Izara 3 – Sturmluft

Dieses Hammerbuch hat mir das WE mehr als versüßt und nach einem furiosen Ende mit einem noch fieseren Cliffhanger als in Band 2, saß ich atemlos und ungläubig, mit dem E-Book-Reader in der Hand da und starrte ungläubig vor mich hin. Mein Mann und mein Sohn wussten erst mal gar nicht, was sie sagen sollten, so erstarrt muss ich wohl geschaut haben ;-).

Ich habe Izara 3 schon sehnsüchtig entgegengefiebert, da mich Teil 2 ja mit einem echt fiesen Cliffhanger (wie – Lucian – der Held und Freund von Ari – tot? Das geht ja gar nicht!) grübelnd zurückließ. Seid gespannt, wie die äußerst geniale Julia Dippel dies auflöst 😉 …

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Was würde Miss Austen sagen?

Wie ihr wisst, kann ich Büchern über oder mit Jane Austen nicht widerstehen. Und wenn die Geschichte dann noch von Literatur und Büchern handelt, ist es um mich ohnehin geschehen. Und da ich die Bücher von Pia Korvik sehr schätze und so gerne lese, habe ich mich gerne auf dieses wundervolle Buch mit dem Titel „Was würde Miss Austen sagen? oder die Kunst sich selbst im Weg zu stehen“ gestürzt und es herrlich bei Tee und Gebäck in meiner weihnachtlich dekorierten „Stube“ genossen.

Und darum geht es: Die Literaturwissenschaftlerin Violet reist nach London, um ihre Dissertation mit dem Titel „Was würde Miss Austen sagen“ zu schreiben. Dafür mietet sie sich bei einem herrlich britischen älteren Gentleman ein. Auf ihren Streifzügen durch die grandiose Weltstadt versucht sie auch Jane Austen Füßen zu wandeln und trifft dabei völlig unverhofft – und natürlich in der British Library – auf den attraktiven und äußerst warmherzigen Antiquar George. Wer jetzt an Elizabeth Bennett und Mr. Darcy denkt, liegt gar nicht so falsch ;-). Die beiden kommen sich näher, doch Violet ist immer etwas distanziert George gegenüber. George hingegen scheint sich seiner Sache sicher zu sein und versucht Violet mit allen Mitteln der britischen und bibliophilen 😉 Verführungskunst für sich zu gewinnen.

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Die Sprache der Dornen

Das Schmuckstück „Die Sprache der Dornen“ von Leigh Bardugo habe ich bereits auf Englisch gelesen und es war klar, dass ich auch die deutsche Ausgabe lesen möchte. Das wunderschön illustrierte Buch umfasst sechs Märchen – besser besagt, Winternachtsgeschichten aus Rawka, Fijerda, Semeni und Kerch.
Die Märchen können unabhängig davon gelesen werden, egal ob man die „Grischa“- oder „Krähen“-Reihe gelesen hat. Die anderen Bücher der Autorin habe ich nur teilweise gelesen, aber sie waren nicht so ganz mein Fall. Dafür gefallen mir diese Winternachtsgeschichten umso mehr ;-). Für Kinder sind diese Märchen allerdings gar nichts, denn es wird gemordet, gehäutet, vergiftet etc. Dennoch gefiel mir sehr gut, dass die weiblichen Rollen sehr modern und nicht so altmodisch sind … 

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Die kleinen Wunder von Mayfair

Das bezaubernde Cover und auch der Titel „Die kleinen Wunder von Mayfair“ von Robert Dinsdale, erschienen im Droemer Knaur Verlag, versprachen eine fantastische und magische Geschichte. Und magisch ist dieses bezaubernd gestaltete Buch allemal. Die Geschichte spielt jedoch auch in einer Zeit des Krieges und man liest auch von den schrecklichen Auswirkungen, die das auf die Seelen und Leben der Menschen hat. Und doch geschehen wundersame Dinge in diesem Buch … die den Schrecken auch etwas in den Hintergrund rücken.

Die 15-jährige schwangere Cathy wird 1906 von ihren Eltern in ein Heim für unverheiratete Frauen geschickt. Im allerletzten Moment nimmt Cathy ihr Leben selbst in die Hand und verlässt ihr zuhause. In Papa Jacks Spielzeugladen „Emporium“ findet sie eine Anstellung als Aushilfe.  Der bezaubernde und beliebte Spielzeugladen trägt aber auch viele Wunder und viel Magie und Cathy kommt es vor, als wäre das Spielzeug lebendig, so echt wirken die Sachen. Cathy gewöhnt sich an ihre Schwangerschaft und ihre neue Anstellung und wird auch von den beiden Söhnen Kaspar (gerade aus dem Krieg zurückgekehrt) und Emil (ein Tüftler, der wie sein Vater magische Spielzeuge herstellen kann) von Papa Jack umworben. Doch die beiden Brüder sind Rivalen und diese Zwistigkeiten könnten den magischen Zauber des Emporiums zerstören …

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Little Library Cookbook

Essen und lesen gehören für mich auch zusammen und umso erfreuter war ich, dass es endlich ein literarisches Kochbuch gibt. Umso erfreuter war ich, dass das auch C. S. Lewis erkannt hat: „Essen und Lesen sind zwei Genüsse, die sich wunderbar ergänzen.“ Das Buch „Little Library Cookbook“ von Kate Young ist grandios aufgebaut und sehr bezaubernd gestaltet. Ob Rosinenbrötchen a la Beatrix Potter (Peter Hase), schwedische Pfannkuchen nach Astrid Lindgren (Pippi Langstrumpf), Siruptorte nach J. K. Rowling (Harry Potter und der Stein der Weisen) oder Christmas Pudding nach Art von Charles Dickens (Eine Weihnachtsgeschichte) finden sich eine Vielzahl literarischer Rezepte in diesem wunderbaren Buch, dass man sehr gut an einen Buchliebhaber verschenken kann …

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Herbstschmöker

Die Blätter verfärben sich, draußen ist es wundervoll herbstlich, die Sonne bestrahlt den rot-gelben Blättertraum und die Tage werden kürzer: Ideale Lese-Atmosphäre also! Und damit Euch auch bloß nicht die Bücher ausgehen, möchte ich Euch hier heute einige Bücher vorstellen, die bereits erschienen sind oder noch erscheinen werden und die Euch direkt in eine angenehme Lesestimmung bringen in dieser magischen Jahreszeit. Und wer so gar keine Zeit hat zu einem Buch zu greifen, dem seien als Alternative Hörbücher empfohlen.

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Buchmesse 2018

Schön wars auf der diesjährigen Buchmesse …

Ich durfte viele wunderbare Buchmenschen und Freunde treffen …

Und ich hatte auch einige magische Begegnungen …

Hier einige Impressionen:

Schmuckausgabe Jane Austens Stolz und Vorurteil

Was für ein bezauberndes Buchschätzchen hat der famose Coppenrath Verlag da mit der herrlich von Marjolein Bastin illustrierten Schmuckausgabe von Jane Austens Stolz und Vorurteile da publiziert! Begeistert las ich mich durch das Buch und wurde immer einmal auf bestimmten Seiten von den herrlichen Beigaben (10 Extras) wie z. B. aufklappbare Karten, Briefe, Stadtplan usw. verzaubert. Die Illustratorin hat auch die Kapitel sehr schön floral verschönert … Das Cover hätte mir auch in helleren Farbtönen etwas besser gefallen, aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache und macht die bibliophile Schmuckausgabe nicht weniger liebenswert!

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Die Worte, die das Leben schreibt

Das wundervoll ausgestattete Buch „Die Worte, die das Leben schreibt“ von Adelia Saunders hat mich sehr berührt. Das hochwertig in Leinen gebundene Hardcover (nicht vom Preis abschrecken lassen, ich finde es lohnt sich!) hat ein herrlich bedrucktes Lesebändchen und auch das Vorsatzpapier wirkt sehr hochwertig. Eine tolle Ausgabe für Buchliebhaber!

Die Geschichte um Magdalena, deren Alltag eher sehr unüblich ist aufgrund ihrer Gabe, die Schicksale der Menschen auf der Haut abzulesen. Das ist die eine Erzählperspektive. Richard, der sich wie Neil ebenfalls auf der Suche nach dem Sinn  im Leben befindet und die versuchen, ihre Ziele zu erreichen. Die Leben der drei Menschen sind auf eine gewissen Art und Weise miteinander verknüpft (aber wie möchte ich Euch nicht erzählen, das gilt es selbst herauszufinden ;-)).

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Das goldene Zauberbuch

Der Coppenrath Verlag ist ja bekannt dafür, wahrlich magische Buchschätze zu veröffentlichen und so war es auch nicht verwunderlich, dass eine Neuveröffentlichung aus meinem Lieblingsverlag in mein Bücherregal wandern durfte. „Das goldene Zauberbuch – Ein Weisheitsmärchen“ von Hans Kruppa ist herrlich gestaltet und schimmert grandios goldfarben. Es ist ein kleines, zartes und doch sehr kraftvolles Buch, dass mich sehr verzaubert hat.

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