Selbstcoaching mit Logosynthese

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Willem Lammers, der Begründer der Logosynthese, hat mit seinem Ratgeberbuch „Selbstcoaching mit Logosynthese“ ein sehr bereicherndes Tool für die effektive Arbeit mit sich selbst geschrieben.

Doch was ist die Logosynthese? Sie ist ein Modell zur begleitenden Veränderung. Sie hilft körperliche, emotionale und mentale Zustände zu beeinflussen mit der Macht der Worte. Die kraftvollen Sätze unterstützen bei einer Vielfalt von Lebensthemen wie z. B.  dem Erkennen und Erreichen von Lebenszielen, der lebendigen und  positiven Gestaltung von Beziehungen, die Leistung, Effizienz und Zufriedenheit im Beruf erhöhen usw.

Der Mensch an sich ist ständig im Entwicklungsmodus, frei nach Heraklit „Alles fließt, nichts bleibt.“ Dem Autor gelingt es in einfacher Sprache und sehr anschaulichen Beispielen das Konzept der Logosynthese dem interessierten Laie nahezubringen und ihn dafür zu begeistern. Die Übungen sind leicht anzuwenden und man kann sofort die Wirkung und Kraft der Worte erfahren, besonders im Alltag, wo viele Verhaltensmuster und Gewohnheiten schon Routine sind …

Logosynthese ist für sich gesprochen eine Philosophie, eine effektive Methode, mit sich und an sich selbst zu arbeiten. Sich so zu entwickeln, wie man es selbst möchte. Dies macht uns frei in der Arbeit an uns selbst. Die Logosynthese ist jedoch auch ein sehr effektives Werkzeug in der Arbeit mit Menschen – sei es als Coach, Berater oder Therapeut.
Fazit: Ein sehr wirksames Handbuch für die gezielte Eigenarbeit, unkompliziert und hocheffektiv! Für mich eine wertvolle Entdeckung! Ich habe schon so viele Selbsthilfebücher gelesen, aber dieses hat seine eigene Magie, man kann es einfch nicht mehr aus der Hand legen … Absolut empfehlenswert!

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Petra Bock: Nimm das Geld und freu dich dran

Nimm das Geld und freu dich dran

Ich muss gestehen, ich liebe die Bücher von Petra Bock. In Ihrem Buch „Nimm das Geld und freu dich dran“ zeigt sie uns unsere hinderlichen Glaubenssätze das Thema Geld betreffend auf und nimmt uns mit auf die Reise wie wir ein gutes Verhältnis zu Geld bekommen können. Das ganze in ihrer unverwechselbaren klugen, übersichtlichen und warmherzig verständlichen Art und Weise. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, weil es so spannend geschrieben ist (es ist kein Krimi, sondern ein Ratbeber – aber so gut!) und auch sehr locker und mit viel Herz geschrieben wurde. Frau Bock zeigt uns mit vielen Beispielen und Tipps, wie jeder von uns sein finanzielles Potential erreichen kann und auch seine Lebensfreude steigern kann. Für mich einer der Ratgeber, den man unbedingt lesen sollte, auch wenn einem das Thema noch nicht so interessiert – einfach weil er super spannend und lebendig und leidenschaftlich geschrieben wurde. Kommen auch Sie in ein Geldbewusstsein ;-)!

Fazit: Unbedingt lesen!

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Stephanie Ekrod: Der weibliche Weg zum Erfolg

weibliche weg

Stephanie Ekrod hat mit „Der weibliche Weg zum Erfolg – Die 4 unbewussten Frauenfallen erkennen und auflösen“ ein Buch über weibliche Verhaltensweisen geschrieben … Ich war ja etwas skeptisch, was dieses Buch angeht, denn wer wie ich viel zu den Themen Kommunikation und Coaching liest und sich für menschliche Verhaltensweisen im Allgemeinen interessiert, wird in diesem Buch nicht viel Neues finden. Stephanie Ekrod geht wie  nahezu alle Autoren von Ratgeber- und Coachingbüchern auf das Vier-Ohren-Modell von Schulz-von-Thun ein, alle wichtigen Kommunikationsmodelle liegen ihren Thesen zugrunde und mal ehrlich, würde es das Buch nicht geben – ich wäre genauso schlau wie vorher. Frauen sind anders, Männer auch – so ist das nun mal. Wie gesagt, vielleicht ist das Buch auch etwas für junge Frauen, die sich mit noch keinem dieser oben genannten Punkte befasst haben. Ich habe mich fast etwas gelangweilt beim Lesen.

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Ina Rudolph: Auf ins fette pralle Leben

das fette pralle leben

Ina Rudolph hat ein tolles neues Buch geschrieben. Der Titel „Auf ins fette pralle Leben – 12 Experimente, wie man sich das Leben leichter machen kann“. Darin beschreibt sie, wie sie in 12 Lebensbereichen mit Kleinigkeiten Veränderungen herbeiführt und so ihre Sensibilität für ihre Mitmenschen, ihre Umwelt aber auch für sich selbst steigert. Was mich gestört hat, war dass immer nur mit  „The Work“ gearbeitet wurde. Für Leser die damit nichts anfangen können oder für das einfach nicht die richtige Methode ist, kann das schon etwas auf die Nerven gehen …  Ich selbst bin eher der Typ Mensch, der sich selbst mit seinen eigenen Möglichkeiten entdecken möchte und dies auch tut, deshalb habe ich so meine Problemchen mit all diesen standardisierten Methoden, die meines Erachtens halt nicht für alle Menschen gleichermaßen DIE einzige Methode ist … ich wollte das nur geschrieben haben … 😉 … Für alle begeisterten Worker ist das Buch natürlich ein absolutes Muss … Gefallen hat mir, dass Frau Rudolph sehr authentisch über ihren Alltag mit Tochter und Ehemann schreibt und nichts beschönigt. Ehrlich und authentisch werden die kleinen und großen Nöte des Familienalltags als selbständige Mutter beschrieben. Ina Rudolph schreibt unterhaltsam, spannend und sehr realistisch – danke dafür!

Fazit: Ein leichtes und authentisches Buch mit einer positiven Kraft, wider allen Gewohnheiten (fahren Sie doch morgen einfach mal einen anderen Weg zur Arbeit oder verändern Sie anderweitig einmal Ihre Perspektive) und nehmen Sie Ihre Umwelt einmal aus einem anderen Blickwinkel wahr. Denken Sie einmal nicht sorgenvoll, sondern positiv, oft sind wir zu negativ mit uns selbst, anstatt unsere Gefühle liebevoll anzunehmen und Strategien zu entwickeln, besser damit umzugehen … Leben kann auch Spaß machen und fröhlich und glücklich sein, wenn man es zulässt ;-)!

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Dr. Lissa Rankin: Mind over Medicine

mind over medicine

Dr. Lissa Rankin hat mit „Mind over Medicine – Warum Gedanken oft stärker sind als Medizin“ ein wichtiges Buch geschrieben. Dr. Rankin ist Ärztin für Körper-Geist-Medizin beschreibt in ihrem Buch, wie wichtig es ist, nicht nur seinen Körper, sondern auch seinen Geist gesund zu halten. Damit meint sie, dass wir dringend jegliche Art von Stress vermeiden sollten bzw. Wege finden, gesund und entspannt mit Stress umzugehen. Wir müssen nicht überall dabei, nicht ständig mobil erreichbar sein oder ständig online sein. Zudem ist es ihrer Meinung auch wichtig, dass wir alle Lebensbereiche, die nicht stimmig sind oder uns „Probleme“ bereiten, wieder in Einklang zu bringen. Je mehr uns diese Balance wieder gelingt, umso besser können unsere Selbstheilungskräfte wirken.

Sie zeigt uns auch in sechs Schritten, wie wir diese erreichen können:

1. Auf die eigenen Selbstheilungskräfte vertrauen
2. Sich die richtige Unterstützung suchen
3. Hören Sie auf Ihren Körper und Ihre Intuition
4. Diagnostizieren Sie die tieferen Ursachen Ihrer Krankheit
5. Schreiben Sie sich selbst ein Rezept
6. Lösen Sie sich von allen Erwartungen bezüglich des möglichen Ausgangs

Im Buch finden sich auch viele Fragebögen und Übungen, die uns in diesem „Veränderungsprozess“ unterstützen und unseren Geist wieder stärken und harmonisieren.

Fazit: „Mind over Medicine“ ist ein wichtiges und sehr lesenswertes Buch! Wer allerdings nicht gerne über sich und sein Leben nachdenkt oder Veränderungen nicht mag, der sollte das Buch auf keinen Fall lesen ;-)!

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Ein starkes Buch: Innere Starkmacher

starkmacherDieses Buch darf in keiner/m Eltern-, Lehrer-, Großeltern-Bibliothek bzw. Bücherregal fehlen: „Innere Starkmacher“ von Charlotte Reznick, erschienen im Kösel Verlag.

Das Cover ist schon in einem unübersehbaren Rot mit einem Kind, das stark und selbstbewusst die Arme nach oben streckt und dabei lächelt! Was für ein kraftvolles Bild!

Auch der Inhalt ist einfach gigantisch, gerade für Eltern mit Schulkindern gibt das Buch wertvolle, in den Alltag gut zu integrierende Tipps! Also weg mit dem Stress, weg mit den Ängsten und auf zum freudigen Lernen und Leben!

Fazit: Ein absolutes Muss für alle, die mit Kindern leben, arbeiten etc., für alle Motivatoren, Coaches, Mentaltrainer, Lerncoaches, Erzieher, Lehrer sowieso und so weiter … Es macht so viel Freude dieses Buch zu lesen und es auch für sich teilweise umzusetzen und es macht so entspannt, was die Schule angeht ;-)! KAUFT DIESES BUCH!

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Das bewegte Gehirn – 7 Körperübungen für clevere Kinder

das bewegte gehirnDas Buch „Das bewegte Gehirn – 7 Körperübungen für clevere Kinder“ von Ludwig Koneberg und Silke Gramer-Rottler liest sich sehr interessant.

Es zeigt den wichtigen Zusammenhang zwischen (denkendem) Gehirn und Bewegung – dem Zusammenwirken dieser beiden wichtigen Kräfte. Gerade für Kinder, die sich nicht so gut konzentrieren können, Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben oder zappelig sind, gibt es viele wundervolle und sehr wirksame Übungen, die auch noch Spaß machen. Was will man mehr!

Die Autoren – beide selbst erfahrene Lernberater und Coaches – gewähren einen praxisnahen Einblick und vortreffliche Übungen für Kinder mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten!

Dem Buch liegt auch ein Spielplan bei, damit können die Kinder die Bewegungen gleich selbst ausprobieren und spielerisch einüben.

Fazit: Für Eltern, Lehrer, Pädagogen, Erzieher und alle die mit Kindern zu tun haben eine Pflichtlektüre!

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Damit Kindern kein Flügel bricht

flügel kinderDas ist das Buch, dass alle Eltern, Lehrer sowieso und sonstige wichtigen Bezugspersonen von Kindern UNBEDINGT lesen sollten: Damit Kindern kein Flügel bricht“ von Nelia Schmid König, eine Kinder- und Jugendpsychiaterin. Erschienen ist das wichtige Buch im renommierten Kösel Verlag.

Der Untertitel lautet: Kindliche Verhaltensauffälligkeiten verstehen und ein gutes Familienklima fördern. Bringt es auf den Punkt. Der Fisch stinkt ja meist vom Kopf her 😉 …

Als Eltern sollten wir uns permanent hinterfragen, sind das jetzt wirklich Ansprüche, denen mein Kind gerecht werden kann? Oder übertrage ich eigene Wünsche auf mein Kind, die ich früher nicht erreicht habe, nicht erreichen konnte mangels Möglichkeiten? Euer Kind ist ein eigenes individuelles Wesen, es ist nicht die Mutter oder der Vater. Es hat möglicherweise völlige andere Interessen … es ist einfach nicht die Eltern. Euer Kind hat ein Recht auf sein eigenes selbständiges Leben. Es darf seine Erfahrungen selber machen. Reflektiert euch regelmäßig selbst, eine reine Seele (Stichwort: Psychohygiene) bringt eine Familie weiter als das Vergleichen mit anderen Kinder (genetisch gar nicht möglich, vergleicht doch mal Äpfel mit Birnen ;-)), das Bewerten, Erwarten, der Leistungsdruck, tut das euren Kindern nicht an … Es ist ohnehin nur noch eine Frage der Zeit, bis es an den Grundschulen dieses Landes keine Noten mehr gibt, kreative Lehrkräfte, die nicht wie Fließbandarbeiter all diese Lehrpläne mit Volldampf durchboxen müssen und am Ende ihrer Laufbahn selbst so ausgezehrt sind, dass sie sich nur auf ihre oder die Couch eines Psychiaters legen können. Das kann es doch nicht sein.

Als Kind wollte ich immer Lehrerin werden, ist mir aber spätestens in der 5. Klasse vergangen. Meine Grundschulzeit war noch schön und verspielt, wir hatten fast nie Hausaufgaben auf und durften auch von Anfang gleich richtig schreiben ;-). Leider hatte ich insgesamt fünf Lehrer in der 1. Klasse. Meine erste Lehrerin wurde krank und kam nicht mehr, die zweite schlug mich und wurde der Schule verwiesen, die bzw. der dritte war der Sportlehrer, er übernahm die Klasse bis Nr. 4 kurz da war. Nr. 5 blieb mir erhalten bis zur 2. Klasse … Und noch immer weiß ich die Namen, weiß wie die Lehrer aussahen, wie ich mich gefühlt habe etc. Es ist eine prägende Zeit, deshalb sollten unsere Kinder wundervolle Erfahrungen in der Grundschule sammeln dürfen und nicht gleich vom Leistungsdruck verschluckt werden. Es sind Kinder und keine kleinen Erwachsenen. Kinderseelen liegen mir sehr am Herzen, es ist eine sehr verantwortungsvolle Sache, Kinder in die Welt zu setzen und sie zu liebenswerten, fairen und vor allen Dingen glücklichen und zufriedenen Menschen zu erziehen. Wenn ich manchmal sehe, wie lieblos und wie nebenbei manche Kinder in einer Familie heranwachsen, bricht mir das Herz. Es gibt doch nichts Schöneres, als Kinder zu haben.

So nun schweife ich schon wieder vom Buchthema ab. Wie gesagt, das Buch ist sehr interessant, sehr ergiebig, man bekommt neue Impulse und viel Verständnis – gerade für „verhaltensauffällige“ Kinder … das Wort gefällt mir gar nicht … schon ist wieder eine Schublade auf. Jedes Kind das anders ist, ist eine Angriffsfläche für Kinder, die meinen, sie seien normal, weil sie in einem bewertenden und wir-sind-besser-Elternhaus groß werden – ja gibt es auch schon in der 2. Klasse … es ist nicht schön, das zu sehen … Zweitklässler, die eine 1 bekommen haben, machen sich über Kinder lustig, die eine 4 bekommen haben – hallo gehts noch? Und schadenfrohe Schubladen-Eltern, die das vor dem Kind kundtun, weil sie die Mutter oder den Vater des Vierer-Kindes nicht mögen. Kein Wunder, das deren Kinder dann andere Kinder hänseln … der ganz normale Wahnsinn … Wie gesagt: Die Gesellschaft von morgen …!!!

Fazit: Lest das Buch unbedingt, seid ihr selbst, stresst eure Kinder nicht und drückt ihnen nicht diesen Leistungsstempel in der Schule auf … was sind schon Noten? Zahlen, die von jemanden vorgegeben werden, um jemanden in Zahlen zu bewerten … ist doch Unfug … als würden die Lehrer eure Kinder kennen – niemand hat das Recht andere zu bewerten, wie soll man einen Menschen auch bewerten? Seid ihr im Job derselbe wie zu Hause? Wir schlüpfen doch täglich in die unterschiedlichsten Rollen – wie soll man jemanden genau kennen? Nicht mal wir selbst tun das – jedenfalls nicht alle … es wird besser, je älter und lebenserfahrerer wir werden 😉 … Wie viele unglaublich kreative und kluge Kinder werden durch die Benotung und ständige Bewertung und Überprüfung abgestempelt und verlieren irgendwann den Glauben, das Vertrauen in sich selbst … Seht hierzu weiter unten noch meinen weiteren Buchtipp zum Thema.

 

Vergesst nicht liebe Eltern, Großeltern und Lehrer:

Jedes Kind ist ein wundervolles und vollkommenes Wesen, wenn es geboren wird. Wir haben es in der Hand und wir sind in der Verantwortung, dieses vollkommene Wesen bedingungslos zu lieben, SO WIE ES IST! Und ja Kinder dürfen auch in der Schule kreativ sein, nur weil es so schwierig ist, Kreativität zu BEWERTEN, heißt es noch lange nicht dass es etwas schlechtes ist. Wie oft müssen sich Eltern in der Schule anhören, dass ihr Kind zu kreativ ist – hallo, kann man denn kreativ genug sein? Liebe Lehrer, seid mal realistisch: Kreativität ist meistens wichtiger als gute Noten. Habt ihr mal einen Einser-Kandidaten nach seiner Meinung – seiner eigenen Sicht auf die Dinge gefragt, oder was er gerne tut? Er wird das herunterleiern, was seine Eltern in solchen Situationen immer sagen oder was er im Spiegel gelesen hat, aber er wird möglicherweise (auch hier gibt es Ausnahmen, wir wollen ja hier nicht auch in Schubladen denken) nicht wissen was er meinen soll und möglicherweise auch nicht so genau wissen, was er gerne tut, weil man ihm das immer gesagt.

Deshalb ganz wichtig: Noten sind nicht alles. Niemand hat sich jemals so genau meine Noten angeschaut, wenn ich mich beworben habe, weil jeder Personalchef weiß, dass das Bewertungssystem hinten und vorne hakt. Es kommt auf die Persönlichkeit an, auf den ersten Eindruck, auf die Umgangsformen, auf das man selbst sein, auf Authentizität, wie man sich gibt, was man ausstrahlt, wie man kommuniziert, ob man einander in die Augen schauen kann und vieles mehr … Also vergesst das mit den Noten ganz schnell und setzt eure Kinder nicht unter Druck. Bis jetzt ist aus jedem etwas geworden … Dies gilt vor allen Dingen für die Grundschulzeit, denn dort wird der Grundstein gelegt, fürs weitere Lern-Leben … Zeigt euren Kindern kreative Möglichkeiten des Lernens, räumt ihnen ausreichend Zeit nach der Schule ein, KIND zu sein, denn das sind sie …

Wenn ich höre, dass eine Lehrkraft zu einer Mutter in der zweiten Klasse sagt, dass ihr Kind noch zu sehr Kind ist – dann frage ich mich doch: Hallo? Ist man mit sieben Jahren etwa kein Kind mehr? Das passt dann auch zur Erwartung mancher Eltern und Erzieher, dass Kinder schon mit einem Jahr selbstständig alles können müssen. Es ist ein Graus mancherorts was sich da abspielt. Ich sage nur, Eltern, bleibt stark, seid ihr selbst, liebt euer Kind, übernehmt die Verantwortung für euer Kind und seid immer ein liebevolles Nest in das eure Kinder gerne zurückkehren, wenn sie Halt brauchen. Hört auf euer Herz und nicht auf die Ratschläge fremder Leute, nur weil sie Lehramt, Pädagogik und Co. studiert haben. Ihr seid die Eltern, nicht die Gesellschaft, nicht der Staat etc. Tut was IHR für richtig haltet und haltet vor allen Dingen zu euren Kindern, denn das ist die GESELLSCHAFT VON MORGEN und die soll doch schön sein ;-).

Dazu noch ein persönlicher Buchtipp von mir:

Heidemarie Brosche: Warum es nicht so schlimm ist, in der Schule schlecht zu sein, erschienen im Goldmann Verlag.

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Neuer Versuch: 50 Dinge, für die Ihr Kind Ihnen einmal dankbar sein wird

Roell_50-DingeLiebe Eltern, dieses Buch müsst ihr euch unbedingt kaufen – es entspannt ungemein und macht extrem locker ;-), vor allen Dingen wenn ihr schulpflichtige Kinder habt! Es ist zwar sehr dünn, aber es sind viele nützliche Ideen zu lesen.

Folgt eurem Bauchgefühl (ja das gibt es wirklich ;-)), seid gute und authentische Vorbilder, lasst los und seid aber auch da, wenn ihr gebraucht werdet. Lässige Erziehung sollte das Motto lauten, intuitiv, spontan – eben aus dem Bauch heraus, habt eine freundschaftliche und respektvolle Beziehung mit euren Kindern! Und sagt nicht das zu euren Kindern, was eure Eltern schon zu euch gesagt haben – gebt dieses Phrasen – vor allen jene – die ihr als Kind nicht mehr hören konntet und so gar nicht mochtet – nicht an eure lieben Kinder weiter. Vergesst niemals: Ihr prägt mit eurem Tun die Gesellschaft von morgen!!!

Denkt nicht in Schubladen (den Punkt finde ich am schwierigsten, denn gerade in Kindergärten und Schule werden unsere Kinder ja sehr gerne in die diversen Schubladen gesteckt und bewertet – und nicht immer fair!). Aber wenn ich mir anschaue, was aus meinen Streber-Schulkameraden geworden ist (aus einigen echt nicht viel bis zum totalen Absturz) … nun denn … Also: Bleibt ihr selbst und handelt verantwortungs- und respektvoll eurem Nachwuchs (ein sehr klare Wort!) gegenüber! Gebt euer Bestes in Liebe! Klare Kaufempfehlung!!

 

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Gelesen: Schulen im Aufbruch

41i-NXVRfCLDas Buch „Schulen im Aufbruch – Eine Anstiftung“ von Margret Rasfeld und Stephan Breidenbach (Kösel Verlag)erscheint zur rechten Zeit. Der Druck auf die Schulkinder beginnt bereits in der 1. Klasse: Statistiken, Quoten der Lehrer z. B. Übergangsquoten ins Gymnasium, Leistungsdruck, Schubladendenken, Bewertungen, Benotungen etc. Es ist eine Herausforderung, wenn  man ein schulpflichtiges Kind – vor allen Dingen in Bayern –  hat ;-). Die Kinder – noch in einem verspielten Alter, denn es sind ja Kinder, werden ab dem 1. Schultag mit „Pflichten“ überhäuft, das Spielerische kommt zu Kurz- wie auch – in einer Leistungsgesellschaft wird ja auch nicht gespielt. Es wird sehr viel verlangt von den Kindern, aber wird auch das Richtige verlangt? Dieser Frage gehen die beiden Autoren nach, und noch vielen mehr. Sie zeigen, dass Lernen selbstbestimmt und motivierend sein kann, dass es Freude machen kann, neue Dingen zu erforschen und kennen lernen … Aber ist all dies machbar für Lehrer, die einer Bürokratie- und Test-Kultuer „dienen“?

Die aktuellen Schulreformen seit PISA sind für Lehrer „keine Antwort auf die drängenden Probleme im Schulalltag, sondern tragen (…) zur Belastung des Schulalltags bei.“

Die Autoren zeigen, dass es sehr wohl möglich ist, sich eine solche Schule vorzustellen, denn es gäbe sie bereits – „Die Zukunft der Schule lebt schon“ ist auf Seite 11 zu lesen. Lassen Sie uns gemeinsam Schule neu denken – dazu lädt dieses wundervolle und wichtige Buch ein.

Eine klare Kaufempfehlung, insbesondere für Eltern schulpflichtiger Kinder, es hilft beide Seiten besser zu verstehen!

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