Das Buch der gelöschten Wörter – Der erste Federstrich

Was liebe ich dieses Buch und vor allen Bücher, die über Bücher erzählen! Und welche wundervolle Vorstellung, wenn ich mal in Jane Austens Büchern herumspazieren könnte. Würde ich natürlich sofort machen ;-)! Aber das sind nicht alle Helden, denen die Protagonistin Hope Turner begegnet. Aber dazu später mehr.

Der Plot ist wahrlich grandios, denn die Frage, was mit all den gelöschten Wörtern im Internet passiert, habe ich mir noch nie gestellt. Aber wie Mary E. Garner diese Idee ausgearbeitet hat, hat mir ganz wunderbar gefallen. Auch die Charaktere konnte mich alle restlos überzeugen, jeder hat seine Macken und lebt diese in der Geschichte auch gut aus.

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Flammenflug

»Flammenflug« von Melissa Caruso hat es mir wahrlich nicht leicht gemacht, es zu mögen und weiterzulesen. Es beginnt mit sehr vielen politischen Schilderungen einer Welt, die venezianisch angehaucht ist. Die Protagonistin Amalia ist in meinen Augen eine wahre Heldin, die intelligent und belesen ihren Weg geht und sich stets ihre eigene Meinung bildet. In dieser Welt ist Magie verboten, weil eine gefährliche Waffe! Denn je mächtiger ein Zauberer ist, desto größer ist die Gefahr, dass seine magische Kraft außer Kontrolle gerät. Und aus diesem Grund wird jeder Magier als Kind an einen Falkner gebunden, der die Kraft seines Schützlings – seines Falken – kontrollieren kann.

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Das geheime Turmzimmer

Was für ein herrlicher Schmöker! In »Das geheime Turmzimmer« von Laura Andersen tauchen wir ein in eine mysteriöse Geschichte, die in der irischen Burg Deeprath Castle spielt. Die junge Bibliothekarin Carragh wird von der strengen und irgendwie seltsamen Burgherrin engagiert, die Bibliotheksbestände zu katalogisieren. Doch von Anfang hat sie das dumpfe Gefühl, dass dort irgendetwas im Argen liegt. Und auch Carragh hat ein Motiv, in der Bibliothek beschäftigt zu sein: Seit Jahren ist sie schon auf der Suche nach einem Manuskript des berühmten Schriftstellers Evan Chase, der im 19. Jahrhundert mit der Tochter des 13. Viscount Gallagher verheiratet war und auf Deeprath Castle wohnte und schrieb. Dann trifft der junge Lord Aidan Gallagher, zukünftiger Burgherr des famosen Anwesens in Deeprath Castle ein und verwirrt Carragh noch mehr. Und was hat es mit dem geheimen und sehr mysteriösen Turmzimmer auf sich? Immer mehr findet Carragh über den Mord an Aidans Eltern vor zwanzig Jahren heraus.

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Die Tochter der Hexe

Nachdem ich einige vielversprechende Bücher leider abbrechen musste, weil sie mich partout nicht fesseln konnten, griff ich frustriert und ohne jegliche Erwartung zum Buch „Die Tochter der Hexe“ von Paula Brackston. Und ich las und las und las und war mehr als begeistert von dieser fabelhaften Geschichte, die ich euch sehr ans Herz legen möchte!

 

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Eine Comtesse mit Samthandschuhen

Ich schätze die Bücher von Emily sehr. In „Eine Comtesse mit Samthandschuhen“ begleiten wir Elizabeth, die nun seit einem Jahr mit einem ihr unbekannten Mann verheiratet ist. Als Mündel des Königs musste sie diese Ehe eingehen. Mittlerweile wettet die Londoner High Society, ob sie noch immer unberührt ist und wie lange dieser Zustand noch anhalten wird. Beckett, ihr Ehemann ist deshalb gezwungen, seiner Ehefrau einen Besuch abzustatten. Und das erste Zusammentreffen der beiden ist auch dialogtechnisch schon sehr unterhaltsam.

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Victorian Rebels 3

Die Victorian-Rebels-Reihe liebe ich ja auch sehr … Düster angehaucht, mit vielen bösen Buben, zarten, aber auch sehr starken Damen fühlen sich die Bücher wie diese alten Groschenhefte an, die sehr dark angehaucht sind … Gaslicht hießen die glaube ich früher … (hat meine Oma inhaliert ;-)) … Und auch dieses Mal fühlte ich mich gut unterhalten mit dem Highlandteufel Liam McKenzie und der wunderbar selbstbewussten Philomena Lockhart …

Liam MacKenzie – von allen nur »Der Highlandteufel« genannt – lebt alleine mit seinen beiden Kindern. Keiner traut sich so recht gegen ihn mal das Wort zu erheben, alle kuschen vor dem Teufel in Menschengestalt. Bis die Engländerin Philomena Lockhart als Gouvernante für seine Kinder auf den Plan tritt 😉 …

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Semnonenbrauch

Was habe ich mich auf diesen zweiten Teil gefreut. Endlich ist er da. »Semmonenbrauch« ist der Titel des Buches von Diana Schlößin, die mich schon mit dem ersten Teil »Semnonenhain« bezaubert hat (meine Rezi findet ihr übrigens hier!). Emmas Geschichte hat mich schon damals in ihren Bann gezogen und ich wüsste selbst nicht, wie ich reagieren würde, wenn es mich auf einmal Jahre zurück in die Vergangenheit wirft. Doch Emma hält sich tapfer und jetzt, wo sie ein Baby von ihrem wundervollen Egmont erwartet, könnte sie auf Wolke 7 schweben.

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Must-reads in Q1-2019

Ich hoffe, ihr habt ordentlich gespart, denn das Bücherjahr 2019 startet gleich grandios durch! Ich möchte Euch hier meine Lese-Favoriten vorstellen, die  mir ins Auge gefallen sind, darunter sind auch einige Fortsetzungen … Was sind Eure Lese-Favoriten von Januar bis März 2019? Habt ihr auch schon wie ich einige vorbestellt? Falls ja, welche?

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Dark Ages – Kriegerin der Feen

Endlich, endlich, kann ich nur sagen. Was habe ich auf den finalen Teil der grandiosen Dark-Ages-Reihe von Kathrin Lichters gewartet. Sofort habe ich mich auf das E-Book gestürzt (ich hoffe, die Printausgabe folgt noch?!) und war sofort wieder im mir so vertrauten Feenreich versunken. Seufz und wie dramatisch dieses Grande Finale bis zum bitteren und äußerst spannenden Showdown mit der bösen Megan doch ist, möchte ich heute hier – garantiert spoilerfrei – beschreiben …

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Die kleinen Wunder von Mayfair

Das bezaubernde Cover und auch der Titel „Die kleinen Wunder von Mayfair“ von Robert Dinsdale, erschienen im Droemer Knaur Verlag, versprachen eine fantastische und magische Geschichte. Und magisch ist dieses bezaubernd gestaltete Buch allemal. Die Geschichte spielt jedoch auch in einer Zeit des Krieges und man liest auch von den schrecklichen Auswirkungen, die das auf die Seelen und Leben der Menschen hat. Und doch geschehen wundersame Dinge in diesem Buch … die den Schrecken auch etwas in den Hintergrund rücken.

Die 15-jährige schwangere Cathy wird 1906 von ihren Eltern in ein Heim für unverheiratete Frauen geschickt. Im allerletzten Moment nimmt Cathy ihr Leben selbst in die Hand und verlässt ihr zuhause. In Papa Jacks Spielzeugladen „Emporium“ findet sie eine Anstellung als Aushilfe.  Der bezaubernde und beliebte Spielzeugladen trägt aber auch viele Wunder und viel Magie und Cathy kommt es vor, als wäre das Spielzeug lebendig, so echt wirken die Sachen. Cathy gewöhnt sich an ihre Schwangerschaft und ihre neue Anstellung und wird auch von den beiden Söhnen Kaspar (gerade aus dem Krieg zurückgekehrt) und Emil (ein Tüftler, der wie sein Vater magische Spielzeuge herstellen kann) von Papa Jack umworben. Doch die beiden Brüder sind Rivalen und diese Zwistigkeiten könnten den magischen Zauber des Emporiums zerstören …

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