Wohlfühltücher: selbst gestrickt und warm umhüllt

wohlfühltücherRita Maaßen präsentiert in ihrem neuem Strickbuch “Wohlfühltücher: Selbst gestrickt und warm umhüllt” viele tolle Strickanleitungen für flotte und modische Halswärmer. Für jeden ist ein Tuch dabei – sowohl für Anfänger, als auch für fortschrittliche Stricker ist ein schönes Halstuch dabei. Die Farben sind wohltuend und die Tücher sehen sehr schön und wohlig aus. Viele schöne Muster und Kreationen laden zu einem verstrickten Herbst ein. Natürlich können die Tücher auch für die beste Freundin oder die Familie zum Weihnachtsfest gestrickt werden – also sofort anfangen und sich bestrickend entspannen.

Fazit: Ein tolles kleines kompaktes Büchlein zum Stricken toller Tücher für Freunde und Familie und natürlich auch für sich selbst!

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Fips Fidibus und das Geheimnis des schwarzen Haderich

9783789143342So ein tolles, magisches und zauberhaft illustriertes Kinderbuch habe ich schon lange nicht in meinen Händen gehalten. “Fips Fidibus und das Geheimnis des schwarzen Haderich” heißt das phantastische Kinderbuch von Susan Niessen. Es ist ein sehr schönes Vorlesebuch und auch zum Selberlesen für gute Leseanfänger sehr gut geeignet. Der für Grundschulkinder durchaus anspruchsvolle Text wird liebevoll untermalt von den tollen Illustrationen von Sabine Büchner.

Das Buch eignet sich hervorragend für Kinder, die für die Harry-Potter-Reihe noch zu jung sind und sind ein sehr schöner Einstieg in die Welt der Fantasy wie ich finde. Natürlich denkt man als geneigter Leser immer an Harry Potter, wenn man über einen magisch veranlagten Junge liest und die Grundschule für Zauberei liest, aber hier finden sich keinerlei Parallelen zu Harry Potter.

Die Geschichte um Fips Fidibus und seine Weggefährten ist lustig, die erlebten Abenteuer nie bedrohlich, sie werden stets gemeistert und haben einen magischen Titelhelden – was braucht man mehr, um ein Grundschulkind für ein Buch zu begeistern als diese magischen Zutaten. Toll sind auch die Zaubersprüche auf den Innenseiten der Innenseiten der Cover.

Fazit: Eine magische, tolle, zauberhafte Geschichte, untermalt mit witzigen Dialogen, lustigen, sehr eigenen Nebenfiguren und tollen Bildern! Fantasy für Grundschüler vom Feinsten!

Zur Info: Es gibt auch einen 2. Teil, den ich gerade lese, die Besprechung erfolgt zeitnah!

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Thomas Webers: Systemisches Coaching

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Der Begriff Coaching ist derzeit sehr modern und es gibt viele Coaches, die  mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Methoden und Ausrichtungen Klienten beraten – also “coachen”. Ich fragte mich, was kann Thomas Webers in seinem Buch “Systemisches Coaching – Psychologische Grundlagen” da noch so viel Neues zum Thema Coaching beitragen und dann auf nur 170 Seiten? Ich muss gestehen, ich war mehr als positiv überrascht, was das schmale Büchlein an Wissen hergibt. Es steckt unheimlich viel Information zum gesamten Coaching-Prozess darin – natürlich unter systemischer Sicht. Was bedeutet systemisches Coaching nun aber?

Lassen wir hier den Autor selbst erklären (Seite 28):

“Der systemische Ansatz konzipiert den Menschen als minded system, als jemanden, der mitdenkt, seinen “eigenen Kopf” und eigene Ziele hat und darin ziemlich unbeirrbar ist.

In insgesamt 11 Kapiteln zeigt Thomas Webers den gesamten Coaching-Prozess in systemischer Sicht auf. Von den zugrundeliegenden theoretischen Grundsätzen über die besondere Haltung des Coaches, seinen Interventionsebenen und Coaching-Modellen bis hin zur Selbstreflexion.

Überrascht war ich von der knappen Seitenzahl, dennoch sind die Inhalte knackig formuliert und das Buch steckt voller relevanter Informationen. Jedes Kapitel wird kompakt und übersichtlich eingeleitet von den Lernzielen, enthält umfassende Informationen und am Ende ein umfangreiches Literaturverzeichnis.

Fazit: Ein sehr umfassendes, aber kompaktes, hochinformatives Buch über systemisches Coaching, das mir ausgezeichnet gefallen hat und das ich zahlreich weiterempfehlen werde. Alle relevanten Inhalte werden kurz und knapp und dennoch umfassend von einem sehr professionell schreibenden Autor. Pflichtlektüre für alle, die im Bereich Coaching wirken – sei es in der Beratung oder in der Ausbildung ….

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Theo Payk: Psychopathologie

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Das Standardwerk der Psychopathologie – vom Symptom zur Diagnose von Theo R. Payk wurde vollständig überarbeitet und mit einem neuem Cover versehen. Dort finden sich alle psychopathologischen Merkmale, die man im psychopathologischen Befund – bei der Anamnese – abfragen muss, um – wie der Buchtitel so schön formuliert – “vom Symptom zur Diagnose” zu kommen. Die Informationsaufbereitung hat mir sehr gut gefallen, das Buch ist verständlich geschrieben und sehr schön mit Beispielen unterlegt.

Fazit: Für mich DAS Buch zum Thema Psychopathologie, dass jeder lesen und besitzen sollte, der im Bereich Psychotherapie und Psychiatrie tätig ist! Umfassenden, hochinformatives Standardwerk – auch für Heilpraktiker und andere Berufsgruppen in diesem Bereich! Absolute Empfehlung!

 

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Vom Coach zum Unternehmer

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Mathias Maul zeigt in seinem Ratgeber “Vom Coach zum Unternehmer – Der Praxis-Leitfaden zur erfolgreichen Existenzgründung für Coaches und Berater” auf nur wenigen Seiten, wie man in 30 Tagen vom Konzept zum Kunden kommt. Ein echter und praktischer Leitfaden mit vielen tollen Tipps und Ratschlägen, Übungen und Hinweisen – für den Preis unschlagbar!

Wie kommt man als Coach an seine Kunden? Wie wird ein Coach ein professioneller Unternehmer? All diese Fragen und noch mehr werden von Mathias Maul kurz und knapp beantwortet. Denn nur wer handelt, erreicht sein Ziel. Ein kleiner Tritt in den Allerwertesten, endlich ins Tun zu kommen, das hat mir gut gefallen. Natürlich kann auf knapp 120 Seiten nicht alles detailliert beschrieben werden, dennoch war ich überrascht von der Fülle an Ratschlägen auf den wenigen Seiten.

Fazit: Ein Must-have für alle Coaches, seien sie schon ausgebildet oder noch in Ausbildung, für alle Berater auf allen Ebenen. Das Büchlein hat es in sich: Klar, knapp, fokussiert, auf den Punkt und sofort umsetzbar! Absolute Kaufempfehlung!

Hier gibt es ein kostenloses Probekapitel des tollen und hochinformativen Buches: http://maulco.de/wp-content/uploads/2012/05/Gratiskapitel-Mathias-Maul-Vom-Coach-zum-Unternehmer.pdf

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Im Mittelalter: Handbuch für Zeitreisende

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Ian Mortimer reist mit dem Leser ins Mittelalter, genauer gesagt ins 14. Jahrhundert. Spannend erzählt der britische Autor in “Im Mittelalter: Handbuch für Zeitreisende” wie es damals – jenseits aller Filme und historischer Bücher – wirklich gewesen war in der Zeit um 1400. Dabei erzählt Mr. Mortimer spannend, das Buch liest sich beinahe wie ein historischer Roman, und mit höchst amüsantem britischen Humor über eine Zeit, die wir uns immer falsch vorstellen ;-). Dabei räumt er auch augenzwinkernd mit allseits bekannten Mythen rund um diese Zeit auf: Dass der mittelalterliche Mensch nicht lesen kann, dass er in seinem Leben keine 10 Kilometer von seinem Geburtsort wegkommt, dass die Bauern immer wehrlose Sklaven ihrer Herren waren: All das stimmte so nicht im Zeitalter der Pest. Es gab wohl Menschen, die lesen konnten, es gab wohl Menschen, die von ihrem Geburtsort weggegangen sind – auch weiter als 10 Kilometer und es war nicht immer so, dass die Bauern wehrlos ihren Herren ausgeliefert waren.

Nicht berühmte Herrscher, grausame Kriege oder denkwürdige Ereignisse sind das Thema des Historikers Ian Mortimer, sondern der Alltag der Menschen im Mittelalter: Wie feierten sie? Worüber lachten sie? Wie liebten sie? Mortimer beschreibt, wie es in den engen Gassen roch, welche Mahlzeiten sich die Bewohner zubereiteten und wie man sich auch ohne Handy und SMS in Windeseile verständigte. Endlich ein Buch, das zeigt, dass Geschichte nicht nur studiert, sondern auf einer Zeitreise erlebt werden kann!

Fazit: Spannend, realistisch, britisch ;-), informativ, schön zu lesen … Ein schönes Geschenk für Mittelalterfans!

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Stefanie Demann: Selbstcoaching – die 86 besten Tools

 

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Sich selbst coachen – das fällt vielen nicht leicht. Um so besser, wenn man ein übersichtliches, schön strukturiertes, informatives und toll geschriebenes Buch wie “Selbstcoaching – Die 86 besten Tools” von Stefanie Demann zur Hand hat.

Und dieses Buch hat es methodentechnisch wahrlich in sich: In Kapitel 1 verschaffe ich mir also einen Überblick und Klarheit was in mir steckt – also im  Sinne von wie es mir geht, was mich antreibt, wer ich bin, was mich auszeichnet, was ich mitbringe, was mir wichtig ist – so entdecke ich mich, mein Potenzial. Im 2. Kapitel entscheide ich mich, welchen Weg ich gehe. Dabei helfen mir Fragen wie z. B. welche Entscheidungen ich bisher getroffen habe, welche Entscheidungen anstehen und wie ich bisher Entscheidungen getroffen habe. Auch wie ich die richtigen Frage stelle, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Uff!

In Kapitel 3 lege ich los und mir wird methodisch gezeigt, woher ich den Mut dazu nehme. Hier wird gezeigt, wie aus der in Kapitel 2 erarbeiteten Entscheidung ein Ziel wird, wie ich den Plan dahin entwerfe, meine ersten Kick erlebe ;-), meine auftauchenden Ängste und Bedenken konstruktiv steuern kann, wie ich den Druck rausnehme und Unterstützung suche und Hilfe annehmen lerne. Das letzte Kapitel lautet: “Bleiben Sie dran: Selbstcoaching forever!”, wo ich lerne, meine Motivation aufrechtzuerhalten, mich zu belohnen (ganz wichtig!), mir Pausen gönne, regelmäßig innehalte, meinen Erfahrungsschatz erweitere und mit mir und anderen wohlwollend umgehe!

Fazit: Die Tools haben es in sich, es ist ein Arbeitsbuch, jedoch ein sehr motivierendes und ein Reiseführer zu mir selbst. Ich habe das Lesen und Arbeiten an mir sehr genossen und kann das Buch mehr als nur empfehlen! Die Methoden sind logisch, leicht umsetzbar und sehr einprägsam! Ein Methodenkoffer im Handtaschenformat, leicht und nachhaltig! Besonders empfehlenswert für uns Damen ;-)!

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Guinevere Glasfurd: Worte in meiner Hand

worte in meiner hand

Amsterdam im Jahr 1632: Helena Jans van der Strom beginnt als junges Mädchen als Magd im Haushalt des Buchhändlers Mr. Sergeant zu arbeiten. Sie ist intelligent und fleißig, kann lesen und schreiben, was damals nur Männern gestattet war. Dann zieht der bekannte französische Philosoph René Descartes als Logiergast bei Mr. Sergeant ein und zwischen Helena und ihm beginnt eine leise und vor allem heimliche Liebesgeschichte. Und dann wird Helena schwanger ….

Fazit: Ein gute Mischung aus historischem Roman und einer zarten Liebesgeschichte fernab jeglicher Schwülstigkeit in einer Zeit, in der die Standesunterschiede die Ehepartner vorgaben. Geschickt schafft es
Guinevere Glasfurds Buch “Worte in meiner Hand” die real vorhandenen biografischen Fakten über Descartes gekonnt mit einem fabelhaften Gespür für die Geschichte und mit unglaublicher Phantasie und sehr schöner Schreibe zu einem äußerst lesenswerten Werk zu kreieren. Lesetipp und Verschenketipp!

 

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Auftanken im Alltag – Mit Selbstempathie zu neuer Kraft

Auftanken im Alltag

Der Taschenguide “Auftanken im Alltag – Mit Selbstempathie zu neuer Kraft” von den Autorinnen Vera Heim und Gabriele Lindemann ist ein kleines Kraftpaket. Ich hätte nie gedacht, dass in so einem kleinen Büchlein so viel Weisheit, Anregungen und Informationen stecken können.

Die Autorinnen sind Coaches mit Zusatzausbildungen in Gewaltfreier Kommunikation, NLP und HerzKreis-Training. Und das merkt der Leser auf jeder der wundervollen Seiten.

Das Autorenduo verdeutlicht, wie neurologische Hintergründe helfen, ungünstige Verhaltensweise im Alltag – von uns selbst und von anderen – besser zu verstehen. Mittels Gewaltfreier Kommunikation zeigen sie uns neue Strategien auf, um in den täglichen Herausforderungen des Lebens liebevoll zu reagieren und an Kraft zu gewinnen. Auch zeigen sie, wie wir durch Selbstempathie das “Grübelkarussell” verlassen, unsere Akku auftanken und unsere Motivation auch bei hoher Belastung erhalten können.

Inhalte:

  • Trotz Stress durch gezielte Selbstfürsorge leistungsfähig bleiben.
  • Soforthilfe in kritischen Situationen.
  • Eigenverantwortung und einvernehmliche Konfliktlösung.
  • Anwalt in eigener Sache: seine persönlichen Interessen effektiv und selbstbewusst vertreten.
  • Praktische Tipps, um „Tankstellen” im Alltag zu finden.

 

Fazit: Ein feines kleines wertvolles Büchleid ist dieser tolle Taschenguide aus dem Haufe Verlag. Passt in jede Hand- oder Sakkotasche. Sehr anregend und kraftvoll!

 

 

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Mercedes Lauenstein: Nachts

Nachts

In Mercedes Lauensteins erstem Buch mit dem schlichten Titel “nachts” streift eine junge Frau nachts umher und besucht Menschen, die sie zur Nacht befragt.

“Nachts schlafe ich nicht. Ich laufe durch die Straßen und gucke durch die erleuchtenden Fenster in das Leben der anderen hinein. Ich überfliege Klingelschilder in den Hauseingängen in der vagen Hoffnung, auf einen Namen zu stoßen, den ich vielleicht kenne, vielleicht auf meinen eigenen oder einen, der irgendwie zu mir passt.” (Seite 7)

Das nachtblaue, ebenfalls schlichte Cover hat mich sehr angesprochen, weil es sehr gut zum Inhalt passt. Und der hat es in sich, denn “nachts” sind 25 Kurzgeschichten in einer Geschichte. Die namenlose Ich-Erzählerin besucht besagte 25 Menschen, Menschen die inmitten von Veränderungen oder Neuanfängen stecken, sie möchte nicht die Schlafenden wecken, sondern die Wachen besuchen und sich mit ihnen unterhalten. Sie begegnet Schlaflosen, Einsamen, Traurige, Menschen, die ihr ihre Geschichte erzählen und dankbar sind, dass jemand zuhört und fragt.

„…weil nachts alles weniger ernst ist, weil sich nachts sogar die braven Menschen mit ihren geregelten Tagsüberjobs in ungehemmten Träumen verlieren und nachts deshalb alles Raum hat, was am Tag keinen hat.“ (S.124)

„Die Nacht“, sagt er, „mag ich deshalb, weil man in ihr fast alles klarer sieht als am Tag. Was ja der Tatsache, dass es tagsüber hell ist, eigentlich widerspricht.“ (S. 131)

Etwas merkwürdig fand ich, dass man über die junge Frau so wenig erfährt, warum sie durch die Nacht streift (wird am Ende etwas aufgelöst), was sie beschäftigt außerhalb der Nacht und wie sie heißt … Der Schluss war mir etwas abrupt und hat mich auch nicht ganz befriedigt. Das Buch liest sich gut, es ist sehr schön und stimmungsvoll geschrieben, als wäre man bei der jungen Frau dabei und würde auch durch die Nacht streifen und Klingelschilder lesen …

Wie hat meine Oma immer so schön gesagt: “Nachts sind alle Katzen grau.”

Fazit: Ein sehr gutes Buch, ein Erstling, der Lust auf mehr macht. Sehr stimmungsvoll und sehr gut erzählt, auch wenn einiges unklar bleibt. Die Autorin hat sich sicher etwas dabei gedacht … Klare Leseempfehlung!

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