Das Haus der zwanzigtausend Bücher

Das Haus der zwanzigtausend Bücher

Sasha Abramsky schreibt in seinem soeben erschienenen Buch „Das Haus der zwanzigtausend Bücher“ über seinen Großvater Chimen. Dieser verstarb 2010 und hinterließ seiner Familie in London ein Haus voller Bücher – zwanzigtausend Bücher genauer gesagt. Das Buch ist eine Hommage eines Enkels an seinen heißgeliebten Großvater Chimen. Ein Mann, der ohne seine Bücher nicht existieren konnte, ein Mann der frei nach Descartes berühmten Zitats „Ich bin, also denke ich“ lebte. Der in seinem Haus die kreativen und schlauen Köpfe aus Politik und Kultur versammelte … Das Buch versprüht eine Atmosphäre vom Duft alter Bücher, vom Staub, vom Zauber alter Zeit von berühmten Orginalmanuskripten, es macht Lust, sofort in das nächste Antiquariat zu stürmen und diese Atmosphäre weiter in sich zu inhalieren.

Fazit: Ein wunderbares Buch eines liebenden Enkels, der liebevoll aus dem Leben seines innig geliebten Großvaters erzählt und uns als Leser mit auf eine magische und leidenschaftliche Reise in die Welt der Bücher, Erstausgaben, Manuskripte und alten Folianten nimmt, uns Geschichten erzählt und uns teilhaben lässt an diesem wunderbaren Menschen Chimen! Ein absolutes Muss für Bücherliebhaber und auch ein tolles Weihnachtsgeschenk für gern lesende und Bücher sammelnde Menschen ;-)!

Das schreibt der dtv Verlag:

Die Liebe eines Enkels zu seinem Großvater, ein Leben für Bücher und ein Salon voller Ideen: Ein Haus voller Bücher, in dem Abend für Abend eine illustre Gästeschar lebhaft diskutierte. Als Kind kam Sasha Abramsky dies ganz selbstverständlich vor. Erst viel später wurde ihm bewusst, welcher Schatz sich hinter der unauffälligen Fassade dieser Londoner Doppelhaushälfte verbarg: Sein Großvater Chimen, der 2010 hochbetagt starb, hatte im Laufe seines Lebens geschätzte zwanzigtausend Bücher zusammengetragen und eine der bedeutendsten Privatsammlungen Englands geschaffen – zugleich ein Spiegel der großen gesellschaftspolitischen Debatten des 20. Jahrhunderts. Voller Zärtlichkeit erinnert sich Abramsky an seinen Großvater und dessen unvergleichliche Büchersammlung – ein einzigartiges Vermächtnis. Mit Bildteil und einem Nachwort von Philipp Blom.

Über den Autor:

Sasha Abramsky, geboren 1972 in England, wuchs in London auf und studierte Politik, Philosophie und Wirtschaftswissenschaften in Oxford. Anschließend nahm er an der New Yorker Columbia University Graduate School of Journalism ein Journalistik-Studium auf. Er arbeitet als freier Journalist und Autor. Seine Artikel erscheinen im ›Guardian‹, ›Observer‹, ›Independent‹ und ›Sunday Telegraph‹ ebenso wie im ›New Yorker‹ online. Sein jüngstes Buch, ›The American Way of Poverty: How the Other Half Still Lives‹ wurde von der ›New York Times‹ in die Liste der hundert wichtigsten Bücher des Jahres 2013 aufgenommen. Sasha Abramsky lebt mit seiner Familie in Kalifornien.

Buchinformationen:

  • Gebundene Ausgabe: 408 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag, erschienen am  23. Oktober 2015
  • Preis: 22,90 Euro
  • ISBN-13: 978-3423280624
  • Originaltitel: The House of Twenty Thousand Books