Siri Mitchell: Charlotte und die Sprache der Blumen

charlotte und die Sprache der Blumen

In ihrem neuen Buch “Charlotte und die Sprache der Blumen” erzählt Siri Mitchell von Charlotte, die nach dem Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater zu ihrem Onkel – einem Admiral nach Cheshire zieht. Weg von London und ihren Freunden. Charlotte ist leidenschaftliche Botanikerin, sie illustriert Bücher und sammelt und katalogisiert Pflanzen. Diese Wissenschaft war damals ausschließlich den Männern vorbehalten, denn Frauen sollten heiraten und Kinder bekommen. Auch Charlotte soll nun in die Gesellschaft eingeführt werden und verheiratet werden. Sie die leidenschaftliche Wissenschaftlerin, soll sich von ihrer Leidenschaft Botanik verabschieden. Ihr Talent wird kleingeredet, nur weil sie eine Frau ist. Charlotte beugt sich den Wünschen ihres Onkels und Vaters und tritt in die feine Gesellschaft ein, einer Welt, die so gar nicht ihr Fall ist. Die ungeahnten Erwartungen und ungeschriebenen Gesetze, die dort herrschen, verwirren sie und sie sehnt sich nach ihren Zeichnungen und Pflanzen. Auch ist sie der Meinung, dass ihr Vater ohne ihre Hilfe und Unterstützung verloren ist. Doch dann stellt ihr Vater einen neuseeländischen Schaffarmer als neuen Assistenten ein. Und Charlotte wartet darauf, dass dieser versagt …

Fazit: Siri Mitchell hat eine  schöne, sehr leichte Sommergeschichte geschrieben, die sich im Jahre 1852 in England abspielt. Dem Land der imposanten Gärten und famosen Rosen(züchtungen). Die Geschichte ist so leicht wie ein Sommerwind, sie bezaubert unaufdringlich und sensibilisiert für unsere wundervolle Natur … Mir hat das Buch sehr gut gefallen … Für Pflanzenliebhaber ist sie ohnehin ein Muss 😉 …

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Ina Rudolph: Auf ins fette pralle Leben

das fette pralle leben

Ina Rudolph hat ein tolles neues Buch geschrieben. Der Titel “Auf ins fette pralle Leben – 12 Experimente, wie man sich das Leben leichter machen kann”. Darin beschreibt sie, wie sie in 12 Lebensbereichen mit Kleinigkeiten Veränderungen herbeiführt und so ihre Sensibilität für ihre Mitmenschen, ihre Umwelt aber auch für sich selbst steigert. Was mich gestört hat, war dass immer nur mit  “The Work” gearbeitet wurde. Für Leser die damit nichts anfangen können oder für das einfach nicht die richtige Methode ist, kann das schon etwas auf die Nerven gehen …  Ich selbst bin eher der Typ Mensch, der sich selbst mit seinen eigenen Möglichkeiten entdecken möchte und dies auch tut, deshalb habe ich so meine Problemchen mit all diesen standardisierten Methoden, die meines Erachtens halt nicht für alle Menschen gleichermaßen DIE einzige Methode ist … ich wollte das nur geschrieben haben … 😉 … Für alle begeisterten Worker ist das Buch natürlich ein absolutes Muss … Gefallen hat mir, dass Frau Rudolph sehr authentisch über ihren Alltag mit Tochter und Ehemann schreibt und nichts beschönigt. Ehrlich und authentisch werden die kleinen und großen Nöte des Familienalltags als selbständige Mutter beschrieben. Ina Rudolph schreibt unterhaltsam, spannend und sehr realistisch – danke dafür!

Fazit: Ein leichtes und authentisches Buch mit einer positiven Kraft, wider allen Gewohnheiten (fahren Sie doch morgen einfach mal einen anderen Weg zur Arbeit oder verändern Sie anderweitig einmal Ihre Perspektive) und nehmen Sie Ihre Umwelt einmal aus einem anderen Blickwinkel wahr. Denken Sie einmal nicht sorgenvoll, sondern positiv, oft sind wir zu negativ mit uns selbst, anstatt unsere Gefühle liebevoll anzunehmen und Strategien zu entwickeln, besser damit umzugehen … Leben kann auch Spaß machen und fröhlich und glücklich sein, wenn man es zulässt ;-)!

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Jan Becker: Das Geheimnis der Intuition

geheimnis der intuition

Ich mag die Bücher von Jan Becker sehr gerne. In “Das Geheimnis der Intuition” macht sich der Leser – begleitet von Jan Becker – auf die Reise nach innen – zu seinem Bauchgefühl. Mit interessanten Informationen und Übungen ist es ein Sachbuch par excellence. Jan Becker ist mir sehr sympathisch, er schreibt authentisch und nicht so verkaufsanheizend wie so mancher Kollege. Das Buch liest sich leicht und locker und ist eine sehr angenehme Sachbuchlektüre! Natürlich sollte man dennoch nicht ganz seinen Verstand ausschalten … ;-)!

Fazit: Wer sich mit Intuition beschäftigt, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Ein Plädoyer für das Bauchgefühl!

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Fredrik Backman: Oma lässt grüßen und sagt es tut ihr leid

oma lässt grüßen

Fredrik Backman hat mit “Oma lässt grüßen und sagt es tut ihr leid” ein komisches und langweiliges Buch geschrieben. So recht bin ich nicht in der Geschichte angekommen und muss gestehen, habe viele Seiten überblättert, weil ich der Geschichte nicht folgen konnte … Und leider habe ich den roten Faden auch nicht finden können und das Buch nicht zu Ende gelesen … Die Geschichte ist langweilig und zwanghaft komisch, beim Lesen kam keine positive Stimmung auf, ein für mich völlig überflüssiges Buch. Nicht alles, was aus Schweden kommt ist gut … Vielleicht hätte man das Buch lieber dort gelassen … Ich hatte mir deutlich mehr versprochen und mal wieder ist mir klar geworden, dass man einfach keinem “Bestseller” mit großem Marketinghype und Spiegel-Bestsellerliste vertrauen kann.

Fazit: Keine leichte, lustige Sommerkomödie, sondern ein anstrengendes Buch mit völlig überzeichneten Figuren und einer nervigen Oma … Schade!

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Schönes Wochenende

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Ihr Lieben, ich wünsche euch ein zauberhaftes, entspanntes, glückliches, zufriedenes und sonniges 1. August-Wochenende! Wir lesen uns wieder am Montag! Alles Liebe!

Dr. Sven Barnow: Therapie wirkt!

Therapie wirkt

Dr. Sven Barnow bietet in seinem Buch “Therapie wirkt!” einen tollen Überblick über die Wirksamkeit, den Ablauf und die Verfahren der Psychotherapie. Er beschreibt die einzelnen Störungsbilder sowie die dazu passende Therapierichtung. Interessant fand ich, dass er auch zur Selbsthilfe anregt, er gibt im Buch eine kurze Anleitung, wie man seine Emotionen regulieren kann. In den einzelnen Kapiteln geht er auch die Gefahren einer Psychotherapie und über die Sinnhaftigkeit des Einsatzes von Antidepressiva ebenso ein wie auf die Beschreibung der einzelnen Therapieformen. Sieben Patienten erzählen zudem in praktischen Fallbeispielen, aus welchen Gründen sie eine Therapie gemacht haben.

Das Buch ist ein sehr gutes Nachschlagewerk und Informationsbuch für Menschen, die zum einen eine Therapie erwägen und sich vorher informieren möchten oder noch unschlüssig sind, aber auch für jene Personen, die sich beruflich mit psychisch belasteten Menschen befassen, sie beraten. Dr. Barnow gibt viele Tipps, aber besonders haben mir die authentischen Aussagen der Betroffenen gefallen.

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Möller/Weber: Psychiatrie und Psychotherapie in 5 Tagen

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Das Lernbuch “Psychiatrie und Psychotherapie in 5 Tagen” bietet einen kompakten, übersichtlichen, strukturierten und hochinformativen Überblick über die gesamte Psychiatrie und Psychotherapie. Es ist ein tolles Buch, um den bereits erlernten Stoff zu wiederholen, eignet sich aber auch hervorragend für einen ersten und strukturierten Überblick … Die einzelnen Kapitel sind auf 5 Tage eingeteilt, die einzelnen psychiatrischen Krankheitsbilder sind sehr knapp dargestellt, es fehlt aber nichts, man bekommt einen knappen Überblick und erhält umfassende Informationen. Das Buch eignet sich nicht dafür, sich komplett damit auf die Prüfung vorzubereiten, man sollte sich das nötige Vorwissen noch mit anderen Bücher tiefergehender erarbeiten und auch mit Fallbeispielen arbeiten. Es ist aber super, um zu wiederholen – insbesondere in den letzten fünf Tagen vor der Prüfung. Ein sehr informatives, knappes und wundervoll übersichtliches Buch!

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Werner Gross: Erfolgreich selbständig

erfolgreich selbständig

“Erfolgreich selbständig” verspricht das Sachbuch zum Thema Existenzgründung zur Gründung einer psychologischen Praxis von Werner Gross. Erstaunlich informativ und ausführlich werden aus meiner Sicht alle Fragen rund um das Selbständigmachen für Psychologen, Psychotherapeutische Psychologen etc. beantwortet. Es liest sich flüssig und ist sehr informativ. Werner Gross zeigt die Möglichkeiten, die Chancen und die Risiken, die Formen der Praxisgründung sehr gut und wirklichkeitsnah auf. Es ist ein spannendes und aufregendes Buch, denn nicht immer ist eine Selbständigkeit so positiv beschrieben wie in diesem Buch. Klar gibt es Risiken, aber die gibt es ja überall und in allen Bereichen des Lebens. Toll auch, dass Werner Gross auch Marketingstipps gibt.

Fazit: Ein kompaktes, höchst informatives, spannendes, kreatives und sehr positives Buch zum Thema Existenzgründung! Klare Empfehlung!

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Möller/Kotte: Diagnostik im Coaching

diagnostik im coaching

Ein wichtiges Buch  haben die beiden Autoren Heidi Möller und Silja Kotte mit “Diagnostik im Coaching” geschrieben. Sie machen darauf aufmerksam, dass Coaching keine Psychotherapie ist, man aber dennoch manch ein Klienten-Anliegen hat, dass durchaus den Eindruck einer “kranken Seele” erweckt. Es ist schon so, dass viele Coaches über psychologisches Vorwissen oder gar Beruf verfügen, und viele auch mit psychotherapeutischen Verfahren durchaus vertraut sind. Dieses Buch schließt eine wichtige Lücke für Coaches. Die beiden Herausgeberinnen des Buches verstehen unter Diagnostik „… das systematische Sammeln und Aufbereiten von Informationen mit dem Ziel, Entscheidungen und daraus resultierende Handlungen zu begründen, zu kontrollieren und zu optimieren.“

Viele Coaches arbeiten mit “gesunden” Klienten, dennoch kann das Coaching auch zu diagnostischen Zwecken herangezogen werden. Im Buch werden unterschiedliche therapeutische Schulen vorgestellt und durch viele Praxisfälle untermauert.

Fazit: Das Buch gibt einen sehr guten Überblick über die diagnostischen Möglichkeiten seitens des Coachings, es ist sowohl für den Anfänger und noch Lernenden geeignet wie auch für den erfahrenen Coach eine interessante Lektüre mit vielen Anregungen.

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