Rezension: Let’s go Himalaya!: Wo bitte geht’s nach Shangri-La?

Katja möchte für ein paar Wochen ihren Alltag als Ärztin, Ehefrau und Mutter hinter sich lassen. Und so beschließt sie, gemeinsam mit ihrer damals elfjährigen Tochter Julia nach Tibet zu reisen, und zwar zum Himalaya. Das höchste Gebirge unserer Erde wird als Dach der Welt bezeichnet. Und das nicht ganz ohne Grund: Seine atemberaubenden Gipfel berühren nicht nur den Himmel, sondern auch die Seelen der Reisenden, die sich mutig ganz nach oben wagen.

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Der entstörte Mensch

Mein erstes Buch von Petra Bock habe ich vor vielen Jahren gelesen. Der Titel lautete: Die Kunst, seine Berufung zu finden. Damals habe ich auch eine E-Mail an die Autorin geschrieben und war höchst erfreut, dass sie mir geantwortet hat. Danach habe ich noch ihr Geld-Buch gelesen, die Mindfuck-Reihe war nicht so ganz mein Ding. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass Petra Bock ein neues Buch veröffentlicht hat. Der Titel dieses Mal: »Der entstörte Mensch. Wie wir uns selbst und die Welt verändern.« Das interessierte mich, hatte ich wenige Wochen zuvor mein bis dato wichtigstes Buch mit dem Titel »Hashtag Menschlichkeit: Über die Kraft der Freundlichkeit« veröffentlicht. Und so begann ich Petra Bocks neuestes Werk zu lesen, besser gesagt zu inhalieren. Es ist zwar etwas sperrig und wissenschaftlich verfasst und dann und wann fehlte mir bei diesem so wichtigen Thema doch etwas mehr menschliche Wärme zwischen den Zeilen, aber der Inhalt bringt es auf den Punkt: Wir müssen uns alle entstören und wieder enger zusammenrücken. Unserer Welt und zukünftigen Generationen zuliebe!

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Die Ring-Chroniken

 

Ich durfte die famose Autorin Erin Lenaris erst vor wenigen Wochen für mein E-Zine „Leseliebe“interviewen und war natürlich sehr gespannt auf „Die Ring-Chroniken“. Und kaum war das Buch bei mir, musste ich sofort mit dem Lesen beginnen und konnte erst wieder aufhören, als das Buch zu Ende war! Was für eine grandiose, sehr aktuelle und fulminante Geschichte mit vielen wunderbaren und lebendig inszenierten Charakteren hat die talentierte Autorin Erin Lenaris da erschaffen! Famos!

Man stelle sich einmal vor, man lebe in einer Welt, in der Wasser knapp ist – sehr knapp. Täglich duschen? Unmöglich! Putzen? Trinken? Kochen? Pflanzen gießen? Einen Garten haben? Undenkbar! Und so stelle man sich eine Zeit in der Zukunft vor, in der es hauptsächlich trocken ist, sehr dürr und die spärlichen Wasser-Reserven von einem Konzern für viel Geld an die Bevölkerung ausgegeben werden (na, denkt ihr da auch an einen ganz bestimmten Konzern?). Auch ein Thema: Die totale Überwachung der Menschen.

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Palace of Silk – Die Verräterin

Was habe ich mich auf diesen zweiten Teil gefreut! „Palace of Silk – Die Verräterin“ ist sein Titel und Autorin ist die grandiose C. E. Bernard, die ich auf der Leipziger Buchmesse live im Rahmen eines Meet & Greet kennenlernen durfte. Eine tolle Frau!

Die Geschichte hat mich auch sofort wieder in ihren Bann gezogen, denn Rea Emris ist eine faszinierende Frauenfigur und auch Prinz Robin und ganz besonders die Jungs um den Comte haben mich wahrlich in ihren Bann gezogen. Im Buch finden sich solch herrlich lebendige und famos ausgestaltete Charaktere, die mir seit dem ersten Teil „Palace of Glass – Die Wächterin“sehr ans Herz gewachsen sind .

 

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Archie Greene und das Buch der Nacht – Band 3

Ui, endlich konnte ich den 3. Teil der famosen Kinderbuchreihe um den jungen Zauberer Archie Greene lesen. In „Archie Greene und das Buch der Nacht“ schlittert Archie mit seinen Freunden wieder in ein turbulentes Abenteuer. Diesmal ist die gesamte Welt der Magie in Gefahr.

Und darum geht es: Der von den Freunden gegründete Club der Alchimisten ist fleißig damit beschäftigt, die Magie neu zu schreiben. Doch als die neu geschriebenen Zaubersprüche plötzlich im wahrsten Sinne schwarzer Magie zum Opfer fallen ist eines klar: Der Kampf zwischen Gut und Böse hat begonnen. Als dann noch die finstere Flamme erwacht und das gefährliche Buch der Nacht gestohlen wird, beginnt der finale Kampf zwischen den guten Zauberer und den bösen, dunklen Magierern, den sogenannten Gierern. Können die Freunde die Welt der Zauberei retten?

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Podcast-Interview

Hört doch mal rein, liebe Leser: Ich wurde von den fabelhaften Mädels Sarah Schäfer und Julia Meder von Eigenstimmig  interviewt!

Das war eine supertolle Erfahrung, ein bezaubernder Tag und es hat mir so viel Spaß gemacht mit den beiden äußerst bezaubernden, wunderbaren Frauen!

Schön, dass es Euch gibt, liebe Sarah und liebe Julia!

Hier findet ihr das Interview ;-): http://eigenstimmig.de/folge-4-1-tina-mueller/

Der Weg des sanften Löwen

Ruediger Schache erzählt in seinem neuestem Buch „Der Weg des sanften Löwen – Warum es sich lohnt, anders zu sein“ die Geschichte des jungen Löwen, der mit seinem Rudel in einem Zoo irgendwo in Afrika lebt. Sein Vater Chaka teilt ihm eines Tages mit, dass er vorhat, Mojo zu seinem Nachfolger zu machen. Mojo selbst fühlt sich nicht so ganz wohl als zukünftiger Rudelführer. Sein Traum ist, das Leben außerhalb des Zoos kennenzulernen und mit allen Tieren gemeinsam friedlich und freundschaftlich im Einklang zu leben.

Die anderen Löwen lachen ihn auch und schon vorher hatten sich seine Freunde von ihm distanziert, als sie erfuhren, dass er der neue Anführer des Rudels werden soll. Mojo sucht öfter die Nähe zu einem alten Löwen namens Rodney, den die anderen für einen verrückten alten Löwen halten. Dieser hat jedoch schon einmal außerhalb der Zoomauern gelebt und weiß, was Freiheit bedeutet, genießt aber auch die Vorzüge des Zoolebens. Mojo lernt sehr viel von ihm. Dann lernt er auch die weise Eule Bundi kennen, die ihn unterstützt an seine Träume zu glauben und auch mit purer Gedankenkraft seine inneren Grenzen zu überwinden. Bundi lehrt ihn die relevanten Geisteskräfte wie Fantasie und Klarheit usw., die wir später im Ratgeber-Teil des Buches nochmals nachlesen können.

Als er endlich außerhalb des Zoos in der Wildnis ist und erste Tiere trifft, ist er erst einmal geschockt, wie hart das Leben außerhalb des Geheges ist. So wird er in Freiheit erst einmal von den anderen Tieren ausgegrenzt. Doch der junge Löwe Mojo bleibt sich selbst treu und macht sich auf die Suche zum  Schatz jeden Lebens: Einem Leben in Frieden, Freiheit und Freundschaft und besonders im Einklang mit sich und seinem Innersten. Was braucht man mehr im Leben?

Die ersten beiden Sätze:


Ihr Lieben, folgt Euren Träumen, lasst Euch nicht entmutigen von anderen, das sind deren Grenzen und nicht die Euren. Glaubt an Euch und auch, dass alles, was ihr Euch vorstellen könnt, auch tatsächlich möglich ist – probiert es einfach aus! Kommt ins Tun, geht kleine Schritte, aber geht sie. Die Geschichte um Mojo ist wie für Euch gemacht, lasst Euch von Mojo ermutigen ;-).

Rüdiger Schache gibt auf nur 149 Seiten so viele wertvolle Lebenstipps und mir haben auch die vielen tollen Sprichwörter aus Afrika sehr gut gefallen, die Herr Schache so treffend in die Geschichte einfließen lässt. Nach der Tierfabel folgt im Anschluss der Praxisteil „Die acht Kräfte des sanften Löwen“ mit vielen Übungen zu den Themen Sehnsucht, Klarheit und Fantasie usw.

Fazit: Ein liebenswertes, tiefsinniges, wunderschönes, zartes, poetisches Weisheitsbuch der besonderen Art. Das kleine schmale Büchlein verzaubert schon beim ersten Anblick mit einem unbeschreiblich schönen Cover, die Tierfabel über den jungen Zoolöwen Mojo ist ein wahrer Leseschatz und die Tipps im zweiten Teil sind sehr motivierend und inspirierend. Ich sage ja immer, wundervolle Bücher müssen nicht dick sein ;-). Bitte kauft und verschenkt dieses Buch ganz oft 😉 – es ist unbeschreiblich schön und ein echter Eye-Catcher in jedem Buchregal ;-)!

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Digitale Depression

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Das Autorenduo Sarah Diefenbach und Daniel Ullrich gehen in ihrem sehr lesenswerten Buch „Digitale Depression – Wie neue Medien unser Glücksempfinden verändern“ auf die virtuellen Glücksdämpfer der neuen Medien – allen voran dem allseits bereiten Smartphone – ein.

Beim Versuch, unser Glück online zu konservieren und zu intensiveren sprich zu posten, verlernen wir, unser Glück direkt zu erleben. Die Generation Smartphone ist mehr darauf bedacht, always on zu sein, stets das perfekte Foto für den Facebook-Post zu schießen – „während der magische Augenblick vorbeizieht„. Das Foto wird dann fix gepostet, um wiederum möglichst viele Likes zu generieren und hiermit wiederum Selbstbestätigung zu bekommen. Die bewusste Wahrnehmung des Moments wird weitgehend ausgeschaltet, wir gucken durch die Linse, aber nehmen nicht wahr, was das Auge sieht. Das Foto wird wichtiger als das Ereignis selbst. Und die Fotos verschwinden dann meist im virtuellen Nirvana und werden nicht mehr bewusst angeschaut, sprich erlebt. (Man muss schon auch Glück haben, wenn man die „Sehenswürdigkeiten“ überhaupt noch hinter all den Selfiesticks sehen kann – wie nervig sind diese Dinge doch nur!)

Bewegt man sich wie ich – die manchmal völlig vergisst, dass sie ein Handy besitzt, durch den Alltag, dann sieht man vielfach Menschen, die wie Zombies nur noch auf das Display ihres Smartphones starren, die schon Panikattacken bekommen, wenn dem Akku unterwegs der Saft ausgeht. Auch bei Gesprächen blickt man sich oftmals nicht mal mehr in die Augen, sondern einer der Gesprächspartner tippt wie bekloppt auf seinem Smartphone herum. Nicht mal auf öffentlichen Toiletten hat man seine Ruhe, weil meistens ein Zeitgenosse selbst auf dem Klo noch ein wichtiges Businesstelefonat führen muss. Wo ist hier bitteschön der Datenschutzbeauftragte ;-)?

Ich selbst möchte gar nicht so viel von meinen Mitmenschen erfahren, auch nicht, dass die Uschi nun ausgezogen ist oder man seit Tagen an einer Verstopfung leidet. Leider muss ich mir dies meist – insbesondere in den ICEs anhören, auch wenn ich in der Ruhezone sitze. Die eigene Privatsphäre und auch die der anderen leidet massiv. Und was ist mit der Rücksichtnahme auf andere? Die ist durch die permanente Erreichbarkeit leider nicht möglich.

„Technik ist heute schließlich überall und immer dabei. Angefangen bei der elektrischen Zahnbürste über den Kaffee aus dem Vollautomaten und jederzeit abrufbare Ratschläge zu allen Lebenslagen per YouTube bis hin zur Überwachung der Trainingsfortschritte vie Fitness-Armband, dabei immer die Kopfhörer auf den Ohren. Und auch der Austausch mit anderen läuft technikvermittelt. Kontakte knüpft man über Facebook, Instagramm zeigt, wer ich wirklich bin – oder sein will. Via WhatsApp bleibt man immer in Verbindung mit Freunden und Familie, wer noch mehr News aus meinem Leben will, kann meinem Blog folgen.“ (Seite 11)

Doch machen all diese Dinge uns wirklich glücklich? Tut es uns gut, was wir in den sozialen Medien tun? Wir alle wollen ein glückliches Leben führen, wir wollen herausfinden, was uns glücklich macht und was wir selbst für unser Glück tun können – was eine der kompliziertesten überhaupt Lebensaufgaben ist. Denn: Glückliche Menschen tun auch der Gesellschaft gut, weil sie weniger Verkehrsunfälle verursachen, hilfsbereiter und großzügiger sind, gesünder leben und effizienter arbeiten.

„Kritische Stimmen zur technischen Durchdringung unseres Alltags gibt es viele. Berechtigte Sorgen um Datenschutz und Privatsphäre beispielsweise. Sorgen um gesundheitliche Gefahren, wie die böse Handystrahlung oder den Mausarm. Oder auch Sorgen um die Degeneration unserer kognitiven Fähigkeiten.“ (Seite 12)

Fazit: Ein super empfehlenswertes Buch über den Verlust unseres Glücksempfindens durch die neuen Medien. Ein aufrüttelnder Wachmacher zum reflektierten Umgang mit sozialen Medien & Co.

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