Das Märchen-Backbuch

Der Coppenrath Verlag aka Hölker Verlag ist ja mehr als bekannt für seine famosen Buchschätzchen, die er regelmäßig publiziert. Dieses märchenhafte Backbuch hat mich schon in der Verlagsvorschau bezaubert und als ich es in den Händen hielt, wusste ich auch warum. Es ist magisch, es glitzert, die einzelnen Kapitel werden durch Märchen eingeleitet und danach folgen die zu den Märchen perfekt passenden und bezaubernd von der Fotografin Yelda Yilmaz in Szene gesetzten Back-Kunstwerke. Im Zauberbackbuch finden sich die folgenden Kapitel: Schneeweißchen und Rosenrot (klassisch schön), Hänsel und Gretel (Knuspriges aus dem Ofen), Frau Holle (Puderzucker und Schokolade), Sterntaler (himmlisches Gebäck) und die Prinzessin auf der Erbse (fein und zart) … Meine Favoriten sind die kleinen Spekulationstörtchen (Seite 27),  der Bananen-Pekanuss-Kuchen (Seite 67), der weiße Schokoladen-Karamell-Kuchen (Seite 103), die Pfirsich-Rosen-Creme (Seite 142) und die Zimt-Kardamom-Taler (Seite 181). Seufz!

 

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Geheimzutat Liebe + Gewinnspiel

Poppy J. Anderson startet mit ihrem neuen Buch „Geheimzutat Liebe“ mit einer neuen Reihe „Taste of Love“. Wir dürfen also gespannt sein, was sie sich noch alles rund um das Thema Kochen einfallen lassen wird.

Zur Geschichte: Der neue Stern am Bostoner Restauranthimmel – Andrew Knight – fühlt sich total ausgebrannt und auch überfordert bezüglich seiner Verpflichtungen durch seinen Ruhm. Seine ehrgeizige Tante – seine Managerin – hat immer neue Ideen, ihn zu vermarkten und Andrew möchte einfach nur kochen und sich neue Gerichte und Geschmacksexplosionen ausdenken und ausprobieren. Er beschließt, sich eine spontane Pause von seinem Alltag als Starkoch zu gönnen und landet in Maine, wo er auf Brooke Day trifft. Brooke leitet ein Restaurant – ein Geheimtipp – mit dem Namen Crab Inn und kocht nach den alten Rezepten ihrer Großmutter. Andrew ist schwer begeistert von Brooke und ihren Kochkünsten, verheimlicht jedoch, wer er wirklich ist. Es kommt wie es kommen muss – zum Bruch der beiden … Mehr möchte ich hier nicht verraten ;-).

Erster Satz:

„Andrew Knight ignorierte seine Assistentin, die ihm im Nacken saß und von Sekunde zu Sekunde mehr Unwillen auszustrahlen schien.“ (Seite 7)

Das Buch ist sehr unterhaltsam und kurzweilig geschrieben, die vielen beschriebenen Gerichte sorgten für permanenten Speichelfluss 😉 – ich hatte so eine Lust alles auszuprobieren und habe mir aus dem was ich zuhause hatte, mal ein etwas anderes Sandwich zubereitet.

„Dass ausgerechnet dieser Drew Knight genau an dem Platz saß, den Brooke gar nicht übersehen konnte, wenn sie einen Blick aus der Küche des Crab Inn in den Gastraum warf, machte sie noch wahnsinnig. Nur mit knapper Not war sie gerade einer Daumenamputation entgangen, als ihr das Messer verrutscht war, weil sie sich von seinem Anblick hatte ablenken lassen.“

Eine tolle Idee: Vorne im Cover kann man das famose Sandwich-Rezept von Brooke finden und im hinteren Cover ist Andrews Lieblingsrezept „Pistazienmousse auf gesalzenem Karamellbiscuit“ zu finden!

Fazit: Ein Buch, das für kreative Impulse in der Küche sorgt und mich sehr gut unterhalten hat. Ein herrlicher Schmöker nicht nur für Hobby- und Profiköche ;-)!

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Gesund kochen ist Liebe

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Veronika Pachala kämpfte jahrelang erfolglos gegen Übergewicht, danach gegen die Nahrungsmittelunverträglichkeit ihrer Tochter Claire. Sie musste ihre gesamte Ernährungsweise radikal umstellen und das Resultat halte ich mit ihrem sehr empfehlenswerten und gelungenem Buch „Gesund kochen ist Liebe“ in den Händen.

Es ist ein tolles, gekonnt illustriertes Kochbuch, das sofort Lust macht, mit dem liebevollen Zubereiten der Speisen zu beginnen. Hier stieß aber schon auf die erste Grenze: Ich wohne auf dem Land und bekomme hier nicht alle im Buch genannten Zutaten auf Anhieb. Durch geschickte Improvisation ist es doch auch mir möglich, die Rezepte erfolgreich nachzukochen.
Das Buch zeigt auch, welche Zutaten man immer zuhause haben sollte und ist sehr gut aufgeteilt: Es gibt Kapitel zu Drinks, Smoothies und Frühstück, dann zu Suppen und kleinen Gerichten, bis hin zu Hauptgerichten und tollen Süßspeisen und Gebäck. Besonders das Foto des Schokofudge fand ich sehr anregend.

Fazit: Das Buch ist eine Augenweide, alleine die Aufmachung lohnt den Kauf, denn das Buch ist so liebevoll gestaltet, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag. Die Rezepte sind einfach beschrieben und familien- und somit alltagstauglich. Einziges Manko: Nicht alle Zutaten bekommt man überall.  Teilweise recht exotische Zutaten wie Kokosblütenzucker müsste ich mir möglicherweise online bestellen, da ich auf dem Land lebe.

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Die neue Bayrische Küche: Profi-Geheimnisse & Lieblingsrezepte

Die neue bayrische küche

Florian Lechner, Autor des tollen Kochbuchs „Die neue Bayrische Küche – Profi-Geheimnisse & Lieblingsrezepte“ ist Gastronom und Küchenchef vom Restaurant „Moarwirt“ im oberbayrischen Hechenberg und vom „Café Nymphenburg Sekt“ auf dem Münchner Viktualienmarkt. In seinem Vorwort verrät er einiges über den Inhalt und die Rezepte seines wundervoll aufgemachten Kochbuch und sagt u. a.:

„Ich plädiere dafür, lieber nur einmal in der Woche Fleisch zu essen, dann aber ein Stück von bester Qualität. Ich wünsche mir, dass sich die Menschen beim Kochen wieder Zeit nehmen – zum Beispiel für richtig gute Saucen, die davon leben, dass das Fleisch schön langsam dunkelbraun angebraten wird, um so ein wunderbares Röstaroma zu erhalten.“

So sehe ich kochen auch – man braucht Zeit und viel Liebe, damit die zubereiteten Speisen auch schmecken. Wer nur eben mal schnell was dahin kocht, der wird es schmecken oder auch nicht … Das Cover hat mir sehr gut gefallen, auch die Gestaltung im Innenteil. Die Rezepte sind sehr gut beschrieben, zahlreiche Bilder zeigen leckere Gerichte und Florian Lechner verrät einige seiner Profikoch-Geheimnisse, zudem erzählt er Kurioses und Brauchtum. Es sind keine wirklich neuen Rezepte, eher traditionelle bayrische Küche modern aufgepeppt und von Florian Lechner neu interpretiert …

Fazit: Ein tolles, informatives, hervorragend gestaltetes Kochbuch, dass die traditionelle bayrische Küche liebevoll und modern mit dem gewissen Pfiff erweitert. Das Cover macht sich gut im Buchregal – neben den herkömmlichen Kochbüchern fällt es sofort auf. Ein Kochbuch, dass man auch gerne zur Deko in die Küche stellt ;-).

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Bayrische Tapas

bayrische tapas

Passend zur Wiesn möchte ich heute ein tolles Kochbuch aus Bayern vorstellen: „Bayrische Tapas„, erschienen im BLV Verlag. Darin präsentieren der Sterne-Koch Florian Lechner und seine Mitköchin Tanja Timme wunderbare bayrische Kleingerichte. Nur Tapas sind das für mich – denn eine Kartoffelsuppe mit den Fingern oder auf einem Bierdeckel bzw. Serviette (Danke, liebe Frau Glassner für die Info zur Definition der Tapas ;-)) zu essen – das wird schwierig. Ich denke den schicken Titel hat man aus ästhetischen und marketingtechnischen Gründen gewählt – er passt halt hier nur nicht … Die Kleingerichte sind nett verpackt und nicht schwer zuzubereiten …

Fazit: Trotz des unpassenden Titels – eine tolle Rezept-Auswahl für Pikantes und Süßes und gerade jetzt zur Wiesn mal etwas anderes … Macht Spaß und schmeckt ;-)!

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Gelesen: Chia – Kompakt-Ratgeber

Harnisch_Chia.inddDas Powerfood „Chia“ ist Thema des gleichnamigen Kompaktratgebers von Dr. Günter Harnisch, der im Mankau Verlag erschienen ist.

Es ist ein tolles, kleines, sehr informatives Büchlein mit einige Rezepten. Günter Harnisch schreibt flüssig und hochinteressant über das neue Wundermittel Chia (offiziell: Salvia hispanica), einer Salbeiform aus Mexiko. Auch ich habe es natürlich im Test, bis jetzt kann ich nur sagen, dass ich mich viel fitter als sonst fühle, mich besser konzentrieren kann und auch schon etwas abgenommen habe, denn Chia macht satt und dämpft den Heißhunger. Dabei sollte man aber auch viel trinken, sonst kann es vorkommen, dass man etwas Bauchschmerzen bekommt. Chia hat keine Nebenwirkungen, es ist ein Nahrungsmittel und dieses kann man nicht überdosieren … Wie gesagt, man sollte aber das Trinken nicht vergessen, denn die Samen quellen im Körper auf … Es ist ein tolles, günstiges, schnell wirkendes und gut schmeckendes Super-Power-Food. Probiert es aus, wenn ihr eurem Körper etwas Gutes tun möchtet und so wie ich eher den unkomplizierten Weg liebt ;-)! Es ist ein sehr effizientes und gesundes Nahrungsmittel mit unglaublich viel Power!

Fazit: Ein tolles, kleines, feines Büchlein über eine wunderbare, hochwirksame Pflanze!

Hier noch ein Interview mit Dr. Günter Harnisch, das sehr informativ ist: Interview_Harnisch_Chia

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Das Beste aus meinem Garten

das beste aus meinem gartenDas ist ein absoluter Bücherschatz: „Das Beste aus meinem Garten“ von Reglindis Rohringer macht so viel Lust und Freude, viele tolle Sachen aus dem eigenen Garten – wenn man ihn hat – zu produzieren. Wundervolle Marmeladen, Säfte, Liköre selber machen und verschenken – wie toll! Das Buch ist nach den vier Jahreszeiten geordnet und wunder- und liebevoll illustriert. Nicht nur ein Hingucker für grafisch-künstlerische Augen, sondern auch für Genießer, die gerne schlemmen und essen … Die Rezepte sind sehr einfach und können schnell umgesetzt werden, wenn man die frischen Zutaten zur Hand hat … Nicht jeder hat einen Walnussbaum im Garten ;-)!

Fazit: Für alle, die gerne vieles selber machen, die Zutaten im eigenen Garten haben oder wissen, wo man sie finden kann (wie z. B. Schlehenbüsche oder -bäume, Holunderbüsche) … einfach nur wunderschön und herrlich entspannend durch dieses Buch zu blättern …

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Burkhard Bohne: Kräuterwissen aus alter Zeit

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„Zerreibe Pfeffer, Kümmel, ein wenig Thymian, Fenchelsamen, Minze, Raute, Liebstöckel und Nelken in einem Mörser. Gib Essig, Honig und Öl dazu und bestreiche ein gekochtes Huhn mit dem Sud“.

Dieses Rezept entstammt dem mehr als empfehlenswerten Buch „Kräuterwissen aus alter Zeit“ von Burkhard Bohne. Das allumfassende Kräuterbuch beschreibt, wie schon seit vielen Jahrhunderten Menschen die Kraft der Kräuter und Gewürze zum Kochen und für ihre Gesundheit genutzt haben. Pflanzen wie Anis, Muskateller-Salbei und Odermenning, die bereits von den Alten Ägyptern, von den Kelten und den Mönchen des Mittelalters genutzt wurden für Speis, Trank und Gesundheit, werden vorgestellt. Heute ist es wieder modern, Kräuterwissen zu haben, dieses Wissen für den eigenen Garten zu nutzen. Burkhard Bohne gibt wertvolle Tipps wie man Kräuter anbaut, den Kräutergarten gestaltet und zeigt anhand vieler Rezepte, wie Kräuter das Kochen und auch die Gesundheit bereichern können.

Fazit: Standardwerk der Kräuterkunde von einem erfahrenen Kräuterkundler aus der Praxis für die Praxis! Ein tolles, sehr informatives und historisches Buch, dass das alte Kräuterwissen wieder belebt – traumhaft!

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Gabriele Bickel: Was die Kräuterhexe noch wusste

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Heutzutage weiß kaum noch jemand, welche Kräuter für welche Beschwerden etc. verwendet werden können. Derzeit boomen Kräuterwanderungen – und das zurecht, wenn man Gabriele Bickels lehrreiches und informatives Buch „…was die Kräuterhexe noch wusste“ liest.

Darin finden sich im ersten Teil des Buchesmit dem Titel „Meine Hexenkräuter“  eine Auswahl an Kräutern, die kurz vorgestellt werden und mit Rezepten dargestellt werden. Im zweiten Teil „Aus der Hexenwerkstatt“ werden zahlreiche Rezepte der Kräuterküche vorgestellt wie beispielsweise wie man Kräutertees mischt und kreiert, alte Heilgetränke herstellt, Weine und Liköre selbst ansetzt, Heilschnäpse, Kräuteressige, Öle, Salben und Cremes sowie Badezusätze und Umschläge herstellt.

Fazit: Ein allumfassendes, informatives und bereicherndes Buch, das in keinem Buchregal eines Kräuterinteressierten fehlen sollte!

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Gabriele Bickel: Geschenke aus meinem Kräutergarten

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Gabriele Bickel hat mit ihrem Buch „Geschenke aus meinem Kräutergarten“ tolle Rezepte zum Selbermachen aus dem hauseigenen Kräutergarten geschrieben. Viele wundervolle und leicht herzustellende Geschenke finden sich in diesem empfehlenswerten Büchlein.

Unter anderem finden sich viele einfach herzustellende Würz-Öl-Ansätze, nach Jahreszeiten und nach Geschmacksrichtungen sortiert, bunte Käutersalze für verschiedene Würzzwecke, Elexire mit Kräutern & Heilsteinen auch zur Deko gut geeignet (Landhausstil), Liköransätze aus dem eigenen Garten/Kräuterbeet (besonders schön für Weihnachten, da gut vorzubereiten), einfache Teemischungen, Kräuterbäder und mein Favorit ein Rezept zur Herstellung einer wundervollen, geschmeidigen Ringelblumencreme. Alle Rezepte sind auf einer Seite mit einem tollen Farbfoto abgebildet, das sofort Lust zur Umsetzung macht.

Fazit: Ich liebe dieses Buch, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit lassen sich viele persönliche und tolle Geschenke aus dem eigenen Garten herstellen -einfach und unproblematisch! Herzlichen Dank, liebe Frau Bickel!

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