Besprechung: Juli Zeh – Schilf

Juli Zeh, meine absolute Lieblingsautorin, weil intelligente und aufregende Schreibe, entwirft in ihrem neuen Roman “Schilf” das Szenario eines Mordes, wie wir ihn bisher in noch keinem Krimi gelesen haben.

Komissar Schilf löst seinen letzten Fall: Ein Kind wird entführt, ein Mann stirbt, die zwei Physiker Sebastian und Oskar streiten sich. Scheinbar getrennt voneinander ablaufende Ereignisse, die dennoch in Zusammenhang stehen. Am Ende ist alles anders, als der Kommissar gedacht hat – und doch irgendwie genau so. Ganz nebenbei erklärt Juli Zeh auch noch das Phänomen der Zeit aus physikalischer Sicht. Scharfsinnig treibt sie ihre Geschichte bis zum grotesken Finale.

Ein Roman, geschrieben aus der Vogelperspektive, zoomt sich langsam in den Ort des Geschehens (Freiburg) und das sehr schräg, spannend, rasant und erbarmungslos. Ich habe dieses spannende und geniale Buch Buchstabe für Buchstabe verschlungen, viele Sätze mehr als einmal gelesen, weil einfach nur wunderbar geschrieben. Hatte auch das seltene Glück, die Autorin live auf einer Lesung erleben zu dürfen!! Ein ungewöhnlicher Krimi einer ungewöhnlichen und genialen Autorin!! Bitte mehr von Juli Zeh!!!!

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