bruder in spe) in Santa Fe wohnt. Durch einer ihrer Tätigkeiten als Banshee wird sie aber plötzliche von der Polizei – allen voran dem attraktiven Detective Dylan 😉 – mit mehreren Leichen in Verbindung gebracht. Als sie dann noch mehr zu ihrer Abstammung erfährt (dieses im Buch erwähnte Feenbuch möchte ich unbedingt lesen ;-)) gerät ihr Leben so richtig ins Trudeln …

Erster Satz:

„Ich sprang hinter den drei Typen auf den unter uns vorbeifahrenden Zug.“

Die Handlung war sehr gut nachvollziehbar, Alana ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt – sie ist sehr liebenswert, aber auch herrlich tollpatschig. Die Szenen im Buch, wo ihr ein peinlicher Vorfall nach dem nächsten passiert sind sehr lustig.

Alana ist eine sehr freundliche und hilfsbereite „Todes-Fee“, die täglich die laufende Lebenszeit ihrer Mitmenschen – und auch von ihren Freunden – über deren Köpfen sieht.

Nina MacKay gelingt es, den Leser mit ihrem flüssigen und auch oft lustigen Schreibstil immer im Lese-Flow zu halten,  wie ein Sog wurde ich ich in diese schöne und kurzweilige mystische Geschichte hineingezogen.
Fazit: Ein toller Fantasy-Schmöker, ein Must für alle, die dieses Genre lieben und schätzen. Magie pur, auch wenn das Ende doch leicht zu erwarten war – es lohnt sich, das Buch zu lesen – auch mehrmals und zahlreich zu verschenken und zu empfehlen!!!

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Die Farbe der Zukunft – Zeitenspringer Saga 2

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Der Übergang zum 2. Teil der Zeitenspringer-Saga „Die Farben der Zukunft“ ist fließend, was ich toll finde, denn das bedeutet, dass nicht erst langatmig wiederholt wird, was im ersten Teil geschehen ist … Es empfiehlt sich also nicht, mit dem 2. Teil anzufangen, weil man sonst nicht versteht, worum es geht ….

Nach der Aufdeckung von Alphas Machenschaften hat sich die Lage bei Annum Guard ein klein wenig entspannt. Doch noch immer suchen Amanda und ihre Freunde nach den Hintermännern. Ihre neue Chefin Jane Bonner erweckt jedoch schnell den Eindruck, als arbeite sie gegen das Team.
Doch dann verschwinden immer mehr Mitglieder der Gruppe spurlos und endlich kommt Bewegung in die Geschichte. Es scheint, als hätten Annum Gard einen Spion in ihren Reihen, denn stets scheinen die Gegner zu wissen, was sie tun oder geplant haben. Die Zeit wird knapp und erst sehr spät erkennt Amanda, wie alles wirklich ist ….

Fazit: Ein sehr spannender zweiter Teil, der leider sehr schnell zu Ende gelesen war … Es ist eine tolle und hochspannende Fortsetzung und ich hoffe, dass der 3. Teil schnell publiziert wird. Eine echt tolle Zeitreise-Saga, die ich euch sehr empfehlen kann!

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Die achte Wächertin – Zeitenspringer Saga Band 1

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Die achte Wächterin“ von Meredith McCardle ist der Auftakt zur Zeitenspringer-Saga.

Amanda geht auf die Peel Academy, einer Schule, auf der zukünftige Agenten ausgebildet werden. Sie will zur CIA, zur NSA oder zum FBI. Dann kommt es anders, als von Amanda geplant. Am Ende eines Prüfungstages wird sie von einem Mann mit grüner Krawatte verschleppt und gezwungen einer geheimnisvollen Organisation mit dem seltsamen Name „Annum Guard“ beizutreten. Dort wird sie wie eine Außenseiterin behandelt, nur noch Iris genannt und muss sich zu allem Übel auch noch ziemlich allein Regeln dieses merkwürdigen Geheimbundes einarbeiten. Und ihre Aufgaben sind nicht ungefährlich, denn schließlich sind die Mitglieder von Annum Guard moderne Zeitreisende, die die Vergangenheit „verbessern“ können ….

Der erste Absatz:

„Der Mann mit der grünen Krawatte beobachtet mich jetzt schon den ganzen Tag. Komisch. Sowohl die Krawatte als auch das Beobachten. Seine Krawatte ist wirklich grün. Nicht purpurrot oder marineblau, wie bei diesen Typen üblich, sondern grün. Und er hat echt keinen Grund, mich so scharf im Auge zu behalten. Ich bin müde. Verschwitzt. Mein Körper hat die Hölle durchgemacht, und es ist noch nicht vorbei.“

 

Amanda, die interessante Protagonistin dieses spannenden Buches, ist eine sehr markante und tolle Hauptperson. Sie bleibt sich selbst treu, steht zu ihren Ecken und Kanten und ist behält selbst in ausweglosen Situationen einen kühlen Kopf!

Fazit: Ein sehr spannender, temporeicher nicht aus der Hand zu legender Sci-Fi-Fantasy-Agententhriller-Auftakt einer vielversprechenden Trilogie. Atemlose Lesenächte sind garantiert, bis man auch die letzte Seite umgeblättert hat und – hoffentlich – gleich mit dem 2. Band beginnen kann. Tipp von mir: Besorgt euch bei Interesse am besten gleich alle beiden verfügbaren Bände, der 3. und letzte Teil wird wohl gerade – so meine Recherchen – von der Autorin geschrieben … Und das ist echt mies, doch seht hierzu meine Rezension des zweiten Bandes, die in wenigen Tagen erscheinen wird.

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