Katrin Zita: Die Kunst, eine glückliche Frau zu sein

51Hj8kfWH4LKatrin Zita hat ein wundervolles, sehr inspirierendes Buch für Frauen geschrieben: “Die Kunst, eine glückliche Frau zu sein” lautet der Titel, erschienen im Goldegg Verlag. Auf dem Cover sehen wir Umrisse einer Frau, Herzen fliegen um sie herum, ihr Blick geht nach oben und sie ist Bewegung, bleibt nicht stehen. Eine herrliche und motivierend Coverbotschaft!

Schon zu Beginn des zauberhaften Buches ist zu lesen:

“Wir Frauen sind facettenreiche Wesen: Jede von uns ist ein Solitär.”

Wie wahr, keine von uns gibt es nochmals mit dieser Ausstattung 😉 und mit diesen Anlagen und inneren Schätzen. Katrin Zita fordert ihre Leserinnen auf, ihre weiblichen Anteile bestens zu stärken und mehr über unsere schöpferische Kraft zu erfahren. Denn wir alle sind schöpferische Wesen – weiblich, selbstbestimmt und erfüllt! Leben wir alle das Leben, das wir leben möchten? Frauen sind vielseitige Wesen, sie sind Mutter, Frau, Ehefrau, Angestellte oder Boss, Künstlerin, Schwester, Tochter … Leben wir wirklich alle unsere inneren Schätze, leben wir alle unsere Facetten?

Natürlich geht Frau Zita auch auf die weiblichen Irrwege ein wie z. B. “Frauen müssen immer nett sein” oder “Frauen tun so etwas nicht”. Diese selbstgewählten Stolpersteine bringen uns jedoch überhaupt nicht weiter. Liebevoll weist uns Katrin Zita einen Weg zu neuen Perspektiven hin zu einem lässigeren Umgang mit uns selbst: Denn wir müssen nichts und können heute alles sein, was wir uns wünschen. Wir Frauen sind so toll, wir können Leben spenden und schöpferisch sein, wir erziehen mit unseren Kindern die Gesellschaft von morgen und geben unseren Liebsten ein warmes und liebevolles Nest, in das sie alle gerne zurückkehren … Wir sind so vieles, warum können Frauen nicht einfach einmal stolz auf all dies sein … ?

Liebe Frauen, findet euere persönliche Vision, euer Wunschleben, seid ihr selbst und geht euren Zielen nach. Welche Spuren wollt ihr auf dieser Erde hinterlassen?

Dabei hat Buch nichts gegen Männer, im Gegenteil. Frau Zita weist uns lediglich den Weg zu einem selbstbestimmten, eigenverantwortlichen und selbstbewussten (also im Sinne von sich selbst bewusst sein) weiblichen Weg.

Fazit: Ein zauberhaftes und wichtiges Buch, dass im Bücherregal jeder Frau stehen sollte, wundervoll geschrieben und mit sehr inspirierenden Sätzen und Gedanken versehen – für mich bis dato das beste Buch, das je für uns Frauen geschrieben wurde! Absolute und uneingeschränkte Kaufempfehlung! Bitte auch zahlreich zu Weihnachten verschenken!

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Träume wagen – Der mentale Weg zum Erfolg!

81s5W3ArCwLThomas Baschab zeigt in seinem Buch “Träume wagen!” leichtverständlich auf, welche Programme unser Leben immer wieder bestimmen und wo wir immer wieder im Leben an unsere Grenzen, die wir natürlich selbst gesetzt haben ;-), stoßen. Das ist nun erst einmal nichts Neues und wurde schon in vielen Büchern geschrieben.

Dennoch gelingt es Herrn Baschab in einer leicht beschwingten und lockeren Art und Weise, dass mir dieses Thema oder mein jeweiliges Problem nicht mehr schwer wie ein Stein auf der Seele lastet, sondern dass ich mich geradezu freue, mich meinen Pro-blemen zu widmen und sie zu bearbeiten. Denn die Vorsilbe pro ist ja für mich, ein Problem, das mir widerfährt, ist mein ganz persönlicher Entwicklungshelfer, er hilft mir zu wachsen und das ist gut.
Thomas Baschab zeigt wie wir alle diese selbstgesetzten Grenzen erkennen, sie überschreiten und unserem Denken neue Perspektiven geben können. Dies alles schreibt er in seinem leichtem, lockeren Stil, so flüssig und interessant, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und an einem Tag durchlas.

Er zeigt auch anhand vieler praktischer Beispiele, wie das geht und schafft es auf nur wenigen Seiten, mich freudvoll auf meine zu bearbeitenden Aufgaben und Pro-bleme aufmunternd mental zu stärken.

Fazit: Ein tolles und sehr empfehlenswertes, leichtes und lockeres Buch, das Freude macht!

 

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Systemisches Fragen

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Andreas Patrzek setzt sich in seinem kleinen, aber feinen Büchlein “Systemisches Fragen – Professionelle Fragetechnik für Führungskräfte, Berater und Coaches” ausführlich mit den systemischen Fragetechniken auseinander. Auf den knapp 75 Seiten gelingt es ihm so, das systemische Fragen praktisch, knapp, gut, informativ und mit Matrixen und Schaubildern anschaulich vorzustellen. Dabei werden jedoch auch die Grenzen dieser Fragetechnik aufgezeigt … Es werden auch die Grundpositionen des systemischen Fragens aufgezeigt, verschiedene Fragenarten und ihre Anwendungsfelder dargelegt und auch, wie man die häufigsten Fragefehler vermeidet.

Fazit: Alles in allem ein gutes Buch zum Einstieg in das Thema systemisches Fragen.

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H wie Habicht

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Zuerst fällt das einfache und doch sehr ansprechende braune Cover mit dem großen Habicht auf, schlicht wie der Titel sitzt er mit eindringlichem Blick auf einem Ast. In “H wie Habicht” schreibt Helen McDonald über die Aufzucht eines Habichtweibchens namens Mabel.

Nach dem Tod ihres Vater auch so etwas wie Trauerbewältigung und Ablenkung. Tierschützer nennen das Tierquälerei …

Das Sachbuch, in dem es hauptsächlich um die Kunst der Falknerei geht schreibt die Autorin – sprachlich im übrigen äußerst brillant und geschichtlich fundiert – hauptsächlich von sich selbst und Mabel, ihrem Habicht. Und natürlich ist die Aufzucht von Mabel mit all ihren Höhen und Tiefen für Helen auch eine Reise zu sich selbst. Es ist eine Mischung aus poetischem Sachbuch und Biographie, eine literarische Erfahrungsgeschichte und Trauertherapie zugleich.

Helen setzt sich jedoch auch mit dem britischen Autor T.H. White auseinander, der wie sie, ebenfalls einen Habicht aufgezogen hat und berichtet darüber sehr eindringlich in seinem Buch”The Goshawk” (übersetzt: Der Habicht”), was sie sicherlich auch zu ihrem Buchtitel gebracht hat.

Fazit: Ein Buch in dem so vielmehr steckt, als man erwartet hat, wundervoll poetisch geschrieben mit vielen interessanten Fakten zu Habichten und der Falknerei. Ein sehr lesenswertes Buch über Trauer, Habichte und auch ein wenig Biographie – eine tolle und spannende Mischung!  Unbedingt lesen!

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Fleur Beale: Am Ende des Alphabets

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Fleur Beale hat mit “Am Ende des Alphabets” ein tolles Buch über Legasthenie mit einer ganz starken und super sympathischen Heldin namens Ruby geschrieben. Ruby gefällt mir: Mit ihren 14 Jahren übernimmt sie bereits sehr viel Verantwortung für ihre beiden kleinen Brüder und den Haushalt der Familie. Ihr älterer Bruder Max hingegen krümmt keinen Finger, weil er der Streber, der Schlaue in der Familie ist und seine Zeit fürs Lernen braucht. Ruby mit ihrer Lese-Rechtschreibschwäche traut die Familie nicht zu, später mal einen ordentlichen Beruf zu ergreifen und sie wird von ihrem Ekel-Bruder Max auch immer gehänselt und schlecht behandelt.

Aber Ruby hat tolle Freunde, allen voran ihre beste Freundin Tia, die sie “zwingt” endlich mal Rückgrat in ihrer Familie zu beweisen und sich nicht ausnutzen zu lassen … Und das tut Ruby … Wir als Leser begleiten die mutige und tolle Ruby durch diesen Veränderungsprozess und beobachten gespannt, wie sich alle Familienmitglieder Schritt für Schritt an die neue Ruby gewöhnen müssen. Fleur Beale hat das wundervoll beschrieben, ich konnte lange Zeit das Buch nicht aus der Hand legen … Dabei muss Ruby natürlich immer wieder kleinere Kämpfe mit Max, ihren Eltern und auch ihrem Chef, bei dem sie morgens putzt – austragen und Grenzen aufzeigen. Sie macht das toll. Solche 14-jährige bräuchten wir mehr in der Gesellschaft!

Dann lernt Ruby Maria kennen. Sie ist eine Mutter, auf deren Tochter Ruby auch aufpasst. Maria bringt Ruby bei, dass sie in keinster Weise weniger wert ist, nur weil sie diese Leseschwäche hat, sie ist nicht dümmer als alle anderen, sondern ein äußerst kluges, weises, besonnenes und mutiges Mädchen …

Fazit: Fleur Beale hat mit “Am Ende des Alphabets” ein sehr kluges, liebevolles und warmherziges Jugendbuch geschrieben. Der Leser darf Ruby, die ihre Reise vom “Hausmädchen” der Familie hin zum selbstbewussten Teenager begleiten und den klugen, einfühlsamen Worten der begnadeten Schriftstellerin folgen … Die Geschichte ist sehr glaubwürdig, nur der Schluss hat mich nicht ganz befriedigt. Trotzdem: Unbedingt lesen!

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Maria Lang: Nicht nur der Mörder lügt

nicht nur der mörder lügtMaria Langs Kriminalroman “Nicht nur der Mörder lügt” ist erstmals 1949 erschienen. Der Debütroman der schwedischen “Agatha Christie” schlug ein wie eine Bombe und wurde jetzt von den Lesern weltweit wiederentdeckt, weil die ersten sechs Romane von Maria Lang 2013 in Schweden neu verfilmt wurden und gerade international neu entdeckt werden..

Die Geschichte:  Eine einsame Insel in Schweden mitten in einer reizvollen Seenlandschaft. Ein Paradies für gestresste Städter und nun, so kurz vor Mittsommer, der ideale Ort für eine Handvoll Gäste, die sich hier im aparten Sommerhaus des Historikers Rutger Hammar versammelt haben. Sie sind gekommen, um ausgiebig zu tanzen, zu schwimmen, delikat zu essen und anregende Gespräche zu führen. Die Stimmung ist ein wenig frivol und überaus locker. Doch plötzlich wird aus dem vermeintlichen Spiel blutiger Ernst, denn eines Morgens ist einer von ihnen tot., was heißt, dass ein anderer von ihnen zum Mörder geworden sein muss. Nur wer? Und warum? Klar ist nur eins, lügen tun sie alle.

Erster Satz:

Erster Satz Maria Lang Nicht nur der Mörder lügt

 

 

 

 

Fazit: Mal ein etwas anderer schwedischer Kriminalroman. Maria Lang ( 1914-1991) gilt als eine der ersten Krimiköniginnen Schwedens. Ihre Romane sind oft schrullig und die rätselhaften Morde sehr seltsam. Nicht um sonst, kannte man sie auch als die schwedische Agatha Christie. Ein absolutes Must-have für Fans der nordischen Krimis, dieses Buch ist quasi Basisliteratur für Krimifans – besonders für Fans des Schwedenkrimis. “Nicht nur der Mörder lügt” sollte in keinem gutsortierten Buchregal fehlen ;-)!

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Kerstin Werner: Hab Mut zur Lebensfreude

hab mut zur lebensfreudeKerstin Werner hat ein wunderbar ehrliches und mutiges Buch geschrieben. Der Titel: “Hab Mut zur Lebensfreude“, der sehr gut von dem bunten und lebensbejahenden Cover transportiert wird. Auf knapp 100 Seiten schreibt Kerstin Werner so stimmig, flüssig, interessant, mutig und offen, dass ich das Buch gar nicht zur Seite legen konnte und es auch noch einmal lesen musste.

Ja, es kostet sehr viel Mut, zu sich selbst zu stehen! Ja, es ist nicht einfach, sich nicht zu vergleichen! Ja, es ist es so was von wert, sich bei Neidern etc. zu bedanken, für die Dinge, die sich uns offenbaren möchte und an denen wir arbeiten können … Und nein, wir müssen unsere Schatten, die genauso zu uns gehören, wie unsere lichtvollen Seiten – nicht wegarbeiten! Und Ja, steht zu euren Gefühlen!

Ich bin schwer begeistert, was Kerstin Werner auf den nur knapp 100 Seiten an so wichtigen Dingen aufgeschrieben und ich bin ihr zutiefst dankbar dafür! Lasst uns alle so sein, wie wir nun mal sind – herrlich, unfertige und ungeschliffene, aber wertvolle Diamanten ;-)!

Fazit: Das Buch ist ein absoluter Herzöffner, voller Weisheit und mehr als inspirierend. Seid ihr selbst und steht dazu, es ist völlig egal, was andere von euch denken, wenn ihr euch mit euch selbst wohlfühlt ;-)! Denn: “Du darfst so sein, wie du bist!” Ein tolles Weihnachtsgeschenk (man kann das Buch auch von der Autorin signieren lassen und bei ihr bestellen!)!

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Evelyn Wenzel: Tschüss Glaubenssätze und wiederkehrende Probleme

tschüss glaubenssätzeEvelyn Wenzel hat mir ihrem Buch “Tschüss Glaubenssätze & wiederkehrende Probleme” einen inspirierenden, positiven und äußerst motivierenden Ratgeber geschrieben.

Frei nach dem Motto: “Erkenne deinen Weg, löse deine Knoten und nutze deine Talente”!

Aber Achtung: Es ist harte Arbeit, bereits seit langem bestehende Glaubenssätze und Programmierungen aufzulösen, so verstehe ich das sehr empfehlenswerte Buch der sympathischen Evelyn Wenzel auch als Arbeitsbuch. Zahlreiche Beispiele aus der täglichen Praxis erläutern, wie man diese sich selbst beschränkenden Glaubenssätze löst und zu seiner wahren Kraft und Größe findet. Nebenbei findet man so auch seine ureigenen Talente und geht möglicherweise völlig neue Wege – nicht nur beruflich ;-). Aber Achtung: Nach dem Auflösen kommen so viele neue positive Gedanken, dass man immer etwas zum Schreiben in der Nähe haben sollte ;-)!

Fazit: Das schmale, intensive Büchlein hat mich mehr als überzeugt, es ist toll geschrieben und beinhaltet so viel tolle Infos, dass ich es gar nicht aus der Hand legen konnte und im Anschluss gleich noch einmal gelesen habe! Herzlichen Dank für die vielen unterstützenden Gedanken und die tolle Motivation, zum Gestalter seines Lebens zu werden! Ein sehr empfehlenswertes Buch, dass sich auch sehr gut zum Verschenken eignet und auch sicher sehr gerne gelesen wird!

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Krimi! Mord und Totschlag in der Literatur

Krimi!

Katharina Mahrenholtz und Dawn Parisi haben mit “Krimi! Mord und Totschlag in der Literatur” ein äußerst zauberhaft gestaltetes kompaktes Büchlein erschaffen. Auf nur knapp 80 Seiten gelingt es den beiden Autorinnen wichtige Bücher der Kriminalliteratur kompakt vorzustellen und auch noch das nötige und äußerst informative Hintergrundwissen zu transportieren.

Natürlich darf auch eine Übersicht über die berühmtesten Krimi-Helden(Seite 28/29) und berühmten Krimi-Heldinnen (Seite 36/37) nicht fehlen. Sehr interessant fand ich auch die wahren Jobs der Krimi-Autoren (Seite 50/51).

Unter “Krimi Shorts – Werke kurz und knapp” werden z.B. wichtige Bücher der Kriminalliteratur mit sehr wenigen Sätzen vorgestellt, zusammengefasst und Vorsicht! – auch aufgelöst. Wer also gewisse Bücher noch nicht gelesen, sollte die entsprechenden Seiten rasch überblättern ;-).

Mich haben die Hintergründe und das Wissen, wie z. B. woher der Begriff “Detektiv” stammt oder wer ist der Vater oder die Mutter des Kriminalromans? Super genial auch die Grafik über die verschiedenen Detektiv-Prototypen (Seite 24/25)!

Fazit: Ein absolutes Must-have für jeden Krimi-Liebhaber und ein zauberhaftes, weil wunderschön gestaltetes Weihnachtsgeschenk! Aber Achtung: Einige Fälle werden aufgeklärt! Also wer alle diese Bücher noch nicht gelesen hat, sollte die entsprechenden Seite überblättern …

 

 

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Agatha Christie: Bertram`s Hotel

bertrams hotel

Ein noch unbekannter Krimi von Agatha Christie – ein Fall für Miss Marple, den ich noch nicht kenne? Geht gar nicht!

Verzückt und leicht amused las ich den toll vom geschätzten Atlantik Verlag aufgemachten Kriminalroman “Bertram`s Hotel” und war begeistert!

Inmitten der blutrünstigen und mit mindestens 1000 Toten ausgestatteten Herbst-Neuerscheinungen 😉 ist dies ein herrlich nostalgischer und ruhig zu lesender Kriminalroman – genau richtig in diesen doch sehr turbulenten Zeiten.

Darum geht es: Miss Marple gönnt sich im viktorianisch, nostalgischen Ambiente des Bertram´s Hotels einen Entspannungsurlaub. Doch Miss Marple wäre nicht Miss Marple, würde dort nicht ein Mord geschehen. Und genauso ist es: Einer der Gäste verschwindet spurlos und niemand will etwas gesehen haben… Und unsere allseits geliebte Miss Marple erkennt, dass selbst in der heilen Welt des Bertram`s Hotel nicht alles gold ist, was glänzt …

Der noch unbekannte und neu übersetzte Kriminalroman, der in Bertram´s Hotel spielt,  ist gespickt mit kleinen, typisch britischen Geschichten mit überraschenden Wendungen …

Fazit: Ein Must-have für alle Miss-Marple- und Agatha-Christie-Fans sowie Fans des britischen Humors. Ich habe mich köstlich amüsiert!

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