Gehört: Der kleine Drache Kokosnuss – Expedition auf dem Nil

kokosnuss nil cdEin neues Abenteuer mit dem kleinen Drachen Kokosnuss und seinen wundervollen Freunden Mathilda und Oskar: Der kleine Drache Kokosnuss – Expedition auf dem Nil. Wie der Titel schon verrät, reisen die drei Freunde  diesmal mit dem Laser Phaser zurück ins alte Ägypten. Und dort erleben sie jede Menge Abenteuer, treffen einen Löwen, den Pharao und weitere lustige Gesellen … Und natürlich helfen sie auch wieder mit Witz und Charme einem nubischen Jungen bei der Befreiung seines Vaters … Ein neues, tolles Abenteuer von unseren liebsten Stars 😉 …

Das Hörspiel ist wundervoll eingelesen von Philipp Schepmann, es ist ein lustiges Abenteuer in gewohnter Kokosnuss-Manier! Die Abenteuer des kleinen Feuerdrachen sind einfach immer super lustig und Herr Siegner scheint ja noch jede Menge Abenteuer in petto zu haben ;-). Zum Glück!

Der kleine Drache Kokosnuss hat einen festen Platz in unserem Bücher- und CD-Regal und ist auch gerade für die lieben Jungs ein wundervoller Lese-Anreiz ;-).

Fazit: Für alle Kokosnuss-Fans ohnehin ein Muss, für alle, die den kleinen Feuerdrachen und seine wundervollen Freunde noch nicht kennen ein tolles Geschenk – gerade und besonders für Jungs ;-)!

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Rein ins Vertrauen!

Rein ins Vertrauen“Rein ins Vertrauen – Wie wir jede Welle nehmen” von Karen Christine Angermayer ist ein wundervolles, mutmachendes und vertrauenserweckendes Buch, das ich nur empfehlen kann. Denn genau daran mangelt es vielen uns von: An Vertrauen in uns selbst, Vertrauen an eine höhere Instanz, Vertrauen in das Gute der Menschen, Vertrauen in die Liebe, etc.

Dieses Buch tut genau so gut wie ein Gespräch mit der besten Freundin, es macht Mut, schenkt Vertrauen und ist so liebevoll und positiv geschrieben, dass man es immer bei sich tragen möchte ;-). Auch das ist kein Problem – jedenfalls nicht für uns Frauen, die wir ja meistens eine Handtasche dabei haben … Leider werte Herren, wird es nicht in die Hosentasche passen … ;-).

Frau Angermeyer schildert viele persönliche Erfahrungen, in denen sie sich vertrauensvoll dem Leben hingegeben hat und es auch immer gut ausging … Blicken wir doch mal in unserer Biografie zurück: So schlimm wie wir uns manche Dinge vorgestellt und ausgemalt haben, ist es doch nie geworden.

Drei große Themen sind in dem Buch ausführlich dargestellt – die großen 3 sozusagen – Liebe, Geld, Körper. Untermalt werden die Erfahrungen und Erlebnisse der Autorin mit positiven Affirmationen.

Ich kann das Buch auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlen, es tut gut es zu lesen und dann und wann schleicht sich ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht ;-)!

Fazit: Für alle, die den Mut und das Vertrauen verloren haben, an sich zweifeln, an anderen zweifeln und überhaupt für alle, die in diesem Leben etwas über sich lernen möchten. Mut tut gut ;-), wie gesagt Zauberwort lautet: “machen”. Und: Vertrauen!!!!!

Auf der Webseite des Verlages gibt es u.a. auch eine Leseprobe zum ersten reinstöbern!

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Helle Helle: Färseninsel

FärseninselIch bin ja ein großer Fan von Helle Helle. Sie schreibt zwar sehr reduziert und nüchtern über scheinbar alltägliches, aber genau darin liegt ihre Kraft. Ihr Stil ist auf keinen Fall banal zu nennen. Eher minimal ;-). Keine stilistschen Experimente, keine dramaturgischen Wendungen auf höchsten Niveau, das darf man von Helle Helles Schreibkunst nicht erwarten. Ihre Kunst besteht aus nüchternem Minimalismus und das muss man auch erst mal schreiben können ;-).

Dementsprechend beginnt ihr neues Buch “Färseninsel” mit einem minimalistisch kurzen Satz:

“Ich suche einen guten Ort, um zu weinen.”

Bente heißt die Unbekannte, die eines Tages an einer Bushaltestelle in einem Küstenort auf einer Bank sitzt und weint. Ein Paar kommt vorbei, John und Putte, die Bente mitnehmen zu sich nach Hause, denn es steht ein Orkan bevor und der nächste Bus fährt erst am nächsten Tag.Die beiden kümmern sich liebevoll um Bente, fragen nicht nach deren Vergangenheit und warum sie weinend auf der Bank sitzt. Und genau das könnte den ungeduldigen Leser stören und könnte ihn dazu bringen, entweder rasch vorzublättern und den Grund in Erfahrung zu bringen oder ganz das Buch zur Seite legen. Wie gesagt bei Helle Helle benötigt man etwas Durchhaltevermögen, das sich in diesem Fall durchaus lohnen kann. Aber man muss sowas mögen. Für Leser, die offen für Neues sind, könnte das Buch ein Gewinn sein. Für ungeduldige Mainstream-Leser ist das Buch absolut nicht das richtige. Wie gesagt, muss man mögen. Wenn ihr neugierig seid, probiert es einfach mal aus 😉 …

Mir hat die Geschichte gut gefallen. Wie gesagt, wer dänische Literatur schätzt oder Helle Helle gerne liest, kommt an diesem Buch nicht vorbei, auch wenn es dann und wann etwas zäh dahinplätschert, es ist halt Helle Helle 😉 …

Gefallen hat mir auch das Cover, passt zur Nüchternheit der Geschichte. 😉

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Die Kraft der inneren Bilder nutzen

Die Kraft der inneren Bilder nutzenDas Buch “Die Kraft der inneren Bilder nutzen” von Prof. Dr. Thomas Kretschmar und Martin Tzschaschel zeigt, wie man seelische und körperliche Gesundheit durch Imagination erreichen kann. Es ist ein sehr interessant und leicht lesbares Buch, in das mich sich gut vertiefen kann … Darin finden sich viele Fallbeispiele, wie man mit der Kraft der inneren Vorstellungskraft sich selbst heilen kann, Dinge positiv sehen kann und sich selbst einfach auch kreativ helfen kann.

Die Kathathym-Imaginative Psychotherapie (KIP) ist eine der neueren Therapieformen, in der mit inneren Bildern und der Tagtraumtechnik gearbeitet wird. Die Autoren erklären ausführlich, wie diese Technik funktioniert, was sie bewirkt und im vorderen Teil auch wie es dazu kam. Das ganze liest sich wie gesagt sehr interessant, wer taucht nicht gerne ein in die inneren Bildwelten? KIP kann gut eingesetzt werden bei akuten Krisen, Burnout, Ängsten, Phobien, Zwängen, Verhaltensstörungen und Traumata. Das Buch ist auch für Laien und interessierte Angehörige von psychisch Kranken mit den oben aufgeführten Störungen ein Lesegewinn, es ist leicht verständlich und wirklich hochinteressant. Ich werde es auf jeden Fall weiterempfehlen!

 

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Schönes Wochenende

Die nächste drei Tage hat die Tina frei,

und malt dann an das Osterei ;-).

Dem Hasen hilft sie auch noch sehr

sonst find er gar die Kinder nimmermehr.

Ich wünsche euch entspannte Tage

ich komme wieder – keine Frage ;-).

 

 

 

Damit Kindern kein Flügel bricht

flügel kinderDas ist das Buch, dass alle Eltern, Lehrer sowieso und sonstige wichtigen Bezugspersonen von Kindern UNBEDINGT lesen sollten: Damit Kindern kein Flügel bricht” von Nelia Schmid König, eine Kinder- und Jugendpsychiaterin. Erschienen ist das wichtige Buch im renommierten Kösel Verlag.

Der Untertitel lautet: Kindliche Verhaltensauffälligkeiten verstehen und ein gutes Familienklima fördern. Bringt es auf den Punkt. Der Fisch stinkt ja meist vom Kopf her 😉 …

Als Eltern sollten wir uns permanent hinterfragen, sind das jetzt wirklich Ansprüche, denen mein Kind gerecht werden kann? Oder übertrage ich eigene Wünsche auf mein Kind, die ich früher nicht erreicht habe, nicht erreichen konnte mangels Möglichkeiten? Euer Kind ist ein eigenes individuelles Wesen, es ist nicht die Mutter oder der Vater. Es hat möglicherweise völlige andere Interessen … es ist einfach nicht die Eltern. Euer Kind hat ein Recht auf sein eigenes selbständiges Leben. Es darf seine Erfahrungen selber machen. Reflektiert euch regelmäßig selbst, eine reine Seele (Stichwort: Psychohygiene) bringt eine Familie weiter als das Vergleichen mit anderen Kinder (genetisch gar nicht möglich, vergleicht doch mal Äpfel mit Birnen ;-)), das Bewerten, Erwarten, der Leistungsdruck, tut das euren Kindern nicht an … Es ist ohnehin nur noch eine Frage der Zeit, bis es an den Grundschulen dieses Landes keine Noten mehr gibt, kreative Lehrkräfte, die nicht wie Fließbandarbeiter all diese Lehrpläne mit Volldampf durchboxen müssen und am Ende ihrer Laufbahn selbst so ausgezehrt sind, dass sie sich nur auf ihre oder die Couch eines Psychiaters legen können. Das kann es doch nicht sein.

Als Kind wollte ich immer Lehrerin werden, ist mir aber spätestens in der 5. Klasse vergangen. Meine Grundschulzeit war noch schön und verspielt, wir hatten fast nie Hausaufgaben auf und durften auch von Anfang gleich richtig schreiben ;-). Leider hatte ich insgesamt fünf Lehrer in der 1. Klasse. Meine erste Lehrerin wurde krank und kam nicht mehr, die zweite schlug mich und wurde der Schule verwiesen, die bzw. der dritte war der Sportlehrer, er übernahm die Klasse bis Nr. 4 kurz da war. Nr. 5 blieb mir erhalten bis zur 2. Klasse … Und noch immer weiß ich die Namen, weiß wie die Lehrer aussahen, wie ich mich gefühlt habe etc. Es ist eine prägende Zeit, deshalb sollten unsere Kinder wundervolle Erfahrungen in der Grundschule sammeln dürfen und nicht gleich vom Leistungsdruck verschluckt werden. Es sind Kinder und keine kleinen Erwachsenen. Kinderseelen liegen mir sehr am Herzen, es ist eine sehr verantwortungsvolle Sache, Kinder in die Welt zu setzen und sie zu liebenswerten, fairen und vor allen Dingen glücklichen und zufriedenen Menschen zu erziehen. Wenn ich manchmal sehe, wie lieblos und wie nebenbei manche Kinder in einer Familie heranwachsen, bricht mir das Herz. Es gibt doch nichts Schöneres, als Kinder zu haben.

So nun schweife ich schon wieder vom Buchthema ab. Wie gesagt, das Buch ist sehr interessant, sehr ergiebig, man bekommt neue Impulse und viel Verständnis – gerade für “verhaltensauffällige” Kinder … das Wort gefällt mir gar nicht … schon ist wieder eine Schublade auf. Jedes Kind das anders ist, ist eine Angriffsfläche für Kinder, die meinen, sie seien normal, weil sie in einem bewertenden und wir-sind-besser-Elternhaus groß werden – ja gibt es auch schon in der 2. Klasse … es ist nicht schön, das zu sehen … Zweitklässler, die eine 1 bekommen haben, machen sich über Kinder lustig, die eine 4 bekommen haben – hallo gehts noch? Und schadenfrohe Schubladen-Eltern, die das vor dem Kind kundtun, weil sie die Mutter oder den Vater des Vierer-Kindes nicht mögen. Kein Wunder, das deren Kinder dann andere Kinder hänseln … der ganz normale Wahnsinn … Wie gesagt: Die Gesellschaft von morgen …!!!

Fazit: Lest das Buch unbedingt, seid ihr selbst, stresst eure Kinder nicht und drückt ihnen nicht diesen Leistungsstempel in der Schule auf … was sind schon Noten? Zahlen, die von jemanden vorgegeben werden, um jemanden in Zahlen zu bewerten … ist doch Unfug … als würden die Lehrer eure Kinder kennen – niemand hat das Recht andere zu bewerten, wie soll man einen Menschen auch bewerten? Seid ihr im Job derselbe wie zu Hause? Wir schlüpfen doch täglich in die unterschiedlichsten Rollen – wie soll man jemanden genau kennen? Nicht mal wir selbst tun das – jedenfalls nicht alle … es wird besser, je älter und lebenserfahrerer wir werden 😉 … Wie viele unglaublich kreative und kluge Kinder werden durch die Benotung und ständige Bewertung und Überprüfung abgestempelt und verlieren irgendwann den Glauben, das Vertrauen in sich selbst … Seht hierzu weiter unten noch meinen weiteren Buchtipp zum Thema.

 

Vergesst nicht liebe Eltern, Großeltern und Lehrer:

Jedes Kind ist ein wundervolles und vollkommenes Wesen, wenn es geboren wird. Wir haben es in der Hand und wir sind in der Verantwortung, dieses vollkommene Wesen bedingungslos zu lieben, SO WIE ES IST! Und ja Kinder dürfen auch in der Schule kreativ sein, nur weil es so schwierig ist, Kreativität zu BEWERTEN, heißt es noch lange nicht dass es etwas schlechtes ist. Wie oft müssen sich Eltern in der Schule anhören, dass ihr Kind zu kreativ ist – hallo, kann man denn kreativ genug sein? Liebe Lehrer, seid mal realistisch: Kreativität ist meistens wichtiger als gute Noten. Habt ihr mal einen Einser-Kandidaten nach seiner Meinung – seiner eigenen Sicht auf die Dinge gefragt, oder was er gerne tut? Er wird das herunterleiern, was seine Eltern in solchen Situationen immer sagen oder was er im Spiegel gelesen hat, aber er wird möglicherweise (auch hier gibt es Ausnahmen, wir wollen ja hier nicht auch in Schubladen denken) nicht wissen was er meinen soll und möglicherweise auch nicht so genau wissen, was er gerne tut, weil man ihm das immer gesagt.

Deshalb ganz wichtig: Noten sind nicht alles. Niemand hat sich jemals so genau meine Noten angeschaut, wenn ich mich beworben habe, weil jeder Personalchef weiß, dass das Bewertungssystem hinten und vorne hakt. Es kommt auf die Persönlichkeit an, auf den ersten Eindruck, auf die Umgangsformen, auf das man selbst sein, auf Authentizität, wie man sich gibt, was man ausstrahlt, wie man kommuniziert, ob man einander in die Augen schauen kann und vieles mehr … Also vergesst das mit den Noten ganz schnell und setzt eure Kinder nicht unter Druck. Bis jetzt ist aus jedem etwas geworden … Dies gilt vor allen Dingen für die Grundschulzeit, denn dort wird der Grundstein gelegt, fürs weitere Lern-Leben … Zeigt euren Kindern kreative Möglichkeiten des Lernens, räumt ihnen ausreichend Zeit nach der Schule ein, KIND zu sein, denn das sind sie …

Wenn ich höre, dass eine Lehrkraft zu einer Mutter in der zweiten Klasse sagt, dass ihr Kind noch zu sehr Kind ist – dann frage ich mich doch: Hallo? Ist man mit sieben Jahren etwa kein Kind mehr? Das passt dann auch zur Erwartung mancher Eltern und Erzieher, dass Kinder schon mit einem Jahr selbstständig alles können müssen. Es ist ein Graus mancherorts was sich da abspielt. Ich sage nur, Eltern, bleibt stark, seid ihr selbst, liebt euer Kind, übernehmt die Verantwortung für euer Kind und seid immer ein liebevolles Nest in das eure Kinder gerne zurückkehren, wenn sie Halt brauchen. Hört auf euer Herz und nicht auf die Ratschläge fremder Leute, nur weil sie Lehramt, Pädagogik und Co. studiert haben. Ihr seid die Eltern, nicht die Gesellschaft, nicht der Staat etc. Tut was IHR für richtig haltet und haltet vor allen Dingen zu euren Kindern, denn das ist die GESELLSCHAFT VON MORGEN und die soll doch schön sein ;-).

Dazu noch ein persönlicher Buchtipp von mir:

Heidemarie Brosche: Warum es nicht so schlimm ist, in der Schule schlecht zu sein, erschienen im Goldmann Verlag.

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Kompendium Heilpraktikerprüfung Psychotherapie

kompendium hppDas Buch “Kompendium Heilpraktikerprüfung Psychotherapie von Thomas Siegel zeigt die Prüfungsthemen übersichtlich auf.  Aber Achtung: Es ist ein Kompendium und kein ausführliches Lehrbuch zur Thematik. Und es reicht keinesfalls zur Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung. Und doch finde ich es überaus hilfreich zum Wiederholen und nachschlagen, da es übersichtlich den Stoff (leider nicht alles, aber dafür haben wir ja mindestens 2-3 Bücher) darstellt. Begeistert war ich von dem Glossar, das kurz und prägnant formuliert ist. Das Buch zu haben ist kein Muss, aber ich empfinde es als äußerst hilfreich, auch um sich einen ersten Überblick über den Stoff zu verschaffen. Die meisten Bücher zum Thema erschlagen einen ja sofort und man legt diese erschrocken zur Seite 😉 … Klasse fand ich die Musterprüfung im hinteren Teil des Buches.

Fazit: Nicht unbedingt nötig, aber doch mehr als hilfreich für erste Einblicke und zum Überblick behalten ;-).  Und wer sich noch nicht sicher ist, der schaut auf der Webseite des Sonntag Verlages das Inhaltsverzeichnis sowie die Musterseiten an.

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Die Gehilfin des Buchdruckers

gehilfin des buchdruckersStephanie Rapp hat mit “Die Gehilfin des Buchdruckers” einen 1A-recherchierten historischen Roman geschrieben. Spannend fand ich den Blickwinkel mal nicht aus der Sicht der Adligen und Gutsherren sondern man bekommt einen guten Einblick vom harten Leben der kleinen Leute.

Die Geschichte spielt in der Pfalz um 1500, die Zeit der Reformation: Eine junge Frau namens Lisbeth lernt den geheimnisvollen Lucas Strom kennen … Als ihr Vater stirbt, steht er – der Fremde im Dorf – ihr bei. Ihn heiratet sie, mit ihm bekommt sie zwei Kinder. Die Kinder wachsen heran und ihre Tochter Lena freundet sich mit der Tochter des Burgherrn an. Lena beginnt auf der Burg als Küchenhilfe zu arbeiten, verliebt sich in den Koch, heiratet und wird schwanger – ebenso wie ihre Freundin Sibilla. In der Nacht der Geburt von Sibilla wird Lena zur Burg gerufen um zu helfen … Was dann passiert müsst ihr selbst lesen 😉 …

Interessant fand ich, wie schon damals die Kirche den armen und einfachen Leuten das Geld aus der Tasche gezogen hat, um deren Seelenheil willen und um dem Fegefeuer zu entkommen. Kein Wunder dass Martin Luther sich so großer Beliebtheit erfreute!

Es ist sehr interessant, Geschichte aus dieser Sicht zu lesen und das Buch ist so interessant, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte, bis ich die letzte Seite gelesen habe.

Fazit: Für Freunde und Vielleser historischer Romane sowieso ein Must-have, für alle anderen ein interessanter und hochinformativer Einstieg in das Genre! Lesen!

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Ein Jahr auf dem Land von Anna Quindlen

ein jahr auf dem landNoch einmal neu anfangen: Rebecca Winter, einst gefeierte Foto-Künstlerin, geschieden, ein erwachsener Sohn, steht mit 60 Jahren vor einem kompletten Neuanfang.

In “Ein Jahr auf dem Land” schildert Anna Quindlen, wie es ihrer Protagonistin dabei ergeht. Aus finanziellen Nöten vermietet Rebecca ihr tolles Apartment in New York und mietet sich in einer Holzbruchbude  – genannt Ferienhaus – auf dem Lande ein. Hier möchte sie zur Ruhe kommen und Abstand zu ihrem Stadtleben gewinnen. Doch so idyllisch, wie sie sich das Landleben vorgestellt hat, ist es nicht wirklich. Ein Handwerker zeigt ihr, wie es ihr gelingen kann, mit allem  harmonisch im Einklang zu leben, ihr der alternden Künstlerin. Sie lernt  mit den Einheimischen auszukommen und die Natur zu lieben.

Es ist ein mutiges Buch, eine mutige Geschichte einer mutigen Frau, die sich mit 60 Jahren noch einmal neu aufstellt und fernab ihres alten städtischen “Promi”-Lebens noch einmal besinnt und neu beginnt. Es ist ein sehr unterhaltsames,  tiefgehendes Buch, wenn es auch meiner Meinung etwas mehr in die Tiefe hätte gehen können. Nicht immer lesen wir Frauen gerne nur auf der Beziehungsebene ;-).

 

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Alles anders

alles andersDurch “Alles anders” kann sich in der Tat das Leben verändern, wenn man nicht wie ich zu faul ist, all die Listen etc. in dem Buch auszufüllen und zu bearbeiten.

Es ist ein durchaus motivierendes Buch, dass Oliver Fritsch und Michaela Lang da geschrieben haben, es regt zum Nachdenken an und zeigt nicht mit erhobenem Zeigefinger zwanghaft einen Weg, den zwar einige Autoren für richtig halten, der sich dann aber für einen selbst gar nicht gut anfühlt. Und das ist das Thema, denn eigentlich benötigen wir all die Selbsthilfebücher gar nicht, denn alles was wir über uns wissen möchten, steckt tief in uns bereits drin. Wer kennt uns besser als wir selbst?

Wir sind also Meister im Verschieben der Eigenverantwortung nach außen und wundern uns dann, dass der anfänglich so euphorische Weg doch wieder mit einer Enttäuschung endet. Weil wir nicht nach unserem Herzen gehandelt haben. Niemand kann wissen, was für euch gut ist. Gebt die Verantwortung für euch selbst nicht anderen Menschen, lebt in Freiheit, in Stille und tut was euch Spaß macht. Ja nun sagen einige zu Recht, aber womit verdiene ich dann meinen Lebensunterhalt … das ist genau der Punkt … Ich glaube aber ganz fest daran, dass wenn man den Weg seines Herzens geht, mit Freude und der inneren Gelassenheit und ganz wichtig – dem Glauben an sich selbst (ja genau da hapert es bei einigen ;-)), dann kann man alles schaffen und wird immer genug zum Leben haben … Aber in unserer Leistungs- und Titelgesellschaft ist das nicht so einfach … Schon lässt man sich wieder von anderen verunsichern, dann kommen die Selbstzweifel, ob man denn das alles schaffen kann und und und … Mir hat mal ein Coach gesagt, das Zauberwort, mit dem wir alles erreichen können lautet schlicht und einfach: “machen”. Erinnert mich an den Slogan eines Turnschuhherstellers 😉 … und an diese feministische Postkarte mit der Dame mit aufgekrempelten Hemdsärmeln …

Wie gesagt, das Buch ist ganz nett, aber brauchen tut man es nicht unbedingt … Wer aber gerne mit sich arbeitet, findet vielleicht die eine oder andere nette Anregung oder Hinweis für den nächsten Schritt …

Für erste Hinweise, ob das Buch zu einem passt, findet man auf der Webseite des mvg Verlages, das Inhaltsverzeichnis sowie eine Leseprobe.

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