Philipp Reis – Der vergessene Erfinder

Philipp Reis gilt als der Erfinder des Telefons, das er 1861 aus einer Geige, einer Stricknadel und der Blase eines Hasen bastelte – famos! Alle staunen nur die Wissenschaftler und Regenten sind mal wieder kritisch – wie immer! Tja, auch ein nicht studierter Waisenjunge trägt eben immense Potenziale in sich, werte Herren! Ja, ich weiß, Graham Bell hat das Telefon patentieren lassen, aber Philipp Reis hat es erfunden. Nur leider konnte er den Siegeszug seiner famosen Erfindung nicht mehr mitbekommen …

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Drei neue Kurz-Rezis

So kurz vor dem Urlaub wird die Zeit allmählich knapper und knapper und so schaffe ich auch nur noch drei Kurz-Rezis in einem Blogpost. Doch es ist mir wichtig, diese drei Bücher noch vor September zu besprechen: Erebos 2, Der tanzende Direktor und Jane Eyre … Seid ihr bereit? Los gehts! Weiterlesen

Warum Jane Austen ohne Flieder nicht leben konnte

Oh, ich liebe dieses Buch. Zum einen natürlich wegen des Titels, wo Jane Austen drauf steht, das muss ich einfach lesen … zum anderen, weil der Inhalt nicht zu viel verspricht, denn es liest bezaubernd. Und wenn man beim Lesen dann auch noch im eigenen Garten sitzt, erhöht das den Effekt des Buches immens ;-). Im Buch kommen neben Jane Austen noch zehn weitere Autoren zu Wort, wie beispielsweise Marcel Proust, George Orwell, Emily Dickinson, Jean-Paul Sartre etc. Sie alle haben etwas zum Thema Garten zu sagen, das – untermalt von Zitaten aus ihren Werken – jedoch erfährt man auch viel Privates über die Autoren.

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Atlas literarischer Orte

Die geheimen Gänge von Hogwarts erkunden? Yes! Willy Wonkas Schokoladenfabrik besuchen? Oh ja! Die versteckten Winkel von Narnia erkunden? Und wie! Oder mal mit König Artus und der famosen Tafelrunde gemütlich abhängen im großen Rittersaal ;-)? Na, unbedingt! Oder lieber mal mit den Elben zusammensitzen und an wohl mundenden Blättern knabbern? Sowas von gerne! Wer all dies und noch viel gerne einmal in Buchform erleben möchte, dem sei das grandiose Buch „Atlas literarischer Orte“ von Cris F. Oliver, erschienen im Knesebeck Verlag, empfohlen.

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Allgemeinbildung deutsche Literatur für Dummies

Ein tolles Buch für den literarischen Überblick ist den Autoren Ulrich Kirstein und Tina Rausch mit „Allgemeinbildung deutsche Literatur für Dummies“ da gelungen. Ich habe mich intensiv in das Buch vertiefen können und wurde sehr lehrreich und gut unterhalten. Wer gerne liest und Bücher liebt, kommt an diesem umfangreichen Überblick deutscher Literatur nicht vorbei. Und keine Angst, das Buch ist leicht verständlich geschrieben und wie oben bereits erwähnt, sehr unterhaltsam. Wenn es dieses Buch mal zu meiner Schulzeit gegeben hätte 😉 … Im Buch finden wir einen guten und umfassenden Überblick über die Gattungen Epik, Lyrik und Drama und werden unterhaltsam durch die einzelnen Epochen geführt. Dabei erfahren wir auch Informatives über den Minnesang, die Aufklärung, Klassik, Romantik, Realismus und Naturalismus. Auch klassische Moderne und zeitgenössische Literatur werden dem Leser sehr informativ und anschaulich näher gebracht. Dabei erfahren wir auch Wissenswertes wie z. B. welche Autoren und Werke zu Unrecht vergessen wurden und welche DichterInnen wir unbedingt lesen müssen ;-)!  Und natürlich fehlt auch die für die Dummies-Reihe legendäre „Schummelliste“ zum Ausschneiden nicht 😉 …

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Die Wissenschaft hinter Harry Potter

Der Riva Verlag ist ja bekannt für seine inoffiziellen und wunderbaren Harry-Potter-Bücher … Ende August ist ein weiteres, hochinformatives und sehr magisches Buch mit dem Titel „Die Wissenschaft hinter Harry Potter“ von Mark Brake und Jon Chase erschienen, das ich euch sehr empfehlen kann, denn es erklärt auch, was die wunderbare J.K. Rowling sich bei einigen Dingen so gedacht hat 😉 … Und wer Naturwissenschaften sowieso spannend findet, kommt an diesem tollen Buch gar nicht vorbei!

Wir betrachten im Buch gemeinsam mit dem wunderbaren Autoren die mysteriösen Phänomene rund um Hogwarts. Ist es vielleicht durch einen biologischen Zufall möglich, dass irgendwann ein dreiköpfiger Fluffy als Wachhund tätig sein kann? Und könnten wir  – Wingardium Leviosa lässt grüßen – auch Dinge zum Schweben bringen? Wie würde Hermines Zeitumkehrer funktionieren? Wie gefährlich wäre ein fliegender Besen (stellt Euch mal den Verkehr vor, wenn jeder einen fliegenden Besen hätte und diese sogar fliegen würden ;-))? Wäre es zudem für Muggels möglich, ein fliegendes Auto zu bauen? Und die Karte des Rumtreibers: Könnte diese realisiert werden (was sicher sehr nützlich zum Schuleschwänzen wäre, aber was ist mit dem Datenschutz?)?

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Mein wunderbares Bücherboot

Als ich das erste Mal das Cover des Buches „Mein wunderbares Bücherboot“ erblickte, war es um mich geschehen: Dieses wundervolle herrlich frisch gestaltete Bild, auf dem das Bücherboot „The Book Barge“ von Sarah Henshaw abgebildet ist, ist schon eine Augenweide. 

Begeistert las ich das Vorwort von Torsten Woywod, dessen Bücher ich ebenfalls sehr gerne lese. Er sagt, dass „es wohl kaum eine andere Branche gibt, in der es deutlicher zu spüren ist, dass die Leute, die hier arbeiten, lieben, was sie tun.“

Auch werden einige Bücher genannt, die sehr interessant klingen. Doch das war es leider auch schon an Positivem. Denn was Sarah schreibt ist nur teilweise wirklich interessant und nach der gefühlt tausendsten Schleuse, die sie durchquert, wollte ich das Buch am liebsten schreiend weglegen, denn ich hatte ganz Anderes erwartet … Ich habe so viele Seiten weitergeblättert, ohne wirklich zu lesen, habe den Text nur überflogen, doch so richtig gepackt hat mich das Buch leider nicht.

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Das Buch der Schurken


Was wären Bücher ohne Schurken, Bösewichte oder Antagonisten? Schrecklich langweilig! Genau!

„Das Buch der Schurken – Die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur“ von Martin Thomas Pesl listet die fiesesten, amüsantesten und coolsten Antagonisten der Welt auf … Eine gute Idee … Und herrlich aufgemacht ist das fabelhafte Buch auch – mit Illustrationen von Kristof Kepler …

Aufgeteilt ist das Buch besser gesagt sind die Schurken in 12 Kategorien: Die Gierigen, die Rachsüchtigen, die Despoten, die Berserker, die Egoschweine, die Erziehungsberechtigten, die fatalen Frauen, die Psychopathen, die Ungreifbaren, die verrückten Wissenschaftler, die Über- und Unterirdischen und die Könige des Verbrechens … Na, habt ihr ungefähr schon eine Idee, welcher Bösewicht sich in welcher Kategorie versteckt ;-))?

Jeder Bösewicht ist auf einer Doppelseite herrlich illustriert dargestellt und mit einem passenden Zitat versehen. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis sowie eine Schurkenrangliste runden das empfehlenswerte Buch ab.

Das Cover sticht sofort ins Auge und auch sonst sollte man das Buch unbedingt im Bücherregal stehen habe, es ist ein formidables Nachschlagewerk ;-).

Und das sagt der Autor Martin Thomas Pesl u.a. zum Buch:
„Dieses Buch ist ein Lexikon. Das heißt, man muss es nicht von vorne bis hinten lesen. Man darf sich morgens zum Kaffee oder auf eine Zigarettenlänge ein, zwei Schurken des Tages zuführen. Man kann im Buch der Schurken blättern und überlegen, welche Romanentdeckung mit einer Prise Fiesem man als Nächstes erkunden möchte. Wer der schurkischere Hochstapler ist: Felix Krull oder der mit dem lustigen Namen, Lafcadio Wluiki? Wer zuerst böse war: Frankenstein oder sein Monster; Moby Dick oder Captain Ahab? Oder wem aus der Liste der Konzernchef XY oder die Schwester des Exfreundes eigentlich am ehesten gleicht?“ (Gelesen und genossen auf Seite 9)

Fazit: Eine tolle Übersicht über die 100 bösesten und fiesesten Schurken der Weltliteratur! Ein Must-have für Vielleser und Sammler toller Cover ;-)!

Das schreibt der btb Verlag:

Was wäre die Welt ohne Schurken? Unfassbar langweilig: Sherlock Holmes ohne Moriarty, Paris ohne Fantômas oder gar das Monster ohne Frankenstein? Im Herrn der Ringe würde vermutlich ununterbrochen gepicknickt, Alice würde den lieben langen Tag nur durchs Wunderland hopsen und Hannibal Lecter an Sojawürstchen knabbern. Schurken machen das Leben erst spannend, das unserer Helden und natürlich auch unseres. Martin Thomas Pesl hat die 100 genialsten und coolsten Bösewichte der Weltliteratur zur verschmitzten Schurkenparade versammelt. Mit Illustrationen und Schurkenskala.

Über den Autor:

Martin Thomas Pesl ist Autor, Lektor, diplomierter Übersetzer (englisch, ungarisch) und Sprecher. Schreibt u.a. für das Magazin WIENER und Nachtkritik.de.

Buchinformationen:

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: btb Verlag, erschienen am  9. Januar 2018
  • Preis: 12 Euro
  • ISBN-13: 978-3442716036
  • Bestellmöglichkeit: [amazon_textlink asin=’3442716039′ text=’Das Buch der Schurken‘ template=’ProductLink‘ store=’wwwbuchnotize-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’57250b55-10c4-11e8-88f8-79d542c84380′]*

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Die Welt von Outlander

Was für ein famoses Buch!!! „Die Welt von Outlander – Das ultimative Begleitbuch zur Serie“ von Diana Gabaldon ist wahrlich ein absolutes Must-have und Must-read für Fans der Highland-Saga oder wie sie fürs Fernsehen heißt: Outlander!

Weihnachten steht vor der Tür und mit diesem Buch macht ihr sicher einem Outlander-Fan eine sehr große Freude. Das umfangreiche und sehr schwere Buch ist nicht nur vom Cover ein absoluter Eyecatcher … In herrlichem Schottenkaro kommt das sofort ins Auge springende Cover daher und verzauberte sofort mein Leserherz ;-).

 

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Das Literatur-Buch

Der Dorling Kindersley Verlag hat für Bücher- und Literaturliebhaber ein tolles Buch publiziert: „Das Literatur-Buch – Wichtige Werke einfach erklärt„.

Über 250 Werke der Literaturgeschichte werden ausführlich vorgestellt und auch deren Entstehungsgeschichte inklusive Kurzbiographien der Schriftsteller runden das jeweilige Porträt ab. Aufgelockert wird die Deutschstunde im Buchformat mit Infografiken, Fotos und Illustrationen. In sieben Kapiteln lesen wir von Helden und Legenden über die Renaissance, Aufklärung und Romantik bis hin zur Gegenwartsliteratur.

Schon in der Einleitung war ich dem Sog dieses interessant zu lesenden Buches verfallen. Gekonnt formuliert und wahrlich sehr schön zu lesen vertiefte ich mich mehr und mehr in die Geschichte der Literatur. Während des Lesens fühlte ich mich als Teil einer unglaublich faszinierenden Zeitreise.

„Das Erzählen von Geschichten ist so alt wie die Menschheit. Es diente der Weitergabe wichtiger Ereignisse und Überzeugungen von Gemeinschaften. In Form von Mythen und Legenden wurde Geschichte von einer Generation zur nächsten überliefert. Sie boten Erklärungen für die Entstehung des Universums und die Geheimnisse der Schöpfung.“ (Seite 12)

Das erste Kapitel „Helden und Legenden 3.000 v.Chr. – 1.300 n.Chr.“ ist so faszinierend zu lesen und sorgte dafür, dass meine Re-Read-Liste so lang geworden ist, dass ich vermutlich den Rest des Jahres nur noch mit Lesen verbringen muss, um diese zu schaffen. Ich sage nur: Sophokles, Aristoteles, Beowulf, Tausendundeine Nacht, Die Geschichte vom Prinzen Genji, Artuslegende, Edda, usw.

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