Das geheime Turmzimmer

Was für ein herrlicher Schmöker! In »Das geheime Turmzimmer« von Laura Andersen tauchen wir ein in eine mysteriöse Geschichte, die in der irischen Burg Deeprath Castle spielt. Die junge Bibliothekarin Carragh wird von der strengen und irgendwie seltsamen Burgherrin engagiert, die Bibliotheksbestände zu katalogisieren. Doch von Anfang hat sie das dumpfe Gefühl, dass dort irgendetwas im Argen liegt. Und auch Carragh hat ein Motiv, in der Bibliothek beschäftigt zu sein: Seit Jahren ist sie schon auf der Suche nach einem Manuskript des berühmten Schriftstellers Evan Chase, der im 19. Jahrhundert mit der Tochter des 13. Viscount Gallagher verheiratet war und auf Deeprath Castle wohnte und schrieb. Dann trifft der junge Lord Aidan Gallagher, zukünftiger Burgherr des famosen Anwesens in Deeprath Castle ein und verwirrt Carragh noch mehr. Und was hat es mit dem geheimen und sehr mysteriösen Turmzimmer auf sich? Immer mehr findet Carragh über den Mord an Aidans Eltern vor zwanzig Jahren heraus.

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30 Minuten Wertschätzung

Wertschätzung ist ein sehr wichtiges Thema in allen Lebensbereichen. Frieden mit sich selbst und anderen und auch tragfähige, gelingende Beziehungen sind nur mit Respekt, Wertschätzung und liebevoller Entspanntheit möglich. Da ich auch gerade an einem neuen Buchprojekt sitze (mehr dazu gibt es zeitnah ;-)), kam mir diese kleine, wertvolle Büchlein auch sehr gelegen.

 

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H.O.M.E. – Die Mission

Woho, was für Ende! Ihr Lieben, diese Dilogie müsst ihr unbedingt lesen! Ich bin so voller Emotionen nach dem Lesen, dass ich das erst mal gar nicht so richtig in Worte fassen kann … Was für ein genialer Abschluss! Und so geht es weiter (spoilerfrei natürlich ;-)): Endlich ist es so weit. Die Akademie hat Zoë und ihre Crew auf die Mission geschickt, auf die sie so lange und akribisch vorbereitet wurden. Doch die Chancen stehen schlecht, dass diese Mission von Erfolg gekrönt sein wird, denn Zoë weiß inzwischen, welche finsteren Motive ihre Ausbilder antreiben und wie sehr sie alle getäuscht wurden. Und auch das Wiedersehen mit ihrer einst großen Liebe Jonah hat sich Zoë ganz anders vorgestellt. Liegt das an Kip, Jonahs Rivalen? Als die Crew schließlich am Ziel ihrer Mission ankommt, scheint ihr Scheitern schon längst vorprogrammiert.

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Jeder von uns ist ein Rätsel

Als ich den Titel „Jeder von uns ist ein Rätsel“ las, war ich sofort neugierig auf das Buch. Dieser Satz machte mich auch so neugierig und auch während des Lesens habe ich viel nachdenken müssen. Die Geschichte zwischen der unnahbaren Alvie und dem zurückhaltenden Stanley hat mich sehr berührt!

Alvie und Stanley sind zwei sehr untypische Protagonisten für eine Liebesgeschichte. Sie sind nicht klischeehaft (tolle Körper, tolles Aussehen, perfekt etc.), sondern werden von anderen Menschen eher als untypisch und anders gesehen. Aber wer ist denn bitte schon normal ;-)? Aber das ist eine anderes Thema.

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Rückkehr der Engel

Marah Woolf hat mit ihrem neuen Buch „Die Rückkehr der Engel“ eine grandiose Welt und mit Moon DeAngelis eine unvergessliche und äußerst sympathische, bodenständige Heldin erschaffen. Das Buch ist Auftakt einer sehr vielversprechenden Trilogie und ich kann die Fortsetzung schon gar nicht mehr erwarten, denn ich möchte ganz unbedingt wissen, wie es weitergeht …Erzählt wird die Geschichte einer sehr sympathischen Helden namens Moon, die im Venedig der Zukunft lebt, das von den Erzengeln und deren himmlischen Heerscharen belagert wird. Moon kämpft im wahrsten Sinne des Worte gegen dieses Leben und versucht, ihre Schwester Star und ihren Bruder Tizian zu beschützen. Sie sind ganz auf sich alleine gestellt und Moon darf einfach niemandem vertrauen – auf keinen Fall den Engeln, die so gar nicht nett wie wir sie uns vorstellen sind … Marah Woolf hat einen sehr spannenden Reihenauftakt mit einer unglaublichen und innerlich wie äußerlich superstarken Heldin geschrieben, der mir sehr gut gefallen hat. Dabei kommt natürlich die Romantik auch nicht zu kurz!

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Die Ring-Chroniken

 

Ich durfte die famose Autorin Erin Lenaris erst vor wenigen Wochen für mein E-Zine „Leseliebe“interviewen und war natürlich sehr gespannt auf „Die Ring-Chroniken“. Und kaum war das Buch bei mir, musste ich sofort mit dem Lesen beginnen und konnte erst wieder aufhören, als das Buch zu Ende war! Was für eine grandiose, sehr aktuelle und fulminante Geschichte mit vielen wunderbaren und lebendig inszenierten Charakteren hat die talentierte Autorin Erin Lenaris da erschaffen! Famos!

Man stelle sich einmal vor, man lebe in einer Welt, in der Wasser knapp ist – sehr knapp. Täglich duschen? Unmöglich! Putzen? Trinken? Kochen? Pflanzen gießen? Einen Garten haben? Undenkbar! Und so stelle man sich eine Zeit in der Zukunft vor, in der es hauptsächlich trocken ist, sehr dürr und die spärlichen Wasser-Reserven von einem Konzern für viel Geld an die Bevölkerung ausgegeben werden (na, denkt ihr da auch an einen ganz bestimmten Konzern?). Auch ein Thema: Die totale Überwachung der Menschen.

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Mein wunderbares Bücherboot

Als ich das erste Mal das Cover des Buches „Mein wunderbares Bücherboot“ erblickte, war es um mich geschehen: Dieses wundervolle herrlich frisch gestaltete Bild, auf dem das Bücherboot „The Book Barge“ von Sarah Henshaw abgebildet ist, ist schon eine Augenweide. 

Begeistert las ich das Vorwort von Torsten Woywod, dessen Bücher ich ebenfalls sehr gerne lese. Er sagt, dass „es wohl kaum eine andere Branche gibt, in der es deutlicher zu spüren ist, dass die Leute, die hier arbeiten, lieben, was sie tun.“

Auch werden einige Bücher genannt, die sehr interessant klingen. Doch das war es leider auch schon an Positivem. Denn was Sarah schreibt ist nur teilweise wirklich interessant und nach der gefühlt tausendsten Schleuse, die sie durchquert, wollte ich das Buch am liebsten schreiend weglegen, denn ich hatte ganz Anderes erwartet … Ich habe so viele Seiten weitergeblättert, ohne wirklich zu lesen, habe den Text nur überflogen, doch so richtig gepackt hat mich das Buch leider nicht.

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My Image of you – Weil ich dich liebe

Das Buch „My Image of you – Weil ich dich liebe“ von Melanie Moreland hat sich klammheimlich einen Platz in meinem Herzen erschlichen. Es ist ein leises, feines und sehr tief gehendes Buch über eine große Liebe mit unbeschreiblichen Gefühlen auf der einen Seite und Zweifeln und Ängste und dem echten Leben eben auf der anderen Seite …

Der bekannte Naturkatastrophen-Fotograf Adam Kincaid stürzt zu Beginn der Geschichte völlig unspektukulär (wenn man bedenkt, dass er sonst Fotos im Auge des Hurricanes oder nach Erdbeben aufnimmt, ist das dann doch etwas „banal“) von einem Hausdach und wird mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebraucht. Dort trifft der, meist mürrische und an diesem Abend besonders schlecht gelauntet Adam auf die mir vom ersten Augenblick sehr sympathische und schlagfertige Krankenschwester Alexandra Robbins.

Adam ist sofort fasziniert von dieser engelhaften Schönheit und ihr scheint es ganz genauso zu gehen. Doch geht sie auch auf Abstand zu ihm und Adam, dem die Frauen sonst buchstäblich nachlaufen, ist zwar etwas irritiert, gibt aber nicht auf und schafft es letztlich, Alex`Herz im Sturm zu erobern …

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Die drei Opale 1

Bücher mit mutigen Mädchen lese ich ja seit Pippi Langstrumpf sehr gerne ;-). In Sarah Drivers hochgelobtem Debüt „Die drei Opale 1 – Über das tiefe Meer“ geht es um das 13-jährige Mädchen „Maus“, das ihr Leben auf dem Segelschiff  namens „Jägerin“ ihrer Oma – Captain Schneekönig – genießt. Eines Tages, so haben die Feuergeister dies vorbestimmt, wir sie selbst einmal Kapitän dieses Schiffes werden. Doch dann verschwindet der Vater von Maus, ihr kleiner Bruder Sperling ist furchtbaren Gefahren ausgesetzt und eine eisige Kälte breitet sich über den Meeren aus. Was ist da nur los? Maus ist sich da ganz sicher: Mit dem neuen Steuermann der Jägerin stimmt etwas nicht. Und plötzlich ist Maus ganz auf sich alleine gestellt und muss ihren Vater sowie ihren Bruder retten und auch noch die drei Opale finden.

Das Cover gefällt mir sehr gut, es zeigt die einfallsreichen und sehr mutigen Protagonistin Maus und einige einige der im Buch auftauchenden Objekte. Die Geschichte ist keine der üblichen Seeaunbenteuergeschichten, denn es kommen viele fantastische Wesen und Tiere darin vor. Auch die Namensgebung hat mir sehr gut gefallen.

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Die Frauen von Ballycastle

Sandra Binders Buch „Die Frauen von Ballycastle“ musste ich als Buchliebhaber einfach lesen, denn es handelt von Finn Ramsey, die einen Buchladen namens „Reading Corner“ führt ;-). Sie lebt mit ihrem Verlobten zusammen und ist gerade dabei, die Wohnung ihrer geliebten Oma aufzulösen, die sich wegen ihrer Alzheimer-Erkrankung nicht mehr alleine versorgen kann und in ein Pflegeheim umziehen muss. Das alleine ist ja schon nicht leicht, doch  direkt gegenüber von ihrem heißgeliebten Buchladen gibt es seit kurzem eine Filiale der großen McClarys Bücherkette. Und mit dem Geschäftsführer liefert sich die wunderbare Fina so herrliche Dialoge, dass ich mich sehr oft gekugelt habe vor Lachen! Köstlich diese Wortwahl! Dann findet Fina einen Brief bei den Sachen ihrer Oma und sie beginnt, ihre eigene Familiengeschichte zu erforschen …Und so findet Fina Stück für Stück heraus, wie alles zusammenhängt und was ihre Oma ihr nie erzählt hat …  Die  Story ist in den hochbrisanten historischen Kontext rund um den Konflikt in Nordirland eingebettet. Sehr interessant! Und natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz ;-). Wunderbar gefallen haben mir auch die vielen Landschaftsbeschreibungen, die richtig Lust auf Irland und die dortigen Buchläden machen!

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