Das goldene Zauberbuch

Der Coppenrath Verlag ist ja bekannt dafür, wahrlich magische Buchschätze zu veröffentlichen und so war es auch nicht verwunderlich, dass eine Neuveröffentlichung aus meinem Lieblingsverlag in mein Bücherregal wandern durfte. “Das goldene Zauberbuch – Ein Weisheitsmärchen” von Hans Kruppa ist herrlich gestaltet und schimmert grandios goldfarben. Es ist ein kleines, zartes und doch sehr kraftvolles Buch, dass mich sehr verzaubert hat.

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Queen and Blood (Bird-and-Sword-Reihe 2)

Endlich ist es da, der 2. Teil der Bird-and-Sword-Reihe mit dem Titel “Queen and Bood” der fantastisch schreibenden Amy Harmon. Die beiden Teile sind zwar in sich abgeschlossen und man kann sie unabhängig voneinander lesen, aber wer den ersten Teil gelesen hat, der möchte auch den zweiten Teil lesen – so ging es mir jedenfalls.

Was habe ich diesem Buch entgegengefiebert, denn Amy schreibt wahrlich magische Geschichten, die mich in andere Welten katapultieren – in Welten, in denen die Magie der alten Zeiten, der alten Legenden und der alten Märchen lebendig ist. Und natürlich gibt es bei ihr auch immer großartige Liebesgeschichten für die Ewigkeit.

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Das tiefe Blau der Worte

Manchmal kommen die Bücher, die du gerade brauchst, ganz automatisch zu dir. “Zufällig” stößt online oder offline darauf und kreist um das Buch herum, um es dann schließlich doch zu lesen ;-). So ging es mir mit diesem im Carlsen Verlag erschienenen Buch: Normalerweise überlege ich nicht lange, wenn es um Bücher über oder mit Büchern geht, aber bei diesem hielt mich irgendetwas zurück, so als wüsste ich, dass ich nach dem Lesen nicht mehr dieselbe sein werde.

Cath Crowley ist es gelungen, mich aber der ersten Zeile abzuholen, mich in das Buch hineinzuziehen und mich erst wieder herauszulassen, als der letzte Satz gelesen war. Wow! Ich sage nur: LEST DIESES BUCH!

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Das Größenwahn Märchenbuch Band 1

Den famosen Größenwahn Verlag mit Sitz in Frankfurt durfte ich auf der Buchmesse im letzten Jahr kennenlernen. Als großer Märchenfan musste ich natürlich “Das Größenwahn Märchenbuch Band 1“, herausgegeben von Edit Engelmann,  lesen und war begeistert. Dort finden sich sozusagen 12 Märchen reloaded, also bekannte Märchen neu und frisch erzählt. Das Cover gefällt mir sehr gut, fängt es doch die märchenhaften Inhalte bildlich perfekt ein und macht Lust auf mehr … Auch innen wird man als Leser nicht enttäuscht, denn das Buch umfasst zahlreiche farbige Illustrationen von Marti O´Sigma und auch das Coverbild mit dem Titel “Der Zauberbaum” ist von diesem begnadeten Künstler.

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36 magische Neuerscheinungen im November 2017

Draußen stürmt es und das Wetter wird immer ungemütlicher – doch das ist egal, denn so macht lesen noch mehr Spaß ;-)! Auch in diesem Monat frage ich mich, ob ich all die neuen, sehr vielversprechenden November-Highlights (u.a. zwei Bücher von J. K. Rowling ;-))überhaupt schaffe und welche davon ich mir zu Weihnachten wünschen soll (es kommen im Dezember aber auch  noch einige tolle Bücher …)? Mal sehen … Wie immer werde ich mir zuerst meine  Must-Reads herauspicken, einige habe ich bereits vorbestellt … Dazu eine herrlich duftende winterliche Tasse Tee oder ein famoser Kaffee und mit meiner – natürlich rot-weiß-karierten Kuscheldecke 😉 – ab in meinen gemütlichen Ohrensessel.

Nun wünsche ich Euch viel Freude beim Stöbern in meinen November-Favoriten. Schreibt mir bitte unbedingt, welche Bücher davon direkt auf Eure Wunschliste gewandert sind oder welche ihr schon vorbestellt habt.

Und falls ihr weitere Buchtipps habt, die hier noch fehlen, immer her damit ;-)!

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Judith Pinnow: Die Phantasie der Schildkröte

Wie gerne habe ich diesen wunderbaren, sehr poetischen und sprachlich wunderbar formulierten Roman “Die Phantasie der Schildkröte” von Judith Pinnow gelesen. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte verschlungen …

Und darum geht es: Edith, eine 45-jähriges Versicherungsangestellte aus Köln, lebt tagein, tagaus ihr zwanghaftes Leben nach festen Regeln. Sie hat kaum Kontakte, außer zu ihrer Mutter, zu der sie kein innigs Verhältnis hat und mit der sie sich aus Pflichtgefühl einmal im Monat zum Thai-Essen verabredet. Ihr Alltag ist sehr strukturiert und sie bereitet ihre Arbeitswoche akribisch vor: Was sie an welchem Tag anzieht, isst, im Fernsehen schaut (ich sage nur Ella Neumann im Frühstücksfernsehen – herrlich!) etc.

Doch dann tritt plötzlich ein zehnjähriges Mädchen in ihr Leben und beginnt, Edith immer neue Aufgaben zu stellen. Edith ist überfordert, mag sie doch Kinder noch weniger als Erwachsene. Aber durch Schneewittchen, so nennt sich das mysteriöse Mädchen, lernt Edith, sich langsam anderen Menschen zu öffnen und mutiger zu werden.

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Liebe zwischen den Zeilen

Dieses Buch habe ich wahrlich verschlungen: “Liebe zwischen den Zeilen” von Veronica Henry, erschienen im Diana Verlag.

Emilia Nightingale übernimmt nach dem Tod ihres geliebten Vaters Julius die kleine Buchhandlung Nightingale Books – im Herzen des bezaubernden englischen Städtchens Peasebrook. Julius war ein großer Bücherverehrer, doch leider kein Geschäftsmann. Der bezaubernde Buchladen steht kurz vor dem Aus und Emilia hat nur noch wenige Monate, um diese charmante, bezaubernde Buchhandlung vor dem Aus und der Übernahme eine unsympathischen Großinvestors zu retten. Doch wird sie es schaffen?

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Das Glück wohnt überall: Eine inspirierende Reise um die Welt

Katharina Teimer hat sich in ihrem Buch “Das Glück wohnt nebenan – eine inspirierende Reise um die Welt” auf die Suche nach dem Glück gemacht. Und wie der Untertitel schon verrät, hat sie es überall gefunden ;-).  Denn je nach Land oder Kultur können wir das Glück in den kleinsten Dingen und quasi überall finden, wenn wir achtsam und offenen Auges durch die Welt spazieren.  In dem wunderbar aufgemachten Buch erfahren wir sehr interessante Dinge zu den jeweiligen Ländern, die die Autorinnen besucht haben, wir erfahren etwas über Bräuche, Kultur, passende Zitate, Glückszahlen, Glücksbringern, aber auch Gedichte rund um das Thema Glück. Wir bekommen auch einen tollen Einblick in die Glückskultur der besuchten Länder. Und natürlich fehlen auch nicht ein Rezept für Glückskekse, eine Aufstellung von Glückstagen und treffliche Zitate. Rundum gelungen ist diese tolle Glücksmischung in Buchform, wie ich meine.

Natürlich habe ich mir auch Gedanken gemacht, über meine persönlichen Glücksmomente und auch Glücksspeicher, die mir in stressigen Zeiten sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Sehr gerne denke ich dann meistens an meine Zeit in New York zurück. Dort absolvierte ich von Oktober 1999 – Januar 2000 ein Praktikum. Schon immer träumte ich davon, einmal in New York zu leben und zu arbeiten. Ich las alle Bücher, die auch nur annähernd mit dieser faszinierenden Stadt zu tun hatten. Und dann, als ich vor meinem Bürogebäude in der Broad Street im Financial District (Nähe Wall Street), in dem ich wirken durfte stand, habe ich zum ersten Mal dieses unglaubliche Freiheitsgefühl in mir gespürt. Und so stand ich einige Minuten mit nach oben gestreckten Armen einfach nur dort und genoss dieses erhabene Gefühl. Freiheit! Ich hatte es doch tatsächlich geschafft, meinen Traum wahr zu lassen.

An meinem ersten Tag ging ich in der Pause über die Straße und kaufte mir meinen ersten amerikanischen Kaffee – natürlich bei Starbucks. Ich war völlig erschlagen von all den verschiedenen Geschmacksrichtungen und Kaffeearten und dort eine Bestellung aufzugeben, wenn man sich in der Sprache noch nicht akklimatisiert hat, war schon meine erste Herausforderung. Glücklich und stolz verließ ich den berühmten Kaffeeladen und genoss meinen Kaffee und beobachtete das turbulente Treiben um mich herum.

Um dem Trubel ab und an mal zu entgehen (denn New York ist die mit fast 20 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Stadt in den USA!) oder auch der permanenten Reizüberflutung zu entgehen, ging ich oft in den Bryant Park oder in die New York Public Library, die direkt an den Bryant Park angrenzt. Dort atmete ich den Duft der Bücher ein, las, träumte, schrieb oder beobachtete einfach nur die Menschen. Herrlich und für mich ein wunderbarer Glücksanker!

Fotos: www.pixabay.com

Ein weiterer Glücks-Hotspot war für mich Greenwich Village. Dort lebten unglaublich interessante Menschen und es verging kein Tag, an dem ich nicht einen Prominenten auf der Straße gesehen habe. Die Menschen dort waren noch etwas aufgeschlossener, witziger und sehr kommunikativ. Dort hatte ich richtig viel Spaß und die skurrilsten Begegnungen. Mein Lieblingspark war der Sir Winston Churchill Square, in dem ich mich super entspannen konnte. Dort konnte man das Glück förmlich riechen ;-).

Doch Glück ist für mich nicht nur, bestimmte, entspannende Orte aufsuchen und mich dort in die Stille begeben. Nein Glück ist für mich auch lebendiger Alltag: Es ist die kurze, liebevolle Unterhaltung mit einem Fremden, in der man sich wohl und an- und wahrgenommen fühlt als Mensch. Es ist das Lächeln im Vorbeigehen, das einen einen Glücksschauer über den Rücken rieseln lässt. Es ist die aufmerksame Geste eines Sitznachbarn in der U-Bahn, der merkt, dass man sich mit all seinen Taschen verheddert hat und hilft oder der einen tröstet, wenn man vor lauter Leser seine Haltestelle verpasst hat. Es ist eine Gruppen von Menschen, die täglich im selben Bus fahren und die sich wie Freunde begrüßen und sich einen herrlichen Tag wünschen.

Das Glück liegt für mich im kleinen, im Detail, in der Aufmerksamkeit und Wertschätzung, allem Leben gegenüber. Und es ist auch wichtig, nicht nur Glück zu konsumieren, sondern selbst auch Glück zu verbreiten, wann immer man kann. Und dafür hat man jede Menge Zeit, denn in New York muss man oft warten: Warten auf eine halbwegs leere U-Bahn, in die man sich noch hinein quetschen kann. Warten an der Schlange im Supermarkt oder in anderen Läden. Warten auf den Lunch. Im Restaurant, weil man sich nicht einfach irgendwo hinsetzen darf, sondern auf den Ober wartet, denn dieser platziert uns an einen Platz (Wait to be seated!) …In der Post, in der Bank – überall gibt es diese Absperrbänder, die die Form der Schlange vorgeben.  Always stay in line 😉 lautet mein Motto. Aber ich habe es genossen, denn dort las ich oder plauderte mit meinem Vor- oder Nachsteher. Oder ich bewunderte das geduldige Schlange stehen, bei dem sich niemand zu beschweren schien. Es war schon sehr skurril. Die ganze Zeit rannten die New Yorker wie von Furien gehetzt an mir durch die Stadt, aber sobald man irgendwo Schlange stehen muss, sind sie die Ruhe selbst. Damals gab es noch keine Smartphones, deshalb habe ich mich in Schlangen meistens sehr gut unterhalten.

Noch was Lustiges zum Thema schnelle New Yorker: Der typische New Yorker (von ihm spricht man, wenn er mind. 7 Jahre in der Stadt gelebt hat!) eilt wie von Sinnen durch die Straßen. Dabei ist er stets auf sein Ziel fixiert, schaut nicht nach rechts und links und schaut dabei neutral. Fast sprinten sie die Gehwege hinunter und lassen verdutzte Besucher einfach stehen. Auf den Bürgersteigen herrscht deshalb auch ein ungeschriebenes Gesetz, denn es gibt – ähnlich den Autobahnen – verschiedene Spuren für schnelle, langsame und besonders langsame Fußgänger (quasi der Standstreifen ;-)). Und beim Hetzen trägt er selbstverständlich immer Kopfhörer und einen Coffee-to-go mit sich herum. Und er trägt mindestens ein schwarzes Kleidungsstück ;-)!

Fazit:

Klare Lese- und Glücksempfehlung! Das Buch macht glücklich und informiert Glückssuchende über die verschiedenen Glückskulturen in den einzelnen Ländern. Vor allem motivierte es mich, über meine eigenen Glücklichmacher nachzudenken und dies nochmals zu erleben. Das Glücksbuch ist ein wunderbares Geschenk vor allem für Vielreisende und Glückssucher!

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Jane Austen: Stolz und Vorurteil

Stolz und Vorurteil von Jane Austen

Dieses Buch kann man ja nicht oft genug im Bücherregal stehen haben: Stolz und Vorurteil von Jane Austen. Und diese herrliche Ausgabe macht die Geschichte noch mehr zu einem Erlebnis der besonderen Art. Diese Woche bin ich auch sowas von in Austen-Stimmung, stundenlang könnte ich mich in diesem Buch vergraben …

“Stolz und Vorurteil” ist mittlerweile ein Kult-Buch – Millionen von Lesern haben sich von der Geschichte rund um die quirlige Familie Bennet verzaubern lassen und auch Mr. Darcy steht auch heute noch hoch in der Gunst der Jane-Austen-Fans weltweit. Zahlreiche Verfilmungen gab es obendrauf!

Darum geht es:

Das Ehepaar Bennet hat fünf Tochter und alle müssen  natürlich standesgemäß unter die Haube gebracht werden ;-). Nicht einfach, wenn man auf dem Land wohnt und nur über ein bescheidenes Vermögen wie Mr. Bennet verfügt. Und ausgerechnet das Lieblingskind von Mr. Bennet – die intelligente und nicht auf den Mund gefallene Elizabeth – ist ein besonders schwer zu vermittelnder “Fall”.  Zum allgemeinen Unverständnis aller sie den Mut, den Antrag eines gutsituierten Pfarrers (ihres Cousins und Erbe von Longbourn in Hertfordshire auszuschlagen. Statt dem Drängen der Familie nachzugeben, folgt Elizabeth hartnäckig ihrem eigenen Urteil und bleibt sich selbst treu …

Zitate und erste Sätze:

Der Kultsatz schlechthin, leitet die Geschichte ein, ich stelle euch hier die deutsche und die englische Version vor:

“Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.” (Seite 5)

 

 

“It is a truth universally acknowledged, that a single man in possession of a good fortune, must be in want of a wife.” (aus: Pride and Prejudice, Word Cloud Classics, San Diego – diese Ausgabe möchte ich Euch auch sehr ans Herz legen, denn sie sieht toll aus und ist in Leder gebunden).

 

 

 

 

Seufz: “Ist nicht Unhöflichkeit gegenüber dem Rest der Welt der Inbegriff von Liebe?” (S. 225)

 

Fazit:

Ein viel gelesener Kult-Klassiker, der zu Recht von seinen Lesern bewundert wird! Eine wunderbare Geschichte, wie eine Zeitreise in die Regencyzeit! Unbedingt lesen und kaufen und überhaupt!

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