Hexe Nelli: Halbsommerfest im Munkelwald

Was für ein bezauberndes Kinderbuch über Hexen hat Kristin Franke da mit „Hexe Nelli: Halbsommerfest im Munkelwald“ geschrieben! Schon das Cover verzaubert mit funkelnden Sternen und einer wundervollen Illustration, die die kleine Hexe Nelli in der Nähe ihres Hexenbaumhäuschens im Munkelwald zeigt. Und auch die Illustrationen im Buch sind mehr als bezaubernd …

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Das Weihnachtswunder

Was für eine bezaubernde Geschichte und was für ein nostalgisch-schön illustriertes Buch ist Katherine Rundell da mit dem „Weihnachtswunder“ gelungen. Ich bin begeistert! Wie traurig war ich zu Beginn der Geschichte, denn der kleine Junge Theo ist alleine zuhause (eine Babysitterin kommt auch noch, aber nun ja … ), seine Eltern arbeiten sehr viel und selbst am Heiligabend sind sie beschäftigt! Er fühlt sich einsam und beginnt den Weihnachtsbaum zu schmücken (eigentlich sollte die Babysitterin helfen, aber diese sitzt nur am Küchentisch und schaut auf ihr Handy). Er findet eine Kiste mit altem Christbaumschmuck, denn seine Eltern hatten auch  keine Zeit gefunden, neuen Baumschmuck zu besorgen. Sie hatten auch keine Zeit gehabt, ihm Geschenke zu kaufen oder eine Weihnachtsgans, weil sie immer nur arbeiten. Theo hat sehr viel Phantasie und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sich vier der Figuren, die er an den Weihnachtsbaum hängt, plötzlich lebendig werden … Und was dann geschieht, müsst ihr selbst lesen ;-)! Es lohnt sich!

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Der Weltenexpress

Auf dieses magische Kinderbuch habe ich mich schon sehr gefreut, denn es versprach eine bezaubernde Geschichte. In „Der Weltenexpress“ von Anca Sturm geht es um die dreizehnjährige Flinn Nachtigall, die eher wie ein Junge aussieht. Sie ist oft traurig, ihre Familie versteht sie nicht und als vor zwei Jahren ihr geliebter Bruder Jonte spurlos verschwand, ist ihr Leben nicht mehr so erfüllt wie zuvor. Jonte schickte ihr von unterwegs einige Postkarten, aber das waren die einzigen Lebenszeichen. Auf den Postkarten ist ein Zug abgebildet und so macht sich Flinn auf die Suche nach Jonte. Abend für Abend geht sie zu dem alten Bahngleis, an dem Jonte verschwand und eines Abends hält der Zug von Jontes Postkarten direkt vor ihrer Nase. Furchtlos steigt sie in den Zug ein und  macht sich auf die Suche nach ihrem Bruder. Doch schnell wird ihr klar, dass dies kein gewöhnlicher Zug ist, sondern ein fahrendes Internat für besonders begabte Kinder aus ärmlichen Verhältnissen. Sogar Albert Einstein war Schüler an Bord des Weltenexpress. Da Flinn kein Zugticket hat und über keine besondere Begabung verfügt, wird sie für zwei Wochen im Zug geduldet – für sie die einmalige Chance, ihren Bruder Jonte zu finden oder zumindest eine Spur zu ihm …

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Fanny und wie sie Welt sieht

Fanny ist elf Jahre alt und geht gar nicht gerne in die Schule. Sie hasst es zu lernen und ist der Meinung, dass sie vieles was sie in der Schule lernt, ohnehin später im Leben nicht mehr braucht – sehr weitsichtig für eine elfjährige ;-)! Doch durch die Schule mussten wir alle durch und so muss auch Fanny – mehr schlecht als recht – den täglichen Schul-Wahnsinn bewältigen. Doch sie ist eine Außenseiterin und nachdem auch ihr bester Freund wegzieht, wird sie weiter abgelehnt und findet so gar keinen Anschluss. Ihre Familie ist nicht wohlhabend und Fanny muss die abgelegte Kleidung ihrer älteren Schwester tragen. Und wir wissen selbst, wenn wir Kinder haben oder uns an unsere Schulzeit zurückerinnern, wie graumsam und ehrlich Kinder sein können.

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Der kleine Drache Kokosnuss und der Zauberschüler

Der kleine Drache Kokosnuss unternimmt im neuesten Buch „Der kleine Drache Kokosnuss und der Zauberschüler“ von Ingo Siegner mit seinen Freunden Mathilda und Oskar eine Expedition in den Sumpf, weil er dort ein Hausschwein entdeckt hat, als er darüber geflogen ist. Was auch gar nicht sein kann, denn dort gibt es überhaupt keine Hausschweine.  Und als er dort angekommen mit seinen Freunden in einem Sumpfloch versinkt und von einem Zauberer gerettet wird, fragt er sich, was er eigentlich dort macht 😉 … Mein Sohn liebt die Geschichte des kleinen Drachen Kokosnuss (weniger gut gefällt ihm die Verfilmung mit den 3D-Figuren in TV und Kino ;-() und wir haben fast alle Bände zuhause. So mussten wir beide natürlich auch den neuesten Streich von Ingo Siegner lesen ,-), denn Kokosnuss geht immer ;-)!

 

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Collins geheimer Channel

Vom famosen Loewe-Verlag haben wir ein supertolles Buchpaket bekommen. Darin fanden sich neben dem grandiosen Buch, auch eine Hör-CD, ein liebevoll geschriebener Brief und eine herrlicher Beutel.

Mein Sohn Jakob hat das Buch gelesen und wie es ihm gefallen hat, das erzählt er hier selbst: „Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, habe ich gedacht, dass Collin beliebter wäre und das er das ganz anders macht mit seinem YouTube-Channel, z. B. alles ganz alleine und das er keine Reallife-Videos postet. Und so begann ich mich in die Geschichte hineinzulesen und war positiv überrascht, wie fesselnd und spannend die Autorin Sabine Zett die Geschichte aufgebaut hat.

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Nevermoor – Fluch und Wunder

Das Cover des Buches „Nevermoor“ von Jessica Townsend ist schon magisch und herrlich anzusehen. Auch unter dem Schutzumschlag ist es eine wahre Augenweide. Doch auch die Geschichte des Auftaktbandes der Trilogie um das Mädchen Morrigan Crow ist famos zu lesen.

Auf Morrigan lastet ein furchtbarer Fluch: An ihrem 11. Geburtstag soll sie sterben. Doch in allerletzter Sekunde wird sie von dem geheimnisvollen Jupiter North gerettet und nach Nevermoor gebracht. Und dort ist alles wahrlich magisch und fantastisch, denn dort leben sprechende Riesenkatzen, exzentrische Vampirzwerge und noch andere gar wunderliche Gestalten. In Nevermoor muss sich Morrigan auch vielen Prüfungen … Und jeder dort scheint ein besonderes Talent zu haben – nur sie nicht!?

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Wilderwald: Die Rückkehr der dunklen Magie

Der Arena Verlag ist ja ein Garant für herrlich illustrierte und wundervolle Kinder- und Jugendbücher. Und auch die neueste Geschichte der famosen Cressida Cowell ist ganz wundebar gelungen.

Xar ist der Sohn des Magierkönigs und leidet darunter, selbst nicht zaubern können. Verzweifelt macht er sich auf den Weg in den dunklen Wilderwald, um dort einer Hexe deren Kräfte zu rauben und endlich zaubern zu können. Sein Rabe Kaliburn findet die Idee, einer Hexe eine Falle zu stellen,  gar nicht so toll, denn schon lange gibt es keine Hexen mehr. Und als dann noch das Kriegermädchen Willa in Xars Hexenfalle landet, ist das Chaos perfekt. Denn: Krieger und Magier sind die allergrößten Feinde. Und so nimmt Xar Willa gefangen, nichtsahnend, dass in den Tiefen des Wilderwalds eine alte und dunkle Magie langsam erwacht. Xar und Willa können diese nur gemeinsam besiegen …  Weiterlesen

Das Zauberband

 

Alexandra Stern hat mich mit ihrem Debüt „Das Zauberband“ überrascht. Es ist ihr gelungen, eine völlig eigene und herrlich neue magische Welt zu erschaffen, die mit vielen bezaubernden magischen Wesen aufwartet.

Finja und ihre bezaubernde Schildkröte Cosy sind zentrale Figuren im Buch. Als Finja eines Tages im Schlaf von Elfen nach Botanien geholt wird, um dieses zu retten, begegnen wir als Leser vielen wunderbaren Fabelwesen wie z. B. Elfen, Nebelgeister, Küchentänzerinnen (haha und die Seetrolle – famos!), die mir sogleich sehr ans Herzen gewachsen sind. Finja soll bestimmte Zaubersteine sammeln, denn nur so kann Botanien gerettet werden.

Die vier Elfen Eugenia, Rubinia, Saphira und Severin sind die Beschützer und Hüter der Steine des Zauberbandes. Es gibt den Feuerstein (Element: Feuer), für den Rubinia zuständig ist, Eugenia ist die Hüterin für das Element Wasser und beschützt den Wasserstein, Saphira (Element: Luft) beschützt den Stein des Atems und Severin (Element: Erde) behält den Terrastein im Auge. Und ohne diese vier Steine versinkt Botanien in Dunkelheit … Mit den vier Steinen könnte Botanien wieder zu einem lichtvollen, sonnigen und herrlich blühenden Ort werden (Botanien ist so toll beschrieben, da würde ich gerne mal verweilen).  Die vier besonderen und magischen Steine sorgen für ein überlebensnotwendiges Gleichgewicht für alle Tieren und Lebewesen und Pflanzen dort.

Das Buch hat viele wichtige Botschaften für Kinder, die die Geschichte lesen:  So geht es um Freundschaft, Vertrauen, Mut, Hilfsbereitschaft, Umweltschutz, Achtsamkeit im Umgang mit der Natur und allen Lebewesen auf unserer wunderbaren Erde  und auch darum, dass, wenn wir zusammenhalten, eine unglaubliche Kraft und Macht entwickeln können und über uns hinauswachsen können. Natürlich gibt es auch eine zarte Liebesgeschichte.

Die Schildkröte Cosy ist ganz wunderbar gezeichnet und in Botanien kann sie sprechen, was ich supertoll fand. Finja trifft in Botanien auf den Jungen Skender und die beiden erleben auch jede Menge Abenteuer und Romantik. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den vier Zaubersteinen und man kann sich beim Lesen dem fabelhaften Zauber und der üppigen Pracht von Botanien einfach nicht entziehen. Magisch!

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Die drei Opale 1

Bücher mit mutigen Mädchen lese ich ja seit Pippi Langstrumpf sehr gerne ;-). In Sarah Drivers hochgelobtem Debüt „Die drei Opale 1 – Über das tiefe Meer“ geht es um das 13-jährige Mädchen „Maus“, das ihr Leben auf dem Segelschiff  namens „Jägerin“ ihrer Oma – Captain Schneekönig – genießt. Eines Tages, so haben die Feuergeister dies vorbestimmt, wir sie selbst einmal Kapitän dieses Schiffes werden. Doch dann verschwindet der Vater von Maus, ihr kleiner Bruder Sperling ist furchtbaren Gefahren ausgesetzt und eine eisige Kälte breitet sich über den Meeren aus. Was ist da nur los? Maus ist sich da ganz sicher: Mit dem neuen Steuermann der Jägerin stimmt etwas nicht. Und plötzlich ist Maus ganz auf sich alleine gestellt und muss ihren Vater sowie ihren Bruder retten und auch noch die drei Opale finden.

Das Cover gefällt mir sehr gut, es zeigt die einfallsreichen und sehr mutigen Protagonistin Maus und einige einige der im Buch auftauchenden Objekte. Die Geschichte ist keine der üblichen Seeaunbenteuergeschichten, denn es kommen viele fantastische Wesen und Tiere darin vor. Auch die Namensgebung hat mir sehr gut gefallen.

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