Der entstörte Mensch

Mein erstes Buch von Petra Bock habe ich vor vielen Jahren gelesen. Der Titel lautete: Die Kunst, seine Berufung zu finden. Damals habe ich auch eine E-Mail an die Autorin geschrieben und war höchst erfreut, dass sie mir geantwortet hat. Danach habe ich noch ihr Geld-Buch gelesen, die Mindfuck-Reihe war nicht so ganz mein Ding. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass Petra Bock ein neues Buch veröffentlicht hat. Der Titel dieses Mal: »Der entstörte Mensch. Wie wir uns selbst und die Welt verändern.« Das interessierte mich, hatte ich wenige Wochen zuvor mein bis dato wichtigstes Buch mit dem Titel »Hashtag Menschlichkeit: Über die Kraft der Freundlichkeit« veröffentlicht. Und so begann ich Petra Bocks neuestes Werk zu lesen, besser gesagt zu inhalieren. Es ist zwar etwas sperrig und wissenschaftlich verfasst und dann und wann fehlte mir bei diesem so wichtigen Thema doch etwas mehr menschliche Wärme zwischen den Zeilen, aber der Inhalt bringt es auf den Punkt: Wir müssen uns alle entstören und wieder enger zusammenrücken. Unserer Welt und zukünftigen Generationen zuliebe!

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The New You

Dieser wunderschöne Life-Coachingkalender „The New You“ von Iris Reiche ist ein magisches Tool, um sich und seine Ziele zu erforschen und sich zu reflektieren, um seinen ureigenen Weg gehen zu können. Ich liebe ja solch famosen Eintrag-Coaching-Kalender ;-)! Optisch ist es einfach nur wunderschön und wer es einmal in der Hand gehalten hat, der kann sich dieser Magie gar nicht mehr entziehen – es macht einfach viel Freude, „The New You“ durchzublättern und sich Gedanken über sich selbst zu machen. Macht Euch also mutig auf den Weg zurück zu Euch selbst und zeigt keine Scheu, die famosen Seiten auszufüllen … Es lohnt sich, sich  mit sich selbst zu beschäftigen – für eine bessere und friedlichere Welt … Stellt Euch mal eine Welt mit vielen ausgeglichenen, mit sich im Reinen befindlichen Menschen, die aus ihrer Mitte heraus ihr Traumleben führen und sehr zufrieden mit sich sind und auch mit dem, was sie haben! Das wäre doch ein Paradies auf Erden, oder? Und ich kann Euch sagen, jeder kann dies erreichen, man muss halt etwas dafür tun und dafür eignet sich dieser grandiose Coaching-Kalender, der auch noch gestalterisch eine prachtvolle Augenweide ist, ganz hervorragend!!!

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Verstecken gilt nicht

Ha, da dachte ich, dass ich das famose Buch „Verstecken gilt nicht – Wie man als Schüchterner die Welt erobert“ von meiner bezaubernden Bloggerkollegin Melina Royer bereits besprochen hätte und musste heute äußerst schockiert und beschämt feststellen, dass ich das wohl im turbulenten letzten Viertel des Jahres völlig versäumt habe. Sorry, liebe Melina!!!!

Melina hat sich selbst lange als sehr schüchternen Menschen erlebt und beschließt eines Tages, dass sie sich nicht länger verstecken möchte, sondern leben möchte. Sie probiert sich aus, lernt, auf Menschen zuzugehen, gründet einen eigenen Blog und schreibt über ihre Fortschritte. Kündigt mutig ihren längst nicht mehr zu ihr passenden Job und spricht öffentlich über ihre Schüchternheit. So kämpft sie sich Stück für Stück ins Leben und stellt sich mutig ihren Ängsten und Zweifeln – eine starke Frau, wie das Bild auf dem Cover beweist ;-).

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Prinzessin Fantaghiro

Was habe ich mich auf dieses wundervolle Buch gefreut ;-)! Und als ich „Prinzessin Fantaghiro – Im Bann der weißen Wälder“ dann auch noch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen habe – war ich erst recht im siebten Himmel ;-).

Das Buch ist so wundervoll geschrieben – ich liebe ja die Bücher der famosen Wortzauberin Jennifer Alice Jager, weil sie die Magie der Märchen immer supergenial mit eigenen Ideen so miteinander verwebt, dass man beim Lesen die Kraft und Energie der Worte deutlich spüren kann … 😉 …

Und schnell war ich in der Geschichte gefangen und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

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Die Kapitel meines Herzens

Catherine Lowell hat mit ihrem neuen Buch „Die Kapitel meines Herzens“ ein bezauberndes Buch über eine literarische Schnitzeljagd geschrieben.

Ich habe das Buch als Lese-Exemplar schon vor ein paar Monaten vom Altantik-Verlag bekommen und es sogleich verschlungen, besprechen darf ich es ab heute ;-).

Und darum geht es:

Samantha Whipple ist jung, klug, frech- und die letzte lebende Nachfahrin der berühmten Geschwister Brontë. Doch das gibt sie nie gerne preis. Doch als ihr Vater stirbt und ihr ein geheimnisvolle Erbe hinterlässt, über das man weltweit spricht, muss sie sich mit den Rätseln ihrer Familiengeschichte auseinandersetzen. Zusammen mit ihrem ebenso scharfzüngigen wie attraktiven Literaturprofessor in Oxford begibt sich Samantha auf eine Reise in ihre Vergangenheit, bei der sich die beiden näher kommen, als sie jemals erwartet hatten …

Der Schreibstil von Catherine Lowell liest sich sehr angenehm. Mir haben besonders die vielen literarischen Zitate und Diskussionen gefallen, denn diese werden insbesondere den Buchliebhabern sehr gefallen.

Die Buch-Charaktere sind sehr charmant, lebendig und liebenswert menschlich gezeichnet. Samantha, die Eigenbrötlerin wirkt sehr merkwürdig zu Beginn des Buches und sie hat auch eine sehr vorgefasste Meinung zu ihren berühmten Vorfahren, entwickelt sich aber zum Glück in der Geschichte sehr weiter. Ihr Literaturprofessor und Tutor Orville ist ein echt trockener Knochen ;-), der ausschließlich für seinen Beruf lebt und doch auf seine Weise sehr geheimnisvoll wirkt.

Der erste Satz:

„Am Abend meiner Ankunft in Oxford erfuhr ich, dass mein Zimmer im Wohnheim aus dem Jahre 1361 stammte und ursprünglich dazu genutzt wurde, Pestopfer in Quarantäne zu halten.“

Die Diskussionen der beiden sind wahrlich köstlich und haben mich sehr amüsiert und man weiß als Leser lange nicht, ob das mit den beiden etwas wird oder wie sie ihre Beziehung entwickelt. Herrliche Wortgefechte kämpfen die beiden aus und ich habe beim Lesen oft schmunzeln müssen. Ich fand dies sehr anregend und werde mir auf alle Fälle auch nochmals die Bücher der Brontë-Geschwister vornehmen!

Auch das Cover finde ich sehr gelungen, ich liebe diese Jane-Austen-anmutenden Scherenschnitt-Motive sehr! Ein echter Eyecatcher in jedem Bücherregal!

Fazit:

Ein faszinierendes, cleveres und absolut empfehlenswertes Buch für alle Literatur- und Bücherliebhaber! Ein absolutes Must-have natürlich für alle Fans der Brontë-Geschwister! In diesem Buch findet sich einfach alles: Spiel – Spaß – Liebe und Spannung ;-)!

Achtung:

Auf meiner Facebookseite verlose ich dieses Buch – wer an der Verlosung teilnehmen möchte, der schreibt mir bitte eine E-Mail (tina.mueller@buchnotizen.de)

und

beantwortet mir die folgende Frage:

Welches Buch hast du schon mehrmals gelesen und immer wieder etwas Neues darin entdeckt?

 

 

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Die Kunst des Fragens

Kennt ihr das auch? In der Kommunikation mit anderen fällt mir immer wieder auf, dass viele Gesprächspartner sehr gerne von sich sprechen. Und sehr oft habe ich das Gefühl, dass mir nicht wirklich zugehört wird. So ist es offensichtlich heute Usus, dass wenn man etwas erzählt, der andere etwas von sich erwidert. Und ich frage mich dann innerlich: Hat mir der andere eigentlich zugehört oder möchte er nur seine Sachen loswerden – egal an wen? Das Zuhören ist eine hohe Kunst, sie setzt sehr viel voraus z. B. Empathie (hier mangelt es wahrlich vielen Menschen), Zeit, Ruhe, Konzentration auf den Gesprächspartner, natürlich auch ein gewisses Feingefühl und ein offenes Ohr ;-). Experten sprechen auch gerne von der Heilkraft des Zuhörens. Doch auch Fragen können eine heilsame Wirkung haben – eine gewisse Magie. Und: „Wer fragt, der führt“ heißt es doch immer schön. Und wie lernt man nun, Fragen bewusst und achtsam einzusetzen? Nun ein erster Schritt ist das fabelhafte und äußerst kompakte Buch „Die Kunst des Fragens“ von Anne Brunner zu lesen ;-).

Darin können wir lesen, dass es verschiedene Arten gibt, Fragen zu stellen. Und dass man dabei sehr viele Fehler machen kann z. B. wenn man jemand stakkatomäßig nur ausfragt. Denn Ausfragen hat so etwas von Machtinstrumententum, es macht den Befragten unfrei und missbraucht. Wer hingegen einfühlsame Fragen stellt, bei denen der Andere das Gefühl hat, dass man sich in ihn hineindenkt und Anteil an seiner Person nimmt, der kann sehr viel für eine bereichernde Kommunikation tun. Er interessiert sich für sein Gegenüber und begleitet den Erzählenden in seinem Denken. So entsteht dann ein wahrhaftiger, ein echter Dialog, der beiden Seiten sehr viel geben kann.

Anne Brunner stellt die verschiedenen Frageformen vor und zeigt auch Fragen auf, die man in normalen Gesprächen lieber nicht stellt. Es werden zudem auch Fragen vorgestellt, die man in verschiedenen Anlässen gut einfließen kann, so z. B. um die Kreativität zu fördern, Meetings zu leiten, Teams wertschätzend zu begleiten oder Probleme zu lösen. Es werden auch Fragen aufgezeigt, die helfen, eine lernende Gruppe zu motivieren. Und natürlich fehlen auch nicht die Fragen, die wir an uns selbst richten können zur Selbstreflektion. Viele Grafiken, Beispiele, Übungen und Tipps runden das kompakte und nur 121 Seiten umfassende Büchlein wundervoll ab. Zum Download stehen zudem Quizfragen mit Lösungen bereit.

Fazit: Ein herrliches, kleines, feines und sehr empfehlenswertes Buch, um sich in der Kunst des Fragen zu üben und zu schulen!

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Sabine Asgodom: In meiner Badewanne bin ich Kapitän

Sabine Asgodom verrät in ihrem neuem Buch „In meiner Badewanne bin ich Kapitän“ ihre besten Selbstcoaching-Tipps. Diese basieren auf ihrer Kolumne in der Frauenzeitschrift DONNA. Stress im Job? Konflikte in der Familie? Selbständigmachen – aber wie und womit? Neue Partnerschaft oder alte wiederbeleben? Mit all diesen Fragen wurde Sabine Asgodom in ihrer Donna-Kolumne konfrontiert und ihre Antworten weisen wertschätzend den Weg hin zur eigenen Lösungsfindung und auch zum Mut, die Zügel des eigenen Lebens endlich wieder selbst in die Hand zu nehmen und ins Tun zu kommen.

Wir sind meistens selbst von uns genervt, wenn wir an irgendeiner Stelle im Leben oder an einer harten Lebensaufgabe verbissen herangehen und einfach nicht vorankommen. Wer kennt das nicht. Mit Sabine Asgodoms unglaublichem Erfahrungsschatz im Coaching- und Lebensbereich wird es uns gelingen, unsere Lösungen zu leben und mutig voranzuschreiten und nicht schon im Vorfeld Angst vor der nächsten „Hürde“ zu bekommen. Jeder von uns möchte mehr Leichtigkeit, mehr inneren Frieden und Balance und ein gutes Auskommen mit allen Menschen, denen wir täglich begegnen haben. Packen wir es also an: Denn nur wir können uns verändern, die anderen können wir nicht ändern … Wir können an unseren Einstellungen arbeiten und so die nötigen Perspektivenwechsel und mutigen Veränderungen erreichen, nach denen wir uns so sehr sehnen. Wir tragen die Verantwortung für unser Leben, wir gestalten es und wir dürfen unsere Träume leben.

Fazit: Ärmel hochgekrempelt, achtsam und aufmerksam dieses Buchschätzchen lesen und an die Aufräumarbeit gehen! Sabine Asgodom ist wieder einmal ein sehr unterhaltsames, achtsames, inspirierendes, ermutigendes Buch gelungen, das für viele Aha-Momente sorgt und dennoch Mut macht, eigene Lösungen zu finden und ins Handeln zu kommen. Hört auf Eure innere Stimme und folgt Euren Impulsen! Und lest dieses Buch ;-)!

 

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Wo stehst du, wenn dein Leben ein Kreis ist?

Inez van Oord dürfte vielen bekannt sein als die Gründerin der bezaubernden Zeitschrift „Happinez“. Nun hat sie ein Buch geschrieben über ihre Entwicklung zu der Frau, die sie heute ist. Sie erzählt ihre eigene Geschichte, von der Suche einer jungen Journalistin nach ihrer wahren Gabe, ihrer Berufung, ihrem wahren Sein, sie erzählt von ihren Höhen und Tiefen und sie zeigt, wie aus einer intensiven Lebenskrise etwas Schönes, Neues, Erfüllendes entstehen kann. Ihr Symbol ist der Kreis, er steht für unser Leben, er zeigt uns wo wir stehen. Warum tue ich, was ich tue? Wie bleibe ich mir und meinen Werten treu? Wie kann ich aus Lebenskrisen etwas Schönes, Dauerhaftes und Neues kreieren?

„Betrachte dich selbst als einen Kreis. Mache dir deinen eigenen Kompass, bestimme, wo du stehst, und wähle die Richtung, die du einschlagen möchtest. So wie ich das in jeder Phase meines Lebens getan habe.“ (Seite 9)

Der Kreis ist für Inez van Oord ein anschauliches Modell der Welt, des Lebens an sich, des steten Wandels. In ihm fügen sich alle Kräfte, Prinzipien, Visionen, Meinungen und Gedanken zusammen. Gegenteile, sich Ausschließendes fügen sich zu einem harmonischen Ganzen. Unsere Ecken und Kanten machen uns rund. Sie weisen uns die Richtung, motivieren uns, weiterzugehen, auch wenn wir manchmal nicht die Kraft dazu  haben.

„Der Kreis ist ein Held, (jeder Held will zur Mitte). Es erfordert Mut und einen starken Willen, sich in Bewegung zu setzen. Das Verlangen, zu der Stelle zurückzukehren, wo man am liebsten sein möchte, wo man Glück erlebt hat, wo Ruhe herrscht, wo der Geliebte Mensch wohnt. (Seite 218)

Bleib dir treu, gehe mutig deinen Weg, lass dich nicht von den Meinungen anderer ausbremsen oder gar abbringen von deinem Weg. Nur du kannst ihn gehen, ruft uns das Buch entgegen! Der Kreis steht auch für dein Inneres, für deine inneren Kompass, der den Weg kennt. Vertraue und gehe jeden Tag einen Schritt. Auch kleine Schritte in deinem ureigenen Tempo bringen dich voran, du must es nur wagen, sie zu gehen.

„Ein bewusster, offener Geist entwickelt sich zu einem großen Geist. Große Geister geben Raum und eine Richtung.“ (Seite 225)

Fazit: Ein inspirierendes, lebendiges Buch von einer leidenschaftlichen Frau geschrieben! Sehr hübsch aufgemacht und herrlich und erfrischen inspirierend! Tolles Geschenk für die beste Freundin und für sich selbst ;-)! Bezaubernd und intensiv! Werdet große Geister, die andere inspirieren ;-)!

 

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